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Die Todeszahlen steigen markant – das zeigt der Corona-Wochenrückblick

02.12.2021, 14:55

Deutlich mehr Covid-19-Ansteckungen und Todesfälle sowie auch mehr Spitaleintritte im Zusammenhang mit dem Coronavirus als in der Vorwoche: Das meldet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) für die Zeit vom 22. bis 28. November am Donnerstag in seinem Wochenbericht.

Die stark steigenden Zahlen der laufenden Woche sind im Folgenden noch nicht berücksichtigt.

Neuinfektionen

Für die Berichtswoche wurden dem BAG in der Schweiz und in Liechtenstein insgesamt 51'440 neue Fälle gemeldet. Wie schon in der Vorwoche, als insgesamt 38'115 Infektionen registriert worden waren, sei damit ein signifikanter Anstieg zu verzeichnen gewesen.

Die Zahl der durchgeführten Tests stieg über die Vor- und Berichtswoche signifikant an. Der Anteil positiver PCR-Tests stieg von 17 Prozent in der Vorwoche auf 19 Prozent, jener der positiven Antigen-Schnelltests von 6.2 auf 7.4 Prozent.

Todesfälle

Für die Berichtswoche wurden dem BAG bisher 101 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten Sars-CoV-2-Infektion gemeldet – nach 57 Todesfällen in der Vorwoche.

Situation in den Spitälern

Gemäss den Angaben wurden in der Berichtswoche bisher 498 Hospitalisationen im Zusammenhang mit einer laborbestätigten Sars-CoV-2-Infektion gemeldet. In der Vorwoche waren es zum selben Zeitpunkt 420 Spitaleinweisungen gewesen. Die durchschnittliche Zahl der Covid-Erkrankten auf Intensivstationen stieg von 150 auf 195.

Unterschiede in den Kantonen

Bei der Inzidenz gibt es nach wie vor grosse regionale Unterschiede. Am niedrigsten war die Inzidenz in der Berichtswoche mit 269 laborbestätigten Fällen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner im Tessin, am höchsten lag der Wert mit 1036 in Appenzell Ausserrhoden.

Omikron und Quarantäne

Gemäss Meldungen von 25 Kantonen und Liechtenstein befanden sich am 30. November 44'940 Personen in Isolation und 33'602 in Quarantäne. Die Anzahl Personen in Isolation sowie die Anzahl der Personen in Quarantäne sind im Vergleich zur Vorwoche gestiegen.

Im Zusammenhang mit dem Auftreten der besorgniserregenden Virusvariante Omikron gilt seit dem 26. November bei der Einreise aus betroffenen Ländern und Gebieten eine Quarantänepflicht. Am 30. November befanden sich 619 eingereiste Personen in Quarantäne.

(yam/sda)

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