Schweiz
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Seine Hoffnungen auf ein gutes Angebot im Internet wurden enttäuscht. Stattdessen verlor er 500 Franken. bild: zvg © CH Media

Online-Abzocker auf Ricardo, Tutti und Anibis – so funktioniert der Geldesel-Trick

Dorian Hyde (25) aus Anglikon (AG) ging auf ein verlockendes, scheinbar seriöses Online-Inserat ein. Das gekaufte iPhone erhielt er nie, sein Geld gelang über eine bereitwillige Drittperson via Geldtransfer ins Ausland.

Jocelyn Daloz / ch media



Der Sportstudent und angehender Kantilehrer Dorian Hyde hoffte, online ein gutes Angebot für ein Smartphone zu finden. Im August 2018 entdeckte er auf dem Anzeigeportal anibis.ch ein praktisch ungebrauchtes iPhone mit 256 GB Speicher für 500 Franken.

Der Verkäufer würde das iPhone nach Zahlungseingang per Post schicken. Als Zahlungsmöglichkeit gab er die Internationale Bankkontonummer (IBAN) seiner Frau an. Der Text war in gebrochenem Deutsch verfasst. Trotz leichtem Misstrauen zahlte Dorian Hyde ein.

Als er jedoch Tage nach der Zahlung immer noch nichts im Briefkasten erhielt und den Verkäufer mehrmals, aber erfolglos aufrief, die Ware zu verschicken, zeigte er diesen am 13. September an.

Der Sportstudent meldete sich bei der Anti-Betrug-Stelle von anibis.ch. Diese gab an, das Konto inzwischen gesperrt zu haben. Zur gleichen Zeit wurde der Verkäufer von sechs anderen Nutzern von anibis.ch und des Portals tutti.ch angezeigt.

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Dorian Hyde, aus Anglikon (AG), hat gegen den Online-Betrüger Anzeige erstattet. bild: zvg © CH Media

Der Verkäufer versteckte sich hinter einer falschen Identität. Nach den Ermittlungen der Polizei soll es sich um eine oder mehrere Personen handeln, die vom afrikanischen Staat Benin aus die Online-Abzockerei organisierten.

In der Schweiz wird zudem eine 32-jährige Waadtländerin ausfindig gemacht. Sie hat den Betrug ermöglicht, wie dem gegen sie ausgeschriebenen Strafbefehl zu entnehmen ist: Es war ihr Konto, das als Zahlungsmöglichkeit angegeben wurde.

Ein aussergewöhnliches Job-Angebot

Dabei wurde die Frau als Geldesel benutzt. Diese Praxis, auch «money muling» genannt, besteht darin, illegales Geld durch das Konto einer unschuldigen, wenn auch naiven Privatperson rein zu waschen.

Die Money-Mule-Fallen schnappen nach wie vor zu – so funktioniert die Geldwäscherei

Video: © Fedpol

Tatsächlich fand die Waadtländerin auf anibis.ch eine solche Jobausschreibung. Kunden wie Dorian Hyde zahlten das Geld auf ihrem Konto ein und sie schickte es dann mittels Anbietern von Bargeldtransfers nach Benin. Dabei nahm die Frau pro Summe eine Kommission von 20 bis 30 Franken.

Ihren Arbeitgeber traf sie nie und sie unterzeichnete auch keinen Vertrag. Woher das Geld kam, wohin sie es verschickte, kümmerte die Waadtländerin laut der Staatsanwaltschaft nie.

Als sich eine Angestellte der Agentur Moneygram weigerte, das Geld zu verschicken, weil sie Verdacht auf illegale Machenschaften schöpfte, wechselte die Frau zu einer anderen Agentur.

Deswegen ging auch die Staatsanwaltschaft nicht auf ihrer Rechtfertigung ein, wonach sie überzeugt war, eine legale Arbeit zu verrichten. Die Waadtländerin wurde zu einer bedingten Geldstrafe und zu einer Busse von 600 Franken wegen Geldwäscherei verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Private waschen schmutziges Geld

Laut der eidgenössischen Meldestelle für Geldwäscherei suchen Kriminelle aller Art bereitwillige Menschen via Online-Plattformen oder Zeitungsinserate auf:

«Die Anzeigen sprechen häufig Personen an, die auf Jobsuche sind oder sich in finanziellen Engpässen befinden.»

Im vergangenen Jahr konnte die Fedpol dank kantonaler und internationaler Kooperation 111 solcher Fälle in der Schweiz identifizieren.

Dabei handelt es sich meist um kleinere Summen, manchmal aber auch um hohe Beträge. In Zürich wurde jemand überführt, bei dem 550'000 Franken über das Privatkonto flossen, wie der «Tages Anzeiger» im Dezember 2018 berichtete. Ein Sozialhilfebezüger aus Bern schickte 126'000 Franken nach Russland, die von Cyberkriminellen vom Konto eines Luzerner KMU gestohlen wurden.

Banken sind verpflichtet, verdächtige Kontoaktivitäten zu melden. Insgesamt haben sich die Verdachtsmeldungen bei der Meldestelle für Geldwäscherei seit 2016 mehr als verdoppelt: von etwa 2900 auf über 6100 in 2018. 89 Prozent dieser Meldungen stammen von Banken.

Verdachtsmeldungen haben sich seit 2009 versechsfacht

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Quelle: Meldestelle für Geldwäscherei

Mit Künstlicher Intelligenz gegen Betrüger

Wie oft Betrugsfälle auf ihren Websites vorkommen, können Plattformen wie anibis.ch, ricardo.ch und tutti.ch nicht sagen. Gemäss ricardo.ch haben sie letztes Jahr abgenommen. Tutti.ch erklärt, dass es monatlich nur vereinzelte Personen betreffe.

Laut anibis.ch sind weniger als 0.04 Prozent der über eine Million Inserate auf dem Internetportal betroffen. Künstliche Intelligenz und ein guter Kundendienst ermöglichten, die Fälle auf ein Minimum zu reduzieren.

Wird man doch reingelegt, raten die Online-Dienste, so schnell wie möglich Anzeige zu erstatten oder bei der Bank das Geld zurückzufordern. Beim Fall von Dorian Hyde ist das Geld aber leider spurlos ins Ausland verschwunden. Eine Rückerstattung dürfte deshalb schwierig sein.

So schützt du dich vor Online-Betrug:

So wirst du nicht zum Geldesel

«STIIIIIIIRB, DU ECHSENMENSCH!» – Best of Ebay-Kleinanzeigen

Betrug mit Post-Paketen im grossen Stil

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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • niklausb 24.07.2019 17:06
    Highlight Highlight Heisst der Typ wirkilch so oder ist das ein Künstlername? Oder waren seine Eltern besonders "lustig" bei der Namenssuche?
  • kirishion 24.07.2019 15:35
    Highlight Highlight Willkommen im Club... Mich hat es letztes Jahr auch erwischt über Tutti.ch, wahrscheinlich war es die gleiche Person, gemäss Bericht der Staatsanwaltschaft war diese auch aus dem Wallis.. Dabei wollte ich nur eine Mavic Air für 600 Franken...
    • Magnum44 24.07.2019 23:31
      Highlight Highlight Kaufe dir eine Xiaomi Fimi X8 SE, die gibt es für ca. 450 Fr. bei gearbest :)
  • jesojeetisinucazz 24.07.2019 15:21
    Highlight Highlight Letzte Preis ?
    • G. Schmidt 24.07.2019 16:48
      Highlight Highlight Komme holen morgen
    • Magnum44 24.07.2019 23:30
      Highlight Highlight Mein Freund kontaktieren und kommen bis 9.7.
  • malee 24.07.2019 14:53
    Highlight Highlight Einfach per Paypal bezahlen, erstatten sehr kulant das Geld zurück bei Betrug dank Käuferschutz. Ist mir zwei Mal passiert auf Ebay, Fall melden bei Paypal, Geld innert weniger Stunden zurück auf der Kreditkarte.
  • EvilBetty 24.07.2019 13:29
    Highlight Highlight 500 CHF für ein 256GB iPhone. Seems legit.

    😂
    • Magnum44 24.07.2019 15:18
      Highlight Highlight Steht ja nicht welches Modell.
  • kettcar #lina4weindoch 24.07.2019 13:21
    Highlight Highlight Das bringt mich doch auf eine Geschäftsidee:
    1. Ganz viele falsche Inserate erstellen
    2. Ganz viel Geld auf mein Konto überweisen lassen
    3. von dort gleich wieder abheben und in bar irgendwo verstauen
    4. warten bis ich angezeigt werde
    5. Behaupten ich sei nur ein Geldesel gewesen
    6. Busse von einem Bruchteil des erzielten Einkommens bezahlen
    • Samuelsson 24.07.2019 14:48
      Highlight Highlight Du Fuchs!
    • Grabeskaelte 24.07.2019 18:19
      Highlight Highlight Ist das ernst gemeint oder sehe ich das Schild nicht? Falls ernst: Das Ding scheitert spätestens dann, wenn die Polizei auf deinen Kontoauszügen die Barbezüge bemerkt...
    • kettcar #lina4weindoch 24.07.2019 19:50
      Highlight Highlight Wieso? Hab das dann am Bahnschalter bei Western Union einbezahlt. Nein, die Quittungen hab ich nicht aufbewahrt, weil die pöhsen Verbrecher die mich ausgenutzt haben das nicht wollten.

      Und Frage meinerseits: muss man wirklich auch das offensichtlichste deklarieren, wenn man es nicht ernst meint?
    Weitere Antworten anzeigen
  • hemster 24.07.2019 13:19
    Highlight Highlight ähnliche erfahrung gemacht.

    ricardo: gebrauche ware gekauft, defekt geliefert bekommen. Nach recherchen herausgefunden, dass der verkäufer es bereits als defekt vom vorbesitzer defekt gekauft hat und bewusst, wertsteigernd, als gebraucht weiterverkauft hat. ricardo hat (sowieso) nichts unternommen, anzeige wegen betrug wurde abgelehnt, friedensrichter meinte ich solle doch lieber neue ware kaufen und der verkäufer habe alles richtig gemacht hat.

    habe mich danach echt gefragt wieso es so einfach ist ungestraft davon zu kommen. seither kein (ver)kauf mehr über firmen wie ricardo etc.
    • HerrLich 24.07.2019 15:46
      Highlight Highlight Kenne ich auch. Auto zum Schrottpreis verkauft und eine grosse Mängelliste im Inserat aufgeführt. Einer hat es gekauft und 2 Tage später im selben Portal als "Gut und Fahrbar" zum zehnfachen Preis wieder reingestellt.
  • Keeloo 24.07.2019 13:16
    Highlight Highlight Eine Masche, die ich in letzter zeit auch beobachtet habe ist folgende:
    Ein seriöses Inserat, welches auf einer etablierten Plattform erfolgreich geendet hat, wird von Betrügern mit Text und Bildern 1zu1 auf eine weniger gut kontrollierte Plattform kopiert.
    Da es seriös aussieht, schrillen keine Alarmglocken.
    Beim Kontakt mit dem „Verkäufer“ bekommt man vielfach sogar eine Antwort in sauberem Deutsch.
    Bei Misstrauen könnte die Frage nach einem spezifischen Foto weiterhelfen...
    • Magnum44 24.07.2019 23:27
      Highlight Highlight Wobei der Betrüger dann ja einfach im originalen Inserat eine entsprechende Anfrage stellen könnte. Bester Indikator dürfte immer noch die Bewertung sein.
  • Gsnosn. 24.07.2019 12:45
    Highlight Highlight Ich verkaufe einen echten Ferrari und brauche nur 1000.00 CH. Interessen?
  • Freischütz 24.07.2019 12:37
    Highlight Highlight Der Mensch in seiner Gier ist ein gar seltsam Tier....
    • I don't give a fuck 24.07.2019 16:15
      Highlight Highlight Der Geier.
  • Carry62 24.07.2019 12:15
    Highlight Highlight Tipps für die digital natives auf Watson 😂

    Hirn einschalten würde auch helfen!

    Ich verkaufe seit vielen Jahren auf eBay, Tutti und Ricardo...

    Noch nie habe ich mein Geld oder meine Ware nicht bekommen... alles was ins Ausland läuft, wird bei mir über Paypal gemacht... ich zahle sicher nie ins Ausland auf Konten des Kollegen vom Kollegen etc.🙄
    • Magnum44 24.07.2019 13:01
      Highlight Highlight Das ist doch gelogen. Gerade als Verkäufer sieht man ab und zu kein Geld, da sich die Leute entweder gar nicht mehr melden oder vom Kauf zurücktreten wollen.

    • no-Name 24.07.2019 13:13
      Highlight Highlight Lies noch mal genau durch.


      Der Betrug war als solches nicht erkennbar, u.a. Auch gerade weil das geld eben NICHT ins ausland geht....
    • Carry62 24.07.2019 13:24
      Highlight Highlight @Magnum44:

      Stimmt... als Verkäufer sieht man nicht oft, aber ab und zu kein Geld... Bei mir wird prinzipiell erst nach Geldeingang geliefert.

      Also kein Verlust, sondern ein bisschen Mehraufwand für den erneuten Verkauf.

      Dies sind meine Erfahrungen mit weit über 1000 abgewickelten Inseraten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hardy18 24.07.2019 12:05
    Highlight Highlight Ja das ist blöd.
    Aber ich verstehe zum Teil die Banken auch nicht. So lange das Geld nirgends auf der Welt abgehoben ist, muss es doch möglich sein dies zurück zu buchen. Schliesslich sind es nur ein paar Zahlen im PC. Und sollte sich eine Bank weigern, wird sie wohl mit drin stecken.
    • Roro Hobbyrocker 24.07.2019 13:16
      Highlight Highlight Auch wenn es über eine Bank läuft, ist die Bank nicht der Eigentümer des Geldes. Somit geht es rechtlich nicht so einfach mit der Rücküberweisung. Darum muss man in diesem Fall eine Anzeige wegen Betrug machen. Wenn das Geld jedoch über einen Geldüberweisserviceunternehmen (Western Union, Moneygram usw) abgewickelt wird ist es noch schneller weg. Also einfach Hirn einschalten. Jemand der solche Deals eingeht muss sich das Risiko bewusst sein. Wenn man es eingeht und bei der Abwicklung etwas komisches Vorkommt, kann man immer noch von Vertrag zurückzutreten. Nur wenn bezahlt ist ist es weg.
    • Philidor 24.07.2019 13:17
      Highlight Highlight Hier ging es aber in bar nach Afrika.
    • aligator2 24.07.2019 13:53
      Highlight Highlight Belassen wir deine Aussage doch bei "Aber ich verstehe zum Teil die Banken auch nicht."
  • K. Ommentar 24.07.2019 12:00
    Highlight Highlight Zu günstig ist eigentlich immer ein sicheres Zeichen für Betrug. Im Prinzip ist da jeder selber schuld, wenn er da eine Vorauszahlung macht. Oder persönlich abholen mit Barzahlung nach Funktionstest.
  • Abartos 24.07.2019 11:58
    Highlight Highlight Mit den Kryptowährungen wird die Vefolgung solcher Täter in der Zukunft um ein Vielfaches erschwert oder sogar unmöglich.
    • Hierundjetzt 24.07.2019 12:34
      Highlight Highlight Und wie willst Du in Benin, Togo oder in Nigeria den Dein coins eintauschen? Ausdrucken auf ein A4 und dann zum Markt? Hey alte isch hab voll Bitcoins ig schwör 😂😂😂
    • Nada Ville 24.07.2019 13:21
      Highlight Highlight @ abartos da hast du Cryptowährungen aber falsch verstanden. Bei Cryptowährungen kann jeder völlig transparent nachvollziehen wohin es wandert. Kannst es ja selbst ausprobieren mit Seiten wie Ethplorer oder Etherscan. Die Regulatoren und die Branche wird mit KYC dafür sorgen das auch die Besitzer der Wallets bekannt sind.
    • El Vals del Obrero 24.07.2019 14:00
      Highlight Highlight Du unterschätzt die Afrikaner. In Sachen Mobil-Bezahldienste sind die zum Teil weiter als wir. Gerade weil es weniger Infrastruktur wie Geldautomaten und viele Menschen ohne Bankkonten und Kreditkarten gibt. Das lädt dazu ein, eine technische Stufe zu überspringen. Auch an vielen winzigen Marktständen kann man mobile bezahlen.

      https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article162694583/Afrika-zeigt-der-Welt-wie-mobiles-Bezahlen-geht.html (es geht um ein anderes System in einem anderen Land, aber unter diesen grundsätzlichen Voraussetzungen können sie sicher auch in Benin Bitcoins sicher loswerden)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Safado 24.07.2019 11:43
    Highlight Highlight Ja, solche Betrüger schleichen so ziemlich überall herum. Hatte soeben eine Erfahrung mit einem Händler, aufwelchen ich in Alibaba aufmerksam wurde. Das Produkt ist 10x billiger als bei allen anderen Anbieter die ich im Netz fand. Dafür würden sie mir die Lieferkosten schenken, welche sich im minimum auch auf 300-400$ belaufen würden.

    Sachen gibts! Richtige Schnäpchen🤣😂🤣
    • Michael Heldner 24.07.2019 12:06
      Highlight Highlight Naja alibaba , AliExpress und co ist auch mindestens um Faktor 10 billiger 😂 wobei sich die Verkäufer auf den plattformdn meist nochmals versuchen zu unterbieten

      Handy Halterung fürs Auto: günstigster europäischer Anbieter 30chf
      Teuerstes Angebot auf AliExpress 10chf gratis Versand
      Billigster Anbieter 2chf und gratis Versand 🤷🏻‍♂️😂
      Das gleiche für teurere Sachen
      Schweizer Anbieter 1000chf
      Eu Anbieter 600chf
      AliExpress (dort hab ich’s dann gekauft) 300chf
    • Magnum44 24.07.2019 12:41
      Highlight Highlight @Sefado: 10x wenig als die anderen Händler auf Alibaba oder sonstige Anbieter aus dem Westen? Letzteres wäre ja völlig normal.
    • Das schnabeltier 24.07.2019 18:03
      Highlight Highlight Möglich ODER aber du hast das Prinzip von ali express nicht verstanden.
      Produkte die locker 10 mal günstiger sind als sonst wo und das ohne Lieferkosten
  • Iltis 24.07.2019 11:40
    Highlight Highlight ricardo und co....Da tummelt sich schon lange so einiges Zwielichtiges.
    Die Betreiber nehmen sich natürlich aus der Verantwortung.
    • DasEchteGipfeli 24.07.2019 17:49
      Highlight Highlight Ricardo gehört auch zu Tamedia, wen wunderts da?
  • Hierundjetzt 24.07.2019 11:21
    Highlight Highlight Logisch weis *jede/r* Geldesel um was es geht. So dumm ist kein Mensch. Aber wenn man Mitte Monat keinen Rappen mehr hat ist die Versuchung natürlich riesig 😌

    Trotzdem: auffliegen tut jeder mal. Man ist eben immer noch kein Profi. Daher Finger weg und lieber beim Sozialamt einen Vorschuss holen
  • Magnum44 24.07.2019 11:19
    Highlight Highlight Naja, Vorauszahlung an eine fremde Person mit wohl noch keiner Bewertung auf der Plattform sind halt immer eher gewagt.

    Nebenbei: Regelmässig wird bei meinen Angeboten von wertvolleren Sachen auf Ricardo (Startpreis ist aber immer 1 Fr.) nach einem Fixpreis gefragt, nachdem bereits Gebote eingegangen sind. Da zu diesem Zeitpunkt gar kein Sofortpreis mehr festgelegt werden kann, müsste der Kauf also zwangsläufig ausserhalb von Ricardo abgewickelt werden [das Chaos um die daneben noch laufende Auktion sei einmal dahingestellt]. Handelt es sich dabei ebenfalls um Betrugsversuche?
    • Gantii 24.07.2019 15:55
      Highlight Highlight normalerweise sind das Betrugsversuche, die versuchen den "Mittelsmann" (Platform) zu umgehen. Dadurch verlierst du auch einen gewissen Schutz.

Ricardo verzichtet ab sofort auf die Einstellgebühr, aber die Sache hat einen Haken ...

Der Online-Marktplatz ricardo.ch streicht die Inseratgebühren, erhöht aber gleichzeitig die Erfolgsprovision, die beim Verkauf anfällt. 

Die Schweizer Auktionsplattform Ricardo stellt ihr Gebührenreglement grundlegend um und bietet neue Bezahlmethoden an: «Ricardo.ch verzichtet fortan komplett auf Einstellgebühren», heisst es in der Mitteilung vom Dienstag. Es werden also keine Kosten mehr für das Inserieren fällig.«Damit entfällt für die Verkäufer das Risiko, dass bereits beim Einstellen auf ricardo.ch Gebühren entstehen, ohne zu wissen ob der Artikel auch verkauft wird», schreibt die Auktionsplattform. Die …

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