Schweiz
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Entgegen bisherigen Prognosen werden selbstfahrende Privatautos zu mehr Verkehr führen, wenn der Staat nicht lenkend eingreift. bild: shutterstock

Darum führen selbstfahrende Autos ohne staatliche Lenkung zu mehr Verkehr

Eine neue Studie zeigt, wie die Schweiz die zukünftige Mobilität aktiv gestalten kann. Das Fazit: Ohne staatliche Regulierung droht mit selbstfahrenden Privatautos noch mehr Verkehr.



Wer soll in einer ausweglosen Situation überfahren werden, eine ältere Person oder ein Kleinkind? Solche ethischen Dilemma stehen im Fokus, wenn es um selbstfahrende Autos geht. Dabei bringt die Automatisierung der Mobilität noch ganz andere Fragen mit sich, die Ethikerinnen und Ethiker als viel dringlicher ansehen.

Wenn Technik und Software das Lenkrad übernehmen, könnte der Strassenverkehr sicherer und ressourcenschonender werden. Oder das Verkehrsaufkommen sogar noch steigen. Die Automatisierung der Mobilität schreitet voran und bringt Fragen mit sich, über die der öffentliche Diskurs noch aussteht.

Eine Grundlage für die öffentliche und politische Diskussion über die zunehmende Automatisierung von Fahrzeugen und ihre künftige Rolle in der Schweiz lieferte die Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzungen TA-Swiss am Mittwoch mit einem Bericht. Darin stellten die Fachleute verschiedene mögliche Entwicklungen in der Schweiz in mehreren Szenarien dar.

Selbstfahrende Autos – das sollte man wissen:

Mehr Komfort, mehr Verkehr

Ganz zentral für die künftige Rolle automatisierter Fahrzeuge in der Schweiz ist, wie aktiv der Staat die Entwicklung lenkt.

Die Autorinnen und Autoren des Berichts stellen dementsprechend drei mögliche Szenarien vor (siehe auch folgendes Video).

Soll der Staat die Nutzung selbstfahrender Fahrzeuge regulieren?

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Das Video erklärt drei Zukunftsszenarien mit autonomen Autos. Video: Vimeo/TA-SWISS

Szenario: Individuelle Nutzung selbstfahrender Fahrzeuge

Wie schon frühere Studien in der Schweiz und in anderen Ländern festgestellt haben, würde eine hauptsächlich marktgetriebene Entwicklung vermutlich zu mehr Verkehr führen, heisst es im Bericht. Denn dann läge der Fokus auf individueller Nutzung der Fahrzeuge: Immer mehr Personen würden sich ein selbstfahrendes Auto anschaffen, das auch leer auf den Strassen unterwegs sein könnte.

Auch wer keinen Führerschein besitzt, beispielsweise Kinder oder ältere Personen, die nicht selbst fahrtüchtig sind, könnten sich damit fortbewegen. Was für den Einzelnen vorteilhaft wäre, könnte das Verkehrsaufkommen in der Schweiz deutlich wachsen lassen.

Dieses erste Szenario beschreibt die Situation, in der für selbstfahrende Autos kaum Einschränkungen gelten: Halte sich der Staat zurück und überlasse die Entwicklung allein den marktwirtschaftlichen Treibern, also Autoherstellern und Datenlieferanten und -verarbeitern, drohe erhöhtes Verkehrsaufkommen. Auch könnte dies die weitere Zersiedelung der Schweiz begünstigen.

Szenario: Geteilte Nutzung selbstfahrender Fahrzeuge in Städten

Anders könnte es laufen, wenn der Staat stärker lenkend eingreift, um die kollektive Nutzung selbstfahrender Autos zu fördern in Form eines «öffentlichen Individualverkehrs». Als Ersatz für Busse und Taxis könnten selbstfahrende Fahrzeuge auf Abruf bereitstehen, mehr oder weniger losgelöst von festen Fahrplänen. Ein eigenes Auto wäre dann in Städten unnötig und die Fahrzeuge besser ausgelastet. Dadurch liesse sich das Verkehrsaufkommen in Städten reduzieren und es bräuchte weniger Parkplätze.

Hierbei würde die öffentliche Hand eine aktivere Rolle spielen, indem sie Marktvorteile für eine solche kollektive Nutzung schafft. Allerdings brauche es dafür Anpassungen der Bewilligungspraxis und der rechtlichen Grundlagen zur Personenbeförderung. Im ländlichen Raum bliebe die Entwicklung jedoch marktgetrieben und damit mehr auf individuelle Nutzung fokussiert.

Szenario: Kollektive Nutzung selbstfahrender Fahrzeuge auch auf dem Land

Im dritten Szenario stehen gemeinsam genutzte selbstfahrende Fahrzeuge sowohl in der Stadt als auch auf dem Land auf Abruf bereit. In diesem Szenario würde der Staat die Entwicklung stark lenken, um gemeinsam genutzten selbstfahrenden Fahrzeugen schweizweit einen Vorteil zu verschaffen – auch dort, wo die Nachfrage gering ist. Damit liesse sich der Ressourcenbedarf des Verkehrssystems insgesamt reduzieren und vermutlich einer weiteren Zersiedelung der Schweiz entgegenwirken. Dies würde allerdings den Aufbau eines flächendeckend leistungsfähigen Mobilfunknetzes voraussetzen.

Legt man den Schwerpunkt auf Umweltfreundlichkeit, wäre dies wohl die geeignetere Variante. Sie bedeutet aber eine gewisse Einschränkung der individuellen Mobilität.

Umwelt und Sicherheit versus Freiheit

Genau hierbei stellen sich einige ethische Fragen, wie Tobias Arnold von der Beratungsfirma Interface, die ebenfalls am Bericht beteiligt war, am Mittwoch vor den Medien in Bern erklärte. Wie stark darf der Staat in die individuelle Mobilität und Entscheidungsfreiheit eingreifen, um höhere Sicherheit und eine bessere Umweltbilanz in den Vordergrund zu stellen?

Wären alle Fahrzeuge selbstfahrend, gäbe es keine Unfälle mehr. Zumindest keine durch menschliche Fehler. Aber soll der Staat dem Einzelnen vorschreiben dürfen, ein automatisiertes Fahrzeug zu nutzen, weil dieses sicherer ist als ein nicht-automatisiertes? Und sollte der Staat auch Velofahrerinnen und Fussgänger zwingen dürfen, sich in eine für die Automatisierung notwendige Vernetzung des Verkehrssystems einzufügen?

Damit sich selbstfahrende Autos insbesondere in Städten sicher fortbewegen können, müssten sie nämlich nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Verkehrsteilnehmenden wie Fussgängerinnen und Velofahrern vernetzt sein.

Feste Routen für alle Verkehrsteilnehmer

Zwar können eingebaute Sensoren das Umfeld des Fahrzeugs erfassen, sehen aber immer nur das «Jetzt», wie Fabienne Perret von der Beratungsfirma EBP im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Um sich sicher fortzubewegen, muss das Fahrzeug jedoch auch die Bewegung der anderen Verkehrsteilnehmenden vorhersehen. Auch Fussgängerinnen und Velofahrer müssten somit eine Route angeben, auf der sie sich bewegen wollen und von der sie nicht abweichen sollten. Und dabei Sender tragen, die diese Informationen übermitteln.

Um trotzdem auf spontane Bewegungen reagieren zu können, müsste die Geschwindigkeit der selbstfahrenden Fahrzeuge mindestens im städtischen Raum stark begrenzt werden, so Perret. Ob diese Art der Fortbewegung dann noch attraktiv genug ist, ist eine andere Frage.

Selbstfahrende Fahrzeuge und ein komplett vernetztes Verkehrssystem wecken jedoch noch andere Sorgen in der Zivilgesellschaft, wie der Bericht festhält. Beispielsweise in Bezug auf Hackerangriffe und Stromausfälle. Auch befürchten einige, dass der erhöhte Komfort, den selbstfahrende Autos versprechen, die Menschen noch fauler machen könnte. Zudem stellen Laien an die Technik deutlich höhere Ansprüche als an Menschen: Einem menschlichen Fahrer verzeihe man einen Fehler eher als dem selbstfahrenden Auto.

Konkurrenz für den öV

Das automatisierte Auto birgt also laut Studie auch Gefahren – gerade beim Mischverkehr zwischen selbstfahrenden und von Menschen gesteuerten Autos. Zudem sei bei einem Unfall die Rechtslage unklar. Ebenso, was mit all den gesammelten Daten selbstfahrender Autos geschehe. Dabei gebe es datenschützerische Bedenken. Solche Fahrzeuge könnten auch den öffentlichen Verkehr konkurrenzieren.

Aufgrund dieser möglichen Risiken sind sich die befragten Experten einig, dass schon heute Regulierungen nötig seien. So müssten Haftungsfragen geklärt und auch Sicherheitsstandards festgelegt werden. Auch müsse man sich Gedanken machen, wer künftig ein solches Auto «steuern» darf. Hier schlagen die Experten Aus- und Weiterbildungen vor.

Als zentrale Frage erachten sie jedoch den Grad des staatlichen Eingriffs. Ein «Laisser-faire» würde zu starken Verkehrsverlagerungen vom kollektiven zum individuellen Verkehr führen – und damit zu einer Zunahme der Zersiedelung und einem höheren Verkehrsaufkommen, schreiben die Studienautoren.

Schliesslich ist laut TA-Swiss ein öffentlicher Diskurs über die gewünschte Entwicklung des automatisierten Fahrens in der Schweiz nötig. Ebenso gelte es, ethische Fragen zur Verantwortung bei einem Unfall und zur Erhebung und Nutzung von Daten zu klären.

Ethik-Frage: Die Gefahr der selbstfahrender Autos

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Video: srf

Weitere Informationen: Automatisiertes Fahren in der Schweiz: Das Steuer aus der Hand geben?

(sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • murrayB 27.02.2020 12:42
    Highlight Highlight Ich verstehe so oder so nicht, wieso man weiterhin der ÖV fördert - hier sollte man Bestandeserhaltung vornehmen und die Strassen für das autonome Fahren vorbereiten und ausbauen...

    Wenn die Autos vollautonom, elektrisch und geshared fahren, gibt es für mich kein Argument mehr für ÖV!
  • Trump ist der Beste! 27.02.2020 09:36
    Highlight Highlight Die meisten Autos der Schweiz sind weniger als eine Stunde lang pro Tag im Einsatz. Autonome Autos können aber rund um die Uhr fahren. Zudem können autonome Autos viel kleiner gebaut werden - halb oder ein Drittel so gross, wie ein durchschnittliches Auto.
    Grobe Schätzung: Autonome Autos sind 16 statt 1 Stunde am Tag im Einsatz, wovon 6 für Leerfahrten draufgehen.
    Resultat: Es braucht 20-fach weniger Autos, die 40-fach weniger Platz auf den Strassen brauchen ggüb heute!

    Die Studie geht von der falschen Voraussetzung aus, dass mehr Verkehr einen höheren Verkehrsflächenbedarf bedinge.

  • Andreas Riedmann 26.02.2020 23:18
    Highlight Highlight Selbstfahrende Autos verhalten sich im Verkehr immer defensiv. Im (Zürcher) Stadtverkehr haben diese ohne mündigen Fahrer also erstmal keine Chance irgendwo hinzukommen, da sie nicht mal zum Spurwechseln kommen. Dazu kommt, dass bei starkem Regen oder Schneefall die Sensoren blind sind und deshalb ausfallen. Zur Zeit also nur als Unterstützung vorstellbar, wenn der Fahrer einen Führerschein hat.
  • 73th 26.02.2020 18:42
    Highlight Highlight Bei der ganzen Geschichte geht es doch um die Mobilität des Menschen. Denn diese verursacht ja das Verkehrsaufkommen. Da spielt es wirklich nur eine Untergeordnete Rolle wie die Autos gesteuert werden.
    Mal angenommen dass die Leute am Morgen mit einem „öffentlichen“ Auto autonom zur Arbeit fahren, wo gehen all die Autos hin wenn man sie nicht braucht. Stehen dann alle einfach auf der Strasse un warten auf Kundschaft oder fahren sie leer zu einem Depot? So hätte man mit Sicherheit nicht weniger Vekehr.
  • John Henry Eden 26.02.2020 18:11
    Highlight Highlight Was wäre schlimm daran?

    Motorenlärm und Abgase fallen weg, also bleibt nur das summende Rollgeräusch der Reifen. Das ist viel ruhiger und angenehmer als z.B. der Krach von Güterzügen.
  • Gustav.s 26.02.2020 17:41
    Highlight Highlight Version 1.5:
    Es wird Regeln geben wie z. B Mindestalter, Vollbesitz geistiger Gesundheit, körperlich in der Lage notfallmässig einzugreifen, Leerfahrten verboten usw.
    Dann werden auch noch die Prolls verschwinden, ausserdem wurds in Zukunft eh teurer, schon wegen des Treibstoffzolls auf Strom.
    Das reguliert sich schon.
    • ingmarbergman 26.02.2020 18:06
      Highlight Highlight Leerfahrten verbieten ist Unsinn. Der grosse Vorteil von selbstfahrenden Autos ist ja gerade, dass alle Parkplätze in der Stadt abgeschafft werden können, weil niemand mehr sein Auto stundenlang irgendwo ungenutzt stehen lassen muss.
  • schmiffe 26.02.2020 16:18
    Highlight Highlight Mehr verkehr heisst nicht, dass er nicht flüssiger sein könnte. Mit autopiloten kann es bei mehr verkehr weniger stau geben weil die autos zb mit einem abstand von 50cm fahren können weil jedes auto weiss wenn das andere bremst oder beschleunigt oder abbiegt. Vorausgesezt es gibt netzwerk eine art cloud in der jedes einzelne fahrzeug der umgebung aufgeführt ist mit live daten. Was ja zwingend notwendig wäre in einem rein autonomen verkehr um umfallsicherheit zu gewährleisten.
    Die verkehrsregelung ist da viel wichtiger als die anzahl autos
    • Forest 26.02.2020 21:26
      Highlight Highlight Automatisierter VK bedeutet nicht automatisch weniger Stau und VK. Mit 50cm Sicherheitsabstand (statt 60m bei Max. Geschwindigkeit) würde ich nicht mal Gratis drin sitzen. Die Physik und der Bremsweg wirken auf alle Fahrzeuge gleich.
    • schmiffe 27.02.2020 07:14
      Highlight Highlight Ja aber wenn du gleichzeittig bremst haben sie den gleichen bremsweg sie fahren ja auch gleich schnell und wenn beide mit 50 kmh fahren mit 50cm abstand dann bremsen bis sie stehen gleichzeittig haben sie während des ganzen bremsvorgang immer den selben abstand zueinander es gibt keine handorgeln mehr wie jetzt
    • schmiffe 27.02.2020 07:15
      Highlight Highlight Und doch automatischer verkehr bedeutet wenjger stau alle die das anderst sehen haben noch nie programmiert und kennen die möglichkeiten der technik nicht
  • Sternentraum 26.02.2020 16:17
    Highlight Highlight Roadpricing - und nicht nur dieses Problem hat eine Lösung gefunden.
    • Grohenloh 26.02.2020 17:48
      Highlight Highlight Ja, genau. Und dafür die 80% Steuern auf Benzin wieder abschaffen.

      Wobei: wozu eigentlich? Benzin wir verfahren. Und es ist ein ziemlich einfaches, unaufwendiges System
    • HerrCoolS. 26.02.2020 19:26
      Highlight Highlight Road Pricing bezahlen letztendlich die Konsumenten, sei es über so selbst gefahrenen KM oder aber über höhere Transportkosten was sich auf die Konsumpreise auswirken würde.
  • loudmouth 26.02.2020 15:51
    Highlight Highlight Weshalb nicht sowohl als auch?
    Mein persönliches KI-gelenktes Auto fährt ab einem P&R ähnlichem Standort von der zBsp. zürcher Stadtgrenze vollautomatisch in ein P&R der Churer Stadtgrenze.
    Heisst: in der Stadt kein MIV mehr, Überland und in Dörfern fährt der Fahrer selbst und die Autobahn ist vollautomatisiert.
  • BLsz 26.02.2020 15:51
    Highlight Highlight Die Prämisse des Artikels ist, dass nur der Staat uns retten kann. So wird es in diesem Fall aber wohl kaum ablaufen.

    Szenario 2 und 3 sind genau das woran Tech-Konzerne arbeiten. Diese werden vermutlich wieder Tatsachen schaffen, bevor die Politik überhaupt angefangen hat an ihrem Regulierungs-Korsett zu basteln.

  • Auric 26.02.2020 15:46
    Highlight Highlight Nachdem mehr Verkehr auch mehr Kosten bedeutet ist die Verkehrsminimierung eine ganz normale wirtschaftliche Anforderungen an jeden Anbieter.

    Diejenigen die es nicht drauf haben den Verkehr zu minimieren werden von denen die es können im Markt verdrängt.

    ergo:

    es braucht keine staatliche Lenkung.

    wieso sollte der Staat auf einmal etwas besser können als die Unternehmen das hat weder in Nordkorea noch in der DDR funktioniert.
    • Auric 27.02.2020 13:03
      Highlight Highlight @Wander: Stimmt, in der DDR gab es auch keine Handysüchtigen und einen Burnout gab es nur bei den Kaminen die an der Braunkohleheizung hingen.
  • Altweibersommer 26.02.2020 15:41
    Highlight Highlight In der Stadt wollen wir die Autos sowieso loswerden, ob die jetzt selber fahren oder nicht. Wem wollt ihr das denn verkaufen, wenns auf dem Land gar nichts bringt?
    • K1aerer 26.02.2020 17:20
      Highlight Highlight Red für dich, nicht für das Volk! Zudem hat die Stadt eine Art Zentrumsfunktion, wenn sie auf diese gerne verzichtet, dann kann sie schon eher selbstständig darüber verfügen.
  • Allion88 26.02.2020 15:39
    Highlight Highlight Keine besoffenen, übermüdeten, unerfahrenen lenker mehr ergibt automatisch weniger unfälle und staus.
    Was es braucht sind genügend günstige parkplätze. Wenn es günstiger ist, sein auto einfach 2 stunden rumkurven zu lassen als zu parkieren, dann wirds witzig
  • benn 26.02.2020 15:25
    Highlight Highlight etwas eine sehr eindimensionale sichtweise dieses think thanks. Szenario 4: autos fahren umweltfreundlich, staat schreibt smart grösse vor und die bestehenden strassen könnten effizienter und effektiver genutzt werden weil computer gesteuert und somit die kapazität mind verdoppeln?
    • Grohenloh 26.02.2020 17:53
      Highlight Highlight Verdoppeln?
      Ich behaupte, mindestens vervierfachen!
      Stellen sie sich vor, alle die 80% notorischen Links- und Mittefahrer, die das System Autobahn offensichtlich nicht verstehen, haben nicht mehr das Gefühl, die korrekt Fahrenden dürfen nicht überholen, und würden durch rationale Selbstfahrprogramme ersetzt!

      Wahrscheinlich sogar verzehnfacht.
  • Mutbürgerin 26.02.2020 15:18
    Highlight Highlight Als erstes braucht es viel mehr Parkplätze. Die linken Städte haben in den letzten Jahren massiv Parkmöglichkeiten vernichtet. Das Argument, dass das Auto schlecht ist, zieht ja bald nicht mehr. Man sieht ja heute schon das Chaos mit den E-Bikes.
    • Liselote Meier 26.02.2020 16:31
      Highlight Highlight Logik ist auch nicht so deins. Ersetze jedes E-Bike durch ein Auto. Braucht dies wohl viel mehr oder viel weniger Platz?

      Und warum gehst du überhaupt in Städte wenn dort sowieso nur Sodom und Gomorra herrscht?
    • Grohenloh 26.02.2020 17:56
      Highlight Highlight Es gibt genug Parkplätze!
      Fahren Sie in die Parkhäuser. Dazu sind die da.
      Und ja. Es kostet etwas. Warum sollte es nichts kosten, ein Auto für Stunden mitten in einer Stadt abzustellen?
    • ingmarbergman 26.02.2020 18:10
      Highlight Highlight Parkplätze wirds in der Stadt sicher keine mehr geben in Zukunft. Selbstfahrende Autos gibt es genau dafür dass niemand mehr ein Auto ungenutzt stehen lassen muss. Aussteigen und das Auto soll den nächsten Mitfahrer abholen gehen. Wenn du es wieder brauchst, kommt es dich wieder holen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Laesse 26.02.2020 15:11
    Highlight Highlight Wen juckt es das es mehr Verkehr hat, wenn alle Autos durch eine KI gesteuert sind dann müssen"Autofahrer" nur noch einsteigen und aussteigen wie im Zug. Der grosse Stressfaktor an mehr Verkehrsaufkommen für einen Autofahrer heute sind ja Staus bzw. das man sich im dichten Verkehr mehr konzentrieren muss, wenn alle Autos automatisch fahren gibt es, auch bei mehr Autos, weniger Stau und konzentrieren auf den Verkehr muss man sich ja auch nicht mehr. Deshalb ist es ja nicht schlimm, ob es jetzt mehr Autos gibt oder nicht.
  • uhl 26.02.2020 15:09
    Highlight Highlight Und wenn dich die Polizei vorladen will, fährt dein Auto direkt zum Posten. Das nenne ich staatlich gelenkte Mobilität.
    • Allion88 26.02.2020 15:36
      Highlight Highlight Und sonst? Schlägst du die vorladung aus und bleibst zu hause?
  • maylander 26.02.2020 15:04
    Highlight Highlight Es geht nicht nur um den Verkehr sondern um die Emissionen. Eine Person in einem Sportwagen oder einer Harley macht doch mehr Lärm als zehn Elektroautos. Also müsste man endlich die Emissionen in den Griff bekommen und nicht noch Schlupflöcher für extralaute Fahrzeuge machen nur damit die "sportlich" klingen.

    Weiterhin könnten autonome Fahrzeuge die Reichweite und Effizienz des ÖV stärken. All die unrentablen Zubringerlinien durch autonome Taxis ersetzen würde viel Geld sparen.
    • MAOAM 26.02.2020 17:24
      Highlight Highlight Man könnte grundsätzlich mal über den öffentlichen Verkehr nachdenken. Auch der wird nicht mehr effizinter. Was für zukunftsweisende Ideen gibt es da?
  • Frances Ryder 26.02.2020 14:52
    Highlight Highlight Habe ich das richtig verstanden? Selbstfahrende Autos führen zu mehr Verkehr, weil sich dann alle, die heute kein Auto fahren, ein Auto kaufen? Als wäre das der entscheidende Punkt ob man ein Auto kauft oder nicht.
  • Driver7 26.02.2020 14:45
    Highlight Highlight Auto: Level 5 von mir aus.. Motorrad: Level 0 forever.. (ok, vielleicht Dinge wie ABS, TC, aber ich denke das ist noch Level 0)
  • Brienne von Tarth 26.02.2020 14:38
    Highlight Highlight 2/2 Wichtig sind aber auch die Autogrössen. Für dieses Beispiel braucht es ein Auto mit nur einem Sitzplatz. So könnten auch Problemlos zwei Einzelautos nebeneinander auf einer normalen Spur fahren. Was auch Sicherheitstechnisch kein Problem sein sollte da KI sicherer fährt als der Mensch und diese ständig miteinander kommunizieren können. Der grösste Teil des Verkehrs kann so abgedeckt werden. Für die wenigen Fälle wo es ein grösseres Auto braucht, klickt man auf der Carsharing-App einfach eine option für ein anderes Transportmittel an mit mehr Kapazität.
    • Bosshard Matthias 26.02.2020 16:51
      Highlight Highlight Niemals werde ich in einer Sardinenbüchse fahren!
      Wer wie ich einen Frontalen bei 100kmh überlebt hat weiss von was er redet. Der Fiat Fahrer der auf meine Seite kam hat es nicht überlebt ich mit dem Volvo hingegen bin unverletzt ausgestiegen.
      Kinergie und ausreichend Crash Platz hilft zu überleben viel Spass bei einem Unfall ohne mich versprochen.
    • Zappenduster 26.02.2020 19:11
      Highlight Highlight Und wenn dein Gegenüber auch im Volvopanzer unterwegs ist?
  • Arts 26.02.2020 14:36
    Highlight Highlight Setzt einen ganz neues Denken voraus. Vielleicht sind wir - bis die Autos soweit sind - auch mit unserem Mind-Set bereit dazu.
    • fools garden 26.02.2020 18:05
      Highlight Highlight Auf jeden Fall wird es sich mitentwickeln
      ...hoffentlich.
  • Brienne von Tarth 26.02.2020 14:35
    Highlight Highlight 1/2 Die Lösung ist sehr simpel. Carsharing-Dienste brauchen nur ein Abo-Angebot zu machen mit einer intelligenten Software dahinter welche Anhand von Usergewohnheiten berechnen kann, wann und wo ein auto nötig sein wird. Um es einfach auszudrücken. Person A fährt um 7 Uhr morgens von Bern nach Zürich, Person B fährt um 8.30 Uhr von Zürich nach Bern. Beide nutzen das gleiche Auto welches dann automatisch, wenn Person A in Zürich angekommen ist zum gewünschten Abfahrtsort von Person B fährt.
    • MAOAM 26.02.2020 17:28
      Highlight Highlight Ist es nicht so, das die Mehrheit gleichzeitig in beide Richtungen will? Und dann 98% der Zeit diese Cars sinnlos in der Gegend Rum stehen...
    • Grohenloh 26.02.2020 18:01
      Highlight Highlight Das gibt es in grossen Städten bereits. Es muss auch keine App irgendwelche Benutzergewohnheiten berechnen, nur wo welches Fahrzeug ist, Fahrfreigabe und Rechnung stellen. Zukünftig kommt dann einfach zusätzlich das Auto zu uns, statt wir zu ihm. Funktioniert in Sankt Petersburg perfekt.
  • Til 26.02.2020 14:23
    Highlight Highlight Ist es denn noch ein selbstfahrendes Auto, wenn der Staat lenkend(!) eingreift?
  • Toerpe Zwerg 26.02.2020 14:17
    Highlight Highlight Sehr neutral gehalten! Überhaupt kein Spin. Grosses staatlich gelenktes Kino ...
    • Super 26.02.2020 16:44
      Highlight Highlight Ist doch kein Problem Toerpe, die Fahrerlaubnis wird einfach entsprechend den Sozialcredits vergeben.
      Man muss sich nur an die Verhaltensvorgaben halten und gut ist, freie Fahrt voraus.
      :)
  • Donald 26.02.2020 14:09
    Highlight Highlight Der Markt wird sowieso schneller wie die Regulierung sein. Und das ist wie meistens auch gut so.
    • Fritz N 26.02.2020 14:17
      Highlight Highlight mEgAgUt!
    • Orest (1) 26.02.2020 14:53
      Highlight Highlight schneller ALS
    • freeLCT 26.02.2020 15:20
      Highlight Highlight @Donald:

      Ich würde dir ungemein gerne zustimmen, doch in welcher Hinsicht sollte der Markt schneller sein, als eine Regulierung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • PC Principal 26.02.2020 14:05
    Highlight Highlight Wie wärs, wenn man an besonders überlasteten Stellen den Strassenverkehr unter die Erde verlegt? Ah nein, dann wehren sich die Anwohner welche Angst haben dass die Mieten steigen. Laut dieser Logik ist mehr Verkehr also positiv.
    • ursus3000 26.02.2020 14:32
      Highlight Highlight Aus den Augen aus dem Sinn?
    • PC Principal 26.02.2020 14:47
      Highlight Highlight @Ursus: Es geht um die Anwohner der Rosengartenstrasse, welche gegen den Tunnel waren. Laut dieser Logik sollten wir den Schnellverkehr möglichst durch alle Wohnquartiere leiten, damit die Anwohner so wie am Rosengarten den Lärm geniessen können.
    • ursus3000 26.02.2020 15:59
      Highlight Highlight Deine Thesen entbehren jeder Logik und haben nur die Anwohner über den Rosengarten oder der Kanton abgestimmt ? Vielleicht ist der Verkehrslärm besser als 10 Jahre Baustelle
    Weitere Antworten anzeigen
  • LarsBoom 26.02.2020 14:00
    Highlight Highlight Nicht mal in der Visualisierung geht es ohne Unfall 🙈
    Benutzer Bild
    • rikens 26.02.2020 16:19
      Highlight Highlight eventuell en LKW, der gerade abbiegt, mit Linksverkehr, oder ein Doppelgelenkbus

15 Bilder von Idioten, die «Keine Panik!» irgendwie falsch verstanden haben 🤦

Ja, es ist keine alltägliche Situation, die wir aktuell wegen des Coronavirus durchstehen. Aber Panik hat noch nie jemandem geholfen.

Irgendwie sind die folgenden Bilder aber trotzdem amüsant. Ärgerlich, absurd und amüsant zugleich.

Um noch einmal schnell in Erinnerung zu rufen: ES GIBT KEINE LEBENSMITTEL-ODER-WC-PAPIER-ENGEPÄSSE! KEINE! ES HAT GENUG FÜR ALLE!!!!(WARUM SCHREIEN WIR EIGENTLICH SO?)

(sim)

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