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FILE - In this Nov. 5, 2015, file photo, Tanzania's President John Magufuli holds up a ceremonial spear and shield to signify the beginning of his presidency, shortly after swearing an oath during his inauguration ceremony at Uhuru Stadium in Dar es Salaam, Tanzania. As of late May 2020, the country

Präsident John Magufuli erklärte im Juni Tansania als Corona-frei (Bild von 2015). Bild: AP

Interview

So lebt es sich in Tansania, wo Gott (angeblich) das Coronavirus vertrieb ...

Tansania meldete der WHO am 29. April letztmals einen Corona-Fall. Im Juni erklärte der Präsident, dass das Land das Virus vertrieben habe – dank vieler Gebete und Gottes Hilfe. Die Realität sieht anders aus. Und ist – selbst für Afrikakenner – verwirrend.



509 Corona-Fälle, 21 Tote. Der letzte Fall wurde vor 85 Tagen gemeldet, also am 29. April 2020. Das ist die offizielle Corona-Bilanz der WHO von Tansania.

Der Wahrheit dürfte dies kaum entsprechen.

Fakt ist: Am 29. April hörte Tansania auf, der WHO die neuen Fälle zu melden. Denn das damals einzige Testlabor wurde dann geschlossen, die leitende Virologin entlassen.

Am 8. Juni meldete Staatspräsident John Magufuli das Land als Corona-frei. Warum dies gelang, wusste er auch: «Ich möchte allen Tansanier jeglicher Glaubensrichtung danken. Wir haben gefastet und zu Gott gebetet, dass er das Virus besiegen möge.» Seine Landsleute sollen den Erfolg feiern und falls jemand aus dem Ausland Masken erhalte, könne er sie dem Spender lassen mit dem Hinweis, dass es in Tansania kein Corona mehr gäbe.

John Magufuli

John Magufuli ist seit 2015 Präsident Tansanias. Davor war er Arbeitsminister, wo er den Spitznamen «Traktor/Bulldozer» erhielt. Bei seinem Amtsantritt versprach er, gegen Korruption, Vetternwirtschaft und Verschleuderung von Steuergeldern vorzugehen. So sagte er die Unabhängigkeitsfeiern ab, weil das Geld im Kampf gegen Cholera besser investiert sei oder Regierungsvertreter durften Auslandsreisen nicht mehr in der 1. Klasse absolvieren. 2018 wandte er sich gegen Verhütung und behauptete, dass Menschen, die verhüten, einfach zu faul für eine grosse Familie seien. Gegen Kritiker geht er resolut vor. Im Oktober stehen Wahlen an. Wie aus dem Nichts kam Gegenkandidat Tundu Lissu kürzlich hervor. Dieser wurde 2017 von einem Attentäter vor dem Parlament niedergeschossen, Lissu musste 19 Mal operiert werden, überlebte aber und kehrte jetzt zurück ins Land.

Mit ein Grund für die Ansage des Präsidenten ist eine verstörende Rede von ihm selbst. Er berichtete anfangs Mai darin von einem «schmutzigen Spiel mit den Tests». So habe die Regierung in seinem Auftrag Corona-Abstriche unter anderem bei Ziegen und Papayas gemacht, diese mit menschlichen Namen versehen und zum Testlabor geschickt. Die PCR-Tests hätten daraufhin unter anderem die Papaya als Corona-positiv ausgewiesen.

Wir konnten mit Ruud Elmendorp sprechen. Der in Kenia lebende holländische Video-Journalist reiste im März nach Tansania und wurde dann von der Grenzschliessung Kenias überrascht. Seither lebt er im Mikadi Beach Camp in Dar es Salaam, der grössten Stadt des Landes am indischen Ozean.

Ruud Elmendorp, wie kam es, dass du in Tanzania gestrandet bist?
Ruud Elmendorp:
Ich besuchte im März Freunde in Dar es Salaam. Am Tag meiner geplanten Rückkehr vermeldete Tansania den ersten Corona-Fall. Kenia schloss daraufhin sofort die Grenzen für Ausländer, die aus Tansania einreisen wollten. Seither bin ich hier. Es ist okay, ich habe Freunde hier und wohne eigentlich an einem paradiesischen Ort. Aber ich kann nicht weg.

Die Unterkunft Elmendorps in Tansania

Tansanias Präsident John Magufuli erklärte das Land vor Wochen als Corona-frei. Warum kannst du nicht weg?
Ja, in Tansania gibt es seit Anfang Juni keine offiziellen Massnahmen mehr gegen das Coronavirus.
Einreisen kann man. Aber nach Kenia komme ich nicht. Das soll sich allerdings in diesen Tagen ändern. Dann kann ich wohl – einen negativen Corona-Test vorausgesetzt – heim.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Sprechen wir über Tansania. Gibt es noch Restriktionen wegen Corona?
Nein. Offiziell nicht. Es gab eine Awareness-Kampagne zum Thema Corona und wir wurden aufgerufen, die Hände zu waschen, Masken zu tragen und so weiter. Wie in anderen Ländern auch. Aber dann sagte der Präsident: Das ist alles vorbei.

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Der holländische Journalist Ruud Elmendorp verbrachte den Lockdown in Tansania. bild: Ruud elmendorp

Ist alles vorbei?
Ziemlich sicher nicht. Es ist auch nicht so, dass es jetzt keine Beschränkungen mehr gibt. Es gibt hier eine Art Öffentlichen Verkehr mit Bussen. Da kommst du nicht rein ohne vorher die Hände zu waschen. Oder auch die Büros der Staatsangestellten: Da kommst du ohne Maske nicht rein.

Der Präsident sagt, es ist vorbei, aber in die Büros der Behörden kommst du nicht ohne Maske?
Ja, es ist absurd. Ich kenne Afrika seit Jahren gut. Aber diese Situation ist extrem verwirrend. Das habe ich vorher noch nie so erlebt.​

President John Magufuli speaks at the national congress of his ruling Chama cha Mapinduzi (CCM) party in Dodoma, Tanzania Saturday, July 11, 2020. Tanzania's ruling party on Saturday nominated President John Magufuli to run for a second five-year term, while opposition parties and human rights groups demand an independent electoral body to oversee the October vote. (AP Photo)
John Magufuli

Präsident Magufuli bei einer Rede seiner Partei im Juli in Dodoma. Der Amtsinhaber kandidiert für eine Wiederwahl im Oktober. Bild: keystone

Wie meinst du das?
Ich war schon in vielen afrikanischen Ländern, als diese beispielsweise von Ebola oder sonst einer Krankheit heimgesucht wurden. Da merkst du dann sofort, dass Ausnahmezustand herrscht. Weil die Spitäler stellen Betten auf die Strasse und so weiter. Aber hier ist dies aktuell nicht der Fall. Spitäler scheinen nicht an ihre Grenzen zu stossen. Sie tragen zwar alle Mundschutz wegen dem Virus, aber überlastet sind sie nicht. Und auch hier im Umfeld habe ich nicht gehört, dass viele Leute Angehörige oder Bekannte verloren hätten wegen Covid-19.

Du hast einen Artikel für die «Voice of America» geschrieben, in welchem du der Frage nachgingst, ob Tansania wirklich Corona-frei sein könne. Du hast keine direkte Antwort geben.
Ja, ich kann es nicht beurteilen. Ich besuchte Friedhöfe, da sah ich nicht viele neue Gräber, in der Innenstadt von Dar läuft alles wie normal, die Fähre in der Stadt war überfüllt wie immer, die Spitäler waren nicht überfüllt, Schulen sind geöffnet. Eine Mitarbeiterin in einem Café sagte mir, das Virus sei in Italien, nicht in Tansania. Aber klar: Es gibt auch andere Anzeichen.

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Die Fähre in Dar es Salaam ist überfüllt wie immer. An Abstände hält sich niemand. bild: Ruud Elmendorp

Welche?
NGO-Mitarbeiter sagen mir, dass das Virus noch da ist und man weiterhin vorsichtig sein muss. Und dann gibt es diese zwei Welten hier. In reicheren Gegenden sind Geschäfte geschlossen, es wird im Home Office gearbeitet und an Corona-Teststellen stehen die Menschen in Schlangen an.

Kilimandscharo, Safari und Sansibar

Der Schweizer Dominik Abt war anfangs Juli für Aktivferien.com in Tansania, bestieg den Kilimandscharo, ging auf Safari und besuchte Sansibar. Auch er berichtet von keinen Einschränkungen, aber Massnahmen wie bei uns betreffend Abstände, Hände waschen und wenn nötig Masken tragen. Die Menschen seien sich der Problematik sehr bewusst, selbst in der Kibo-Hütte auf 4700 Metern hängt ein Handdesinfektionsmittelspender. Im Ngorongoro-Krater, einem der Safari-Hotspots Afrikas, waren sie alleine unterwegs. Die Guides und Fahrer trugen Masken.

Ich dachte, das einzige Testlabor des Landes sei geschlossen worden?
Ja, das sind keine offiziellen Tests der Regierung. Aber jeder hier kann sich an gewissen Stellen kostenlos auf das Coronavirus testen lassen – und das wird rege genutzt.

Du sagst, in reicheren Gegenden schützt man sich mehr gegen das Virus als in ärmeren. Wieso?
Die Leute können es sich leisten. In ärmeren Gegenden leben die Menschen von der Hand in den Mund. Sie können sich nicht erlauben, ihr Geschäft zuzumachen oder nicht zum Markt zu gehen.

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Corona-gerechte Waschstelle beim Kilimandscharo. Funktioniert mit Fusspedalen. bild: dominik abt

Könnte es auch mit der Möglichkeit zu tun haben, dass nicht alle an Informationen zum Virus kommen?
Kaum. Die Leute sind nicht dumm. Sie haben Internet, schauen TV. Nur weil der Präsident etwas sagt, heisst es nicht, dass alle ihm blind folgen.

Steht er in der Kritik?
Es ist eine schwierige Situation. Die Mehrheit steht hinter ihm und sieht ihn als guten Führer. Aber in der Corona-Frage
sind sich nicht alle einig.

Wie ernst wird das Virus in Tansania genommen?
Allgemein habe ich das Gefühl, nicht sehr. Aber das kommt auf den Ort und die Umstände an.

An der Landgrenze zu Kenia wurden viele Fälle von Lastwagenfahrern gemeldet, die aus Tansania kommend mit dem Virus infiziert waren.
Ja, das habe ich auch gehört. Gut möglich. Ich habe mich in den letzten Wochen nur in Dar es Salaam aufgehalten.

In this photo taken Monday, June 1, 2020, truck drivers entering Kenya queue to be tested for the coronavirus on the Kenya side of the Namanga border crossing with Tanzania. Africa's long-haul truckers carry food, fuel and other essential supplies along dangerous roads, but now they say they are increasingly accused of carrying the coronavirus as well. The drivers say they are stigmatized and even threatened in some countries. (AP Photo/Brian Inganga)

Lastwagenfahrer aus Tansania werden auf der kenianischen Seite auf das Coronavirus getestet. Bild: keystone

Schützt du dich, wenn du dein Beach Camp verlässt?
Ja, ich trage beispielsweise eine Maske und versuche Abstand zu halten. Da kassiert man dann auch mal schräge Blicke von Leuten im Stil von «Warum trägst du eine Maske? Hier gibt es kein Corona».

Ich las von einem «Wundermittel» in Tansania, das Corona bekämpfen kann.
Ja, es heisst «Covidol» und wurde aus Kräutern hier in Tansania gebraut. Ich habe es getestet. Ob es mich vor Corona geschützt hat, weiss ich nicht. Geschadet hat es mir nicht, schmecken tut es nicht sonderlich. Die Verkäuferin sagt mir, dass sie sehr viel davon verkaufe.

Covidol Tansania

Das angebliche Wundermittel Covidol. bild: ruud elmendorp

Wie sicher fühlst du dich im Beach Camp?
Eigentlich sicher. Ich bin seit vier Monaten hier. Ich weiss nicht, ob ich zuhause in Kenia oder hier sicherer bin vor dem Virus. Ich hatte hier auch mal Tage, an denen es mir nicht gut ging, ich mich kränklich fühlte. Vielleicht hatte ich mich infiziert und einen milden Verlauf. Ich weiss es nicht.

Wie wird sich die Situation in Tansania entwickeln?
Ich kann es nicht sagen. Wie erwähnt, es gibt hier viele Widersprüche, ich bin wirklich unsicher, was ich glauben kann. Aber ich freue mich, wenn ich hoffentlich bald heim nach Kenia kann.

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42
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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bronko 04.08.2020 12:11
    Highlight Highlight Wir können nicht leugnen, dass das Leben bei uns einen höheren Stellenwert hat.


    Wohstandsgefälle = 'Gesundheitskulturgefälle'
  • Amarillo 03.08.2020 15:05
    Highlight Highlight Vermutlich wissen die Leute dort, was sie von behördlichen Ankündig. zu halten haben. Natürlich könnte der Präsident den totalen Lockdown im Interesse der Gesundheit verordnen. Dann wäre er aber auch zuständig dafür, dass die Leute irgendwas auf den Teller bekämen, denn für die meisten im "informellen" Sektor Beschäftigten wäre der Ofen ja dann aus mit dem Lockdown. Die können kein Homeoffice machen. Und deshalb spielt man halt Theater und tut so "als ob". Jeder weiss es, und jeder weiss auch, dass die Regierung chancenlos wäre, jeden zu versorgen bei einem Lockdown. Etwas anders als bie uns
  • Pisti 02.08.2020 17:41
    Highlight Highlight Genau der richtige Weg, der Präsident schützt sein Volk vor dem Hungertod.
    • Tikvaw 02.08.2020 18:08
      Highlight Highlight Zwischen Geschäfte etc. schliessen und behaupten man hätte Corona weggebetet gibt es einen relativ grossen Spielraum. 🙄
      Der Aufruf nach verstärkten Hygienemassnahmen, wenn möglich Abstand halten oder Masken tragen, verursacht keinen Hungerstod.
    • Andre Buchheim 03.08.2020 01:57
      Highlight Highlight Dem Präsidenten ist sein Volk ziemlich egal.
  • Basti Spiesser 02.08.2020 16:28
    Highlight Highlight Naja, wenn Ziegen und Papayas Corona-positiv sind, kann ich die Zweifel etwas nachvollziehen.
    • ChlyklassSFI 02.08.2020 16:39
      Highlight Highlight Der Test könne für Menschen ausgelegt sein...?
    • genauleser 02.08.2020 16:48
      Highlight Highlight *wären, *könnte
    • Andre Buchheim 03.08.2020 02:01
      Highlight Highlight Der Test weist Viren-RNA nach, es ist nicht auszuschließen, daß Viren sich auch auf einer Papaya nachweisen lassen könnten, die ein Infizierter zuvor kontaminiert hat. Auch ist nicht gesagt, ob bei diesen Tests alles koscher war. Und was die Ziege angeht, auf einige Tiere kann der Virus überspringen, das würd mich nicht wundern.
      Bei dem Gesamtbild würde ich von einer Lüge des Präsidenten ausgehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marvin Wagner 02.08.2020 15:24
    Highlight Highlight wie es der zufall auch will bin ich auch gerade in diesem wunderbaren land unterwegs
    • Tikvaw 02.08.2020 18:01
      Highlight Highlight Und warum schreibst du dann nicht deine Beobachtungen die du dort bezüglich diesem Thema machst? Das wäre das einzige Interessante gewesen...
  • Peter Vogel 02.08.2020 14:24
    Highlight Highlight Ich war mal da. Schöne Natur, nette Leute. Leider wird man alle paar Minuten von Leuten belästigt die einem was aufschwatzen wollen, vor allem auf Sansibar.
    Die Religion scheint mir der Hauptgrund zu sein weshalb das Land nicht vom Fleck kommt.
    • Stan_the_man 02.08.2020 16:46
      Highlight Highlight Du scheinst ja ein echter Kenner zu sein. Bitte erzähl mehr, ich bin gespannt auf deine detailliertere Analyse!
    • 's all good, man! 02.08.2020 17:01
      Highlight Highlight Ja, momoll, da hast du dir auf deiner vermutlichen Standard-Touristenroute ein natürlich sehr vertieftes Urteil bilden können. Auf diese Analyse bin ich auch sehr gespannt und würde gerne noch wissen, auf welche Religion du da genau anspielst und inwieweit das die Weiterentwicklung des Landes im Detail behindert.
    • Peter Vogel 02.08.2020 17:05
      Highlight Highlight Geh doch einfach mal dorthin und mach dir ein Bild davon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andre Buchheim 02.08.2020 12:46
    Highlight Highlight Ein interessanter Einblick in afrikanische Lebenswelten, danke. Hoffen wir einfach, dass Tansania halbwegs gut durchkommt, trotz der skurrilen Ansichten des Präsidenten.
  • NathanBiel 02.08.2020 12:37
    Highlight Highlight Es zeigt vor allem das Corona nicht soooo gefährlich ist und dass es vor allem alte und übergewichtige Personen trifft die es so in Tansania wahrscheinlich praktisch nicht gibt. Wie auch im Rest von Afrika. Ausser vielleicht in Südafrika. Wir machen hier alles kaputt wegen einem Virus der nicht schlimmer ist als... na ihr wisst schon.
    • AFK 02.08.2020 13:10
      Highlight Highlight also sind nach deiner Ansicht Alte und Übergewichtige (und alle anderen Risikopersonen, total ca 2 Mio in der CH) nicht lebenswert? Hauptsache du kannst deine Partys feiern? http://ü
    • Krusty 02.08.2020 13:43
      Highlight Highlight Hast du in norditalien auch die särge gesehen, krematorien die keine kapazität mehr hatten, stau am friedhof.. Nicht zu vergessen die pflegenden welche 24h schichten leisteten um leben zu retten. Ein kommentar, frei von mitgefühl..
    • tellmewhy 02.08.2020 13:57
      Highlight Highlight Nicht kapiert, dass der Regierung von Tansania nicht zu vertrauen ist ?? Aber sie können ruhig Tansania mehr glauben als der Schweiz .... hoffentlich treffen wir uns nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _kokolorix 02.08.2020 12:22
    Highlight Highlight Vielleicht sollten wir alle mehr beten ...
    Ganz bestimmt hilft auch gottgefälliges Verhalten, wie z.B das Unterdrücken von Frauen und das harte bestrafen von Homosexuellen...
    In der Realität dürften die Folgen des Corona-Virus wegen der tiefen Lebenserwartung von gerade mal 65 Jahren und der hohen Sterblichkeit durch Malaria und HIV statistisch untergehen
    • Izak 02.08.2020 12:45
      Highlight Highlight Tönt wie eine Pressemitteilung des Nordoreanischen Büros für Religionsfragen.
    • Andre Buchheim 02.08.2020 16:26
      Highlight Highlight Du glaubst ernsthaft, Frauen zu unterdrücken und Homosexuelle zu bestrafen sei ein gottgefälliges Leben? Da hat ER mir aber was Anderes gesagt...
    • _kokolorix 02.08.2020 18:44
      Highlight Highlight @Andre
      Vielleicht solltest du mal mit ihm darüber reden, was er so mit John Maguguli beredet. In Tansania ist Homosexualität verboten und das Verprügeln und Vergewaltigen der Ehefrau erlaubt. Dafür hat Gott nun das Coronavirus entfernt. Wie soll ich das denn nun interpretieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlayaGua 02.08.2020 11:53
    Highlight Highlight Den Ärmsten kann man schlicht nicht noch mehr Restriktionen aufbürden. Deshalb ist der Weg von Tansania wohl nicht so falsch.
    • Kruk 02.08.2020 13:38
      Highlight Highlight Ich denke doch dass aufrufen zur Hygiene und Abstand halten sowie das meiden von Grossanlässen besser sind als die Verleugnung.
      so wie dies mit der awarenesskampagne gemacht wurde.

      Man muss ja nicht Ausgangssperren und Geschäftsschliessung anordnen.

      Das Bewusstsein in der Bevölkerung ist ein gutes Mittel.

      Aber Regierungen die Behaupten das Virus sei vom Teufel und könne deshalb keinen Christen treffen braucht kein Land.


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