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First World Problems Switzerland – Teil 2

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Bild: Normales Liftgespräch.
HIPSTERLITHEATER

First World Problems Switzerland – Teil 2

Globi, Heidi, Toblerone. Die Fortsetzung der eidgenössischen Sorgenliste «First World Problems Switzerland» (Teil 1 HIER). Ergänzende Kommentare sind herzlich willkommen. Kritik nicht. Da werd ich total stigelisinnig. Dieser Lead ist jetzt fertig. Du kannst loslegen.
13.03.2014, 16:1303.04.2014, 15:18
Rafi Hazera
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First World Problems Switzerland
Teil 2:

  1. Unser Tennis dominiert noch nicht den kompletten Planeten, dabei wäre das wünschenswert. Gopfätori.
  2. Ich kaufe trotz oder gerade wegen der riesigen Käseauswahl immer den gleichen.
  3. Ich hab noch nie eine echte Edelweissblume gesehen.
  4. Heidi ist eigentlich Japanerin.
  5. Auch ist sie offenbar eine egozentrische Bergschnepfe, der es völlig egal ist, wenn der Peter jämmerlich verhungert. Gemäss Migros-Werbung jedenfalls. 
  6. Chinesen kommen in unseren Kinderliedern echt nicht gut weg. Stehen dort änen am Bergli, grübeln am Hinterteil und verwechseln die so gewonnenen Eindrücke offenbar mit Käse. Holäduli. Duliduli. o_O
  7. Gut haben wir einen blauen Nationalpapagei in schwarz-roten Karohosen, der dann wieder etwas Normalität in den ganzen Kinderzirkus bringt.
  8. Im Tram: Jeder grossgewachsene Schnauzträger mit Anorak veranlasst mich dazu, panisch nach meinem Billett zu suchen.
  9. Ich sage seit der Einführung 1997, also schon 17 Jahre lang, «Nein, ich habe keine Cumulus-Karte!» Weil die Migros diese Daten an den Zuckerberg schickt. Und die NSA dann genau weiss, dass ich am 3. August 2003 ein Vollkorngipfeli gekauft habe (war Aktion). 
  10. Mit dem Geld, das ein Smoothie hierzulande kostet, könnte sich eine Familie in Uganda 387.5 Megatonnen Reis kaufen. 
  11. Mit dem Geld, das hierzulande ein Monat Mobiltelefonie kostet, könnte sich eine Familie in Uganda Uganda kaufen.
  12. Wenn du keine Gönnerkarte von der Rega hast, bist du im Grunde schon tot. La muerte. Hasta la vista pelati.
  13. Meine ausländischen Freunde verstehen meine strahlende Begeisterung ob dem versteckten Bären im Toblerone-Logo nicht.
  14. Als Deutschschweizer rege ich mich fürchterlich auf, wenn der Tessiner/Italiener das «s» von «Migros» ausspricht. Bestelle selber aber zwei Espresso, statt zwei Espressi. 
  15. Ich kann mein Grinsen nicht unterdrücken, wenn ich den Namen «Schellenursli» höre. Weil Hoden. Hihi.
  16. Gehe mir jetzt so eine hippe Armeewolldecke kaufen, weil die jetzt überall in Schweizer Design-Accessoires vernäht werden und total angesagt sind. HUNDERTFÜFZG HÖGER BISCH EIGENTLICH VOM AFF BISSÄ?!
  17. Billag.
  18. Diese betagte Dame vor mir hätte jetzt aber gopfäteckel doch am Namittag einkaufen können. Hät ja den ganzenTagZeitHeinomal! UND JETZT NOCH DAS FÜFERLI RAUSKRAMEN!
Rafi Hazera
Rafi Hazera ist Grafiker, Comedian, Zürcher und das Herrchen des Zukkihunds. Rafi ist extrem schön. Und auch weise. Das ist Allgemeinwissen. Und er hat den Text für dieses Kästli natürlich nicht selber geschrieben. Wenn ihn jemand fragt, warum sein Blog auf watson «Hipsterlitheater» heisse, obwohl er gar nicht immer über Hipster blogge, dann lacht Rafi laut und sagt der Person, dass ihm ihre Meinung völlig schnurz sei und er manchmal auch an die S-Bahn-Türe lehne, obschon dies ausdrücklich nicht erwünscht wird. So ein ungehobelter Rowdy ist er nämlich.



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14 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Rafi Hazera
14.03.2014 10:07team watson
Es kommt nicht oft vor, dass man Uganda Uganda schreiben kann und es hat sehr gut getan. Ihr müsst das unbedingt mal probieren. Uganda Uganda.
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Meinsch
04.04.2014 23:06registriert April 2014
Super Beitrag, könnte ruhig nen 3.Teil geben.
Könnte mich aufregen wie gewisse Leute sich aufregen wegen Kleinigkeiten, aber dann würde ich mich ja über mich selbst aufregen weil ich mich über die aufregenden aufrege.
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Marco Honegger
13.03.2014 17:03registriert Januar 2014
apropos uganda...
mensch 1 zu mensch 2 am escherwyssplatz in Zürich: wo gehen wir heute mittag essen? mein arbeitsort hat einfach zu wenig kulinarische Möglichkeiten. es ist immer das gleiche...
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