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«Solche Szenen wollen wir in Zürich nicht sehen»: Am Samstagabend bildeten sich in der Basler Ausgehmeile zahlreiche Menschentrauben. bild: screenshot telebasel

Basel droht mit Corona-Sperrungen – auch andere Städte bereiten sich auf Auffahrt vor

Just zum verlängerten Auffahrtswochende gibt der Sommer richtig Gas. Das schöne Wetter wird Zehntausende nach draussen locken. Die Schweizer Städte reagieren unterschiedlich, um Rudelbildungen wie in der Basler Partymeile zu verhindern.



Der Corona-Leichtsinn grassiert in der Schweiz. Zumindest kann man diesen Eindruck erhalten, wenn man mit aufmerksamen Augen durch Quartiere und Innenstädte streift. Freunde umarmen sich plötzlich wieder, Kumpels sitzen in grossen Gruppen zusammen und trinken Bier.

Es scheint, als sei die tödliche Gefahr des Coronavirus wegen mit dem Lockdown-Ende aus vielen Köpfen verschwunden. Umso mehr, wenn ordentlich Alkohol im Spiel ist. In der Steinenvorstadt in Basel versammelten sich am Samstagabend so viele Menschen, dass die gebotenen zwei Meter Abstand unmöglich einzuhalten waren. Ein Aufschrei ging durchs Land. «Diese Bilder machen mir schon Sorgen. Da scheinen sich viele Leute nicht an die offiziellen Empfehlungen zu halten», sagt auch die Epidemiologin Olivia Keiser im watson-Interview.

Basel

Die dicht bevoelkerte Einkaufsmeile Freie Strasse in Basel, am Samstag, 16. Mai 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

In Basel drängten sich die Menschen in der Innenstadt. Bild: KEYSTONE

Nun steht das verlängerte Auffahrtswochende mit ersten lauen Sommerabenden vor der Türe. Szenen wie in der Steinenvorstadt haben die Verantwortlichen der Stadt Basel aufgeschreckt. Die Sicherheitsbehörden fassen nun gezielte Absperrungen von Arealen ins Auge: «Wenn Personen wieder so dicht beieinander sind, dass die BAG-Massnahmen nicht eingehalten werden können, sind Absperrungen nicht ausgeschlossen», sagt Toprak Yerguz, Sprecher der Justizdirektion Basel, zu watson. Wenn der Vorfall vom letzten Wochenende etwas Gutes habe, dann seine Bedeutung als «Schuss vor den Bug».

Basler Regierung verkleinert Beizen-Zone

Die Basler Regierung kündigt nach der ausufernden Partynacht in der Steinenvorstadt nun härtere Massnahmen an. Dort ansässige Gastrobetriebe dürfen ihre Boulevardbereiche nicht mehr ausdehnen. Zudem will die Polizei ihre Präsenz vor Ort erhöhen. Und für den Extremfall wird eine totale Sperrung der Strasse ins Auge gefasst. Die Basler Regierung habe einen dreistufigen Massnahmenplan für die Gastrobetriebe in der Steinenvorstadt beschlossen, um einen Menschenauflauf wie am vergangenen Samstag zu verhindern, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

So macht die Regierung als erste Massnahme die am 12. Mai gewährte Ausdehnung der Aussenbereiche ohne Bewilligung in der Steinenvorstadt per sofort rückgängig. Nachdem am vergangenen Samstag zahlreiche Personen Abstandsregeln missachtet hätten, seien die Voraussetzungen für die Ausdehnung der Aussenbestuhlung nicht mehr gegeben.

Für Restaurants, Cafés und Bars in der Steinenvorstadt gelten wieder die Boulevardflächen gemäss den ordentlichen Bewilligungen. Die Polizei wird zudem ihre Präsenz in der Steinenvorstadt erhöhen und kontrollieren, ob sich die Gäste künftig an die Abstandsregeln halten. Falls nötig, werden Ermahnungen und Bussen ausgesprochen.

Zürich

ARCHIVBILD --- ZUR MELDUNG VOM 20. MAERZ 2020, DASS DIE STADT ZUERICH WEGEN DEM CORONAVIRUS DAS GANZE SEEBECKEN SPERRT, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Menschen geniessen das Wetter am Zuerichsee, aufgenommen am Sonntag, 15. Maerz 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

In Zürich bleibt das Seebecken weiterhin gesperrt. archivBild: KEYSTONE

Auch Zürich schliesst temporäre Absperrungen nicht aus. «Die Stadtpolizei wird einschreiten, wenn ‹es überbordet›», sagt die Stadtzürcher Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart (Grüne) in einem Interview mit dem Tages-Anzeiger. Bilder wie in Basel wolle man in Zürich nicht sehen. Aber klar sei: «Die Leute haben ein Nachholbedürfnis.»

«Die Stadtpolizei wird einschreiten, wenn es überbordet.»

Karin Rykart, Sicherheitsvorsteherin Zürich

Vielen Menschen sehnen sich danach, endlich wieder am Zürichsee flanieren und sünnelen zu können. Der Druck, das Zürcher Seebecken für die Bevölkerung wieder zu öffnen, sei «gigantisch» so Rykart. Nichtsdestotrotz bleiben die grossen Zürcher Quaianlagen am See geschlossen. «Das Utoquai zu räumen an einem Freitagabend, wenn zu viele Leute zu nahe beieinanderstehen und die Leute den Platz nicht verlassen wollen, ist nicht machbar», so Rykart zur NZZ.

Luzern

Die Altstadt von Luzern am Donnerstag, 7. Mai 2020 waehrend den Vorbereitungen zu den Wiedereroeffnungen vieler Restaurants und Geschaeften am naechsten Montag. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Das Seebecken ist für die Luzerner frei zugänglich. Bild: KEYSTONE

«Es kommt in Luzern vermehrt zu Diskussionen zwischen Einsatzkräften und See-Besuchern.»

Armida Raffeiner, Krisenstab Luzern

Anders sieht es in Luzern aus. Dort hat die Stadt am 11. Mai das Seebecken für die Bevölkerung wieder geöffnet. Doch die Akzeptanz für die Abstandsregeln schwindet. «Es kommt vermehrt zu Diskussionen zwischen Einsatzkräften und See-Besuchern», wie Armida Raffeiner vom lokalen Krisenstab zur Luzerner Zeitung sagt. Die Behörden haben darum eigens einen Sicherheitsdienst engagiert, der die Leute an das Corona-Regime erinnert und falls nötig die Polizei alarmiert.

Bern

Zwei Frauen geniessen den Blick vom Rosengarten auf die Stadt Bern, waehrend der Coronavirus (Covid-19)-Pandemie, am Mittwoch, 18. Maerz 2020, in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Der Rosengarten bleibt auch am Auffahrtswochenende geöffnet. Bild: KEYSTONE

In der Bundesstadt sind laut Behörden vorerst keine weiteren Massnahmen geplant, um Corona-Regeln durchzusetzen. Die Polizei werde wie gewohnt patrouillieren und wenn nötig einschreiten. Trotz «Ermüdungserscheinungen» bei der Bevölkerung und schönem Wetter sind die Behörden zuversichtlich: «Die Bernerinnen und Berner haben in den letzten Wochen mehr als bewiesen, dass sie die notwendigen Massnahmen einhalten können und wollen», sagt Sicherheitsdirektor Reto Nause zum Bund.

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Coronavirus in den USA

Demonstration gegen Corona-Massnahmen in Zürich aufgelöst

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143Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beat Stocker 21.05.2020 10:08
    Highlight Highlight Wieder eine kindisch übertriebene Forderung, einen Ausgeh-Hotspot zu schliessen. Es reicht völlig, nur soviele Menschen reinzulassen, wie Plätze vorhanden sind. Hier könnte die Polizei auch (endlich) was tun, statt hilflos rumzustehen und zu beklagen, dass sie bei einer solchen Menschenmenge nicht eingreifen könnten/dürften.
    Übrigens: ich verurteile das vorliegende Verhalten ebenso wie die meisten anderen.
  • fabsli 21.05.2020 08:26
    Highlight Highlight Aber Achtung! Jetzt kommt dann die zweite Welle!
  • Sälüzäme 21.05.2020 02:44
    Highlight Highlight Zum Teil unglaubliche Kommentare, eine kurze Repetition: Corona ist 3x ansteckender als das oft im Kontext falsch zitterte Grippevirus, bedeutet R=3, 1 Person steckt 3 an, diese wieder 3 usw. Nach 10x sind 59'000 infiziert, davon brauchen 5% ein Spitalbett, bedeutet, unsere verfügbare Kapazität wird um 150% überschritten.

    Klingelts jetzt zwischen den Ohren?

    Die Massnahmen sind nicht wegen den Risikogruppen ergriffen worden, die infizieren sich nicht mehr als die Anderen, sie haben das Pech, eher daran zu sterben.

    Sie sind für uns ALLE gemacht worden!
    Haltet euch daran, auch die Dummköpfe.
    • Luca89 21.05.2020 19:50
      Highlight Highlight Ja und gewisse Dinge hinterfragen ist auch eine Frage von Intelligenz. Die fotografierte Passage ist eine Engstelle, die durch das herausstuhlen noch enger wurde. Auf wenigen Bildern aus der Vogelperdpekive sieht man, dass vor und hinter dieser Stelle wenig los ist. Man steckt sich nicht beim aneinander vorbeilaufen an. Ich streiten nicht ab, dass das Virus gefährlich ist. Die Manipulationen in den Medien sind es aber ebenso!
  • Saerd neute 20.05.2020 22:04
    Highlight Highlight "Es scheint, als sei die tödliche Gefahr des Coronavirus wegen mit dem Lockdown-Ende aus vielen Köpfen verschwunden. "


    Es haben nicht mehr alle Angst!
    Gibt's denn das?
    Sofort wieder paar Leichentransport Bilder posten, wir müssen doch das Corona Ängstchen warm halten. Es war doch eine wunderbare Zeit so eine Pandemie mit zu erleben.
  • Balikc 20.05.2020 16:18
    Highlight Highlight Nochmal für alle:
    Play Icon
  • Knety 20.05.2020 15:04
    Highlight Highlight Ev könnte man doch auf die ganzen Städte verteilt sowas wie Containerbars machen welche von den Barbetreibern und PopUps genutzt würden. Es bräuchte einfach klare Vorgaben wie max Personen, mind. Umschwung und mind. Abstand zur nächsten Bar. So könnte man die Leute verteilen. Zu glauben das die Menschen zu Hause bleiben ist illusorisch.
  • TT (TraugottTaugenichts) 20.05.2020 12:49
    Highlight Highlight Also ich geniesse die Ruhe, sitze im Homeoffice und die Kinder planschen im Garten im PVC-Bädli, hab also kein Problem mit den Massnahmen. Aber ich verstehe auch die jungen, dass sie unter Leute wollen. Es ist ein Dilemma, wie lange sollen die Massnahmen für alle gelten? Herdenimmunität in 3-4 Jahren oder Impfstoff in 1-2? In Bersets Haut möchte ich nicht stecken.
  • rudolf_k 20.05.2020 11:04
    Highlight Highlight Meine Güte, was habt ihr eigentlich erwartet? Es gibt kaum noch Neuansteckungen, und für die Jungen ist das Virus eh kaum gefährlich. Das ist nur ein Vorbote dessen, was wir überall im Sommer sehen werden, sollte der Ausgang weiterhin verboten bleiben. Viel mehr Angst als die Szenen in Basel macht mir, dass dieser Vorfall die schlimmsten Eigenschaften der Bünzlis zum Vorschein bringen: Das den anderen keinen Spass gönnen und das Denunziantentum.
    • darkgrey 20.05.2020 14:34
      Highlight Highlight Genau diese Jungen sind der Hauptrieb des Virus. Diese Leute verbreiten das Virus eben gerade weil es ihnen wenig zusetzt, zum Teil nicht mal Symptome haben. Es ist mehr als genug bewiesen dass praktisch alle Nester und Hauptinfektionen von der Partygeneration kommen. Die Zeche zahlen dann Andere, oft auch mit bleibenden Schäden oder dem Tod.
    • Garp 20.05.2020 15:23
      Highlight Highlight Es ging nicht ein Anruf ein bei der Polizei, wegen der Steinstrasse, sagt die Polizei. So viel zu Deinem eingebildeten Denunziantentum. Und weil man sich Vernunft wünscht, ist man noch lange kein Bünzli.

      Man kann doch auf viele Arten Spass haben, ausser sich in die Masse zu werfen 🤷🏻‍♀️ .
    • rudolf_k 20.05.2020 17:56
      Highlight Highlight Hey, ich hab weder gesagt dass ich dies gut finde, noch dass ich es selbst so machen würde. Aber ich garantiere euch, dass sich die Jugend dies nicht den ganzen Sommer wird bieten lassen, sowieso nicht bei diesen Fallzahlen. Das Denunziantentum bezog sich eher auf die Horden von unzufriedenen Internet-Kommentierenden und Daumen-runter-Streckenden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrgoku 20.05.2020 10:58
    Highlight Highlight Lockdown vorbei, weg frei für The Purge
  • phoenix81 20.05.2020 10:48
    Highlight Highlight Müssen die nun alle für 2 Wochen in Selbstquarantäne?
  • Neemoo 20.05.2020 10:11
    Highlight Highlight Bussen verteilen, Quartiere absperren, den nur so begreifen es diese Ignoranten!
    Den so werden die Fallzahlen wieder steigen.
    • Hamudi Dudi 20.05.2020 10:53
      Highlight Highlight Wenn sich auswärtige Leute in meinem Quartier daneben benehmen und mein Quartier anschliessend abgesperrt wird, lernen doch die Ignoranten nichts, sondern die Wohnbevölkerung leidet darunter.
    • andy y 20.05.2020 12:02
      Highlight Highlight Werden sie das? Seit 2 Wochen stehen wir uns in den ÖV auf den Füssen rum und die Zahlen sind massiv gesunken
  • Don Alejandro 20.05.2020 10:11
    Highlight Highlight Das ist nun ein Reifetest für unsere Gesellschaft. Ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn die Polizei die geltenden Massnahmen mit Augenmass, aber dort wo nötig, rigoros durchsetzen würde, denn die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung steht hinter den Massnahmen. Damit meine ich auch Sperrung von Plätzen oder Bars. Andererseits würde dies noch mehr Öl ins Feuer bei den Aluhüten giessen, aber die sind ja auf der rationalen Ebene so oder so nicht mehr erreichbar.
    • Urfi 20.05.2020 12:12
      Highlight Highlight Eigentlich hat der Wirteverband ein Konzept ausgearbeitet was die Öffnung der Bars und Restaurants zur Folge hatte. Immer unter Voraussetzung der Einhaltung der Regeln. Wenn nun einige Wirte nicht in der Lage sind diesen Anordnungen zu folgen sollen sie wieder schliessen. Nur die Kasse klimpern lassen und dann wieder jammern wenn es nicht funktioniert. Es kann ja wohl nicht sein dass jetzt die Polizei dafür sorgen muss dass die Abstandsregeln im Restaurant eingehalten werden. Jeder Betrieb hat auch eine Verantwortung.
    • Garp 20.05.2020 15:26
      Highlight Highlight Die Ansammlungen und Enge gab es ja vor den Lokalen, das ist nicht Aufgabe der Wirte, das zu regeln, Urfi.
  • Capslock 20.05.2020 10:10
    Highlight Highlight keine Ausnahmen für die Partysäufer, Strassen in besagtem Qiuartier abspressen und die Beizen dicht machen. Wer nichts lernen will, muss es fühlen!
  • paule 20.05.2020 10:01
    Highlight Highlight Lasst die Menschen wieder Leben wie sie wollen.
    Die Risikogruppen sind bekannt und die sollen sich zurückhalten.
    Der Virus wird wohl nie mehr verschwinden, das ganze Leben jetzt in Angst verbringen, nein Danke.
    Die Risikomenschen werden halt in ein Paar Jahren fehlen, oder es kommen neue Hinzu, das ist Leben Pur.
    Weiter so und allen Staaten gehen die Gelder aus und die Zukunft für die Jungen.
    Sage ich als alter!
    • nicht_millenial 20.05.2020 12:50
      Highlight Highlight Genau umgekehrt: an dieRisikogruppen denkt keine besoffene Person. Leider gibt‘ es auch nüchterne, die sich nicht drum scheren. Acht Wochen Marathon? Nope.

      Inzwischen geht‘s drum, das Steuer derWirtschaft rumzureissen. Momentan ist nichts mehr konsistent. Geht auch nicht. „Alles schliessen?“- voll easy!

      Jetzt einen Plan haben zu „Schön alles wieder hochfahren?“ -bringt alle an den Rand die alles wissen müssten.

      Also: Eigenverantwortung und Solidarität, bitte. Und nicht einfach stigmatisieren. Als Metapher: selbst Smartphones sind blindenfreundlich und diskriminieren niemand.
    • Shikoba 20.05.2020 13:38
      Highlight Highlight Lasst die Menschen wieder Leben wie sie wollen, aber nur diejenigen, die nicht einer Risikogruppe angehören. Merksch öppis? 🤔🤦‍♀️

      #mimimi
    • Garp 20.05.2020 15:31
      Highlight Highlight Was Du vertrittst ist nicht Leben pur, sondern Sozialdarwinismus, paule.
    Weitere Antworten anzeigen
  • α Virginis 20.05.2020 09:50
    Highlight Highlight Irgendwie kann ich das nicht ganz verstehen... Wir haben da eine Weltweite Bedrohung, die sich weder um Grenzen oder sowas schert, die potentiell einen grossen Teil der Menschheit töten könnte, wir wissen, was dagegen zu tun ist, aber ein Teil der Gesellschaft, die "Partyleute", denken, dass es nun alles vorbei sei? Die Geschichte sollte uns doch lehren, dass es immer wieder zu grossen Seuchen unter der Menschheit gekommen ist. Heute wissen wir, wie die Pest hätte verhindert werden können, da sind wir alle schlau... Aber wenn es um etwas Neues geht, reagieren wir so, wie die Leute damals...
    • tomtom1 20.05.2020 10:11
      Highlight Highlight "die potentiell einen grossen Teil der Menschheit töten könnte"
      Du solltest echt mal an die frische Luft.
    • darkgrey 20.05.2020 14:44
      Highlight Highlight @tomtom1: Auf den ersten Blick hast Du Recht mit "grosser Teil der Menschheit" aber:
      Die Mortalität wird sich wohl irgendwan bei 1% einpendeln. Zur Zeit ist es überall 5-6% aber wir kenn die Dunkelziffer nicht.
      Wenn zur Zeit pro Woche 200 Neuansteckung sind, werden 2-4 Menschen sterben (pro Woche). Das ist vielleicht akzeptierbar, auch wenn es 10-15x höher ist als bei der viel zitierten Grippe.
      Was aber wenn es wieder 1000 pro Tag/ 30'000 pro Monat sind? Dann sterben bei 1% 300 pro Monat. ist das ok? Dann crasht das Ges.system, Leute sterben an simplen Dingen, Arbeiter und Kunden brechen weg.
    • α Virginis 20.05.2020 16:26
      Highlight Highlight darkgrey, endlich versteht mal einer die Kausalkette... Danke dafür.
  • champedissle 20.05.2020 09:15
    Highlight Highlight Ich begreife es einfach nicht. Einhaltung der Regeln = Alles gut. Missachtung der Regeln = Beiz zu. So einfach ist es.
    • Nkoch 20.05.2020 10:21
      Highlight Highlight Es will nunmal keiner derjenige sein der tatsächlich wieder geht wenns zu voll wird.
    • Nkoch 20.05.2020 11:15
      Highlight Highlight Was übrigens nicht heissen soll dass ich diese Ansammlungen gut finde. Aber wenn alle oder zumindest genug so denken bewegt sich nunmal gar keiner.
    • Nkoch 20.05.2020 13:57
      Highlight Highlight was es hier wieder zu blitzen gibt... wollt ihr etwa ernsthaft behaupten es sei anders?
  • Faceoff 20.05.2020 09:15
    Highlight Highlight Der Leidensdruck ist nicht da. Viele Menschen kennen niemanden, der von Corona betroffen ist. Einige wohnen in Kantonen mit einer zweistelligen Anzahl Fälle. Das ist für die alles ganz weit weg.

    Diese Menschen sehen einen riesigen Gap zwischen der Botschaft des Bundes und dem, was sie erleben. Hier fehlt schlicht die Fähigkeit, abstrakt und hypothetisch zu denken.
  • Hardy18 20.05.2020 09:11
    Highlight Highlight > Umso mehr, wenn ordentlich Alkohol im Spiel ist. <
    Alkohol ist sehr gut, im Kampf gegen das Corona. Diese Leute im Ausgang verhalten sich vorbildlich. Alkohol zum desinfizieren der Hände und des Rachen. Verstehe das Problem nicht...
    • Lioness 20.05.2020 13:07
      Highlight Highlight Solange der Alkohol nicht mindestens 70% ist, bringt er nichts. Na dann Prost.
  • Die_andere_Perspektive 20.05.2020 08:55
    Highlight Highlight Als Angehöriger der Riskogruppe würde ich eine Maskenpflich stark begrüssen, denn auch ich würde gerne mal wieder raus. Momentan ist es jedoch so, dass es für mich draussen gefährlicher ist als während dem Lockdown, da von zu vielen praktisch keine Massnahmen mehr eingehalten werden.
    • Rüebliraupe 20.05.2020 09:14
      Highlight Highlight Und du bist dir sicher, dass mit einer Maske all diese Probleme gelöst sind? Ganz sicher?
    • Die_andere_Perspektive 20.05.2020 09:30
      Highlight Highlight Nein, auch wenn du mir die Worte in den Mund legst, geschrieben oder angedeutet habe ich das nie... Versuch deine Fantasie etwas im Zaum zu halten. Danke
    • w'ever 20.05.2020 09:39
      Highlight Highlight @die andere perspektive
      die maskenpflicht würde ich in den ÖVs sehr begrüssen. aber nur weil du zur risikogruppe alle draussen eine maske tragen müssen, halte ich für stark übertrieben. du musst dich halt nicht in die menschenmenge schmeissen. es geht auch anders.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nathalie Vogt 20.05.2020 08:54
    Highlight Highlight Basel hat ja eindeutig gezeigt, dass es sich nicht an die Abstandsregelung halten kann. Finde es ist auch an den Besitzern von den Beizen etc sie hätten sofort schliessen müssen um ein Zeichen zu sezten. Aber anscheindend war das denen egal. Jetzt müssen andere Gastgewerbe daran leiden, welche sich an die Abstandsregelung gehalten haben. Macht die Steinenvorstadt zu!!! Habe echt keine Lust wieder in einen Lockdown gehen zu müssen
  • du_bist_du 20.05.2020 08:49
    Highlight Highlight Diese Kommentare hier sind teilweise wirklich, nunja amüsant.
    Zwei Monate keine Party und kein Friseur. Keine Party jetzt noch ein bisschen länger und das ist es.
    Keine Lebenslange Haft, kein Leben in Kellern zerstörter Häuser im syrischen Bürgerkrieg. Das Virus, ob schlimm oder nicht, ist nebensächlich in diesem Artikel. Schockierend ist die mangelnde Durchhaltefähigkeit bei kleinsten Problemen unserer Spassgesellschaft.
  • WID 20.05.2020 08:47
    Highlight Highlight Dummheit ist leider grenzenlos...
  • Michael Scott 20.05.2020 08:30
    Highlight Highlight Polizei > Warnung > Schliessung
    • Nate Smith 20.05.2020 12:54
      Highlight Highlight > Tränengas :D
  • weissauchnicht 20.05.2020 08:25
    Highlight Highlight Wann wird eigentlich systematisch das Abwasser nach Coronavirus getestet? Watson berichtete mal darüber.
    So müsste man nicht ein ganzes Land in Geiselhaft nehmen, nur weil irgendwo möglicherweise ein Infektionsherd entstehen könnte. Und bitte die Zahlen der Messungen für die grossen Städte ebenfalls täglich hier publizieren. Merci!
    • jimmyspeakstruths 20.05.2020 10:43
      Highlight Highlight Ja du weißt wirklich nicht.... hast damals nur den Titel gelesen gell, aber erzählst es sicher seither rum. Danke für deinen Anteil an der Verbreitung von Falschinformation. Bitte das Gehirn dem MatWart zurück geben, dann kann’s jemand nehmen der es benutzen will.
  • Relativist 20.05.2020 08:11
    Highlight Highlight Die Menschheit ist sowas von am A*ç%. Corona ist für die westlichen Gesellschaften null Herausforderung. Es hat an nichts gefehlt. Nichts. Das einzige was von uns verlangt wurde, war für eine begrenzte Zeitdauer etwas Abstand zu halten. Und nach zwei Monaten haben wir 'Ermüdungserscheinungen'. Sollte wirklich Mal ein Notstand entstehen (Erdbeben, Überschwemmungen, NWO-Machtübernahme, lol) und wir müssten effektiv auf Dinge verzichten, dann wird diese Gesellschaft in Tagen auseinanderbrechen.
    • weissauchnicht 20.05.2020 08:32
      Highlight Highlight Was meinst Du mit „begrenzte Zeitdauer“? Ist das beschönigend für „auf unbestimmte Zeit“, oder hast Du konkrete Hinweise, ab wann wir nicht mehr Abstand halten sollten, und die lustigen Plexiglasscheiben und Markierungen auf dem Boden wieder verschwinden werden, der Coiffeurbesuch auch ohne Schutzmaske wieder möglich ist?
      Beim BAG finde ich nach zwei Monaten auf jeden Fall keine Hinweise mehr auf eine „begrenzte“ Zeitdauer der Massnahmen.
    • iudex 20.05.2020 08:33
      Highlight Highlight Es handelt sich dabei nur um einen kleinen Teil der Gesellschaft, Leute, deren Leben wohl auch sonst nur aus (Schisha) Bar besteht.
    • RichiZueri 20.05.2020 08:38
      Highlight Highlight Bringt es eigentlich ziemlich gut auf den Punkt. Nicht auszudenken, was passiert, wenns mal richtig ernst wird, wenn jetzt schon zu Beginn viele Hamsterkäufe machen und innert Kürze wieder ihren Wohlstand ausleben wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 20.05.2020 07:55
    Highlight Highlight "Es scheint als sei die tödliche Gefahr des Coronavirus"....
    Noch vieles andere ist eine sogenannt "tödliche Gefahr".
    Bei Verkehrsunfällen z.B. kommen weit mehr Menschen ums Leben oder bleiben lebenlänglich behindert. Der Lockdown war auch für das gut, weil viel weniger Autos herumfuhren.
    Auch an der gewöhnlichen Grippe sterben jedes Jahr mehr oder weniger Menschen.
    Die Liste liesse sich unendlich fortsetzen.
    Grundsätzlich gilt: Jedes Leben ist an sich lebensgefährlich, weil es unweigerlich mit dem Tod endet.
    • -thomi- 20.05.2020 08:08
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar. Habe mich auch an der Formulierung gestört. Ist halt leider oder gottseidank so, dass der "Lockdown" mindestens fragliche Resultate lieferte und die Leute wieder zur Normalität zurück wollen. Und die sieht so aus, wie vor dem 16. März. Mit allen tödlichen Gefahren, die da draussen so lauern. Die Polizei soll sich wieder um gröbere Delikte kümmern, als fünf Menschen dicht beisammen.
    • Shlomo 20.05.2020 08:27
      Highlight Highlight Nur blöd sind an Corona bis jetzt mehr als 10 mal mehr Personen gestorben als im Strassenverkehr.
    • WID 20.05.2020 08:50
      Highlight Highlight @Maya Eldorado: Jährliceh Verkehrstote ca 300, Coronatote: 1600.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 20.05.2020 07:49
    Highlight Highlight wenn ich mir anschaue wie die risikogruppe ü65 alles missachtet, hände nicht desinifiziert und die rote lampe vor der migros missachtet, so verstehe ich, dass die jugend die schnauze voll hat und feiern gehen will.

    2 Monate war man wegen den senioren eingesperrt und wenn man nun sieht, dass diesen alles egal ist, so will man selber auch nicht mehr länger zurückstecken...
    • Varanasi 20.05.2020 08:40
      Highlight Highlight Eingesperrt? Wer war eingesperrt?
      Alle konnten raus, spazieren gehen, zur Arbeit, Sport treiben usw.
      Was die Italiener, Spanier oder Franzosen wohl zu deinem Kommentar sagen würden...

      Wohlstandsprobleme sind das.
    • Kruk 20.05.2020 08:46
      Highlight Highlight Eingesperrt.... Die ganze Zeit über durfte man mit 4 seiner Kumpels irgendwo sitzen und sich den Kopf füllen.

      Nur weil die Discotheken und Bars geschlossen sind fühlt man sich eingesperrt?

      Dies ist wohl die viel gehörte westliche Dekadenz.
    • Kruk 20.05.2020 08:50
      Highlight Highlight Und der Grossteil der Risikogruppe verhält sich vorbildlich so wie wir junge dies auch tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nathan der Weise 20.05.2020 06:43
    Highlight Highlight Basel tickt anders
    • Mat_BL 20.05.2020 10:57
      Highlight Highlight Was Basler besonders hart treffen sollte: Sogar die Zürcher (und Berner, Luzerner, ...) sind intelligenter und halten sich an die getroffenen Massnahmen!
    • Nathan der Weise 20.05.2020 17:37
      Highlight Highlight @Mat_BL
      Welche Messemethode wurde zur Messung der Intelligenz herangezogen, die zu dieser Aussage hergeleitet haben?
  • Freddie Quecksilber 20.05.2020 06:42
    Highlight Highlight Die meisten Personen haben kein Bock mehr auf den Lockdown. Und die meisten die in Aisgang gehen gehören ja nich zur Risikogruppe. Die liegen im schlimmsten Fall ein paar Tage flach zuhause im Bett. Also sehe ich auch kein Grund warum ich ein Freitagabend allein zuhause verbringen soll.
    • bokl 20.05.2020 07:08
      Highlight Highlight Die liegen im Normalfall ein paar Tage zu Hause. Im schlimmsten Fall geht es auch für Jüngere auf die IPS. Einfach nicht jammern danach.
    • saittam 20.05.2020 07:13
      Highlight Highlight Nein, im schlimmsten Fall treten sie mit jemandem aus der Risikogruppe in Kontakt oder überschätzen sich ganz einfach.
    • Johnny Guitar 20.05.2020 07:17
      Highlight Highlight Und im wahrscheinlichsten Fall stecken sie bis zum Auftreten der Symptome unbemerkt Risikogruppen und andere Menschen an. 🤦🏻‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen

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