Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04320264 Fans cheer while watching a performance on stage at the 31th Gurten Festival in Berne, Switzerland, 17 July 2014. The open air music event runs from 17 to 20 July.  EPA/PETER KLAUNZER

Gurten-Fans müssen sich gedulden: Der Festivalsommer 2020 fällt wegen Corona komplett ins Wasser. Bild: EPA/KEYSTONE

Grösser, länger, emotionaler – so soll es mit den Openairs 2021 weitergehen

Die grossen Schweizer Festivals blicken nach der Corona-Absage bereits auf 2021. Das Frauenfeld verlängert die Ausgabe gleich um einen Tag, der Gurten kündigt ein «emotionales Superfestival» an. Doch in die Vorfreude mischt sich grosse Traurigkeit.



Nicht nur viele Festival-Fans sind tieftraurig. Das Corona-Openair-Verbot trifft die grossen Schweizer Festivals hart. Die Veranstalter lassen aber die Köpfe nicht hängen. Länger, grösser, emotionaler: Die Organisatoren planen 2021 die «tollsten Festivals aller Zeiten.»

Gurtenfestival

Festival-goers enjoy the concert of the English 'Alt-J' on the Main Stage during the 35th edition of the Gurten music open air festival in Bern, Switzerland, this Friday, July 13, 2018. The open air music festival runs from 11 to 14 July.(KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Eine grosse Leere verspürt Gurtenfestival-Chef Simon Haldemann. «Zum ersten Mal seit über 20 Jahren werde ich diesen Sommer nicht auf dem Gurten verbringen. Die Musik-Branche hat jetzt faktisch Berufsverbot. Das macht mich schon traurig», sagt der 47-jährige Berner zu watson.

«Die Absage bricht uns nicht das Genick. Der Gurten bebt auch 2021.»

Simon Haldemann, Chef des Gurtenfestivals

Ein kleiner Trost: Alle Gurten-Fans können sich schon jetzt auf eine ganz spezielle Gurten-Ausgabe 2021 freuen. «Das wird ein emotionsgeladenes Superfestival. Und wird sicher mit einigen Überraschungen aufwarten», so Haldemann. Wird das Festival wie das Frauenfeld gar um einen Tag verlängert? Da will sich der Gurten-Leiter noch nicht auf die Äste hinauswagen. Denn der Gurten bebte schon bis anhin vier Tage lang.

Gurten-Fans sollen spenden

Über ein Jahr lang hat die Gurten-Crew am Festival 2020 gearbeitet. Eine erste Schadensanalyse zeigt: Alleine für die Vorbereitungen mit dem Booking et cetera sind 1,5 Millionen Franken draufgegangen. Jetzt kommen die Einnahmeausfälle dazu. «Die Absage wird uns nicht das Genick brechen. Das Gurtenfestival wird 2021 wieder steigen», so Haldemann. Die entstandenen Kosten werde man aber nur teilweise mit Reserven auffangen können. Daher werde man eine Ausfallentschädigung beim Kanton beantragen. Und hoffe auf die Unterstützung von Sponsoren und den treuen Gurtenfestival-Besuchern. «Wir zahlen 90 Prozent des Ticketpreises zurück. Wer will, darf jedoch gerne einen Teil davon spenden.»

Bild

Gurten-Chef Simon Haldemann. bild: zvg

Im Gegensatz zum Openair St. Gallen oder dem Frauenfeld hat die Gurtenfestival AG keinen Grosskonzern im Rücken. Steht nun gar ein Verkauf zur Diskussion? «Das ist keine Option. Wir sind und bleiben ein inhabergeführtes Berner Unternehmen, das jedes Jahr innerhalb von 92 Stunden die gesamten Einnahmen des Jahres generieren muss», sagt der Gurten-Chef.

Openair St. Gallen (OASG)

Findet das Open Air St Gallen (OASG) statt? Coronavirus

Bild: openairsg.ch

Bewegte Tage erlebt OASG-Direktor Christoph Huber. Zwar wisse man nach dem Bundesratsentscheid nun, was Fakt ist, und sei gewissermassen erleichtert, weil die Planung für 2021 losgehen könne. «Aber die Emotionen sind gross. Ich bin seit 30 Jahren jedes Wochenende Ende Juni im Sittertobel und kann mir nicht vorstellen, Ende Juni einfach zu Hause zu sein», sagt er zu FM1.

«2021 planen wir viele Neuerungen wie den Daydance oder die Newcomer-Bühne.»

Christoph Huber, Direktor OASG

Die Besucher sollten sich jetzt halt schon auf die Ausgabe 2021 freuen. «Wir planen viele Neuerungen wie den Daydance oder die Newcomer-Bühne. Wir werden die Ausgabe 2021 zum besten Openair machen», sagt er weiter zum Online-Portal.

Seit Januar ist der deutsche Ticketing-Riese Eventim mit 60 Prozent an der Firmenholding hinter dem Openair St.Gallen beteiligt. Ist die Existenz des Festivals trotzdem gefährdet? «Die Situation ist nicht einfach, aber wir sind zuversichtlich, dass wir einen Weg finden werden.» Auch ein Multi im Rücken garantiert offenbar das Überleben nicht. Denn der Aktienkurs von Eventim ist wegen Corona massiv eingebrochen, da der Ticket-Konzern wegen der vielen Absagen viel Geld verliert.

Openair Frauenfeld

Festival-goers enjoy the performance of American rapper Cameron Jibril Thomaz, aka Wiz Khalifa, during the Openair Frauenfeld music festival in Frauenfeld, Switzerland, on Friday, July 11, 2014. The 20th Openair Frauenfeld takes place from July 10 to 12, 2014. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

«Wir kommen 2021 grösser und besser zurück.»

Openair Frauenfeld

Nach der Absage geht das grösste Hip-Hop-Festival der Schweiz in die Offensive. Die Frauenfeld-Verantwortlichen haben gestern angekündigt, die Ausgabe 2021 um einen auf vier Tage zu verlängern. Bereits erworbene Tickets können für die Ausgabe 2021 eingetauscht werden.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Zürich Openair

The US avantgarde and indie rock band

Bild: KEYSTONE

Noch keine News gibt es vom Zürich Openair. Die Veranstalter des Zürich Openair kündigen für heute weitere Infos an.

«Wir lassen die Köpfe nicht hängen! Das Team ist motiviert und wird alles daran setzen, den diesjährigen Ausfall wegzustecken und nächstes Jahr vom 25. - 28. August 2021 mit euch eine unvergessliche Jubiläumsausgabe zu feiern», schreiben die Organisatoren auf Facebook.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Liebe Freunde ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 💔 Nicht ganz unerwartet aber dennoch schweren Herzens müssen wir euch mitteilen, dass es im Jahr 2020 kein ZÜRICH OPENAIR geben wird. Wie vom Bund informiert, sind Grossveranstaltungen bis Ende August verboten. Wir respektieren und unterstützen diesen Entscheid als wichtige Sicherheitsmassnahme für die Gesundheit der Bevölkerung. Für uns ist nach Wochen der Hoffnung leider der Moment gekommen, an dem wir erkennen müssen, dass es diesen Sommer Wichtigeres gibt. Wir sind sehr enttäuscht, haben wir doch so viel Arbeit und Herzblut in die Jubiläumsausgabe 2020 gesteckt. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Die Informationen zur Ticket-Rückerstattung werden nächste Woche publiziert. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir noch keine Angaben zum Line Up 2021 machen – wir sind jedoch bereits im Austausch mit den Agenturen der Künstlerinnen und Künstler. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Wir lassen die Köpfe nicht hängen! Das Team ist motiviert und wird alles daran setzen, den diesjährigen Ausfall wegzustecken und nächstes Jahr vom 25. - 28. August 2021 mit euch eine unvergessliche Jubiläumsausgabe zu feiern. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Tragt euch Sorge und bleibt gesund ❤️ Euer ZOA-Team ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #zoa20 #savethenextsummer #seeyou2021 #zoa21

Ein Beitrag geteilt von ZÜRICH OPENAIR (@zurichopenair) am

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das beste Festival der Schweiz: 26 Jahre Bad Bonn Kilbi

Mit dem Heli übers Gurtenfestival

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

33
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Don Alejandro 01.05.2020 14:15
    Highlight Highlight Grösser, weiter, besser? Doppelt so gross, doppelt soviele Bands? Doppelter Preis? Na dann, bis vielleicht 2022.
  • Notabik 01.05.2020 09:45
    Highlight Highlight Willkommen in der Festhütte Schweiz. Ob all den Verschiebungen unzähliger Festivals auf das nächste Jahr, hoffe ich inständig, dass unsere Spassgesellschaft wegen des Überangebotes an Zerstreuung nicht kollabiert.
  • Bravo 01.05.2020 09:01
    Highlight Highlight Die Schweizer Festivals machen das doch ganz gut. Dem Gurten hat die Vergrösserung des Geländes sehr gut getan, St. Gallen hat meistens (zum Beispiel in diesem Jahr) ein sehr schönes Programm, Bad Bonn ist ein Genuss im kleinen Rahmen, das Paleo hat viel Charme, Gampel viel Party, Heitere und Etziken viel Gemütlichkeit, Lumnezia Lagerstimmung, das ZOA jedes Jahr ein sehr angesagtes Line Up und Frauenfeld... ist halt Frauenfeld. Dann noch die Tageskonzerte in Montreux, Schaffhausen, Locarno etc... Ist doch ein super Angebot. Ein Jammer, dass das alles wegfällt in diesem Sommer.
  • Calvin Whatison 01.05.2020 08:54
    Highlight Highlight Wie war das noch mit dem Turmbau zu Babel?
  • Las Palmas 01.05.2020 08:37
    Highlight Highlight Also beim Openair St. Gallen kann man ein gekauftes Ticket nur in Ausnahmefällen zurückgeben - Zitat Website:

    "Tickets können in Ausnahmefällen ab dem 15. Mai bis am 15. Juli 2020 (innerhalb von 60 Tagen) abzüglich einer Gebühr von 10% des Ticketpreises storniert werden. "

    Die Taktik wird wohl sein, dass möglichst viele ihr Ticket behalten und dann 2021 kommen - die Anpreisungen (besser, grösser usw..) sind doch nur Hilfsmittel um zu verhindern dass alle ihr Ticket zurückgeben.
  • Driver7 01.05.2020 08:15
    Highlight Highlight Der Gurten wird einige Überraschungen bringen? Da hab ich ein Tipp: wie wärs wieder Mal mit Künstler die zeigen dass es beim Gurten eigentlich ums Musik hören gehen sollte, nicht nur ums betrinken? Oder bin ich das jetzt zu altmodisch?
    • peeti 01.05.2020 14:24
      Highlight Highlight Seit vergangenem Jahr gibt es eine neue Leitung, die programmässig mehr Glanzlichter setzt als noch unter Cornu. Aber klar, vielen BesucherInnen kommen nur für die Party, weshalb wohl auch "Bands" wie Loredana oder Black Eyed Peas immer noch gebucht werden.
      Aber die Richtung stimmt (wieder), ganz Gegensatz wie zum Beispiel beim OASG.
    • a-minoro 01.05.2020 15:55
      Highlight Highlight Das Gurtenfestival ist leider zu einer grossen Halligalli-Party verkommen. Egal, was die für ein Line-Up bringen, es ist immer ausverkauft (zumindest Freitag und Samstag). Dort geht es schon längers nur um Paaaaarty und ums Sehen und Gesehen werden. Vielleicht war das früher gar nicht viel anders. In jungen Jahren kriegt man solche Dinge ja meist nicht so mit ;-)
      Kleiner Trost: anderen grossen Festivals geht es genau gleich.

      Driver7: halt dich an die kleine Festivals. In der Schweiz gibt es einige Perlen.
  • Harry Schlender 01.05.2020 08:10
    Highlight Highlight höher, schneller, weiter sang das rödelheim hartreimprojekt schon 1996. schade dass die gesellschaft wohl leider die chance nach corona nicht nutzen wird und auch mal mit weniger zufrieden ist. warum nicht ein festival machen, wo sich die leute noch ein bisschen wohler füjhlen oder mit neuen konzepten und orte zum rückzug und sozialen austausch anbieten. lieber ein etwas weniger dicht gedrängtes lineup dafür pausen dazwischen oder so.
  • M. S. 01.05.2020 08:03
    Highlight Highlight Niemand weiss heute welche Künstler man 2021 bekommt. Also Ball flach halten.
    • SanchoPanza 01.05.2020 09:21
      Highlight Highlight hast du ne Ahnung, die grossen acts sind eh schon 2021 am planen.
    • Mr_Boulala 01.05.2020 13:44
      Highlight Highlight Ruhrpott Rodeo in D hat für 2021 das Line-Up schon fast komplett. Ist in etwa das gleiche wie es dieses Jahr gewesen wäre. Ich denke das wird bei einem Grossteil der Festivals so sein, dass sich das 2021 Line-up dem geplanten diesjährigen Line-Up ähnelt.
  • Lotta_80 01.05.2020 07:45
    Highlight Highlight Einfach nicht mehr hingehen...wenn man was aus der krise gelernet haben sollte, dann superlativen, riesige menschenmassen, müll- und virenschleudern zu vermeiden. Kleinere festivals kein problem, grosse nein danke. Blitzt nur, ich bin selber festivalgänger, werde mich aber auf die kleinen familiären konzentrieren. Dann wirds mal eine natürliche selektion nach oben geben und nicht immer die kleinen treffen, die sich die gagen nicht mehr leisten können
  • Unicron 01.05.2020 05:00
    Highlight Highlight Habt ihr kein einzigees Rock Festival gefragt? Davon gibt es doch mittlerweile auch einige. Greenfield, Rock The Ring, Riverside?
    • SanchoPanza 01.05.2020 09:22
      Highlight Highlight sry aber das Oldierock festli Rock the Ring hat nun wrklich keine Relevanz.
      Aber das Greenfield hätte für mich noch vor dem ZOA auf die Liste gehört.
    • Unicron 01.05.2020 12:36
      Highlight Highlight @SanchoPanza
      lol, kein Respekt vor den Ursprüngen?
      Nichts gegen das Greenfield, aber da spielt mir persönlich zu viel moderne Musik.
    • SanchoPanza 01.05.2020 15:32
      Highlight Highlight vor den Ursprüngen schon, aber irgendwann ist auch mal gut mit den immer gleichen Songs und Bands 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • DuhuerePanane 30.04.2020 23:31
    Highlight Highlight Ein Teil von den Ticketkosten spenden? 😂 Peinlich, wenn man bei Teens und Twens betteln muss!
  • Max Dick 30.04.2020 22:46
    Highlight Highlight Ganz sicher spende ich fürs Gurtenfestival...als ob das nicht schon Abzocke genug ist. Jahr für Jahr höhere Preise und magereres Programm.
  • Pesche Buri 30.04.2020 22:03
    Highlight Highlight Das Gurtenfestival hat seit 15 Jahren das mieseste Lineup aller Festivals nur Frauenfeld ist mieser. Als Hauptacts regelmässig DJ'S auf der Hauptbühne zur Primetime, die gehören in die Zelte zu den Besoffenen. Ich hoffe die gehen Hops, das ist Abzocke auf dem Gurten.
    • Adam Smith 01.05.2020 00:31
      Highlight Highlight @Pesche Buri Es gibt Leute, die mögen elektronische Musik oder Hip-Hop. Aber schön, dass du denkst dein Geschmack sei das Mass aller Dinge. Musik ist weder objektiv gut, noch schlecht, verstehe das endlich und lass andere ihre Musik geniessen, ohne sie deswegen zu denunzieren.
    • Dr. Bender 01.05.2020 10:45
      Highlight Highlight OAF ist schon lange nix mehr mit hip hop! Loredana live, wtf? Da sorgen sogar Ländler und Schlager für weniger Ohrenkrebs!
      Royal Arena, DAS verdient den Namen Hip Hop-Festival.
  • Butch Cassidy & Sundance Kid 30.04.2020 20:52
    Highlight Highlight Kriegt man Ticketpreise zurückerstattet??
    Finde die Frage wichtiger als die aussage das alles grösser und besser wird, aber Fans gleichzeitig zum spenden aufgerufen werden! Was für ein wiederspruch, statt die gesundschrumpfung zu akzeptieren.. grösser ist bei openairs nie besser^^
    • Mr_Boulala 01.05.2020 13:41
      Highlight Highlight Bei den Openairs wo ich Tickets habe, werden die Preise vollumfänglich zurückerstattet. Gurten stattet gemäss Artikel 90% zurück. Ich denke generell kann man bei allen Festivals davon ausgehen, dass man mindestens einen Teil zurückbekommt behaupte ich mal ohne mich informiert zu haben.
  • egolego 30.04.2020 20:49
    Highlight Highlight und wenn in 2021 noch auch nicht möglich ist? :)
    • Panna cotta 30.04.2020 22:38
      Highlight Highlight Dann wird 2022 alles noch extrem viel grösser und bombastischer, ist doch logisch.
  • Motiv 30.04.2020 20:21
    Highlight Highlight Wenn das nur gut geht! Ich mag den Veranstaltern den Erfolg von Herzen gönnen. Aber was ist, wenn es 2021 immer noch einen Impfstoff gibt und das Virus immer noch aktiv ist? Gut, wenn sich die nun so entscheiden, dann ist das ihr unternehmerisches Risiko. Aber ich frage mich schon, ob nicht etwas mehr Demut angesagt wäre und man eher kleiner planen müsste. Es wirkt grad ein bisschen protzig, was die da vorhaben.
    • SanchoPanza 01.05.2020 09:24
      Highlight Highlight irgendwann werden die Opportunitätskosten so hoch das mehr Todesopfer staatlich akzeptiert werden...
  • Scaros_2 30.04.2020 19:55
    Highlight Highlight Warum muss im 2021 alles grösser, länger uusw. sein. Am schluss ist es einfach auch alles viel teurer. Sorry aber das raubt mir die letzte Lust auch nur an eines dieser Festival zu gehen.

    Bleibt doch auf schweizerischem Niveau. Macht was kleiners aber feines und werdet nicht überheblich.

    Am schluss haste wieder so ne scheiss pandemie oder sonst was und kannst alles wieder knicken und nacher ist man bankrott.

    Aber hey - macht was ihr wollt.
    • plop's fünf 30.04.2020 22:28
      Highlight Highlight moment! Die werden „emotionaler“

      Hat mit Konsum nix zu tun, oder? Doch?

      Ach, ich wünsche mir dass nicht alles einfach zurück zu vorher geht. Auch wenn ich beruflich eigentlich darauf angewiesen wäre dass z.B. der kulturkarren rund läuft. . .
    • Dr. Bender 01.05.2020 10:35
      Highlight Highlight Et voilà, Kapitalismus er lebe hoch.
      Mir kommt das Kotzen. Aber gut, die oben genannte Festivals können mich schon mal kreuzweise, auf Preise um/über chf 300 für 3 Tage (nur mal so ne Annahme) kann ich verzichten. Und übrigens auf das OAF sowieso. Da werde ich lieber die nleineren unterstützen, die habe es nötiger denn je.

Ein Intensivmediziner zieht Bilanz: «Eine Patientin ist schon seit 77 Tagen bei uns»

Peter Steiger, stellvertretender Institutsdirektor Intensivmedizin am Unispital Zürich, hat noch keine Monate wie die letzten beiden erlebt.

«Wir sahen die Welle kommen von China via Italien. In die Intensivstationen im Tessin, im Welschland und auch besonders Zürich kamen immer mehr Covid-­19-Patienten. Wir fürchteten die Überlastung.

Am Unispital Zürich schufen wir zwei separate Corona-Intensiv­stationen. Wir konnten schliesslich genug Beatmungsgeräte beschaffen, aber der Knackpunkt blieb gut ­geschultes Personal. Wir waren erleichtert, als das Operationsprogramm eingeschränkt wurde, sodass wir weniger Patienten als sonst auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel