Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08470734 People eat and drink at their table in a night club transformed into a restaurant as the current sanitary measures still discourage the usual clubbing experience, in Lausanne, Switzerland, 06 June 2020. As of 06 June, Switzerland has taken its third step to gradually loosen measures implemented in a bid to contain the spread of the SARS-CoV-2 coronavirus that causes the COVID-19 disease. Secondary schools, universities, tourist facilities, mountain railways, camping grounds, and all leisure and entertainment businesses such as casinos, amusement parks, zoos and botanic gardens, swimming pools and spas are going to reopen.  EPA/VALENTIN FLAURAUD

Clubs und Restaurants als Haupt-Ansteckungsorte? Nope. Bild: keystone

Zahlen-Debakel beim BAG: Was die Ansteckungs-Daten zeigen – und was nicht

Panne beim Bundesamt für Gesundheit: Am Freitag sagte es, bei den bekannten Ansteckungsorten dominieren Clubs und Restaurants, am Sonntag kam die Korrektur. Doch was taugen die Zahlen überhaupt?



Eine Zahl machte am Freitag Schlagzeilen: Zwei Drittel aller rückverfolgbaren Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus erfolgen anscheinend im Ausgang – das heisst in Bars, Clubs oder Restaurants. Das sagte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gegenüber dem SRF.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Am Sonntag kam dann aber die Korrektur: In den Clubs haben sich laut Kenntnissstand des BAG 15 (1,9 Prozent) und in den Bars und Restaurants 13 (1,6 Prozent) Personen angesteckt. Der Grossteil (216) der bekannten Ansteckungen findet im familiären Umfeld statt – satte 27,2 Prozent.

Das ist die korrigierte Statistik des BAG

BAG korrigiert sich: Die meisten Coronainfektionen passieren im Familienumfeld
So sieht's aus. Einfach mal rund 47 Prozent daneben bei den Clubs

Bild: bag

Doch was sagen diese Zahlen überhaupt aus? Wir haben die Angaben des BAG ein bisschen genauer angeschaut.

Der Zeitraum

Die vom BAG veröffentlichen Zahlen betreffen den Zeitraum zwischen dem 16. Juli und dem 1. August. Vor dem 16. Juli meldeten die Ärztinnen und Ärzte ihre Corona-Fälle mit einem anderen Formular. Das BAG schreibt dazu: «Das Meldeformular wurde revidiert, um die Exposition detaillierter zu beschreiben. Früher eingetroffene Meldungen sind nicht vergleichbar, darum die Beschränkung auf diesen Zeitraum.»

Einschränkung 1: Der Zeitraum ist insofern aussergewöhnlich, als das erstens die meisten Schulen und Weiterbildungseinrichtungen geschlossen waren und zweitens nicht wenige Menschen in den Sommerferien weilten.

Die Sample-Grösse

Gemäss dem täglichen Situationsberichts des BAG kam es zwischen dem 16. Juli und dem 1. August zu 2087 bestätigten Neuinfektionen mit SARS-CoV-2. Angaben zum Ansteckungsort wurden dem BAG aber nur von insgesamt 793 Personen gemeldet.

«Es liegen nicht für alle positiv getesteten Personen zusätzliche klinische Daten vor. Die Gesamtzahl der durch die Labors positiv getesteten Personen im selben Zeitraum ist deshalb höher als 793.»

Pressemitteilung des BAG

100 Prozent = 2087 Neuinfektionen seit dem 16. Juli.

Einschränkung 2: Nur bei 38 Prozent aller Neuinfektionen im Untersuchungszeitraum besitzt das BAG überhaupt Angaben zum Ansteckungsort. Dabei gilt auch ein leeres Formular-Feld oder «unbekannt» als eine Angabe.

Bei wie vielen Infizierten ist der Ansteckungsort bekannt?

Von den 793 Meldungen zwischen dem 16. Juli und dem 1. August sind dem BAG gerade einmal bei 473 Personen der Ansteckungsort bekannt – das sind knapp 60 Prozent.

Bei 316 Personen wird der Ort als «missing» angegeben, das heisst, das Feld im Formular wurde leergelassen. Bei 4 Personen wird der Ansteckungsort als «unbekannt» angegeben.

Einschränkung 3: Von den 38 Prozent der bestätigten Ansteckungen, von denen das BAG überhaupt Angaben hat, enthalten wiederum zwei Fünftel eigentlich keine Informationen.

100 Prozent = 2087 Neuinfektionen seit dem 16. Juli.

Wo stecken sich Menschen an?

Von 473 Personen weiss das BAG also, wo sie sich angesteckt haben. Bei 216 war es im familiären Umfeld, bei 69 im Arbeitsumfeld.

Speziell hierbei: Das BAG führt nicht näher aus, welche Ansteckungsorte unter dem Punkt «Andere» sind, die Kategorien im folgenden Balkendiagramm wurden direkt vom BAG übernommen.

100 Prozent = Die 473 Personen, bei denen das BAG den Ansteckungsort kennt. Interessant hier: Bei 2 Personen wird die Schule als Ansteckungsort genannt – trotz der Ferien.

Was sagen uns die Zahlen?

Schlussendlich wird man aus den am Sonntag publizierten Zahlen nicht wirklich schlauer. Von den 2087 angesteckten Personen seit dem 16. Juli hat man bei 1294 keine klinischen Daten bezüglich Exposition. Von den restlichen 793 Personen fehlen bei weiteren 320 Personen entweder der Ansteckungsort oder er ist nicht bekannt.

Umgerechnet weiss das BAG also bei 22,6 Prozent der Neuansteckungen seit dem 16. Juli, wo sie sich angesteckt haben.

Das BAG weist zusätzlich in der Medienmitteilung vom Sonntag darauf hin, dass seine Zahlen von den kantonalen Zahlen abweichen könnten, «da diese sich teilweise auf Erkenntnisse aus dem kantonalen Contact Tracing stützen.»

Hier geht's zur BAG-Medienmitteilung vom Sonntag.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Keine Schutzmaske? Hier 20 lustige Alternativen

Protest gegen Corona-Massnahmen: Mann spaziert quasi nackt durch London

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

143
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
143Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nurmalso 05.08.2020 01:33
    Highlight Highlight Einfach halt auch mal zugeben dass man nichts weis.

    Wenn ich mich am Donnerstag angesteckt habe wo ich mit der Familie Frühstückte dann arbeitete und am Abend im Restaurant war. Müsste man schon den genauen Ansteckzeitpunkt auf die Stunde genau wissen um eine Zuordnung machen zu können. Uder teilt man mich allen drei zu ? Dann wären 2 falsch.
    Und eine inkubationszeit gibt es ja auch noch. Das ist einfach schon rein technisch nicht möglich.

    Die Statistiken ist reine blödelei. Und dient knapp zur Volksberuhigung aber auch nur wenn sie rückläufig ist.
  • runthehuber 04.08.2020 10:36
    Highlight Highlight Ich habe das Thema gestern mit meinen beiden 10- und 12 jährigen Kindern besprochen. Die berechtigte Frage der beiden: ja und wo steckt man sich denn an, bevor es in der Familie verbreitet wird. Und sollte man nicht das "wo steckt man sich an" beachten und bekämpfen?
    Liebes BAG - Kinderlogik übertrumpft Wissenschaft....
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 04.08.2020 10:13
    Highlight Highlight Die neuen Zahlen sagen, dass man von 52% nichts genaues weiss und bei den 48% man nicht wirklich sicher sein kann.

    Wenn ein Superspreader im Club 7 ansteckt und diese dann im familiären Umfeld jeder 5 ansteckt, dann werden 7 dem Club und 35 der Familie zugerechnet, obwohl es ohne Cluböffnung diese 35 familiären Ansteckungen nicht gegeben hätte.
  • Thomas G. 04.08.2020 01:13
    Highlight Highlight Wo ist die erste Liste? Möchte mal die Zahlen vergleichen. Müssten ja die gleichen Zahlen sein, nur andere Gruppierung. Bitte vergleichen!
  • Locutus70 04.08.2020 00:39
    Highlight Highlight Sorry aber wer hat sich denn das ausgedacht? Das Familienmitglied muss sich ja auch irgendwo angesteckt haben. Für mich ist das ziemlich unlogisch.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 04.08.2020 04:40
      Highlight Highlight Der Bund kalkuliert immer so. Beim CO2-Ausstoss ist das nicht anders. Da faselt er was von 4.5 Tonnen und kauft sich 20 Tonnen durch Klimazertifikate rein. Nur löst eben Geld keine Klima- und Umweltprobleme, sondern verschärft diese nur.

      Man könnte also auch einem beliebigen 5-jährigen Kindergärtner sagen, er solle einfach ein paar Zahlen aufschreiben. Da kommt nichts gross anderes dabei raus.
  • Irene Adler 03.08.2020 23:38
    Highlight Highlight Mich interessieren noch zwei Fakten.

    1. Ist mit "Familie" wörtlich Familie gemeint, also wenn z.B. verheiratete Personen das Virus an Grossmutter/Grossvater/Tante/usw. weitergeben, obwohl die gar nicht im selben Haushalt leben, oder muss ich eher an Leute denken, die zusammen wohnen, egal, ob sie miteinander verwandt sind?

    2. Wie viel Prozent der Schweizer Bevölkerung wohnt alleine, bzw. aus wie viele Personen durchschnittlich besteht eine Familie?
  • Faethor 03.08.2020 22:39
    Highlight Highlight Mich nimmt ja wunder wo sonst noch Mist verzapft seitens BAG...
  • Dr. Unwichtig 03.08.2020 20:09
    Highlight Highlight Was taugen Zahlen überhaupt, wenn aus dem Umstand, dass sich 0,011% der Bevölkerung innerhalb von 7 Tagen mit einem Virus angesteckt haben, Massnahmen abgeleitet werden, weil es vor 1 Monat noch 0,006% waren? Oder wo auf Einzelfälle skalierte Statistiken mit einer lustigen Kurve der „Durchschnittswerte“ abgebildet werden?
  • beaetel 03.08.2020 19:06
    Highlight Highlight Diese Zahlen sind reine Fantasie. Wie will ich herausfinden, wer mich ansteckte, wer ist mir in den letzten zwei Wochen zu Nahe gekommen? (5 Tage Inkubationszeit, danach eine Woche warten, bis man sich ev. testen lässt). Was ist mit den 80 % der Spreader, die gar nicht merken, dass sie Covid-19 haben? Die also gar keinen Grund haben, sich testen zu lassen? Und was ist mit denen, die zwar Symptome haben, sich testen lassen wollen, aber abgewiesen werden? Aber das BAG will glauben machen, dass es eine valide Statistik mit einem so primitiven Formular machen könne? Mitnichten!
    • Nonvemberbal 04.08.2020 11:00
      Highlight Highlight Amen!! Dachte schon ich müsste mein Aluhut aufsetzen weil ich der einzige mit dem Gedanken bin.
  • Yupidu 03.08.2020 18:32
    Highlight Highlight 2/2 trotzdem keine Maskenpflicht🤔. Es scheint logisch, dass solche Anstalten Virenbeschleuniger sind. Entweder Maskenpflicht oder Schliessung. So systemrelevant sind sie auch nicht...
  • Yupidu 03.08.2020 18:27
    Highlight Highlight 1/2 Wie soll man der Ansteckungsort einer Krankheit herausfinden, deren Inkubationszeit von ca. 4 bis 14 Tagen dauert? Einfach nicht möglich.... deshalb sind diese Statistiken nur Alibiübungen und definitiv nicht aussagenkräftig. Dass die meisten Infizierungen im gleichen Haushalt stattfinden, ist ziemlich klar, der Abstand kann einfach nicht eingehalten werden und schliessen kann man die Familien auch nicht 🤔
    Im Bürowelt sind die AG für das Einrichten der Hygienemassnahmen und die AN für das Einhalten der Massnahnen zuständig. Bei Bars/Clubs werden die Abstände unmöglich eingehalten und
  • Wolfman 03.08.2020 17:26
    Highlight Highlight Also in der Familie....hmmmm
    Mal so in den Raum gestellt :" WIE kommt denn das Virus in die Familie hinein? Von irgendwo muss es ja kommen oder? Und ganz ehrlich, wenn sich, aktuell, vor allem die Gruppe der 20 - 45 Jährigen infiziert, vor allem dabei die 20-30 Jährigen, wo fangen diese dann das Virus auf? Vor allem bei der Arbeit oder was? Will man auf diese Art und Weise, langsam und leise, den Leute glaubwürdig machen, dass ab 1.September wieder Anlässe über 1000 Personen möglich wären? Schliesslich jammert ja der Fussball und der Eishockey in höchsten Tönen....
  • Saerd neute 03.08.2020 16:53
    Highlight Highlight Aha, müssen wir nun auch innerhalb der Familie Masken tragen?
    • n3rd 03.08.2020 19:51
      Highlight Highlight Das will ich doch hoffen. Alle die hier nach der Maske und Solidarität geschrien sollen jetzt mit gutem Vorbild voran und sie zu Hause tragen (inkl. Meldung machen wenn sie der Partner oder der Nachwuchs nicht trägt - wenn schon, denn schon).
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 04.08.2020 04:44
      Highlight Highlight Familien sind der Grund für die Verdichtung und damit ein erhöhtes Infektionsrisiko. Weniger Leute, weniger Gefahr. Also sollen auch die Familien die Verantwortung übernehmen und Masken tragen. Alle. Auch die Kinder. Bringt ja nichts, wenn Kinderlose, Singles und die Kombination derer es tun.
  • Mogli boo 03.08.2020 16:49
    Highlight Highlight Wie sieht die Todesrate aus? Davon hört oder liest man nicht viel. Wie siehts in den Spitälern aus? Weiterhin überfordert?
    Ich meine, Ansteckung ist das eine, und hoffentlich gibts bald ne Impfung, aber gibt es Vergleiche der Verstorbenen, sagen wir wegen Krebs oder Hirnschlag, sagen wir in den letzten 2 Monaten. Würde das noch spannend finden.
    Ich meine in den Clubs, die in der CH offen sind, haben sich offiziell 15 angesteckt, inoffiziell vielleicht 200, auch vielleicht 300. Was bedeutet das an Todesopfer oder Behandlungskosten im Vergleich zu anderen Krankheiten, Unfälle usw.?
  • MeinSenfHierUndJetzt 03.08.2020 16:40
    Highlight Highlight Am Interessantesten finde ich fast den allerletzten Abschnitt des Artikels. Ich verstehe den so, dass das BAG nicht über die Informationen des Conact-Tracing der Kantone verfügt... Und das wiederum erschreckt mich schon ein bisschen. Es müsste doch möglich sein, Informationen vernünftig auszutauschen. Und wenn ihr 100 neue Leute dafür anstellen müsst... Arbeitslose gibt's ja im Moment...
    • Saerd neute 03.08.2020 16:53
      Highlight Highlight Den Contact-Tracing könnt ihr vergessen.
    • MeinSenfHierUndJetzt 03.08.2020 17:06
      Highlight Highlight @ Saerd: Warum? Ich denke das Contact Tracing ist einer der Gründe, warum die Infektionszahlen jetzt viel langsamer steigen als vor dem Lockdown, obwohl wir uns wieder ähnlich nahe kommen...
  • Ursus der Rächer 03.08.2020 16:13
    Highlight Highlight Liebes BAG, jetzt seid ihr, so bin ich überzeugt, nicht fähig Statistiken zu lesen. Mein Tip: Klärt ab, wo sich die Familienmitgliedern angesteckt haben. Nach eurer Denke, müssten Altersheime der Keim aller Corona-Viren sein! Diese hinterhältigen Altersheim!
  • Shisha 03.08.2020 16:09
    Highlight Highlight Vielleicht weckt das einige Zahlen-Gläubige auf, die darauf vertrauen, komplexe Phänomene mit operationalisierten Modellrechnungen verstehen zu können. Naja, träumen darf man ja.
  • darkgrey 03.08.2020 15:40
    Highlight Highlight Ich finde diese "ich habe mich da angesteckt" sehr schwierig. Was heisst Familie? Gleicher Haushalt? Sonntags Zmittag? Mit Bruder u. Familie im Auto Ausflug?

    Je mehr Leute man um sich hat, je weniger Abstand etc. + Drinnen steigt die Chance sich zu infizieren. Egal Familie oder bei Fremden.

    Das Risiko sich beim Einkaufen anszustecken finde ich tief. Schliesslich sind bei den Grossverteilern keine signifikanten Ausbrüche zu verzeichnen.

    Ich kann die Rushhour umgehen und dann locker 2m von weiteren Kunden weg sein. Aerosol ist allerdings die Unbekannte.
  • Rolf Schicker 03.08.2020 15:36
    Highlight Highlight Dann sollte noch festgestellt werden wer die/der war, welcher die Familienmitglieder angesteckt hat und matchentscheidend wo sie/er sich angesteckt hat. Der Virus hat wohl kaum an der Haustüre geläutet zum Personen anzustecken...
  • dänkdra 03.08.2020 15:17
    Highlight Highlight Es wäre besser wenn wir uns kontrolliert anstecken immunisieren würden. Dass die Impfung wirkt ist nämlich nicht bewiesen, und dauert viel zu lange bis sie kommt
    • darkgrey 03.08.2020 15:49
      Highlight Highlight Wenn die Impfung keinen Schutz bietet, dann ist auch nix mit Herdimmunität. Das sollte doch klar sein oder?
    • _andreas 03.08.2020 16:57
      Highlight Highlight @dänkdra: Viel spass dabei. Ich hoffe für dich, du wirst keine bleibenden schäden davontragen.. Bei mir jedenfalls ist mit nur leichten symtomen nurnoch ca 60% der Lungenleistung vorhanden und das nach 4 Monaten nach genesung. Ob es bleiben wird kann jedoch keiner mit sicherheit sagen, die Gefahr ist aber dennoch da.
  • numenig 03.08.2020 14:20
    Highlight Highlight Und wenn da einer daherkommt, die Aussagen unserer so hoch gepriesenen Behörde, Task-Forces und Regierung hinterfragt oder gar anzweifelt, so gilt er umgehend als Verschwörungstheoretiker oder schon beinahe als Staatsfeind!

    Fragen zu stellen haben wir schon eine Weile aufgegeben, vorneweg der grösste Teil unserer Journalisten. Nur: Wer nichts weiss muss alles glauben.
    • Garp 03.08.2020 14:44
      Highlight Highlight Nein, das tut er nicht automatisch, das hängt von seinen Argumenten ab.
    • numenig 03.08.2020 15:02
      Highlight Highlight Garp/ Gegen Argumente, die nicht der offiziellen und sich dauernd ändernden Sichtweise entspricht, ist ein grosser Teil der Leute sehr resistent.
    • Garp 03.08.2020 15:51
      Highlight Highlight Ich bin nicht resistent, wenn die Argumente nachvollziehbar sind und Fakten vorliegen. Wenn Argumente aus anschwärzen und Fragen bestehen, sind das eben keine Argumente.
  • Miriam F. 03.08.2020 13:58
    Highlight Highlight Alles nur ein Witz... Stellt Euch vor wir hätten einen Virus à la Ebola, wir wären heillos überfordert mit unserem Bananenrepublik BAG. Wäre ich Alain Berset würde mich das fuchsteufelswild machen.
    • Shabbazz 03.08.2020 14:24
      Highlight Highlight ganz Europa hätte ein riesen Problem, wir wissen ja wie wenig das Volk heutzutage auf die Wissenschaft hört...
    • numenig 03.08.2020 14:57
      Highlight Highlight Auf welche Wissenschaft denn? Auf die der Pharma, auf die des BAG, auf die des BAS, auf die der Task-Force? Alle paar Tage erhalten wir eine grundlegend andere "wissenschaftliche" Aussage.
    • Ueli_DeSchwert 03.08.2020 15:23
      Highlight Highlight @numenig: Die grundsätzlichen Aussagen bleiben seit Monaten konstant: Bleibt zu Hause wenn möglich, wascht regelmässig die Hände und bleibt mit Symptomen oder Verdacht definitiv zu Hause.

      Dass unsere Wohlstandsgesellschaft das nicht schafft, spricht für sich.
      Ist es so schwer, ein Jahr mal nicht (ins Ausland) in den Urlaub zu fahren? Ist es zu viel verlangt, nicht in grossen Gruppen in Clubs feiern zu gehen? Ist es unmöglich, freiwillig Masken zu tragen?

      Die Ursache für die aktuellen Fallzahlen sind wir alle. Nicht das BAG, nicht BigPharma und nicht die TaskForce.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 03.08.2020 13:49
    Highlight Highlight Als jemand der oft im Bereich der Daten Analyse tätig ist muss ich so langsam sagen, dass mir die Arbeit, Methodik und vorgehensweise was die Kommunikation anbelangt mir ernste Sorgen macht. Die Glaubwürdigkeit ist ziemlich gesunken bei mir seitens BAG. Viel Goodwill wurde hier verspielt.
  • invisible 03.08.2020 13:41
    Highlight Highlight Dann wohnen von jetzt an alle im Büro, und Familien treffen sich nur noch in Clubs 🤪
  • nur Ich 03.08.2020 13:24
    Highlight Highlight Deswegen hat das BAG auch von Anfang an gesagt, dass solche Zusammenstellungen nichts bringen. Sie hätten die Zahlen zwar, die seien aber überhaupt nicht aussagekräftig. Auf Nachhaken des SRF wurde die Liste dann aber doch geliefert. Und schau an: die ist tatsächlich nichtssagend.
    Wäre noch nett, das mit zu erwähnen. Hätte das BAG die Zahlen nicht geliefert, wäre das wohl als "Daten verheimlichen" interpretiert worden. Egal was das BAG momentan macht, es wird dagegen Stimmung gemacht.
    • Garp 03.08.2020 14:48
      Highlight Highlight Die Daten wurden ja nicht bei den Tracern gesammelt. Der Katalog zum Ankreuzen ist auch sehr dürftig. Dann sind noch Fehler bei der Datenverarbeitung passiert, nicht kontrolliert. Da darf man dann wirklich kritisieren.
    • Clank 03.08.2020 15:15
      Highlight Highlight Halt, das grosse Skandal bleibt immer noch, dass die Zahlen, die zuerst herausgegeben wurden, reine Fantasie-Zahlen waren.
      Dass die Daten wenig Aussagekraft haben, war zu erwarten. Selbst in den asiatischen Länder mit grösserem Überwachungsstaat bleiben etwa die Hälfte der Ansteckungsorte unbekannt.
      Ich gebe dir aber Recht, was der Druck der Medien angeht und auch ihren Umgang mit den Daten. Statt Daten vorsichtig zu behandeln, zieht man sofort voreilige Schlüsse für eine gute Schlagzeile.
    • Garp 03.08.2020 15:23
      Highlight Highlight Zu diesen Zahlen, die das BAG herausgab, kommen ja noch über 50% unbekannte Ansteckungen dazu und bei den Zahlen sind nochmal zig Unbekannte. So kann man nicht arbeiten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 03.08.2020 13:23
    Highlight Highlight Ab Sample Grösse Einschränkung 2 aufgehört zu lesen. Diese ganze „Geschichte“ ist mir schlicht zu blöd geworden.
  • TheOneAndOnlyGMan 03.08.2020 13:21
    Highlight Highlight Wer hat denn diese Tabelle zusammengeklickt? Die Prozentzahlen sind entweder falsch gerundet oder die Nachkommastellen nur abgeschnitten. 100 Prozent ergeben die Zahlen auf jeden Fall nicht. Und nach welchem Kriterium sind die Zeilen sortiert? Das kann jeder KV Lehrling im 1. Lehrjahr besser!
    • Bits_and_More 03.08.2020 13:45
      Highlight Highlight Wo stimmt den der Prozentsatz auf eine Stelle gerundet nicht?
  • amazonas queen 03.08.2020 13:20
    Highlight Highlight Es braucht eine Transparenz darüber, wie diese Zahlen überhaupt zu Stande kommen. Wie sieht das Datenmodell aus, wie sehen die Ladestrecken aus, wo werden Verifikationen vorgenommen usw. Dann kann man sich überlegen, was man aus den Daten schliessen kann.
  • placeholder 03.08.2020 13:13
    Highlight Highlight Da man aber die Zahl an Club / Bar / Restaurant Besucher nicht kennt, lässt sich daraus auch nicht ableiten, wie gross oder eben klein das Risiko einer Ansteckung an einem der besagten Orte ist. Es kann vermutlich davon ausgegangen werden, dass mehr Personen Kontakte zu Familienmitgliedern hatten, als Personen in einem Club waren. Ebenfalls, dürften mehr Personen bei der Arbeit gewesen sein. Falls ich einen Denkfehler mache, bitte korrigiert mich, aber diese Tabelle ist die Pixel nicht wert mit der sie dargestellt wird oder so...
    • Clank 03.08.2020 14:07
      Highlight Highlight Die Clubkommission von Zürich gab am Freitag dazu ein paar Zahlen: nur in 5 Veranstaltungen von rund 500 gab es Fälle. Bisher nur 13 Personen haben sich angesteckt, obwohl 120'000 seit der Wiederöffnung Clubs und Bar besuchten.
    • Hessmex 03.08.2020 15:22
      Highlight Highlight @Clank. Und wieviele von diesen 13 Personen sind Familienmitglieder? E voila und schon sind Familien Infektionsherde!
    • Clank 03.08.2020 15:57
      Highlight Highlight @Hessmex
      Hää, wie genau stellst du dich vor, geht man da hervor. Am Montag nach einem Partywochenende lässt sich Peter positiv testen. Die Kantonsarzt ist verpflichtet den Club zu kontaktieren und alle 300 Gäste müssen in Quarantäne. Von diesen 300 Leute wird jeder weitere Fall den Club zugeteilt, selbst wohl auch Patient 0, der sich vorher im Büro angesteckt hat und danach Peter im Club angesteckt hat. Falls aber Peter zuhause seine Mutter ansteckt, dann zählt der Ansteckungsort der Mutter logischerweise nicht als Club. Die Mutter war nie im Club. Genauso wenig war Peter jemals im Büro.
  • Barracuda 03.08.2020 13:09
    Highlight Highlight Dass sich der Virus innerhalb der Familie am meisten verbreitet, liegt auf der Hand. Das ist jedoch logischerweise nicht vermeidbar und daher irrelevant. Ansetzen müsste man dort, wo Ansteckungen vermeidbar sind. Zwar sind diese Ansteckungen anscheinend nicht so einfach zu orten, trotzdem gibt es einige Anhaltspunkte. Bis Phase 2 der Lockerungen hatten wir die Zahlen absolut im Griff. Exakt zwei Wochen nach der Phase 3 der Lockerungen gingen die Zahlen wieder kontinuierlich in die Höhe.
  • Blues 03.08.2020 13:03
    Highlight Highlight Warum wundere ich mich überhaupt nicht über das BAG und andere BA's.

    Und dem BAG sollen wir vertrauen, mit dieser Statistik. Welcher Lehrling durfte die bearbeiten?

    Nichts gegen Lehrlinge, die sind nur so gut wie ihre CHEFS.
  • Heidi Weston 03.08.2020 13:01
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt, das die Inkubationszeit zwischen 4 bis 14 Tage beträgt, muss man sich die Frage stellen, bei wie viele „bekannte“ Ansteckungsorte wirklich der Realität entsprechen!
  • covfefe 03.08.2020 12:58
    Highlight Highlight Ich würde hier mal die Füsse ruhig halten. Die Frage ist doch wo hat sich die erste Person angesteckt. Das sich viele in Familie und Arbeitsplatz anstecken ist doch klar. Aber wo war die Erste.
    • bernd 03.08.2020 13:36
      Highlight Highlight Die erste Person müssen wir finden? Also irgend ein Chinese vermutlich. Was machen wir mit dem wenn wir ihn gefunden haben?
    • Clank 03.08.2020 14:10
      Highlight Highlight Alle Patienten sind wahrscheinlich auf den einen Patient 0 zurückzuführen. Die Frage macht keinen Sinn. Eine Infektion zuhause ist trotzdem eine Infektion und belastet das Gesundheitssystem.
  • Ian Cognito 03.08.2020 12:56
    Highlight Highlight Familien KONSEQUENT schliessen! Es kann nicht sein, dass wir Einzelpersonen nun leiden müssen, nur weil gewisse "Familienmenschen" sich nicht zurückhalten können!1!!1
  • Meinung 03.08.2020 12:51
    Highlight Highlight Zahlen, Listen usw.
    Wie auch immer, was klar ist wir haben ein Problem mit Covid-19.
    Lösungen sind gefragt.
  • Antichrist 03.08.2020 12:51
    Highlight Highlight Wenn ich solch eine Bastel Excel Tabelle sehe, dann sträuben sich mir die Haare. Wer arbeitet in diesem BAG?
    Solange Covid nicht korrekt im Sentinella Meldesystem erfasst wird, kann man mit den Statistiken gar nichts anfangen.
  • Ohniznachtisbett 03.08.2020 12:45
    Highlight Highlight Ausland als Ansteckungsort ist nichtmal auf der Liste...Ausserdem ist es ja relativ logisch, dass man selten genau sagen kann wo man sich angesteckt hat. Diese Statistiken sind für nix und wieder nix. Wenn also asymptomatische Träger des Virus, es tatsächlich weitergeben können, dann ist es beinahe unmöglich zu sagen wo man sich angesteckt hat. Man kann dann nur sagen, ja da war im gleichen Schulhaus ein Fall, darum hat er sich in der Schule angesteckt, könnte aber genauso auf dem Spielplatz oder im ÖV gewesen sein. Als Beispiel.
  • Fairness 03.08.2020 12:44
    Highlight Highlight Das überarbeitete (!) Formular hätte glaub so mancher Drittklässler besser hingekriegt. Lächerlich, sowas.
  • Maya Eldorado 03.08.2020 12:33
    Highlight Highlight Wir leben nun mal in einer materialistischen Zeit, die immer extremere Züge annimmt.
    Und da wird alles auf Zahlen reduziert. Daran kann man sich halten. An Menschen eher nicht.
    Wie entwickelt sich wohl diese Tendenz weiter?
  • d10 03.08.2020 12:26
    Highlight Highlight Wichtigste Erkenntnis: Das BAG und wir alle tappen im Dunkeln, wir wissen nicht wo sich die Leute wirklich anstecken.

    Ein solcher Spreadsheet-Fehler darf einem Lehrling passieren, aber nicht einem Bundesamt in einer öffentlichen Pressemitteilung. Gibt es im BAG keine internen Kontrollprozesse?!

    Und warum sind die Daten aus dem Contact Tracing nicht in dieser Statistik? Das BAG verspielt immer mehr Vertrauen mit seinen steinzeitlichen Datenerhebungen und "Notlügen".
  • lupone 03.08.2020 12:24
    Highlight Highlight Was mich zusätzlich interessieren würde: eine Aufschlüsselung der Anzahl Neu-Infektionen nach Symptome Ja/Nein, Schwere der Symptome, etc.
    Sind solche Daten verfügbar?
  • FrancoL 03.08.2020 12:10
    Highlight Highlight Mit über 60% Zuweisungen, die enternder nicht erfasst sind oder in der Familie ablaufen, hat die Tabelle keinen grossen Sinn.

    Es bleibt also nichts anderes als die Vernunft walten zu lassen, keine Tabellen als Massstab zu nehmen und die Massnahmen richtig umzusetzen.

    Abstand und Anstand.
  • {Besserwisser} 03.08.2020 12:06
    Highlight Highlight Warum überhaupt geht man mit solchen Zahlen an die Öffentlichkeit?
    Im Grunde genommen weiss das BAG von 80% der Fälle nicht wo diese sich angesteckt haben...
    Die Zahlen sagen mehr über das BAG und deren Partner aus, als über Infektionsketten und Ansteckungsorte.
    • nur Ich 03.08.2020 13:26
      Highlight Highlight Weil das SRF bei der letzten Medieninfo darauf bestanden hat, diese Zahlen zu kriegen. Das BAG hat von Anfang an gesagt, sie hätten zwar Zahlen, aber die seien nicht aussagekräftig.
  • Pointer 03.08.2020 12:05
    Highlight Highlight Was gilt hier als Familienmitglied? Nur Personen im gleichen Haushalt oder generell Eltern, Grosseltern, Kinder, Grosskinder?
  • DaniSchmid 03.08.2020 12:05
    Highlight Highlight Ein Trauerspiel... und das 5 Monate(!) und einen Lockdown nachdem das Virus hier erstmalig in Erscheinung getreten ist. Widersprüchliche Zahlen, nicht vergleichbare Zeiträume, unvollständige Angaben, "keine klinischen Daten"... In meiner Firma würde sowas nichtmal von Berufsanfängern akzeptiert.
    • d10 03.08.2020 12:27
      Highlight Highlight Ja, in der Privatwirtschaft würden Köpfe rollen
  • Dieser Nickname wird schon verwendet. 03.08.2020 12:03
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. Ich finde es gut, dass diesmal Kuchendiagramme sinnvoll eingesetzt werden. Ich möchte darauf hinweisen, dass der folgende Artikel von letzter Woche die verwendeten Zahlen nicht richtig situierte, eine Überarbeitungen wäre angebracht.
    https://www.watson.ch/schweiz/coronavirus/663919528-coronavirus-ferien-arbeit-schule-club-hier-steckt-man-sich-an
  • Fairness 03.08.2020 12:01
    Highlight Highlight Einfach nur BEDENKLICH! Das nach über fünf Monaten Corona ...
  • Sapere Aude 03.08.2020 11:59
    Highlight Highlight "Das Meldeformular wurde revidiert, um die Exposition detaillierter zu beschreiben. Früher eingetroffene Meldungen sind nicht vergleichbar, darum die Beschränkung auf diesen Zeitraum."

    Ernsthaft? Monate Zeit und nicht fähig, ein brauchbares Formular zu kreieren?
  • TZL 03.08.2020 11:54
    Highlight Highlight Irgendeine Person muss das Virus ja auch zuerst in die Familie bringen oder? Diese Zahlen sind relativ schwierig zu begründen.
    • maylander 03.08.2020 13:00
      Highlight Highlight Die Familien überschneiden sich ja. Z. B Meine Familie, die meiner Frau, die meines Schwagers, etc. Auch wenn die Familie der einzige Weg wäre könnte sich das ganze Land anstecken.

    • Wiesler 03.08.2020 14:10
      Highlight Highlight TLZ
      Das Argument 'jemand muss es ja dahin gebracht haben' kann man auch auf Clubs, Restaurants, eigetlich überall anwenden.
      Das BAG ist abscheinend bei 60% der Fälle nicht im Stande, auch nur die direkte Ansteckung ausfindig zu machen, geschweige denn weiterzurückliegende.
  • Masus 03.08.2020 11:54
    Highlight Highlight Sehr schön analysiert. Interessant wäre eine ähnliche Analyse zu den positiven Tests, durchgeführten Tests und inwiefern diese mit Todesfällen, Hospitalisierung ein, Massnahmen etc. zusammenhängen. Hier besteht Aufarbeitungsbedarf!
  • DeeMind 03.08.2020 11:44
    Highlight Highlight Denn sie wissen nicht was sie tun...
    Jetzt ist aber definitiv Ende Gelände, Leute vom BAG. Wäret ihr, die solche Zahlen rausgeben und dann revidieren, in der Privatwirtschaft, wäret ihr jetzt alle arbeitslos. Und das voll verdient. Schämt euch, pfui! Solche Aktionen bestärken all jene, die bisher schon glaubten, dass der Staat sie an der Nase rumführt. Fake news vom Staat selbst. Ich habe KEINE Worte für sowas. Ich hoffe das hat Konsequenzen. Wenn der Rest des Staatsapparates die Glaubwürdigkeit auch nur halbwegs behalten will, müssen jetzt Köpfe rollen...
    • hgehjvkoohgfdthj 03.08.2020 14:46
      Highlight Highlight Genau, Koch sofort entlassen!! ;)
  • Blubber 03.08.2020 11:42
    Highlight Highlight Bei so kleinen Zahlen wäre es ja schon elegant, wenn man die Ansteckungsketten (z.B. Arbeit —> Familie —> Club) deskriptiv abbilden könnte. Sollte ja eigentlich machbar sein? Sonst bringt es ja nur wenig, wie die Meisten hier schon geschrieben haben.
  • Revan 03.08.2020 11:41
    Highlight Highlight Was noch dazu kommt: Die Aussage dass die meisten Ansteckungen in der Familie stattfinden ist sicherlich auch nicht korrekt. Das diese Ansteckungen fast immer zurückverfolgt werden können, ist davon auszugehen, dass unter den unbekannten nur sehr wenige bis gar keine Ansteckungen aus der Familie sind.
  • lilie 03.08.2020 11:41
    Highlight Highlight Danke für die sorgfältige Aufschlüsselung! 👍

    Wirklich hanebüchen, dass das Meldeverfahren immer noch nicht solide funktioniert.

    Und woher weiss der Bund, dass sich 10% im Ausland anstecken, wenn man das gar nicht ankreuzen kann? 🤔

    PS: Ansteckung in der Schule ist schon möglich, da das Datum der Testung genommen wird, nicht der Ansteckung.
  • maylander 03.08.2020 11:41
    Highlight Highlight Dank Maske ist die Ansteckungsgefahr im ÖV gleich Null.




    Nur schade dass man dies nicht belegen kann.
    • Wiesler 03.08.2020 14:22
      Highlight Highlight Gleich Null? Ich denke kaum.. Ich vermute, dass sich viele der 'Missing' Fälle trotz Maske im ÖV angesteckt haben, aber wie du, kann ich es natürlich auch nur vermuten.
    • maylander 03.08.2020 15:18
      Highlight Highlight Ist jetzt ÖV Missing oder Andere?

      Man führt so eine Massnahme ein und kann die Wirkung nicht mal überprüfen.
    • Wiesler 03.08.2020 15:26
      Highlight Highlight Es scheint schwierig, dies zu tracen und zuzuordnen.
      Aber für hohe Kompetenz seitens Bund, Kantone und BAG spricht es wahrlich nicht.
  • Sven O 03.08.2020 11:38
    Highlight Highlight Im Prinzip kann das Contact Tracing eingestellt werden. Ich vermute mal dass viele Club Gänger, Restaurantbesucher keine Angaben machen. Wie dem auch sei, es wird gebastelt, rumgeeiert. Jetzt eissen wir jedenfalls, dass auch die nix wissen, TOLL
    • lilie 03.08.2020 12:08
      Highlight Highlight @Sven: Das Contact Tracing machen die Kantone. Die hier präsentierten Zahlen stammen von den Ärzten.
  • Dysto 03.08.2020 11:37
    Highlight Highlight Bei diesen Statistiken kommen bei mir so viele Fragen auf. Wenn sich ein Barkeeper in einem Club ansteckt, ist der Ansteckungsort dann "Club" oder "Arbeit"? Und wenn ein Dienstleister von der Patientin angesteckt wird, war das dann auch auf der "Arbeit", aber wenn umgekehrt sie durch ihn angesteckt wird, fällt das dann unter "Andere"?
    Gehört eine Ansteckung innerhalb einer WG auch unter "Familienmitglied"? Ist ein Besuch bei einem Freund unter "Andere" zu finden oder ist das gleich ein "Privatfest"? Wir wissen es nicht...
  • Garp 03.08.2020 11:36
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, warum man die Daten nicht über das Kontakttracing der Kantone sammelt und auch die Kategorien etwas besser spezifiziert. 🤦🏻‍♀️
    • Ueli der Knecht 03.08.2020 11:56
      Highlight Highlight Das ist vermutlich die andere Abteilung. ;)

      Vorallem sollte man bei den positiv Getesteten auch nach deren Verhaltensweisen während der Inkubationszeit nachfragen, ob und wie diszipliniert sie welche Schutzmassnahmen befolgt haben, wie sie mobil sind, ihr Tagesrythmus, ob sie die Covid-App aktiviert haben, usw., um so evtl. mehr über die Verbreitungswege und die Wirksamkeit von Schutzmassnahmen zu erfahren.
    • Garp 03.08.2020 12:32
      Highlight Highlight Ja man könnte viel tun, Ueli, irgendwie herrscht beim Bag ziemlich viel Dilentantismus und das seit Jahren. Und da wird nie aufgeräumt und vorwärts gemacht.
    • Fairness 03.08.2020 14:33
      Highlight Highlight Mr. Corona hatwohl an seinem Buch geschrieben, anstatt das BAG af Vodermann zu bringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hummingbird 03.08.2020 11:35
    Highlight Highlight Glaube keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast! Die Basis dieser Zahlen ist völlig unvöllständig, also sagen die Zahlen nicht viel über die Lage aus.
    • -thomi- 03.08.2020 11:48
      Highlight Highlight Mag sein. Das Problem ist, dass aufgrund dieser Zahlen Entscheide getroffen werden (Maskenpflicht irgendwo, Clubs schliessen etc.). Daher wäre Vertrauen in die Statistik eigentlich wichtig. Dieses wurde nun zerstört. Nun besteht die Gefahr, dass die Kantone unkoordiniert und willkürlich einen regulatorischen Flickenteppich herstellen. Mit dem Resultat, dass das Zahlenmaterial noch weniger vergleichbar wird und sich auch keine Schlüsse mehr über Wirksamkeit von Massnahmen ziehen lassen.
    • wilhelmsson 03.08.2020 13:32
      Highlight Highlight Nichts für ungut, aber dieses Sprichwort hört man vor allem von Personen, die wenig von Statistik verstehen oder mit dem Resultat nicht einverstanden sind.
      Eine Fälschung ist eine absichtliche Manipulation der Daten, wovon ich hier nicht ausgehe.
      Es liegt letztlich an der Leserin der Statistik, deren informationsgehalt zu beurteilen.
  • Natürlich 03.08.2020 11:35
    Highlight Highlight Ist es nicht generell sehr schwierig bis unmöglich herauszufinden wo sich denn jemand angesteckt hat?
    Wie will man das mit 100% Sicherheit wissen?
    Als Beispiel:
    Jemand geht in einen Club und hat 5 Tage später Corona-Symptome.
    Wie will man jetzt wissen ob sich diese Person im Club angesteckt hat, oder vlt doch am Familienbrunch am nächsten Morgen oder am Montag im Büro, beim Einkaufen oder am Abend im Restaurant usw.
  • No fear 03.08.2020 11:35
    Highlight Highlight Wissenschaftlich relevante Aussagen sind bei dieser Datenlage nicht möglich.
    Deren Kommunikation ist daher fragwürdig, da die Daten einzig Spekulationen zulassen und Verwirrung stiften.
  • Emily Linder 03.08.2020 11:35
    Highlight Highlight Würde das Contact Tracing über eine anständige App funktionieren, und zwar nicht über dieses verwässerte Datenschutz-über-alles-freiwilligen-Dingens, könnten wir alle viel sicherer und vor allem freier leben. Ich zumindest hätte mit dieser Art von "Ueberwachung" überhaupt kein Problem.
    • Ueli der Knecht 03.08.2020 11:59
      Highlight Highlight Bisher gibt es nicht einmal einen Nachweis, dass diese App tatsächlich auch funktioniert und Hochrisiko-Expositionen (weniger als 1.5m, länger als 15 Minuten pro Tag) zuverlässig zu erkennen vermag.

      Aber Technik-Gläubige glauben gerne daran, ohne je die darunterliegende Technik (die BLE-Distanschätzung ist alles andere als präzis) in Frage zu stellen.

      Das herkömmliche Tracing (ohne App) verspricht bisher mehr, und vorallem auch nachweisbaren Erfolg.
    • Emily Linder 03.08.2020 13:03
      Highlight Highlight @ Ueli der Knecht
      ich schreibe ja "und zwar nicht über dieses verwässerte Datenschutz-über-alles-freiwilligen-Dingens"sondern eine - ja schlagt mich nur :-) - anständige Ueberwachung von oben, egal wo man sich aufhält (Ferien, Risikoebiet etc. pipapo). Fertig lustig mit Grenzeintritt per Auto aus Risikoland,fertig lustig mit nicht einhalten der Quarantebestimmungen, oder verordneten Isolationen. Mir persönlich wäre das so was von schnurzegal, das würde mich genausowenig kratzen wie eine Cumulus- oder Coop-Bonus-Karte, oder googeln :-)
    • Ueli der Knecht 03.08.2020 16:30
      Highlight Highlight @Emily Linder:

      Ich meine, es ist ein gefährlicher Denkfehler zu glauben, man könne soziale und zwischenmenschliche Probleme mit Technik oder gar mit künstlicher Intelligenz und Massenüberwachung in Griff kriegen und aus der Welt schaffen. Das würde mMn die Menschen zu noch asozialeren Egoisten erziehen.
  • Snowy 03.08.2020 11:34
    Highlight Highlight Danke watson.
    Genau so stelle ich mir guten Journalismus vor.

    Bitte weiterhin selber denken, und der Verlockung Medienmitteilungen ungeprüft zu veröffentlichen widerstehen - auch wenn dies kurzfristig hohe Aufmerksamkeit generiert.

    Die letzte Woche hat vor allem zwei Dinge gezeigt:

    a) Die Kantone und das BAG haben das Contact Tracing überhaupt nicht im Griff.

    b) Die viel gescholtenen Clubs betreiben mittlerweile ein funktionierendes Contact Tracing.
    Es stecken sich weiterhin Menschen in Clubs an, allerdings auf vergleichsweise geringen Niveau und vor allem mit hoher Nachverfolgbarkeit.
    • Garp 03.08.2020 11:51
      Highlight Highlight Die Clubs betreiben überhaupt kein Kontakttracing, sie nehmen nur die Kontaktdaten auf. Das Probleme bei den Clubs ist dann halt wirklich, dass es ganz viel Arbeit gibt für die Kontaktracer, sollte ein Infizierter in einem Club gewesen sein. Da sonst die Zahlen auch steigen, sind wir dann bald wieder überfordert noch tracen zu können.
    • Snowy 03.08.2020 11:52
      Highlight Highlight Das grösste Problem für das BAG ist nicht mal diese grobe Zahlenpanne, sondern dass nun breite Teile der Bevölkerung nach der «Maskenlüge» im Frühling dem BAG immer weniger Vertrauen.

      Dabei wäre nun Vertrauen (und Solidarität) die wichtigste Währung für die Akzeptanz der anstehenden schwierigen Entscheidungen.
    • Snowy 03.08.2020 11:59
      Highlight Highlight @Garp:

      Die Clubs überreichen den Kantonen validierte Listen mit Namen, Anschrift und vor Ort überprüfter Mobilenummer.

      Natürlich können die Clubs nicht selbst
      eine Quarantäne oder sonstige Massnahmen anordnen. Diese Aufgabe liegt beim Kanton.
    Weitere Antworten anzeigen
  • egemek 03.08.2020 11:33
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Garp 03.08.2020 11:33
    Highlight Highlight Also im Kt. Zürich begannen die Schulferien erst am 15. Juli. Man nehme nicht Inkubatiionszeit dazu und bis die Testergebnisse vorliegen, dann ist es nicht seltsam, wenn da halt auch noch die Schule auftaucht.
    • wilhelmsson 03.08.2020 13:40
      Highlight Highlight Das ist schon richtig, aber wenn man das kommentarlos so stehen lässt trotzdem unprofessionell. Die Zahlen sollen ja als Risikoabschätzung dienen.
    • Garp 03.08.2020 14:11
      Highlight Highlight Srf hat nach den Zahlen gefragt, Bag hat geliefert, wenn auch falsche Zahlen. Es wäre dann an den Journalisten selber auch zu denken.
    • Garp 03.08.2020 14:12
      Highlight Highlight Die Berichte zu dieser Liste waren grottenschlecht und sensationsgeil, auch auf srf.
  • Butschina 03.08.2020 11:25
    Highlight Highlight Die Familie als Hauptansteckungsort ist logisch, da man nah zusammenlebt in der Wohnung. Eigentlich müsste man dort Aufschlüsseln wo sich die erste Person der Familie angesteckt hat und die anderen als Folgeinfektionrn angeben. Den die Ursrungsinfizierung muss ja ausserhalb der Familie liegen. Wirklich aussagekräftige Ansteckungsorte zu nennen ist wohl schwierig bis nicht umsetzbar.
    • Natürlich 03.08.2020 11:39
      Highlight Highlight Ich nehme an als Familie gilt auch wenn zb am Sonntagmorgen 10-30 Verwandte beieinander sitzen.
      Dann gibt es natürlich viele Fälle so

      Oder läuft dass dann bereits unter Privatfest?
    • Denk Mal 03.08.2020 11:54
      Highlight Highlight Es wäre wohl schon umsetzbar, aber die Rechenkünste der BAG-"Spezialisten" reichen dazu offensichtlich nicht aus.
  • Besserwisserin1981 03.08.2020 11:25
    Highlight Highlight Woher soll man überhaupt wissen, wo man sich angesteckt hat, wenn die Inkubinationszeit mehrere Tage beträgt? Das ist meiner Meinung nach DIE Prämisse.
    • Garp 03.08.2020 11:46
      Highlight Highlight Das kann man über Kontaktracing herausfinden, wenn dann z.B. in einem Restaurant ein paar Tage danach mehrere Gäste Symptome zeigen oder einen positiven Test.

      Oder es gibt Personen, die im sehr engen Kreis leben und sich trotzdem anstecken.
  • Bits_and_More 03.08.2020 11:23
    Highlight Highlight Eine weitere Schwierigkeit: Person A steckt sich beim Einkaufen an und gibt das Virus an 3 Personen zu Hause weiter. Schon sind 75% der Ansteckungen innerhalb der Familie.

    Nur lässt sich der Kontakt zu Familienmitglieder im gleichen Haushalt sehr schlecht vermeiden.

    Aber ein schönes Beispiel welches uns aufzeigt, dass Zahlen in einer Tabelle zwar stimmen können, aber erst einmal richtig interpretiert werden müssen.
    • Sandro Wanderlust 03.08.2020 11:40
      Highlight Highlight Korrekt, darum sollten wir vor allem die Orte der zweit- und drittmeisten Ansteckungen im Auge behalten, denn das Weiter-Infizieren zuhause ist eh praktisch unvermeidlich.
    • olaus 03.08.2020 11:47
      Highlight Highlight Ja genau, und ich finde, das ist auch der traurige Punkt in der ganzen Sache: Es gibt in der Tabelle keine einfachen Interpretationen. Also nichts, wo man sagen könnte: Wenn wir einfach noch X und Y besser regulieren, dann haben wir die Lage im Griff. Oder anders gesagt, die einzige erfolgversprechende Massnahme, um die Ausbreitung zu reduzieren, bleibt der Lockdown :-(
    • Uranos 03.08.2020 11:49
      Highlight Highlight Ein weiteres Problem: In der Familie lassen sich die Kontakte natürlich am besten nachvollziehen. Insofern werden Ansteckungen in der Familie mit einer sehr viel höheren Wahrscheinlichkeit korrekt zurückverfolgt. Bei so vielen unbekannten oder überhaupt nicht gemeldeten Ansteckungsorten kann man eigentlich überhaupt keine aussagekräftige Statistik erstellen.
  • farbarch1 03.08.2020 11:16
    Highlight Highlight Kaum zu glauben, dass die Zahlen aus dem Contact Tracing nicht in die Statistik des Bundes den Weg finden. Wenn das wahr ist, dann herrscht ein weiterer Nachholungsbedarf in Bezug auf den Datenautausch zwischen Bund und Kantonen.

Corona-Verharmloser, das ist für euch: 13 eurer Behauptungen im Faktencheck

Am Samstag marschieren in Zürich die Corona-Rebellen auf. In der Hoffnung, einige von ihnen lesen watson, haben wir 13 falsche Aussagen rund um Covid-19 im Faktencheck demontiert.

Es ist eines der beliebtesten Argumente von Covid-19-Verharmlosern: Sie sagen, das Coronavirus sei nicht gefährlicher als eine Grippe und die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie deswegen übertrieben. Doch diese Aussage ist falsch. Gemeinsam haben Sars-CoV-2 und die saisonalen Grippeviren, dass sie beide Atemwegserkrankungen auslösen und schnell von Person zu Person übertragbar sind. Abgesehen davon sind sie sehr verschieden.

Ein wichtiger Unterschied ist die Inkubationszeit. Sie liegt bei der …

Artikel lesen
Link zum Artikel