Schweiz
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«Dä isch en Depp»: Bundesratskandidatin Heidi Z'graggen tappt in die Mikrofon-Falle

Das Mikrofon lief, als Heidi Z'graggen den kurzen Satz «Dä isch en Depp» hauchte: Spottete die Urner Bundesratskandidatin Heidi Z’graggen über einen älteren Fragesteller? 

Sven Altermatt / CH Media



Die Regel klingt banal, ist es aber nicht. Kommunikationsberater wissen, warum sie ihren Klienten raten: Wer mit einem Mikrofon verkabelt ist, sollte aufpassen, was er sagt. Immer. Auch dann, wenn er gerade nichts zu sagen hat, wenn das Mikrofon vermeintlich ausgeschaltet ist.

Die CVP-Bundesratskandidaten Heidi Z'Graggen, Regierungsraetin-UR und Viola Amherd, Nationalraetin-VS, von links, anlaesslich einem Podium, am Mittwoch, 31. Oktober 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Verkabelt: Heidi Z’graggen beim CVP-Podium vorgestern in Bern. Bild: KEYSTONE

Die Urner Regierungsrätin und CVP-Bundesratskandidatin Heidi Z’graggen foutierte sich um diese Regel. Und das ausgerechnet beim wohl wichtigsten Termin vor der offiziellen Kandidatenkür der Partei: Bei jenem Podium der CVP, auf dem sich die vier Anwärter der Basis präsentierten. Die Veranstaltung fand im Berner Hotel Bellevue statt, und dank Livestream im Internet war sie im ganzen Land zu verfolgen.

Am Ende stellten sich die Bundesratskandidaten den Fragen der Parteimitglieder. Der Präsident einer Sektion der CVP 60+ wollte von den Papabili wissen, ob das Nationalbankvermögen denn nicht zur AHV-Sanierung eingesetzt werden könnte. Sichtlich nervös holte er zu einem etwas langatmigen Exkurs aus, seine Frage stellte er schliesslich erst nach einer sanften Ermahnung des Moderators.

Hier der Vorfall im Video:

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Der Zuger Regierungsrat Peter Hegglin erklärte sogleich, dass die Nationalbank halt eine unabhängige Institution sei. Jetzt komme das wieder, rief der Fragesteller dazwischen – zur Erheiterung des Publikums. In dem Moment wandte sich Z’graggen lachend an die Walliser Nationalrätin Viola Amherd, die neben ihr sass, und spottete im Dialekt: «Jaa, da isch wichtig. Dä isch en Depp.»

Hier, zum Nachhören:

Dieser Satz war auch in den ersten Reihen des Saals vernehmbar, wie Podiumsbesucher berichteten. Vor allem aber war das Mikrofon von Z’graggen im Livestream die ganze Zeit über eingeschaltet, sodass aufmerksame Zuschauer an den Bildschirmen die Äusserung deutlich vernehmen konnten – der Satz wurde von manchen als deplatziert empfunden.

«Akustisches Missverständnis»

Nun sollen auch Politiker mal zu härterem Vokabular greifen dürfen. Gegen zupackende Formulierungen ist nichts einzuwenden, und ausschweifende Wortmeldungen aus den Publikumsreihen eines Podiums können an den Nerven zehren. Aber ein einfaches Parteimitglied als Depp bezeichnen?

Überraschend ist Heidi Z’graggens Reaktion. Obwohl die Aufzeichnung des Podiums im Netz weiterhin für alle zugänglich ist, will sie das Wort «Depp» nie in den Mund genommen haben. Die Redaktion CH Media sprach gestern mehrmals mit der Regierungsrätin. Zitiert werden soll aber bloss eine längere schriftliche Stellungnahme, die sie unserer Zeitung am Abend zustellte:

«Die Unabhängigkeit der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ist auf Verfassungsstufe verankert. Diese Unabhängigkeit ist mir wichtig. Ein Zugriff der Politik auf die Institution oder Gelder der SNB lehne ich ab. Man stelle sich vor, welche Begehrlichkeiten da geweckt würden. Das drücke ich so aus. Alles andere ist ein akustisches Missverständnis, das zu bedauern ist.»

Was ein «akustisches Missverständnis» ist, lässt Z’graggen offen. Ebenso, was genau sie bedauert. Auf dem Podium jedenfalls wollte sie zur Nationalbank-Diskussion auch nach Nachfrage des Moderators keine Stellung beziehen, die Antwort überliess sie Hegglin. (aargauerzeitung.ch)

Der bewegende Abschied von Doris Leuthard

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rumbel the Sumbel 03.11.2018 03:59
    Highlight Highlight Herdenschutz halt!
  • Qui-Gon 02.11.2018 14:01
    Highlight Highlight Die Ausreden sind noch peinlicher.
  • Frank Eugster 02.11.2018 13:01
    Highlight Highlight Sich klassisch selbst aus dem Rennen genommen.
  • Leader 02.11.2018 12:49
    Highlight Highlight Bravo Frau Z‘graggen, super Leistung.
    Zumindest hat jetzt ihre Imageberaterin einiges zu tun.
    Eigentlich ist dieser Vorfall zum Lachen- leider zeigt er aber in erschreckender Weise ihre Haltung gegenüber diesem Bürger.
    Wie viele solcher D....... haben sie wohl als Regierungsrätin ins Amt gewählt?
    Darum bitte: Mehr Achtsamkeit gegenüber ihren Mitmenschen. Zumindest in ihrem Kanton- ich kann mir nicht vorstellen das es so für Bundesbern reicht.
  • Dagobert Duck 02.11.2018 11:28
    Highlight Highlight Die CVP ist in einer schlimmen Verfassung, wenn das die Elite der Partei sein soll. Hegglin wäre wohl noch der idealste oder wie Blocher sagen würde "der Fähigste". Die Partei daran, in die Bedeutungslosigkeit zu fallen. Gut möglich, dass es die letzte Bundesratswahl-Kanditatur für die CVP ist...
    • H. L. 02.11.2018 13:48
      Highlight Highlight Jemand, der nicht imstande ist, mit einem einfachen Satz auf Englisch zu antworten, ist alles andere als ein idealer Bundesratskandidat.
    • rodolofo 02.11.2018 19:09
      Highlight Highlight Mir gefällt die Am Herd!
      Die wirkt immer so bodenständig praktisch mit ihrem Waliser Singsang.
      Eine Frau die mit anpackt und resolut zupackt, wenn das nötig wird!
      Ich sehe sie schon, wie sie den Ueli an den Ohren aus dem Tresor-Raum des Bundes zieht:
      "Neneei, Üoli! Du chasch disi Batzeni nid eifach üssonää! Das si di Batzeni fa z Folch for iizchoiffnie die Sachu wa die bruuchod!"
  • Illyria & Helvetia 02.11.2018 11:22
    Highlight Highlight Definitiv NICHT als nächste Bundesrätin wählbar. So arrogante Menschen haben in einer Kollegiumsinstitution nichts zu suchen. Nächste!
  • Beat Galli 02.11.2018 10:52
    Highlight Highlight Veigling. Nicht würdig. Sie mag recht haben, dass es eventuell eine dofe oder nicht passende Frage sei.
    Aber dann kann man dies diplomatisch auch zugeben, was einem abgegangen ist.
    Ich bleibe bei „Feigling“
    Unwürdig für diesen Posten von vorne weg!
  • klugundweise 02.11.2018 10:21
    Highlight Highlight In Uri sagt man doch nicht Depp sondern Tubel.

    Und das könnte man zu denen sagen, die aus diesem Episödchen einen Elefanten aufblasen.
    Gehen Sie mal an eine SVP-Versammlung und schreiben Sie über das dort gebräuchliche Vokabular!
    • Pisti 02.11.2018 12:30
      Highlight Highlight Der Unterschied ist die SVP‘ler stehen gewöhnlich zu dem was sie sagen.
  • amore 02.11.2018 10:19
    Highlight Highlight Depp hin oder her. Aber man muss zu seinen Wörter stehen.
  • Schreimschrum 02.11.2018 09:49
    Highlight Highlight Ich sags nochmals, Kirche und Politik gehören getrennt! CVP sollte man direkt abschaffen.
    • Macto 02.11.2018 12:44
      Highlight Highlight Die CVP vertritt auch nicht die Kirche, sondern grösstenteils einen eher konservativen, religiös angehauchten Teil der Bevölkerung. Immerhin 13% der abstimmenden Bevölkerung bei den letzten nationalen Wahlen. Sie wollen also die Vertreter und Stimme dieser Bürger abschaffen, sprich verbieten? Momoll, mega differenziert und super demokratisch. Was eine andere Meinung vertritt muss verboten werden.
    • rodolofo 02.11.2018 19:03
      Highlight Highlight Christen sind besonders mühsame Leute!
      Die müssen ja immer mit glänzenden Äuglein überaus dankbar singen und beten vor dem Essen.
      Diese selbstauferlegte Bravheit führt dann dazu, dass sie nach dem Essen besonders freche Witze machen und allgemein darauf aus sind, allen Nicht-Christen das Leben zu vermiesen, indem sie deren Unvollkommenheit und deren Ungenügen nachweisen, kombiniert mit stänkern, hetzen und mit dem Betonen von strengen Budget-Vorgaben.
      Am Ende gibst Du entnervt auf und bekennst Dich schuldig und sündig:
      "Ja, ich bin schlecht! So schlecht, dass es mir nichts ausmacht."
  • Mutbürgerin 02.11.2018 09:19
    Highlight Highlight Wieso steht sie nicht dazu, dass sie jemanden als Depp bezeichnet und erklärt warum. Dass sie dies jetzt leugnet geht gar nicht. Die soll in ihrem Tal bleiben.
  • what's on? 02.11.2018 09:04
    Highlight Highlight Warum lässt man auch Deppen Fragen stellen?
    • rodolofo 02.11.2018 18:54
      Highlight Highlight Damit wir erleben, wie da ein Depp eine Frage stellt!
      Also Du stellst ja vielleicht Fragen...
  • walsi 02.11.2018 08:51
    Highlight Highlight Der Tonmitschnitt hier auf Watson ist eine Sekunde lang, geht es nicht noch kürzer? Ernsthaft wie will ich mir einen Eindruck über das gesagte Machen, wenn es nur ein Tonschnippselchen von einer Sekunde gibt.
    • äti 02.11.2018 10:42
      Highlight Highlight ... weil Wichtiges immer kurz und Unwichtiges immer sehr sehr lang ist.
  • Aufeinwort 02.11.2018 08:49
    Highlight Highlight Damit hat die Demontage dieser Bundesratskandidatin definitiv begonnen.
  • Barracuda 02.11.2018 08:42
    Highlight Highlight Sorry, aber sie hat sowas von Recht. An diesen Podien referieren solche Leute, die am wenigsten Ahnung haben, immer am lautesten und ausführlichsten.
  • #Technium# 02.11.2018 08:38
    Highlight Highlight Tja, somit hat sich die Frau Z’graggen (komischer Name) gleich selbst disqualifiziert. Eine Kandidatin weniger. Schönlügen das Ganze wie sie es im Nachhinein macht bringt nichts mehr.
    • äti 02.11.2018 10:43
      Highlight Highlight .. Richtigstellen geht auch nicht?
    • Macto 02.11.2018 12:51
      Highlight Highlight Ihre abwertige Bemerkung zum Namen find ich daneben. Das tut nichts zur Sache, Namen sucht man sich nicht aus (ist übrigens ein im Kanton Uri weit verbreitetes Geschlecht). Es können nicht alle Müller, Meier oder Gügger heissen...
    • Humpe 02.11.2018 12:58
      Highlight Highlight „(komischer Name)“ schreibt ein User mit dem Namen Gügger... 🤔

      Ist es eigentlich so schwierig, Google zu bedienen? Z‘Graggen kommt von Krähe, vgl. https://search.ortsnamen.ch/record/9005796
  • michmueller 02.11.2018 08:36
    Highlight Highlight Gut ist das schon jetzt passiert. Da können die Parlamentarier mit sich selbst ausmachen, ob eine Bundesrätin einen einfachen Bürger als Depp bezeichnen soll. Das angebliche "akustische Missverständnis" ist lächerlich. Sie darf ruhig zu ihrer Aussage stehen.
  • Alterssturheit 02.11.2018 08:17
    Highlight Highlight Upps...was haben wir für Sorgen. Als würden wir nicht alle ab und an solche Gedanken vom Gegenüber haben. (denke ich an meinen X-Meetings zig-Mal, und die anderen vermutlich auch). Dumm halt, wenn dabei ein Mikro offen ist und man es laut ausspricht.
    Deswegen unwählbar ?? wäre ein Witz.
    • Heieiei 02.11.2018 16:11
      Highlight Highlight Das was danach passiert ist ausschlaggebend. Wollen sie eine Lügnerin im Bundesrat?
  • rodolofo 02.11.2018 08:08
    Highlight Highlight Ja, aber vielleicht IST dieser ältere Herr ja ein Depp!
    Jedenfalls besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass der ältere Herr ein Depp ist.
    95% der Menschen sind in der Regel Deppen.
    Ich selber gehöre natürlich zu den anderen 5%.
    Darum kann ich das ja überhaupt beurteilen.
  • The oder ich 02.11.2018 08:06
    Highlight Highlight Oh je, bitte nicht noch jemand im Bundesrat mit der Plauderkompetenz von Herrn Cassis
  • Don Quijote 02.11.2018 07:58
    Highlight Highlight Hat sie damit Hegglin oder den Fragesteller gemeint? Fragen über Fragen...
  • Ohniznachtisbett 02.11.2018 07:50
    Highlight Highlight Die Frau ist mir sympathisch.
    • Matthiah Süppi 02.11.2018 09:50
      Highlight Highlight Bis sie mit dieser Ausrede kam.
  • bytheway 02.11.2018 07:34
    Highlight Highlight Instant Karma 🙏🏻
  • Influenzer 02.11.2018 07:32
    Highlight Highlight Dä gseht us wie de Johnny Depp.
  • Triple 02.11.2018 07:30
    Highlight Highlight Aber wenn sie recht gehabt hat :-)
  • Hayek1902 02.11.2018 07:25
    Highlight Highlight Die Frage war selten-doof, ergo hat sie ja recht.
    • Peter79 02.11.2018 07:45
      Highlight Highlight Die Frage war vielleicht „depp“ aber sie greift die Person an. Diesen Unterschied sollte man als Bundesratskandidatin doch unterscheiden können. Depp ist gegen die Person gerichtet und nicht gegen die Frage.
    • Fruchtzwerg 02.11.2018 09:29
      Highlight Highlight @Peter79 meine Grossmutter sagte immer: Dumm ist, wer dummes tut.
      Ergo auch der Fragesteller, der dumme Fragen stellt.
    • Bert der Geologe 02.11.2018 09:58
      Highlight Highlight Die Frage war ok, aber der Fragesteller hat sie auf eine doofe Art gestellt. Daher hatte sie recht. Der Mann eignet sich nicht als Bundesratskandidatinnenbefrager.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocShi 02.11.2018 07:21
    Highlight Highlight Trump würde von Fake tones sprechen. 😁
  • bastardo 02.11.2018 07:20
    Highlight Highlight Zum akkustischen Missverständnis. Eigentlich hat sie gesagt "das isch dr Sepp".
    Was mich viel mehr beschäftigt: Ihr Name ist ein einziges akkustisches Missverständnis. Wahrscheinlich wird Trump sie der Einfachheit halber nur Heidi nennen, wenn er sich mit ihr am Forum für akkustisch missverstandenene Politiker trifft.
    • Lichtblau550 02.11.2018 20:23
      Highlight Highlight Das war auch mein erster Gedanke. Und weil sie während der ganzen langen Frage scheinbar grundlos gegrinst hat, ist „dr Sepp“ vielleicht ihr Schwiegervater?
      Aber ernsthaft: Der arme Frager! Schweizweit als „Depp“ bekannt ... Wo bleiben die Memes?
  • leu84 02.11.2018 07:18
    Highlight Highlight Luftverwirbelungen hat "Dä esch doch de Sepp" in Depp verwandelt. Ich denke, die meisten hätten dasselbe gedacht.
  • sikki_nix 02.11.2018 07:17
    Highlight Highlight Es gibt viele worte,die klingen wie depp. währscheinlich hat sie gesagt, der hat pepp! oder gib mir das mett. möglich auch dass die müde war und sagte, ich geh ins bett. Also, nicht vorschnell urteilen, kann jedem passieren. vgl Trump
    • Royale_Blue 02.11.2018 07:42
      Highlight Highlight Hör dir das video an, es ist unmissverständlich. Grundsätzlich habe ich kein problem damit, dass sie jemanden als deppen bezeichnet. Wohl aber damit, dass sie im anschluss nicht dazu steht. Das sind mir zu amerikanische verhältnisse..
    • sikki_nix 02.11.2018 08:47
      Highlight Highlight Mein kommentar war als witz gemeint. Ich selbst habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass Sie Depp gesagt hat.
    • Bijouxly 02.11.2018 08:49
      Highlight Highlight @Segi: Das war humorvoll gemeint und war ehrlichgesagt ziemlich lustig😅
      Vllt hat sie auch gesagt 'de isch fett' oder 'de bindt dschueh no mit klett'!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unkel Wullewu 02.11.2018 07:16
    Highlight Highlight 2004 in den Urner Regierungsrat gewählt und seither Vorsteherin der Urner Justiz. Und somit politisch verantwortlich für die Zustände in diesem. Wer den Fall Walker politisch zu verantworten hat, ist mit Sicherheit nicht geeignet, um Bundesrätin zu werden.
    Manchmal staune ich heute noch über die Dreistigkeit einiger Politiker, auch wenn einem eigentlich nichts mehr überraschen sollte....
  • Wurstbrot 02.11.2018 07:16
    Highlight Highlight Daneben. Aber wo sie recht hat, hat sie recht. Wählen würde ich sie trotzdem nicht. Viola Amherd dürfte die Favoritin sein.
    • Korrekt 02.11.2018 08:44
      Highlight Highlight Wenn Schneider-Schneiter auf ein Zweierticket kommt, wäre ich mir da nicht zu sicher. Viola Amherd ist vielen im Parlament zu links.
  • Janis Joplin 02.11.2018 07:07
    Highlight Highlight Klar, akustisches Missverständnis. Steh doch einfach dazu.
    • Gähn 02.11.2018 09:15
      Highlight Highlight Nun, ich wage zu behaupten, bevor ein Politiker von selbst so etwas zu gibt, gefriert die Hölle, der Teufel wird Eisverkäufer und der Vatikan wird Welthauptstadt der Vereinten Atheisten.
    • m4in CS 02.11.2018 09:52
      Highlight Highlight Genau. Jetzt schon seine Glaubwürdigkeit verspielen, wegen solch einer Lappalie. Gratuliere, für mich bereits nicht mehr wählbar.
    • Lichtblau550 02.11.2018 20:25
      Highlight Highlight Was ist ihr PR-Berater von Beruf?
  • Elfranone 02.11.2018 07:06
    Highlight Highlight aber bittteeeee aus jeder mücke einen elefanten machen?
    die frau tut mir echt leid man hört es auf dem audio fast gar nicht und nun wirds in allen medien sein und ihr rennen ist somit vorbei
    • m4in CS 02.11.2018 09:54
      Highlight Highlight Zurecht. Wer sich nicht an die einfachsten Benimmregeln halten kann und dazu nicht mal zu einer Lappalie stehen kann, ist bestimmt nicht geeignet für das Amt des Bundesrates.
  • Alpha Kevin 02.11.2018 06:59
    Highlight Highlight Ich hätte es besser gefunden wenn Frau Z`graggen ehrlich gewesen wäre und sich entschuldigt hätte. So eine Aussage kann jedem Menschen rausrutschen, besonders unter Druck. Danach aber zu Lügen finde ich nicht unbedingt Bundesrats tauglich.
    • laska 02.11.2018 08:43
      Highlight Highlight Wer nicht lügen, abstreiten, verharmlosen, umdrehen etc. kann, ist als Politiker(IN) chacenlos.
    • Kubod 02.11.2018 09:46
      Highlight Highlight Genau. Das ist das eigentlich ärgerliche daran.
      Sie will tausende von Zuhörern verarschen und das mit einer Nonchalance, die nur eine Gewohnheitstäterin hinbekommt.
      Sie ist zu oft damit durchgekommen.
      Das macht mir Sorgen um den Zustand des Parlamentes im Allgemeinen.

      Kein Bundesratsmaterial für mich.
  • pumpkin42 02.11.2018 06:57
    Highlight Highlight Akustische alternative Fakten?
  • Triumvir 02.11.2018 06:57
    Highlight Highlight Ja, in der Tat...Was für ein Skandälchen🙄😴

Frauen sind die besseren Männer – auch für den Bundesrat

Die Fraktionen von CVP und FDP nominieren heute Freitag ihre Kandidaten für die Bundesratswahl vom 5. Dezember. Es spricht einiges dafür, dass am Ende zwei Frauen gewählt werden.

Nach den Rücktritten von Johann Schneider-Ammann und Doris Leuthard wurde kurz die Befürchtung laut, im Bundesrat könnte mit Simonetta Sommaruga bald nur noch eine Frau sitzen. Sie verflüchtigte sich rasch, denn zumindest eine Frau ist für die Nachfolge so gut wie gesetzt. Bei genauer Betrachtung spricht wenig gegen eine doppelte Frauenwahl.

Bei diesem Argument handelt es sich weder um überzogenes Quotendenken noch um einen Fall von maskulinem Feminismus. Über Frauen heisst es bekanntlich, sie …

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