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5900 Meldungen über schwerwiegende Impf-Nebenwirkungen

01.07.2022, 16:36

Dem Heilmittelinstitut Swissmedic sind bis Ende Juni insgesamt 15'578 Meldungen über vermutete Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung gemeldet worden. 5900 Verdachtsfälle oder fast 38 Prozent wurden als «schwerwiegend» bezeichnet.

Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schüttelfrost, Übelkeit und Schwindelgefühl, wie Swissmedic am Freitag mitteilte. Das mittlere Alter der Betroffenen lag bei 52.6 Jahren.

Mehr Frauen als Männer berichteten über Impfnebenwirkungen.
Mehr Frauen als Männer berichteten über Impfnebenwirkungen.Bild: keystone

Bei 216 der als «schwerwiegend» taxierten Fälle kam es in unterschiedlichen zeitlichen Abständen nach der Impfung zu einem Todesfall. Laut Swissmedic zeigten Analysen, dass in diesen Fällen jeweils trotz zeitlicher Nähe zur Impfung eine andere Todesursache wahrscheinlicher war. Die Verstorbenen waren im Durchschnitt 79 Jahre alt.

Frauen machen weit über die Hälfte aus

Bei den 9678 Fällen, die als «nicht schwerwiegend» gemeldet worden sind, waren etwas über zwei Drittel der Betroffenen zwischen 18 und 64 Jahre und im Mittel 50.1 Jahre alt. Mit etwas über 62 Prozent machten Frauen den grössten Teil der insgesamt gemeldeten Betroffenen aus.

Die meisten Meldungen (69 Prozent) bezogen sich auf den Impfstoff Spikevax von Moderna. Dieser wurde in der Schweiz bei rund 62 Prozent der Corona-Impfungen verabreicht. Auf den Pfizer/Biontech-Impfstoff Comirnaty entfielen 28 Prozent der Meldungen. In einigen Fällen wurde der Impfstoff nicht angegeben.

Die Meldungen an Swissmedic erfolgten in 45 Prozent der Fälle durch medizinisches Fachpersonal. Über die Hälfte wurde demnach von Direktbetroffenen oder Angehörigen gemeldet. Die von Swissmedic am Freitag kommunizierten Fälle wurden dem Institut bis zum 28. Juni gemeldet. (saw/sda)

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24 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Magnum
01.07.2022 19:15registriert Februar 2015
Bei 3.75 Millionen bestätigten Ansteckungen mit Covid-19 kam es zu 13'322 Todesfällen - ob an, mit oder durch Covid ist jetzt mal Schnuppe.
Bei 15.8 Millionen verabreichten Impfdosen in der Schweiz kam es in zeitlicher Nähe zu 216 Todesfällen.
Auch die Anzahl der gemeldeten, ernsthaften Nebenwirkungen erscheint angesichts von fast 16 Millionen verimpften Dosen als durchaus verantwortbar.

Wer noch immer die Impfung als grössere Gefahr als eine Erkrankung, braucht daher auf kein Verständnis von meiner Seite zu rechnen. Dafür sind die Zahlen zu deutlich. Und ja: Die Impfung bringt was.
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phreko
01.07.2022 23:19registriert Februar 2014
Schon wieder ein Artikel, in welchem die wesentliche Information fehlt, dass jeder Geimpfte selber entscheiden kann, ob er seine Impfnebenwirkung schwerwiegend fand. Diese Zahlen sagen somit kaum was aus!
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Bambusbjörn ❤ lilie
02.07.2022 02:04registriert Juni 2018
Hatte sie Impfung auch nicht besonders gut vertragen. Aber das war jetzt echt nichts im Vergleich mit mehreren Monaten Long-Covid.

Nach der der zweiten Impfung lag ich drei Tage flach. Unangenehm, aber akzeptabel.

Nach meiner Covid-Infektion konnte ich drei Monate kaum mehr aufstehen, geschweige denn aus dem Haus.
DAS ist meiner Meinung nach schwerwiegend. Und nicht die verhältnismäßig wenigen Nebenwirkungen.

Im übrigen, im Blick wird über zerstörte Immunsysteme und ähnlichen Mumpitz fabuliert und sich gegenseitig bemitleidet, wer jetzt der ärmste mit angeblichen Nebenwirkungen war.
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