Schweiz
Coronavirus

Zürcher Ärztin soll Kochsalzlösung statt Impfstoff gespritzt haben

Eine Apothekerin verabreicht einem Mann den Impfstoff Fluarix Tetra 2022-2023 gegen die saisonale Grippe, am Freitag, 30. Dezember 2022 in der Kirchenfeld Apotheke in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Bild: keystone

Zürcher Ärztin soll Kochsalzlösung statt Impfstoff gespritzt haben

06.02.2023, 16:1006.02.2023, 16:42

Eine Zürcher Ärztin soll jungen Tänzerinnen und Tänzern der Tanz Akademie Zürich (TaZ) Kochsalzlösung statt den Corona-Impfstoff gespritzt haben. Die Polizei ermittelt.

Die Stadtpolizei Zürich habe Ermittlungen aufgenommen, hiess es bei der Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die von Betroffenen von dem Vorfall erfahren hatte. Weitere Angaben machte die Staatsanwaltschaft nicht. Informationen darüber, wie viele Tänzerinnen und Tänzer und Mitarbeitende der TaZ betroffen waren, liegen deshalb keine vor.

Die Ärztin ist nach wie vor mit eigener Praxis tätig. Sie ist unter anderem auf Erkrankungen des Bewegungsapparats spezialisiert.

Im vergangenen Jahr wurden verschiedene Missstände an der Tanzakademie publik. Ballettschülerinnen sollen jahrelang psychisch und physisch misshandelt worden sein. Die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), zu der die Tanzakademie gehört, leitete eine Administrativuntersuchung ein.

(yam/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Tamedia entlässt seine Marken – und Google profitiert
41 Mitarbeitende müssen bei Tamedia gehen. Einige von ihnen haben sich längst eine eigene Reichweite aufgebaut. Davon könnten nun ausgerechnet die Tech-Konzerne profitieren.
«Mich hat es auch erwischt.» Diesen Satz vernahm man in den vergangenen Tagen mehrfach von «Tages-Anzeiger»-Journalisten auf den sozialen Medien. 41 Mitarbeitende hat Tamedia diese Woche entlassen. Bemerkenswert ist, wie offenherzig einige mit ihrer Kündigung umgehen. So schreibt etwa die entlassene Literaturchefin Nora Zukker auf Instagram: «Einerseits bin ich fassungslos und andererseits überrascht es mich dann doch nicht so sehr.» Die Kündigung erfolge aus wirtschaftlichen Gründen, die Kultur werde weggespart.
Zur Story