Schweiz
Drogen

Am Flughafen Zürich: Zöllner stossen auf 160 Kilogramm Marihuana

Am Flughafen Zürich: Zöllner stossen auf 160 Kilogramm Marihuana

11.09.2024, 11:3711.09.2024, 11:37

Drei Reisende aus Bangkok haben in der vergangenen Woche nicht nur Ferienerinnerungen oder Geschäftsunterlagen in ihrem Gepäck mitgeführt – Mitarbeitende des Bundesamtes für Zoll- und Grenzsicherheit stiessen in deren Koffern auf rund 160 Kilogramm Marihuana.

ARCHIV - 13.10.2019, Bayern, Wernberg-K
Symbolbild: Eine 26-jährige Amerikanerin und ein 27-jährigen Malaysier führten je zwei Koffern mit jeweils rund 47 Kilogramm Marihuana mit sich.Bild: keystone

Die Mitarbeitenden kontrollierten drei verdächtige Transitpassagiere, die nach ihrer Landung in Zürich in andere europäische Destinationen weiterreisen wollten, wie die Kantonspolizei Zürich am Mittwoch mitteilte.

Eine 26-jährige Amerikanerin und ein 27-jährigen Malaysier führten je zwei Koffern mit jeweils rund 47 Kilogramm Marihuana mit sich. Ein 56-jähriger Holländer war mit rund 65 Kilogramm des Krauts unterwegs. Die drei Kontrollierten wurden zunächst der Kantonspolizei übergeben und danach der Staatsanwaltschaft zugeführt. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Die Schweiz wollte den Hagel wegschiessen – und griff zu sowjetischen Raketen
Für die Landwirtschaft ist Hagel eine existentielle Bedrohung. Jahrzehntelang versuchten Schweizer Bäuerinnen und Bauern, mit Silberjodidraketen Unheil von ihrer Ernte fernzuhalten. 1986 liess ein Bericht der ETH Zürich die kühnen Hagelabwehrträume platzen.
Es war schwülheiss an diesem 6. August 1978. Um 18 Uhr stiegen über dem zwischen Bern und Luzern gelegenen Napfgebiet schwere Gewitterwolken in den Himmel. Lange hatten sich die Forscher auf diesen Augenblick vorbereitet: Auf einer Fläche von 1290 Quadratkilometern, fast der Grösse des Kantons Aargau, hatten sie in einem genau festgelegten Raster sogenannte «Hailpads» verteilt, auf dem Boden ausgelegte, mit Aluminiumfolie beschichtete Kunststoffplatten, auf denen aufschlagende Hagelkörner kleinere oder grössere Krater hinterlassen würden.
Zur Story