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Schweiz
Coronavirus

Swissmedic lässt Zweifach-Covid-19-Booster gegen Omikron-Virus zu

Swissmedic lässt Zweifach-Covid-19-Booster gegen Omikron-Virus zu

29.08.2022, 12:09
FILE - A health worker administers a dose of a Pfizer COVID-19 vaccine during a vaccination clinic in Reading, Pa., Sept. 14, 2021. Pfizer asked U.S. regulators Monday, Aug. 22, 2022, to authorize its ...
Bild: keystone

Das Heilmittelinstitut Swissmedic hat den ersten bivalenten Covid-19-Booster-Impfstoff gegen zwei Coronavirus-Varianten zugelassen. Die Auffrischimpfung von Moderna zeigte in Studien höhere Antikörper-Konzentrationen gegen die Omikron-Varianten als die ursprüngliche Booster-Impfung.

«Spikevax Bivalent Original/Omicron» ist befristet zugelassen, wie Swissmedic am Montag mitteilte. Die Impfung enthält Boten-Ribonukleinsäure (mRNA) sowohl gegen das Spikeprotein der Wuhan- als auch gegen jenes der Omikron-Varianten des Coronavirus.

Die Impfung erfolgt mittels einer Injektion von 0.5 Millilitern (50 Mikrogramm) des neu zugelassenen Impfstoffs. Darin sind 25 Mikrogramm des ursprünglichen «Spikevax» von Moderna enthalten. 25 Mikrogramm bestehen aus der mRNA gegen Omikron.

Nach Swissmedic-Angaben ergaben Studien höhere Immunantworten gegen die Omikronvarianten BA.1 und BA.4/5 als beim herkömmlichen Impfstoff.

Die in der Antikörperkonzentration gemessene Schutzwirkung des bivalenten Impfstoff entspricht gemäss Swissmedic wieder jener des ursprünglichen Präparats «Spikevax» gegen das Sars-Cov-2-Virus des Wuhan-Typs. Beim herkömmlichen «Spikevax» lag die Schutzwirkung bei über 90 Prozent.

Die Nebenwirkungen des bivalenten Wirkstoffs sind ähnlich wie nach der Verabreichung der zweiten Dosis des bisherigen Moderna-Impfstoffs: Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schüttelfrost oder Übelkeit. Neue Sicherheitsprobleme stellte Swissmedic nicht fest.

Wie bei allen neu auf dem Markt gekommenen Arzneimitteln müssen die Zulassungsinhaber des Impfstoffs Swissmedic weiterhin Informationen über Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität zukommen lassen. Das Heilmittelinstitut überwacht die Impfstoffe in In- und Ausland sehr eng. (aeg/sda)

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21 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Freiheit 2.0
29.08.2022 15:10registriert August 2018
"Die in der Antikörperkonzentration gemessene Schutzwirkung des bivalenten Impfstoff entspricht gemäss Swissmedic wieder jener des ursprünglichen Präparats «Spikevax» gegen das Sars-Cov-2-Virus des Wuhan-Typs."

Die Wuhan-Variante war bereits zum Zeitpunt des offiziellen Impfstarts Geschichte. Ob ich den angepassten Impfstoff in Anspruch nehmen werde, entscheide ich somit anhand der vorherrschenden Variante(n) zu diesem Zeitpunkt.
Hoffen wir, man kommt nicht wieder mit der Zertifikatspflicht und damit einhergehender Ausweiskontrolle zur Teilnahme am öffentlichen Leben um die Ecke.
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