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Landauf landab hagelt es Einsprachen gegen 5G-Antennen. bild: shutterstock

ETH-Forscher: «5G ist ein gutes Geschäft für Strahlen-Skeptiker»

Die neueste Mobilfunkgeneration sei ein gutes Geschäft für Handy-Skeptiker, so Pascal Leuchtmann ist Dozent an der ETH Zürich und erforscht elektromagnetische Felder. Im Interview spricht der Strahlen-Experte von den Vor- und Nachteilen von 5G und verrät, wieso man sein Handy bedenkenlos aufs Nachttischchen legen kann.

Sibylle Egloff / ch media



Der Raum ist abgedunkelt und klimatisiert. Auf einem Gestell thronen mehrere Messgeräte. Sie sind umschlungen von gelben und blauen Kabeln, die bis zur Arbeitsfläche hinunterhängen. Rot und stählern ist der Kopf des Geräts, dem Pascal Leuchtmann gegenübersteht. Es sieht beinahe aus wie ein überdimensionales Insekt, das auf Stelzen geht. «Das ist eine Breitbandmessantenne. Mit ihr kann man unter anderem die Stärke der Strahlung von Geräten und Antennen ermitteln», sagt Leuchtmann. Der 63-jährige Schlieremer ist Dozent am Institut für elektromagnetische Felder an der ETH Zürich und untersucht das Verhalten von elektromagnetischer Strahlung. «Wenn ich Doktorierende betreue, bin ich manchmal hier im Labor. Sonst halte ich mich eher in meinem Büro auf. Ich bin ein Theoretiker», sagt er und lacht.

Vor ein paar Monaten haben Mobilfunkanbieter begonnen, mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G zu werben. Das hat die Diskussion über Strahlenbelastung und gesundheitliche Risiken von Handy-Antennen wieder neu entfacht. Der Begriff ist ein Reizwort. Doch was bedeutet 5G überhaupt?
Pascal Leuchtmann: 5G ist, wie der Name bereits andeutet, eine Mobilfunktechnologie der fünften Generation. Jede Generation weist eine technische Verbesserung der Datenübertragung gegenüber der vorhergehenden auf. Begonnen hat es mit 1G, das in den 1980er-Jahren eingeführt wurde. Mit diesem Netz war nur das Telefonieren möglich. 2G erlaubte Handybenutzern zu telefonieren und Nachrichten zu versenden. Der Datenverkehr war jedoch sehr langsam.

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Pascal Leuchtmann bild: zvg

Der Vorzug von 5G ist also, dass die Datenübertragung viel schneller läuft als bei 4G?
Genau, man kann mehr Daten bei gleicher Leistung übermitteln. Genauer gesagt 20 Mal mehr. Dies ist möglich durch die grössere Bandbreite von 35 bis 400 Megahertz. Ein weiterer grosser Vorzug ist, dass 5G nur noch eine Latenzzeit von einer Millisekunde aufweist. Bei 4G beträgt die Verzögerung noch 10 Millisekunden. Das ist besonders wichtig für die Steuerung von autonomen Fahrzeugen. Man muss sofort reagieren können. Auch wenn die Leistung besser ist, so bleiben die Strahlung und die Grenzwerte dieselben wie bei 4G.

Muss sich die Bevölkerung also keine Sorgen um ihre Gesundheit machen?
Nicht mehr als bei 4G oder 3G. Es gibt Grenzwerte, die eingehalten werden müssen. Die Schweiz ist im Vergleich zur EU und zur restlichen Welt viel restriktiver und hat den Vorsorgewert für Orte mit empfindlicher Nutzung eingeführt. Spannend ist, dass die Einführung der vorhergehenden Generationen für weniger Widerstand sorgte als 5G.

Wie erklären Sie sich das?
Es hat wohl etwas mit der Vermarktungsstrategie der Mobilfunkindustrie zu tun. Dieses Mal wird mehr Aufhebens um den neuen Mobilfunkstandard gemacht als davor. Die Anbieter preisen ihn als Quantensprung an, was ja durchaus stimmt. Die aggressive Bewerbung löst, wie man sieht, jedoch nicht nur positive Reaktionen aus.

Einige Politiker und Kritiker fordern, dass der Bau von neuen Antennen sistiert wird, bis wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass deren Strahlung gesundheitlich bedenkenlos ist. Die Kantone Genf, Waadt und Jura haben bereits Moratorien verhängt. Wie sehen die Erkenntnisse der Wissenschaft bisher aus?
Wir wissen trotz langjähriger intensiver Forschung nach wie vor nicht mit absoluter Sicherheit, ob elektromagnetische Strahlung des Mobilfunks gesundheitlich gefährlich ist oder nicht. Es gibt zum Beispiel Studien, die die Wirkung der Strahlen auf das Zellleben und die Erbsubstanz untersuchen. Zudem hat man auch epidemologische Studien durchgeführt. Diese versuchen zum Beispiel, den Handygebrauch und gewisse Krankheiten in Verbindung zu setzen. Bisher hat man jedoch keine Belege, dass Strahlung gesundheitsschädlich ist.

«Die grösste Strahlenquelle ist nicht die Antenne, sondern das Handy.»

Das ist für einige natürlich alles andere als beruhigend. Für uns Wissenschaftler ist es umgekehrt frustrierend, dass wir einfach nichts finden können. Der einzig unbestrittene Effekt, der das Telefonieren und Benutzen von Smartphones und ähnlichen Geräten auslöst, ist der Anstieg der Körpertemperatur. Der Anstieg ist durch die Grenzwerte jedoch so limitiert, dass der Kopf höchstens ein Zehntelgrad erwärmt wird. Dieser entspricht normalen Schwankungen, die der Mensch auch hat, wenn er zum Beispiel Sport treibt.

Wird trotz Widerstand 5G früher oder später in der Schweiz breitflächig Einzug halten?
Jeder hat heutzutage ein Handy und nutzt es häufig. Man muss nur einen Blick in den ÖV werfen oder die Handyverkaufszahlen anschauen. Deshalb denke ich nicht, dass lange dagegengehalten wird. Auch ich bin jedoch skeptisch. Nicht wegen der Strahlung, sondern wegen des Stresses. Die Strahlung übermittelt die Information und diese ist es, die zu Stress führen kann. Bereits heute ist man 24 Stunden erreichbar und stark vernetzt. Das wird mit 5G noch mehr zunehmen. Künftig werden noch mehr Daten über das Mobilfunknetz gehen, so etwa solche für das Internet der Dinge oder, wie bereits erwähnt, solche für autonome Fahrzeuge. Um das zu gewährleisten, muss das 5G-Netz massiv ausgebaut werden, was dazu führt, dass es insgesamt mehr Strahlung geben wird.

Von der neuen Technologie profitieren aber nicht nur Mobilfunkanbieter, sondern auch 5G-Gegner?
Ja, 5G ist auch ein gutes Geschäft für Skeptiker. Es gibt ja sogar schon Bettwäsche und Unterwäsche, die gegen 5G-Strahlen schützen sollen. In das Gewebe sind feine Drähte eingewoben, die die elektromagnetischen Strahlen abschirmen. Doch eine Unterhose anzuziehen nützt nichts. Wenn schon, müsste man einen Ganzkörperanzug haben. Denn sonst dringen die Strahlen an anderen Stellen in den Körper.

Was empfehlen Sie jemandem, der sich vor den Strahlen schützen möchte?
Die grösste Strahlenquelle für den Menschen ist nicht die Antenne, sondern das Handy selber. Statt das Handy beim Telefonieren an den Kopf zu halten, könnte man zum Beispiel ein Headset oder Kopfhörer verwenden oder die Lautsprechfunktion einschalten. Zudem sollte man nicht bei schlechtem Empfang Anrufe tätigen. Je schlechter der Empfang, umso mehr strahlt das Handy. Wichtig zu wissen ist, dass das Handy nur strahlt, wenn man telefoniert, Nachrichten versendet oder Dateien und Bilder auf Netzwerke lädt. Das Handy kann also bedenkenlos aufs Nachtischchen gelegt werden. Es strahlt nicht.

(chmedia)

Die fünf ersten 5G-Smartphones im Überblick

Wie Handyunfälle wirklich enden

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Carla1 09.07.2019 13:29
    Highlight Highlight 5G ist vor allem ein gutes Geschäft für den weltweit grössten Industriezweig: die Kommunikationsindustrie .....
  • AHTOH 08.07.2019 23:25
    Highlight Highlight Alle Jahre wieder...
    Benutzer Bild
  • DasPatriarchat 08.07.2019 17:32
    Highlight Highlight Ein noch x-fach grösseres Geschäft ist es natürlich für die Lizenzvergeber, die Telco-Firmen und Hardwarehersteller...
  • imposselbee 08.07.2019 12:41
    Highlight Highlight Asbest war ja auch toll und es sterben 100‘000 Menschen pro Jahr an den Folgen, aber es ist schlicht nicht möglich, alle verseuchten Häuser abzureissen. Es gibt auch Menschen die sind auf Jod allergisch. Ein Wohlstandsopfer zu sein ist scheisse, sollen wir deshalb den Fortschritt aufhalten, wegen ein paar Kollateralschäden, die zumindest in unserem Land von der Versicherung gedeckt sind. Arbeit macht auch krank, unglücklich sein sowieso. Wir sind alles Lemminge und wissen nicht ob wir auf einen Abgrund zusteuern oder nicht, aber Hauptsache das Internet funktioniert, denn der Weg ist das Ziel.
    • Pafeld 08.07.2019 22:30
      Highlight Highlight Weisst du, warum Asbest lange Zeit so umstritten war und warum der Nachweis seiner Schädlichkeit so schwierig war und so viel Zeit brauchte? Wenn nicht, warum bringst du das beidseitig hinkende Beispiel dann? Weisst du, wie die Studien aufgebaut sind und was sie trotz allen nicht erbrachten Beweisen trotzdem mit hoher Sicherheit aussagen? Wenn sich hier irgendjemand sehr leichtfüssig auf dünnem Eis bewegt dann wohl du als Skeptiker, der schlicht nicht weiss, wie er die Ergebnisse fachgerecht zu interpretieren hat.
    • imposselbee 08.07.2019 23:45
      Highlight Highlight Weisst du Pafeld, ich muss nicht jedes Detail wissen, denn ich schreibe hier nicht für Science-Weekly sondern in einer Kommentarspalte. Es spielt auch keine Rolle, ob jetzt etwas schädlich ist oder nicht, sondern nur, dass wir möglichst schnell den Höhepunkt der Entwicklung erreichen, damit eine Konsolidierung stattfinden kann, welche eine nachhaltige Technologie hervorbringt, damit zukünftige Generationen davon für eine sehr lange Zeit daran zehren können. Wir sind ohnehin die Wegzollgeneration, das Kanonenfutter oder Versuchskaninchen, was für mich auch absolut ok ist, denn es macht Spass.
  • imposselbee 08.07.2019 12:14
    Highlight Highlight Klimatechnisch könnten wir auch gleich auf 10G gehen, dann hätten wir endlich eine wirkungsvolle Verhütung für den Mann. 😵🐍

    Und für den Mann mit Kinderwunsch gibt es den bewährten Tiefenschutz aus Titan und Aluminium:
    Benutzer Bild
  • Anna Landmann 08.07.2019 10:30
    Highlight Highlight Wenn nicht ständig grundlos Panik über die Technik verbreitet würde, könnte man anständig über die gesellschaftliche Implikationen diskutieren, wie etwa Datenschutz, selbstfahrende Autos, das Internet of Things oder Überwachungsmöglichkeiten.

    Liebe Eso-Fritzen, haltet euch doch bitte aus echten Problemen raus, danke.
  • Friedhofsgärtner 08.07.2019 07:58
    Highlight Highlight Ich mag Wissenschafter, die über den Tellerrand blicken. Seine Aussage, dass die psychischen Auswirkungen grösser sind als die physischen, finde ich extrem spannend. Darüber müsste man eigentlich sprechen. Es könnte ja sogar sein, dass da der Widerstand der Gegner tatsächlich herkommt. Angst vor Stress, Veränderung und Isolation innerhalb der Gesellschaft.
  • ostpol76 07.07.2019 22:58
    Highlight Highlight Ja gibt es denn noch keine Globuli, die uns gegen die 5G Strahlung schützen? 😁
  • Opa 07.07.2019 22:08
    Highlight Highlight Bin mit einigem einverstanden. Nur: Die Mobilfunkanbieter unternehmen alles, um die präventiven Grenzwerte, welche in der Schweiz noch gültig sind abzuschaffen.
    Hier geht es um sehr viel Geld. 5G mit den bestehenden Grenzwerten flächendeckend zur Verfügung zu stellen erfordert diverse neue Sendemasten. Die Erhöhung der Sendeleistung ist jedoch praktisch gratis. In Bern sind diverse Lobbyisten zu diesem Thema unterwegs.

    Und weiter hätte ich gerne, gerade von der Wissenschaft, eine breit angelegte, evidenzbasierte Metastudie, welche die langfristige Unbedenklichkeit von Hochfrequenz belegt. (ein Tier stirbt in einem Mikrowellen Ofen, da sind ähnliche Frequenzen 'aktiv'.)
    • Rogu75 07.07.2019 22:56
      Highlight Highlight Änliche? Welche denn genau?
    • Der Tom 07.07.2019 23:28
      Highlight Highlight Mikrowellen Ofen haben eine Leistung von 1000 Watt 😵. Wenn sie Luft mit 10000km/h einatmen müssten wäre auch frische Bergluft ungesund. Wenn sie mit 100km/h in einen Baum fahren hat das eine andere Wirkung als wenn sie mit 0.001 km/h in einen Baum fahren.
    • Rasti 07.07.2019 23:52
      Highlight Highlight Ja, eine Mikrowelle hat auch ein Magneteron, welches 800 Watt mit 2,45 GHz abgibt. Bei einem Handy liegt das im Milliwatt Bereich. Die Wärme entsteht ja dadurch, dass sich die Moleküle durch die elektromagnetischen Wellen anfangen zu schwingen bzw. sie richten sich nach dem Feld aus.

      Das Tierchen stirb also, weil es zu warm bekommt. Genau so kann man argumentieren, dass neben einem Herd stehen tötet, weil du die Wärme spüren kannst und das Tier in der Bratpfanne ja auch stirbt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheRealDonald 07.07.2019 20:45
    Highlight Highlight Der Punkt betreffend Mobile auf dem Nachttischchen mag für alte Nicht-Smartphones zutreffen. Aber wenn ich denke, wie oft die verschiedenen Apps im Hintergrund Daten aktualisieren (Mail, Wetter, News,...), dann habe ich grössere Zweifel. Hoffentlich sind die anderen Aussage des Herrn Leuchtmann durchdachter.
    • Der Tom 07.07.2019 21:35
      Highlight Highlight Das benötigt alles dramatisch viel weniger Leistung. Telefonieren wird eine konstante und stabile Verbindung benötigt. Alles andere trudelt einfach ein. Da gehen ab und zu auch mal paar Datenpakete verloren oder kommen in der falschen Reihenfolge und verzögert an. Das spielt keine Rolle. Aber bei einem tel. Gespräch schon. Ausserdem läuft das alles über wlan ausser man schaltet das auch ab in der Nacht. Lasst lieber mal euer Auto in der Garage und nehmt den Zug, esst kein Fleisch mehr oder so... Das bringt deutlich mehr.
    • Paco Casanovas 07.07.2019 21:45
      Highlight Highlight Handys senden erst dann mit grosser Leistung (bis zu 2Watt) wenn man sie zum Telefonieren benutzt, nicht wenn sie Daten empfangen.
    • fant 08.07.2019 08:57
      Highlight Highlight In der Nacht schalte ich das Handy eh auf Flugmodus: 0 Strahlung...
  • rundumeli 07.07.2019 19:10
    Highlight Highlight ich seh sie schon narrisch rumhüpfen ... und lechzend in die tasten hauen ...

    ... unsre lieben esotierchen ;-)
  • Frankygoes 07.07.2019 18:57
    Highlight Highlight Gutes Interview. Wird die Gegner natürlich in keiner Art und Weise umstimmen.
  • fireboltfrog 07.07.2019 18:52
    Highlight Highlight Wichtig zu wissen ist, dass das Handy nur strahlt, wenn man telefoniert, Nachrichten versendet oder Dateien und Bilder auf Netzwerke lädt. Das Handy kann also bedenkenlos aufs Nachtischchen gelegt werden. Es strahlt nicht.

    Naja so ein Handy kommuniziert ja dennoch im Sekundentakt mit diversen Servern... Also wenn die Forschung auch auf solch tollen Trugschlüssen basiert, ist sie nicht viel Wert.
    • manhunt 08.07.2019 01:10
      Highlight Highlight der herr ist strahlenforscher und dozent an der eth.
      und trotzdem weisst du es besser. meine bewunderung!
  • Der Teufel auf der Bettkante 07.07.2019 18:49
    Highlight Highlight Man kann das Handy also bedenkenlos - im Bezug auf Strahlung - aufs Nachttisch legen. Die Gefahr wenn das Handy gleichzeitig noch geladen wird, dass ein Akku ausgasen kann bleibt aber bestehen. Ebenso der Stress, welcher der Herr selbst als nicht vorteilhaft einstuft. Deshalb gehört das Handy weiterhin nicht aufs Nachttisch.
  • NumeIch 07.07.2019 18:33
    Highlight Highlight Hört nicht auf den Mann. 5G ist unser aller Untergang.

    1. Sterben die Bäume ab
    2. Fallen alle Vögel tot vom Himmel
    3. Wir Menschen werden zu hirnlosen Zombies.

    Rettet euch. Kauft Alufolie! Eine Anleitung zum Schutz vor der Strahlung findet ihr unter www.aluhut.info
    • flubi 07.07.2019 21:10
      Highlight Highlight Uriella lässt grüssen.
    • Maya Eldorado 07.07.2019 21:21
      Highlight Highlight Der link zum aluhut führt ins Leere.
    • Provinzprinz 07.07.2019 22:51
      Highlight Highlight Gemäss dem Flyer den ich letzte Woche im Briefkasten hatte sind die Strahlen auch für den Klimawandel mit verantwortlich... Grosse innovationen wurden schon immer skeptisch beäugt, sei es die Eisenbahn oder das Auto oder die Fliegerei. Die Aluhüte haben schon immer ihren Senf dazu gegeben und konnten all diese dinge nicht stoppen!
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Wohnst du neben einer 5G-Antenne? Hier findest du es auf einen Blick heraus

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