Schweiz
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Schwarzpeter-Spiel im Gesundheitswesen: Wer bezahlt die fehlenden Spital-Millionen?

Den Spitälern entgehen wegen Covid 19 Millionenbeträge. Unklar ist, wer dafür geradestehen soll. Die Kantone fordern nun einen Runden Tisch im Juni. Es geht auch darum, wer für Covid-Tests zahlen soll.

Lucien Fluri / ch media



Blick in einen Behandlungsraum des Spitals Moncucco in Lugano am Dienstag, 17. Maerz 2020. Die Klinik Moncucco in Lugano ist eines von zwei medizinischen Zentren im Kanton Tessin zur Behandlung von Coronavirus Patienten. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Den Spitäler fehlt Geld, weil sie wegen Corona nicht operieren durften. Gleichzeitig hatten sie ungedeckte Mehrausgaben wegen des Virus. Bild: KEYSTONE

Die Finanzen vieler Spitäler sehen wegen der Coronakrise düster aus. Die grosse Frage ist, wer muss für die Löcher oder Zusatzkosten bezahlen: Bund, Kantone oder Krankenkassen? Gestern haben dazu auch die kantonalen Gesundheitsdirektoren getagt. Der Streit dürfte die Politik noch länger beschäftigen. Dies sind die wichtigsten Fragen:

Welche Kosten verursacht die Coronakrise im Gesundheitssystem?

Noch kann diese Frage nicht beantwortet werden. Klar ist: Die Spitäler hatten massive Ertragsausfälle. Denn bis zum 27. April war es ihnen verboten, nicht notwendige Operationen durchzuführen. Ebenso hatten die Spitäler laut dem Spitalverband «H+» wegen Covid 19 Infrastruktur-Zusatzkosten etwa für Betten, Beatmungsgeräte oder Test-Center, die heute nicht gedeckt sind. Auch seien die Tarife für die stationäre Behandlung von Covid-19-Patienten nicht kostendeckend. Der Aargauer Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati sprach von einem Schaden von 70 Mio. Franken pro Monat – kantonsweit; das Spital Winterthur ging von 5 Mio. Franken pro Woche aus.

Schweizweite Zahlen liegen nicht vor. Offen ist, ob ausgelassene Operationen in den kommenden Monaten nachgeholt werden und die Ertragslage der Spitäler aufbessern.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Wer bezahlt die Ertragsausfälle der Spitäler?

Auch das ist noch unklar. In erster Linie sind die Kantone für die Spitäler verantwortlich. Diese sehen allerdings auch den Bund in der Pflicht. Schliesslich seien die Ausfälle «zu einem grossen Teil auf das vom Bundesrat vorübergehend ausgesprochene Verbot zurückzuführen», heisst es von der Gesundheitsdirektorenkonferenz. Einzelne Kantone forderten auch, dass sich die Krankenkassen beteiligen.

Was sagen die Krankenkassen dazu?

Ihre Haltung ist klar: Sie haben zwar Reserven über rund 8 Milliarden Franken. Und diese sollen, falls nötig, auch für Behandlungen in Zusammenhang mit dem Coronavirus eingesetzt werden. Doch Ertragsausfälle der Spitäler finanzieren will man nicht. Man schätze zwar die Arbeit der Spitäler. «Aber Nichtbehandlungen zu finanzieren, wäre eine Zweckentfremdung der Prämiengelder, die die Versicherten bezahlt haben», sagt Matthias Müller, Sprecher des Krankenkassenverbandes Santésuisse. Machten die Spitäler Gewinne, erhielten die Prämienzahler dieses Geld ja auch nicht zurück.

Steigen nun die Krankenkassenprämien?

Verena Nold, Direktorin Santesuisse, informiert ueber die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen, am Dienstag, 26. September 2017 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Verena Nold, Direktorin Santesuisse, 2017 in Bern. Bild: KEYSTONE

«Wir versuchen, das zu vermeiden», sagte Verena Nold, Direktorin von Santésuisse, im «Sonntags-Blick». Ob die Prämien steigen, sei jedoch abhängig von der Gesamtkostenentwicklung. Vor der Coronakrise, von Januar bis März, sind die Gesundheitskosten überdurchschnittlich gestiegen. Im Juli werden die Kassen ihre Vorschläge für die Prämien 2021 beim Bund einreichen, basierend auf der vermuteten Kostenentwicklung 2021.

Wie geht es in der Frage der Kosten nun weiter?

Die Gesundheitsdirektoren fordern einen Runden Tisch mit Bund, Kantonen, Spitälern und Krankenkassen – und dies bereits im Juni. Die Krankenkassen wollen das Gespräch nicht verweigern, sagen sie.

Wo liegen noch Knackpunkte?

Noch nicht geklärt ist die Finanzierung der Covid-19-Tests. Diese werden nur bei Patienten mit schweren Symptomen von den Kassen übernommen. Die anderen Tests bezahlen die Kantone. «Dies führt dazu, dass ein Teil der Patienten für Franchise und Selbstbehalt aufkommen müssen, während die Tests für andere Personen gratis sind», kritisiert die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren. «Wir fordern, dass sämtliche Tests über die obligatorische Krankenpflegeversicherung finanziert und von der Franchise befreit werden», sagt Heidi Hanselmann, Präsidentin der Gesundheitsdirektorenkonferenz. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass sich potenziell Infizierte aus Kostengründen nicht testen lassen. Zudem möchten die Kantone die Kassen bei «teureren Corona-bedingten medizinischen Leistungen» stärker in die Pflicht nehmen, etwa der Pflege.

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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rethinking 15.05.2020 12:53
    Highlight Highlight «Nichtbehandlungen zu finanzieren, wäre eine Zweckentfremdung der Prämiengelder, die die Versicherten bezahlt haben»

    Finde ich persönlich eine schlüssige Argumentation die ich so nur unterstützen kann
  • Vecchia 15.05.2020 10:45
    Highlight Highlight " Auch seien die Tarife für die stationäre Behandlung von Covid-19-Patienten nicht kostendeckend."

    Covid-19 Patienten kann man dummerweise eben nicht am 3. Tag "halbläbig" rausschmeissen und warten bis ein notfallmässiger Wiedereintritt neu verrechnet werden kann.

    Aber die Fallpauschale ist ja nicht das einzige Problem. Und statt an Personal zu sparen, gäbe es sicher noch ein paar Posten, die überprüft werden könnten. Medikamentenpreise, die sich nach Gewinnoptimierung statt der Produktionskosten richten etc.
  • Töfflifahrer 15.05.2020 09:04
    Highlight Highlight Ertragsausfälle der Spitäler? Die soll bitte der Kanton tragen. Die sind ja schliesslich auch ein Teil des Staates, auch wenn man diese pseudo-Privatisiert hat.
    Die Tests könnte im Rahmen der Pandemiebekämpfung den Krankenkassen durch die Kantone vergütet werden.
    Nur weil die Kantone das Bild eines chaotischen Haufens abgeben, heisst es nicht, dass die aus der Verantwortung sind. Wir mussten ja auch feststellen, dass die Kantone ihre vom Bund verordneten Hausaufgaben nicht gemacht haben.
  • Auric 15.05.2020 08:57
    Highlight Highlight Wer das bezahlt?

    Na diejenigen die auch sonst Steuern und Krankenkassenbeiträge bezahlen.

    Da wird kein Marsianer kommen und Geld bringen.

    Wer jetzt nach xyz ruft....

    Wer finanziert den xyz ?

    eben...
  • BerthaPhilipPayne 15.05.2020 08:55
    Highlight Highlight der prämienzahler, wer denn sonst?
  • Sternentraum 15.05.2020 08:52
    Highlight Highlight Auch hier gilt: Die horrenden Chefchirurgenlöhne müssen bezahlt werden, ob sie jetzt Arbeit haben oder nicht. Das sind die Kostentreiber und nicht das sich aufopfernde Pflegepersonal.
  • homo sapiens melior 15.05.2020 08:51
    Highlight Highlight Der Staat soll sich entscheiden, ob die Leute Steuern oder KK-Prämien bezahlen sollen. Beides zusammen geht nicht. Normalbürger bezahlen meist mehr KK als Steuern. Voll daneben!
    Holt das Geld dort, wo es von SVP und FDP hin verschoben wurde. Nämlich bei nicht systemrelevanten Bonzen.
    Und macht endlich eine Erbschaftssteuer für Vermögen ab 2 Mio. aufwärts!
    Mehr für's Volk und alle, weniger für die, die schon mehr als genug haben!
  • Dr no 15.05.2020 08:46
    Highlight Highlight Der Mittelstand wird bezahlen. Sei es über Krankenkassenprämien, sei es über Kantons- oder Bundessteuern. So wie wir ALLE Kosten der Coronamassnahmen bezahlen werden. Schon unglaublich wie überall jeder die hohle Hand macht - und der Bund verteilt schön fleissig...
  • Perseus 15.05.2020 08:42
    Highlight Highlight Ist schon witzig... Man kann innerhalb von einer Woche mehrere Milliarden locker machen aufgrund der Corona Krise, wenns aber darum geht das Gesundheitswesen zu entlasten will wieder niemand bezahlen. Ist schon paradox. Hätte man im Vorherein mehr Geld in das Gesundheitswesen investiert, hätte man evt. gar nie Angst vor einer Kapazitätsauslastung haben müssen und den Lockdown (welcher ja soviel Kostet) gar nicht in dem Ausmass verhängen müssen.
  • Spooky 15.05.2020 08:39
    Highlight Highlight "Wer bezahlt die fehlenden Spital-Millionen?"

    Die Panikmacher sicher nicht!
  • Finöggeli 15.05.2020 08:32
    Highlight Highlight Krankenkassen und Prämienanstieg : hackts denen eigentlich komplett? Die teuren Behandlungen wie Operationen wurden nicht durchgeführt, dafür 'billige' Tests. So müssten die Prämien sinken. Ganz zuschweigen, dass es eine Frechheit ist Milliarden zu bunkern und diese dann den Kunden nicht zur Verfügung zu stellen wenn sie gebraucht werden: Geht es den Spitälern schlecht weil sie aufgrund der finanziellen Notlage Personal abbauen müssen oder Infrastruktur nicht beschaffen können, geht es den Patienten schlecht...
  • Nachtfuchs 15.05.2020 08:31
    Highlight Highlight Wieso stellt man dich überhaupt diese Frage? Es ist ja sowieso schon im Voraus klar das die Prämien steigen weden🧐
    • Sophia 15.05.2020 11:32
      Highlight Highlight Das wollen wir aber nicht hoffen! Der Bund hat die Corona-Massnahmen beschlossen, schiesst Milliarden in die Wirtschaft, die teilweise völlig verschleudert sind, im Ausland (Swiss) oder bei Betrügern landen, dann muss er doch auch für die von ihm verursachten Kosten geradestehen, er kann das nicht einfach auf die Arbeitnehmer und Rentner verlagern. Das viele Geld für die KK würde ja auch dem Markt entzogen, das wäre kontraproduktiv für die Wirtschaft, die den Bürgerlichen doch so sehr am Herzen liegt.
  • Pachyderm 15.05.2020 08:15
    Highlight Highlight Das ist jetzt halt Pech für die Spitäler, dass sie nicht so systemrelevant sind wie Profifussballer oder ausländische Fluggesellschaften.
    • Töfflifahrer 15.05.2020 09:05
      Highlight Highlight Natürlich sind die System-relevant, aber die sind auch klar in der Verantwortung der Kantone.
    • Pachyderm 15.05.2020 11:13
      Highlight Highlight Wieso? Der Bund hat ihnen verboten die nichtdringenden Eingriffe durchzuführen, oder?

      Mit deiner Argumentation könnte man auch sagen, dass die Swiss den Bund nichts angeht, weil sie in der Verantwortung der Lufthansa ist.
    • Sophia 15.05.2020 11:34
      Highlight Highlight Aber Töfflifahrer, die Kantone wurden doch vom Bund gezwungen, die Spitäler freizuhalten, dann muss der Bund auch zahlen. Das nennt man Verursacherprinzip!
  • RichiZueri 15.05.2020 08:13
    Highlight Highlight Ich wage jetzt mal zu prophezeien, dass die Krankenkassenprämien so oder so steigen werden...
  • Doctor Unrath 15.05.2020 08:01
    Highlight Highlight Und am Schluss spart man wieder beim Pflegepersonal, wie so oft in den vergangenen Jahrzehnten. Das mag politisch und ökonomisch richtig sein, in den Auswirkungen aber ganz übel und gegenüber den Leuten, die sich jetzt so einsetzen für alle, sehr unanständig.
  • Mügäli 15.05.2020 08:00
    Highlight Highlight Wer schon? WIR natürlich mit unseren Steuern.

    Gleichzeitig dürfen dann die Mitarbeiter welche zwangsweise in die 'Ferien' geschickt wurden die Minusstunden abarbeiten.

    Aber Hauptsache die Zahlen stimmen ende Jahr, die Rechnung 2020 weist einen Gewinn aus, die Dividenden können bezahlte werden und das Managementteam erhält seinen wohlverdienten Bonus ...
    • RicoH 15.05.2020 10:16
      Highlight Highlight Dass die Mitarbeitenden die Minusstunden abarbeiten müssen, ist ein ganz schlimmer Zug.

      Es ist nun mal so, dass das unternehmerischen Risiko nicht auf die Mitarbeitenden abgewälzt werden darf.

      Da lob ich mir die Haltung des Inselspitals Bern. Hier wurden die Minusstunden gestrichen.
    • Sophia 15.05.2020 11:42
      Highlight Highlight Wir werden es sehen, die Last wird wieder auf die Kleinen geschoben. Schaut euch mal die Sache an einem Beispiel an. Ein Reicher Unternehmer am Zürisee hat 3 Milliarden ergaunert oder verdient, egal, wie man das sehen will. Wenn er sein Geld einigermassen richtig anlegt, dann verdient er damit ( angen. Rendite: 5%) am Tag über 150'000.- CH !!!! Glaubt einer von uns, dass der mal ein Spital finanziert? Nein, der hat sogar teils noch Bewunderer, welchen es selbst dreckig geht. Ja, so ist nun mal die Welt!
  • Lotta_80 15.05.2020 07:52
    Highlight Highlight Schön und gut, aber: nun miss man wohl sagen, ist es auch ein Problem des Systems mancher Spitäler, nicht der Allgemeinheit. Wir alle wissen mittlerweile, dass Chefärzte hohe Boni und Löhne kassieren, je mehr sie operieren etc...dass dies halt jetz wegfällt , das ist halt so. Ich glaube, das Spital hat vorallem dieses Kostenproblem, nicht primär von zusätzlichen Betten.
    • Finöggeli 15.05.2020 09:19
      Highlight Highlight Ich glaube du verwechselt Privatspitäler und öffentliche Spitäler. Die privaten konkurrenzieren bei finanziell lukrativen Leistungen die öffentlichen u.a. mit Kickbacks an Hausärzte bei Überweisungen währendem die öffentlichen alle möglichen Aufgaben übernehmen 'müssen' welche finanziell bei weitem nicht deckend sind. So ist es schwierig unter diesen Umständen nur schon eine 0 zu erwirtschaften, wenn man alle Patienten bestmöglich behandeln will (was Privatspitälern nur dann machen, wenn die Patienten auch das nötige Kleingeld haben)
  • Terraner 15.05.2020 07:50
    Highlight Highlight Die Frage aus welcher Kasse das Geld kommt ist zwar auch interessant, schlussendlich füllen aber alle die genannten Kassen die gleichen Leute, nämlich die Bürgerinnen und Bürger. Schlussendlich bezahlen also sowieso wir alle zusammen diese Kosten.
    • Töfflifahrer 15.05.2020 09:07
      Highlight Highlight Für die Politiker ist es eben leider nur die Frage aus welchem Topf soll dies kommen. Da verweist dann gerne jeder auf den Anderen. So stimmt dann ja seine Rechnung ende Jahr.
  • Der Bademeister 15.05.2020 07:50
    Highlight Highlight Für mich steht hier der Bund in der Pflicht. Offenbar hat das Gesundheitswesen aber keine systemrelevanz für den Bund! Anders kann ich mir nicht erklären, dass Swiss Geld erhalten hat die Spitäler aber noch eine Lösung warten müssen.
    Zu den Krankenkassen und Prämienanstieg. Das ist für mich wieder rumjammern. Klar verursachen Covid 19 Patienten Kosten aber alle die Operationen welche jetzt nicht durchgeführt worden sind führte auch zu Kosteneinsparungen. Diesen Operationsrückstand wird auch nicht bis Ende Jahr aufgeholt sein.
    • [CH-Bürger] 15.05.2020 08:41
      Highlight Highlight @Bademeister:
      ein Herz für "Bund in der Pflicht": wenn nicht die Spitäler systemrelevant sind, wer/was dann?!

      ein Blitz für "Kosteneinsparungen aufgrund verschobener Operationen": ein Spital lebt nun mal vom "Patientengut", und jede Operation bedeutet Beschäftigung = Umsatz (im Idealfall auch Gewinn).
      aber ohne Operationen kein Umsatz, nur hohe Fixkosten (bereithalten für den Fall der Fälle, Konzepte und Pläne ausarbeiten, Vorgaben des BAG umsetzen, etc etc).

      Der admin-Aufwand und die freigehaltenen Kapazitäten müssen zwingend durch den Bund entschädigt werden!
    • Carl Gustav 15.05.2020 08:55
      Highlight Highlight Die Spitäler sind extrem systemrelevant.
      Aber halt für die Kantone und nicht für den Bund...
      Oder denkst du, dass ein gesamtschweizerisches Interesse daran besteht im Kanton Bern in jedem Tal ein Spital zu betreiben?
    • Auric 15.05.2020 08:59
      Highlight Highlight Wer zahlt, wenn der Bund was zahlt am Ende?
  • benn 15.05.2020 07:50
    Highlight Highlight Egal am schluss sind es immer wir arbeiter deren geld mit vollen händen ausgegeben wird sei es über krankenkasse, selbstbeteiligung, corona subventionen, mwst, lohnprozenten, überhöhten kaufpreisen oder steuern, verzicht auf margen, dividenden und gewinne ist keine option für die marionetten in bern!
    • Sophia 15.05.2020 11:49
      Highlight Highlight benn, du sprichst mir aus dem Herzen! Und da gibt es noch genügend Menschen, die glauben, die Schweiz ginge bankrott, wenn die Reichen mal ein wenig zur Kasse gebeten würden. Diese Propaganda der Grossen verfängt noch immer und damit gewinnen sie noch immer die Abstimmungen und Wahlen. Traurig, traurig!
      Schätzungsweise 40% der Wählerschaft ist unfähig, dieses Spiel, das man mit ihnen treibt, zu durchschauen. Und so kommen auch Trumps und Erdogans und Orbans an die Macht.
  • Zyniker haben es leichter 15.05.2020 07:39
    Highlight Highlight Diese absurden Forderungen was die Kassen zahlen sollen und sich dann wundern ab steigenden Prämien... Nein zu diesen geforderten Gesetzesverstössen!
  • Shlomo 15.05.2020 07:33
    Highlight Highlight Die ganzen Kostendiskussionen würden nicht stattfinden wenn das gesamte Gesundheitswesen inkl. Krankenkassen endlich verstaatlicht würden.
    • Zyniker haben es leichter 15.05.2020 09:46
      Highlight Highlight Weil dann alles auf Wundersame Weise weniger kostet... Diese Lüge stößt zwar auf viel Gegenliebe aber es bleibt eine Lüge.
    • Sophia 15.05.2020 11:52
      Highlight Highlight So ist es, Shlomo, mich wundert es schon lange, dass man so einen blödsinnigen Aufwand mit den vielen Kassen und den Prämienvergünstigungen betreibt. Eine Kasse und Prämien nach Verdienst, das wäre das Einfachste und gerechteste KK-System. Aber wer will schon Gerechtigkeit und Klarheit, es bräuchte dann ja keine Politiker mehr!
    • Demetria 16.05.2020 18:08
      Highlight Highlight Kanada ist jetzt auch kein Musterland des Sozialismus und dort geht es auch. Staatlich für alle garantiert, aber wer unbedingt eine NasenOP und Schamanen-Kräuterdusche braucht darf gern privat in die Tasche greifen. Tönt fair.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jacques #23 15.05.2020 07:32
    Highlight Highlight Man müsste nur die Lobby Kosten der Pharma Industrie umleiten und zack! Gelöst und Transparenz.

    Win win win.
    • Auric 15.05.2020 09:00
      Highlight Highlight wie lebt es sich in der Villa Kunterbunt?
    • Jacques #23 15.05.2020 11:49
      Highlight Highlight Aufgeräumt und klar. Wieso denn?

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