Schweiz
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Uber Eats

Bild: Unsplash/Robert Anasch

Uber liefert nun auch in Zürich Essen aus



Der Essenslieferdienst von Uber ist in Zürich gestartet. Die entsprechende App von Uber Eats sei ab sofort auch in der Limmatstadt aktiv, hiess es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Kunden sehen während des gesamten Lieferungsprozesses, wo sich der Fahrer gerade befindet und können das Essen an beliebige Orte liefern lassen.

Damit ist Zürich nach Genf und Lausanne die erste Stadt in der Deutschschweiz, wo der Dienst des für Taxifahrten bekannten US-Konzerns verfügbar ist. Zum Start in Zürich arbeite Uber Eats mit rund 50 lokalen Partner-Restaurants zusammen.

Dazu gehören neben der Fast-Food-Kette McDonalds weitere Gastronomieketten wie Sushi Shop, Holy Cow, Subway und Negishi. Mit dabei sind auch lokale Restaurants wie The Butcher, La Taqueria und Sala of Tokyo.

Die durchschnittliche Lieferzeit soll unter 30 Minuten betragen und das aktuelle Liefergebiet umfasse einen Grossteil der Zürcher Innenstadt. Im Laufe der nächsten Wochen sei zudem eine Ausweitung des Liefergebiets geplant.

Kritik der Gewerkschaft

Heftige Kritik kommt von Gewerkschaftsseite: Kurierfahrer und Kurierfahrerinnen «arbeiten nun auch in Zürich als Scheinselbständige ohne Unfallversicherung, ohne Sozialversicherungen und zu Dumping-Löhnen. Das Geschäftsmodell von Uber missachtet branchenübliche Arbeitsbedingungen und fördert damit die Prekarisierung in der gesamten Branche», schrieb Syndicom.

«Die Gewerkschaft Syndicom fordert Uber, Geschäftspartner und die Politik auf, endlich Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden zu ergreifen: Eine Gesamtarbeitsvertragspflicht (GAV) für Kurierfahrende von Uber muss her.» Mit dem GAV «Velokurier und urbane Kurierdienstleistungen», der seit dem 1. Mai 2019 in Kraft sei, stehe nun ein Gesamtarbeitsvertrag zur Verfügung, der auf die Branche angewendet werden könne.

(oli/sda/awp)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Le_Urmel 25.07.2019 17:10
    Highlight Highlight Anscheinend ist sowas wichtig in Zürich. Wenn man den Artikel aufmerksam liest, wird jedem garantiert, dass die Lieferung binnen 30 min ankommt. 30 min geil, die Pommes sind labbrig, das Sushi lauwarm und der Rest auch und as für 5 sFr. pro Lieferung, macht einen Stundenlohn von 10 Franken.

    Wir nähern uns immer den deutschen Verhältnissen, nur dass dort die Ausgebeuteten wenigsten sozialversichert sind.

    UBER ist ein fach geil
  • theluke 25.07.2019 14:00
    Highlight Highlight die fahrer SIND sehr wohl VERSICHERT. vielleicht mal bei uber nachfragen? diese falschinformationen sind schrecklich.
  • Realtalk 24.07.2019 21:13
    Highlight Highlight Wofür brauchts da no Uber? Dieses Angebot gibts in Zürich schon lange.
    • theluke 25.07.2019 14:08
      Highlight Highlight wären die anderen gut, würds uber nicht benötigen
    • Realtalk 25.07.2019 14:47
      Highlight Highlight Sie sagen es ja selbst, Uber brauchts nicht.
  • GoldjungeKrater 24.07.2019 20:39
    Highlight Highlight Toll, das freut mich sehr!

    Vor allem aber meine Assistentin! Jetzt muss sie nicht mehr mein Essen im McDonalds holen sondern kann es liefern lassen 😀
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 25.07.2019 00:48
      Highlight Highlight Angeber!
    • theluke 25.07.2019 14:08
      Highlight Highlight yes finally und sie haben auch koreanisch :)
  • Maya Eldorado 24.07.2019 18:45
    Highlight Highlight Uber war doch bis jetzt Taxi-Dienst per Auto.
    Ist das Foti oben ein Symbolbild ohne Wert.
    Oder will Uber jetzt für den Mahlzeitendienst tatsächlich aufs Velo umsteigen.
    Aber solche Dienste machen doch schon Velokuriere.
    • Rolf Meyer 24.07.2019 19:12
      Highlight Highlight Uber macht noch viel mehr als sie sich vorstellen können.
    • Le_Dauphin 24.07.2019 22:09
      Highlight Highlight Über liefert soviel ich weiss per Verlo, aber selbst per Auto, wären Essenslieferungen kein Novum. Es gibt seit über 20 Jahre entsprechende Angebote und die neuen Mitbewerber werden zwar durchaus wahrgenommen, aber auch gewisse rechtliche Problematiken werden dabei kritisch betrachtet. Gerade um sicherzustellen, dass das Essen auch warm ankommt, sind Autos besser geeignet.
    • flausch 25.07.2019 01:52
      Highlight Highlight @rolf Meyer
      Vor allem das Arbeitsrecht missachten...
    Weitere Antworten anzeigen

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