Schweiz
Bundesrat

Schweiz beteiligt sich an NATO-Übung zum Krisenmanagement

Schweiz beteiligt sich an NATO-Übung zum Krisenmanagement

20.11.2024, 15:5820.11.2024, 15:58

Die Schweiz nimmt an einer Übung des Militärbündnisses NATO zum Thema Krisenmanagement teil. Dies hat der Bundesrat beschlossen. Die Übung findet im Frühling 2025 statt. Truppen sind keine involviert.

Die Teilnahme an der Übung sei mit den Verpflichtungen der Neutralität vereinbar, teilte der Bundesrat am Mittwoch mit. Mehrere Bundesämter planten eine Teilnahme.

Swiss Federal President Viola Amherd, right, listens to a presentation of Lieutenant Colonel Bernard G. Hoffmann, Deputy Director and Chief of Staff NATO CCDCoE (not pictured), beside Martin Michelet, ...
Verteidigungsministerin Viola Amherd an einem Treffen mit NATO-Vertretern. (Archivbild)Bild: keystone

Die Schweiz spiele im fiktiven Übungsszenario ihre eigene Rolle als neutraler Staat, hiess es. Sie entscheide dabei selbst, welche Aspekte des Krisenmanagements sie üben wolle.

Den Angaben zufolge nahm die Schweiz bereits in den Jahren 2001, 2005, 2008 und 2010 an ähnlichen Übungen teil. (rbu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
13 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13
Eine Zürcher Handschuh­ma­che­rei erobert die Hände der Schweiz
Um 1920 waren die Hände einer vornehmen Dame oder eines vornehmen Herren von Zürich über Basel bis Lausanne mit feinen Lederhandschuhen der Marke Wiessner geziert. Der Familienbetrieb erlangte schweizweit grossen Ruhm – bis luxuriöse Handschuhe aus der Mode kamen.
Die Anfänge der Handschuhmacherei in der Schweiz basieren auf einer wichtigen Erfindung, die das aufwändige Zuschneiden des Leders erleichterte: der Jouvin-Schnitt. Der Handschuhmacher Xavier Jouvin (1801–1844) aus Grenoble, dem Zentrum der französischen Handschuhherstellung, studierte diverse Menschenhände, die er in 320 Hand-Typen in einer Tabelle gliederte. Diese wiederum übersetzte er in 32 Grössen für Handschuhe. Um 1834 patentierte er die von ihm entwickelten einheitlichen Handschuhgrössen und 1838 eine Stanzform (main de fer), mit welcher die Grössen aus mehreren Stücken Leder gleichzeitig gestanzt werden konnten.
Zur Story