Schweiz
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Kontrollierte Cannabis-Abgabe nimmt Nationalrats-Hürde



FILE - In this Aug. 6, 2019, file photo marijuana plants growing under special grow lights, at GB Sciences Louisiana, in Baton Rouge, La. When it comes to investing in cannabis stocks, the marijuana bud's faded bloom has shown few signs of returning this year. Cannabis stocks have had a harsh comedown as investors' enthusiasm about the prospects for strong growth and blockbuster company mergers has dimmed.(AP Photo/Gerald Herbert, File)

Viele konsumieren Cannabis – Illegalität zum Trotz. Bild: AP

Der Nationalrat befürwortet Versuche zur kontrollierten Abgabe von Cannabis grundsätzlich. Er will zumindest darüber diskutieren, solche Versuche zu ermöglichen.

Mit 100 zu 85 Stimmen bei 2 Enthaltungen hat sich der Rat am Dienstag dafür ausgesprochen, auf eine entsprechende Gesetzesvorlage einzutreten. Bevor er über die Details beraten kann, muss sich nun erneut die Gesundheitskommission damit befassen.

Diese hatte sich gegen einen Experimentierartikel im Betäubungsmittelgesetz ausgesprochen - und dem Rat mit Stichentscheid des Kommissionspräsidenten beantragt, nicht auf die Vorlage einzutreten.

Prävention und Abstinenz

Gegen den Experimentierartikel stellten sich im Nationalrat die SVP und die Mehrheit der Mitte-Fraktion aus CVP, BDP und EVP. Das Geld solle besser für Drogenprävention zu Gunsten einer gesunden Jugend ausgegeben werden, sagte Verena Herzog (SVP/TG).

Verena Herzog, SVP-TG, spricht waehrend einer Debatte im Nationalrat, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 10. Dezember 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Verena Herzog. Bild: KEYSTONE

Fraktionskollegin Therese Schläpfer (ZH) wies auf die schädlichen Auswirkungen von Cannabis hin. Es sei widersprüchlich, beim Rauchen laufend strengere Regeln zu erlassen und beim Kiffen - das die Lungen stärker schädige - solche Versuche zuzulassen.

In der Mitte-Fraktion gaben Bedenken bezüglich des Jugendschutzes den Ausschlag, wie Lorenz Hess (BDP/BE) erklärte. Hinzu kämen Befürchtungen, dass die wissenschaftlichen Studien nicht die Drogenabstinenz zum Ziel hätten, sondern einen ersten Schritt hin zu einer Liberalisierung darstellten.

Neue Wege nötig

Die Befürworterinnen und Befürworter des Experimentierartikels argumentierten, es sei nötig, neue Wege in der Cannabispolitik zu prüfen. Trotz des Verbots konsumierten in der Schweiz über 200'000 Menschen regelmässig Cannabis.

Die Repression binde viele Ressourcen ohne befriedigende Ergebnisse, sagte Gesundheitsminister Alain Berset. Er rief in Erinnerung, dass der Experimentierartikel einem Wunsch der Städte und einem Bedürfnis der Wissenschaft entspreche.

Regine Sauter (FDP/ZH) befand, die heutige Situation sei in jeder Hinsicht unbefriedigend. Das Gesetz verhindere nicht, dass Cannabis konsumiert werde. «Jugendliche gelangen zu einfach an Cannabis, die Ware ist schlecht, die Kriminalität floriert.» Für die Aufregung gebe es keinen Grund. Es gehe lediglich um Pilotversuche.

Einfacher erhältlich als Brot

In manchen Städten sei am Sonntagmorgen Cannabis einfacher erhältlich als Brot, stellte Léonore Porchet (Grüne/VD) fest. Der Verbrauch steige, und Suchtprobleme nähmen zu. Dass die Qualität keinerlei Kontrolle unterliege, berge Gefahren für die Konsumentinnen und Konsumenten.

Leonor Porchet, nouvelle elue Les Verts (VD) au Conseil national, s'exprime sur le plateau de l'emission speciale

Léonore Porchet. Bild: KEYSTONE

Yvonne Feri (SP/AG) betonte, niemand werde mit den Projekten zum Konsum von Cannabis verleitet. Es gehe einzig und alleine darum herauszufinden, wie sich die kontrollierte Abgabe auf den Konsum, die Gesundheit und das Suchtverhalten auswirkten.

Auf zehn Jahre befristet

Der Nationalrat hatte vergangenes Jahr mehrere Vorstösse gutgeheissen mit dem Auftrag, einen Experimentierartikel einzuführen. Der Bundesrat war jedoch schon vorher aktiv geworden. Seine Vorlage ist auf zehn Jahre befristet und würde eine gesetzliche Grundlage für wissenschaftliche Pilotversuche schaffen.

So könnten alternative Regelungsansätze geprüft werden, ohne diese vorwegzunehmen. Hintergrund ist die verweigerte Bewilligung für eine Cannabis-Studie der Universität Bern. Das Bundesamt für Gesundheit kam zum Schluss gekommen, dass es dafür keine Rechtsgrundlage gebe. Diese Lücke soll mit dem Experimentierartikel geschlossen werden.

Die Pilotversuche würden sich ausschliesslich an Erwachsene richten. Die Weitergabe von Studiencannabis an Minderjährige wäre strafbar. Der Bund würde Versuche auch nur dann bewilligen, wenn die Gesuchsteller ein Präventions- und Jugendschutzkonzept vorlegen würden. (aeg/sda)

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87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hummingbird 11.12.2019 08:55
    Highlight Highlight Zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber trotzdem lächerlich. In der Realität sieht es so und so aus, per Gesetz ganz anders, und dann äussern immer noch einige grose Bedenken, wenn das Gesetz ein Mü in Richtung Realität wandert.
  • Cocalero 11.12.2019 00:32
    Highlight Highlight Wieso kontrollierte abgabe?
    Jeder soll sejn THC bäumli setzen und verwalten können! Da brauchts kein staat
  • Simih 10.12.2019 19:03
    Highlight Highlight Gut so, ein weiterer Schritt hin zur Vernunft! Cannabis sollte schon längst so wie Alkohol behandelt werden - mal ganz abgesehen davon, dass die WHO Cannabis als weitaus weniger problematisch ansieht, als das Gesöff...
  • Silent_Revolution 10.12.2019 16:55
    Highlight Highlight Dem Staat, der mich jahrelang kriminalisiert und verfolgt hat, soll ich dann ein Bittstellungsgesuch zukommen lassen, in der Hoffnung ich dürfe dann für eine gewisse Zeit legal tun, was mir per Verfassung (Art10 Abs2) längst zusteht.

    Diese "Hürde" ist kein Fortschritt. Studien und Pilotversuche, ihr wollt mich doch verarschen. Keine wissenschaftliche Studie bekräftigt den gesellschaftlichen und sozialen Nutzen einer Kriminalisierung von Cannabis. Die Kosten bleiben und verfolgte Konsumenten leiden.

    Legalisierung ohne wenn und und vor allem: Ohne staatliches Monopol!
  • Hofer Ernst 10.12.2019 16:46
    Highlight Highlight Find ich in Ordnung so, denn vor X Jahren war das Zeug ja mal legal in der Schweiz.
  • Franz v.A. 10.12.2019 16:05
    • El Vals del Obrero 10.12.2019 16:33
      Highlight Highlight Ist ja wohl normal so. Wenn es einen neuen Markt gibt, stürzen sich halt viele drauf und nach einiger Zeit und zunehmender Konkurrenz stellt sich heraus, wer von den Pionieren und Trittbrettfahrern überleben kann.

      Ähnliche Beispiele gäbe es auch so sicher in ziemlich jeder anderen Branche als CBD-Hanf.
    • Franz v.A. 10.12.2019 22:25
      Highlight Highlight Ist trotzdem Interessant, auch wenn 2 Blitzer das nicht so sehen. War auch nur als Ergänzung zu diesem Bericht hier gedacht. Zudem wird auch darauf hingewiesen wie sich das bei THC verhalten könnte und nicht nur bei CBD. Deswegen zu blitzen ist etwas übertrieben, oder nicht?
  • KPU_Nebur 10.12.2019 15:35
    Highlight Highlight (5/5)
    Kommen wir zum Schluss zu Lorenz Hess' Aussage: der Jugendchutz ist nicht gewährleistet und die Studie würde nur zur Liberalisierung führen. Welcher Jugendschutz ist den bisher vorhanden, abgesehen von kriminellen Dealern und besrafenten Polizisten? Ich glaube keine. Richtige Aufklärung fehlt. Würde man es legalisieren würden alle Kiffer ihr Gras legal kaufen gehen, die Dealer würden aufhören und die Jugendlichen kämen so auch nicht mehr an ihr Gras, da der Staat Cannabis natürlich erst ab 18 freigeben sollte. Also, lieber Herr Hess: Libelarisierung wäre genau das Richtige.
    • Franz v.A. 10.12.2019 16:07
      Highlight Highlight Der Herr Hess wird das nie begreiffen, leider.
    • ChlyklassSFI 10.12.2019 17:28
      Highlight Highlight KPU_Nebir, danke für die Kommentare.
  • KPU_Nebur 10.12.2019 15:34
    Highlight Highlight (4/5)
    Ihre geschätzte Kollegin, Therese Schläpfer meint dann noch, Grad schädige die Lunge mehr als Zigaretten. Sie soll mir mal die wissens haftlichen Berichte zeigen, die dies beweisen. Ich im Gegenzug könnte ihr tausende wissenschaftliche Berichte vorweisen, die belegen, das Gras, wenn man es verbrennt, maximal genauso gefährlich für die Lunge ist wie eine Zigarette. Konsumiert man das Gras in einem Vibrarazer, ist es sogar wrniger schädlich für die Lunge. Bitteschön für diese Gratis-Lektion Frau Schläpfer.
  • KPU_Nebur 10.12.2019 15:33
    Highlight Highlight (3/5)
    Kommen wir zu unserer geschätzten Verena Herzog, natürlich aus der SVP. Sie meint man solle doch das Geld weiter in die Prävention pumpen. Ach ja weil diese Prävention so toll funktioniert. Keine 200k Kiffer in der Schweiz. Keine Jugendlichen die konsumieren. Keine Kriminalität und der Jugendschutz ist gewährleistet da die zuständigen Beamten dafür, man nennt sie Polizisten, PERFEKT dafür geeignet sind. Sowas nennt man Ironie übrigens liebe Boomer.
  • KPU_Nebur 10.12.2019 15:33
    Highlight Highlight (2/5)
    Den Entschluss der Gesundheitskommission kann ich zum Teil verstehen. Cannabis IST nun mal eine Droge, die Gefahren birgt, welche Droge tut dies nicht? Jedoch sind diese Gefahren weit aus weniger gravierend, wie sie die Politiker und eine ganz bestimmte Altersgruppe der Menschheit sie gerne darlegt. Alkohol, beispielsweise, ist schon viel schädlicher als Cannabis. Trotzdem ist es legal, weshalb ich nur zum Teil einverstanden bin mit dem Entscheid der Gesundheitskommission.
  • KPU_Nebur 10.12.2019 15:31
    Highlight Highlight (1/5)
    So viele Logiklücken aus den Mündern unserer Politiker zu hören, macht mich traurig. Ich dachte, Deutschland sei das einzige Land, indem ein grosser Teil der Politiker immer noch so veraltete und einfach dumme Ansichten vertretten und verbreiten, doch nein, unsere kleine Schweiz muss nachziehen.
  • Liquidpsy 10.12.2019 14:54
    Highlight Highlight ''Das Geld solle besser für Drogenprävention zu Gunsten einer gesunden Jugend ausgegeben werden, sagte Verena Herzog (SVP/TG).''

    Ja klar als ob das etwas bringt.. auf welchem planeten lebt den die gute frau ? unglaublich so eine ignoranz..
    • Fritz N 10.12.2019 15:36
      Highlight Highlight Die schreibt auf ihrer Seite auch Ernsthaft:
      "Nur Drogenabstinenz führt zur Freiheit." :D
      erinnert mich ja an: "Bomben für den Frieden"
  • Mandarinchen 10.12.2019 14:43
    Highlight Highlight "kontrollierte Cannabisabgabe" Nur schon dieser Ausdruck. Es kommt auch niemandem in den Sinn, dass Alkohol in Apotheken abgegeben werden sollte. Ich selbst kiffe seit Jahren nicht mehr und ich hatte damals keinerlei Probleme mit dem kiffen aufzuhören und andere Drogen habe ich niemals konsumiert. Ich denke in der Schweiz kiffen weitaus mehr als 200'000 Personen und ich finde, das sollte genau gleich wie mit dem Alkohol gehandhabt werden...
  • Gantii 10.12.2019 14:33
    Highlight Highlight kleiner Fehler im letzten Abschnitt: "Das Bundesamt für Gesundheit kam zum Schluss gekommen, [..]"
  • Johnny Geil 10.12.2019 14:18
    Highlight Highlight In manchen Städten sei am Sonntagmorgen Cannabis einfacher erhältlich als Brot, stellte Léonore Porchet (Grüne/VD) fest.


    "Sali, hät gern en Zopf"
    "Uuuuh hämmer gad nöd da. Aber wie wärs miteme Lappe White Widow? Oder doch lieber Super Lemon Haze?
    • bigens 10.12.2019 15:15
      Highlight Highlight De Häsche, feinste Marokkaner, findsch sust denn nebetem Nutella-Regal.
    • H.P. Liebling 10.12.2019 15:31
      Highlight Highlight @bigens: Und erst noch komplett Palmöl-frei! Juhuu!
    • Fritz N 10.12.2019 15:39
      Highlight Highlight Aso ich kenn das guet vom Sunntig-Morge: Niemert hät Hunger, scho gar nöd uf trochnigs Brot, aber alli wänd uf eimal kiffe :D #afterhourproblem
  • Dani B. 10.12.2019 14:01
    Highlight Highlight Warum sollte ich bei so einem Programm mitmachen? Der Hanf wäre nicht billiger und es gäbe Post vom Strassenverkehrsamt.
    • Krise 10.12.2019 14:14
      Highlight Highlight 🤔
    • MarGo 10.12.2019 14:37
      Highlight Highlight Dieses Programm wäre ja auch für Leute mit bspw. chronischen Schmerzen, Schlafstörungen, Verdauungsproblemen, Depressionen...
      Die Genuss-Kiffer fängt man damit nicht, das ist klar... die scheuen die Steuern, die uns die AHV retten könnten... ;)
    • Ueli der Knecht 10.12.2019 14:54
      Highlight Highlight Das Strassenverkehrsamt hätte dann vermutlich gar keine Handhabe, wenn der Konsum kontrollliert abläuft. Denn wer seinen Konsum unter Kontrolle hat, dem darf durchaus auch zugemutet werden, dass er auf das Autofahren verzichtet, solange er bekifft ist.

      Schliesslich darf man auch einem alkoholisierten Fussgänger (=Verkehrsteilnehmer) nicht einfach den Fahrausweis wegnehmen.

      Eine AHV, die sich mit Suchtkranken und Spielsüchtigen über Wasser halten muss, ist sowieso nicht mehr zu retten, MarGo.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 10.12.2019 14:01
    Highlight Highlight Die Polizei/Geheimdienst übersehen einen IS Kommandeur, der sich in einer Flüchtlingsunterkunft eingenistet hat und unsere dämlichen Politiker binden immer noch Sicherheitspersonal um gegen ein Betäubungsmittel vorzugehen, welches du selbst im hinter letzten Kaff ohne Probleme findest 😂😂😂😂

    Die verdammte Verbotskultur ist seit der Einführung gescheitert - Legalisiert endlich alle Drogen!
    • Ueli der Knecht 10.12.2019 14:56
      Highlight Highlight Die Kiffer sind für die Polizei einfache Beute. Die sind immer friedlich. Vor echten Gängstern fürchten sich die feigen Polizisten. Daher schikaniere die am liebsten Kinder, Jugendliche und Kiffer.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.12.2019 16:06
      Highlight Highlight @Ueli
      Oder dann zu schnell. 😂
      Wir sind mal zu dritt durch schrebergärten vor der Polizei geflüchtet.
      Gesprungen wie die Gazellen. Dann ist der erste Polizist unfreiwillig im Gebüsch gelandet.
      Und dann ich, weil ich lachen musste. (Dornbusch😅)
      Der zweite Polizist landete im selben, aber voll in den Dornen. Die beiden leuchteten dann noch ein wenig herum, und schwafelten von mildernde Umständen, währen wir uns in unseren verstecken das Lachen verkneifen mussten.
  • H.P. Liebling 10.12.2019 13:54
    Highlight Highlight Frau Verena Herzog und ihre Abstinenzler-Freunde sind dermassen ewiggestrig, das geht auf keine Kuhhaut... Aber klar, man kann ja einfach mal alle Fakten, welche gegen die heutige Repressions-Politik sprechen, sowie die Länder mit Legalisierung-Vorstössen (was übrigens bestens funktioniert) einfach ignorieren.
  • creator54 10.12.2019 13:44
    Highlight Highlight Es wird höchste zeit Cannabis zu legalisieren. Es kann nicht sein das wenn wir draussen irgendwo einen Joint rauchen wo sich keine Personen befinden wie Verbrecher behandelt werden von der Polizei und dan noch fast täglich von dem gleichen Polizisten schikaniert werden.

    Erst letzte Woche als ich und 2 Kollegen abends einen geraucht haben am schluss 8 Polizisten zum einsatz kammen und das ganze Areal kontroliert haben nur um ein paar gramm Cannabis zu beschlagnamen um uns dann ein Areal verbot zu erteilen wärend im Dorf die ganze Zeit eingebrochen wird.
    • Maragia 10.12.2019 15:10
      Highlight Highlight Dann soll die Polizeit auch nicht mehr auf den Strassen kontrollieren, nur weil dauernd im Dorf eingebrochen wird?
    • Silent_Revolution 10.12.2019 16:40
      Highlight Highlight Es wird höchste Zeit, dass Kiffer verstehen, dass sie einer staatlich verfolgten Minderheit angehören und sich dementsprechend gegen die Repression auflehnen.

      Schluss mit Nettigkeit, Friedlichkeit und Bitti - Bätti. Mit Logik und Vernunft wurde lange genug für die Legalisierung gekämpft.

      Jede wissenschaftliche Studie kommt zum Schluss, dass eine Kriminalisierung kontraproduktiv ist. Und wir Konsumenten lassen uns hier von Lobbyisten die Staatsgewalt auf den Hals hetzen, zahlen brav Steuern, anstatt uns zu organisieren und für unsere Rechte zu kämpfen.

      Wir sind viel zu Leise!!
    • Globidobi 11.12.2019 21:10
      Highlight Highlight @Silent_Revolution Wie wäre es mit einer Initiative? Wenn alle Kiffer - den Minderjährigen also ca. 180K abstimmen gehen und die ehemaligen, denke ich, wird eine Legalisierung erreicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basswow 10.12.2019 13:32
    Highlight Highlight die SVP und die Mehrheit der Mitte-Fraktion aus CVP, BDP und EVP:
    Benutzer Bild
  • Saerd neute 10.12.2019 13:02
    Highlight Highlight Wie wärs mit kontrollierten Heroin Abgaben? Auf 10 Jahre befristet? Nur um dann herauszufinden was eigentlich alle wissen, nämlich dass es dem Menschen nicht gut tut sondern schädlich ist.
    Haben wir sonst keine Probleme mehr?
    Sind wir ehrlich, niemand würde seinem Kind empfehlen Cannabis zu konsumieren. Aber die anderen sollen Versuchskaninchen spielen auf Staatskosten.
    • MarGo 10.12.2019 14:40
      Highlight Highlight Wenn jemand Heroin mit Cannabis vergleicht, kann ich nur noch herzlich lachen - oder bei Anwesenheit desjenigen mit leichten Schlägen auf den Hinterkopf hoffen, dass sich Besserung einstellt... Mann Mann Mann... Null Ahnung, aber einfach mal blöcken...

      Geschweige denn, dass eine Legalisierung kein Mindestabgabealter hätte... oder kauft dein Kleinkind den Strohrum an der Tanke?!
    • Lurgy2311 10.12.2019 14:51
      Highlight Highlight Niemand soll jemanden was empfehlen, aber was ist mit dem überaus massigen Alkohol konsum? Wieso ist ein Glas Wein oder Bier, etwas anderes als ein Feierabend Joint? Manchmal habe ich das gefühl, die schweizer leben noch im 1800 Jahrhundert.
    • Ueli der Knecht 10.12.2019 15:03
      Highlight Highlight Du kommst fast 30 Jahre zu spät, Saerd neute. Hast du die letzten Jahrzehnte verschlafen?

      "Vor 25 Jahren hat sich der Bundesrat für die versuchsweise Heroinabgabe an Schwerstsüchtige ausgesprochen. Die Schweiz übernahm damit eine Pionierrolle in der Drogenpolitik. Heute profitieren fast 1400 Menschen davon."
      https://www.aargauerzeitung.ch/leben/leben/harry-35-ist-einer-von-1400-menschen-die-in-der-schweiz-legal-heroin-kriegen-131317683

      Die versuchweise Heroinabgabe war ein voller Erfolg und ist heute Standard. Es gibt keine Drogenkriminalität mehr und kein Elend wie im Letten und Platzspitz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sandro Lightwood 10.12.2019 12:52
    Highlight Highlight Gratuliere dem NR für den Schritt aus der Steinzeit ins Mittelalter. Und wann kommen Wir im Heute an?

    Ist schon wichtig, dass jeder seine eigene Studien durchführt und nicht auf bestehende zurückgreift und real existierende Modelle der Legalisierung durchleuchtet. 🤷‍♂️
    • Saerd neute 10.12.2019 13:03
      Highlight Highlight Sandro Lightwood
      Das ist eher ein Schritt zurück ins Mittelalter.
    • ChlyklassSFI 10.12.2019 15:27
      Highlight Highlight Saerf neutre: Ist das alles? Bring doch Argumente. Und zwar bessere als ein Vergleich mit Heroin.
    • Miracoolix 10.12.2019 18:56
      Highlight Highlight ChlyklassSFI: im Prinzip hat er recht, im Mittelalter war das Kiffen ja noch nicht verboten, also stimmt seine Aussage, das er es wohl anders gemeint hat ist klar, deshalb aber irgendwie witzig...
  • Der Typ 10.12.2019 12:47
    Highlight Highlight Hier sieht man, dass gewisse Vertreter in der Politik absolut konservativ und dumm sind. Sich der Forschung in den Weg zu stellen bei einem solchen Thema ist hirnrissig. Und noch trauriger ist, was für Laien da mitbestimmen dürfen. Zum Kotzen. Es geht hier nicht um eine Meinung, oder Einstellung oder solchen Müll. Es geht um Forschung und Entwicklung. Es geht um medizinische Fortschritte. Aber ja, si la...
  • Dan Ka 10.12.2019 12:42
    Highlight Highlight Wir Menschen, aber auch viele Tiere dröhnen uns seit jeher zu, liegt wohl in unserer Natur. In einer Welt in der man „täglich robotten geht“ um so mehr.

    Darum, alle Drogen legalisieren, staatlich verkaufen, Grundeinkommen und persönliche Prävention. Ich behaupte die krassen Drogenfälle/-toten gehen auf Null und es gäbe Raum für neue Werte als Konsum und Geld. Was natürlich nichts für liberal-rechts ist, die brauchen uns als Konsum-/Arbeitssklaven.

    Dazu noch: https://www.drugcom.de/topthema/wie-ein-paradies-fuer-ratten-das-verstaendnis-von-sucht-veraenderte/
  • SirStonealot 10.12.2019 12:35
    Highlight Highlight 200'000 Weedkonsumenten in der GANZEN Schweiz?? Soviele dürften es mindestens in der Nordwestschweiz geben 😄. Ich denke, die Zahl dürfte eher gegen 800'000 tendieren schweizweit.
  • Schlaf 10.12.2019 12:34
    Highlight Highlight Ich sehe in der ganzen Diskussion um den Hanf nur positives.

    Wenn staatlich kontrolliert, wird die Qualität besser, es könnten gute Einnahmen generiert werden.

    Zumal es ja in der Medizin wirklich auch spannend währe, logisch sind die grossen Pharmaunternehmen dagegen.
    Ich denke da an die MS, Krebs und Demenz.
    Auch alles was mit Krämpfen zu tun hat, ist sehr interessant mit Hanf zu behandeln.
    Aber eben, die Multis sind halt gut in der Politik verankert.
  • ralck 10.12.2019 12:30
    Highlight Highlight Wo ist Andrea Geissbühler?!
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 10.12.2019 12:23
    Highlight Highlight Wan wird die FDP ihrem liberalen Selbstbild entsprechend die Legalisierung aller Drogen fordern und sich vom konservativen Muff verabschieden, vielleicht noch in dieser Hälfte des Jahrhunderts?
    Gab es nicht gerade kürzlich in der Sonntagszeitung einen Artikel über die Zunahme des Anabolikakonsum?
    Wenn ich mich recht erinnere, kam da ein FDPler zu wort, dessen Haltung darin bestand, dass ein Verbot un die Strafrechtliche Verfolgung vielleicht eine Abschreckende Wirkung habe. Scheinbar hat man es da konzeptionell noch nicht begriffen.
  • Fritz N 10.12.2019 12:18
    Highlight Highlight Verbote und Jugendprävention haben ja Toll genützt, Frau "Abstinenz ist Freiheit" Herzog...
  • Snowy 10.12.2019 12:17
    Highlight Highlight Danke neues Parlament! 💪🏽👍
  • THEOne 10.12.2019 12:15
    Highlight Highlight die ewig rückständigen....
    wir diskutieren übr eine versuchsperiode über 10(!!!) jahre, während andere länder (ja sogar die usa) das zeug am legalisieren sind und dadurch massig steuern einnehmen.
    trauerspiel und armutszeugnis der extraklasse....
  • fidget 10.12.2019 12:11
    Highlight Highlight Wer Cannabis konsumieren will, der tut dies heute bereits. Es ist doch sinnvoll, wenn dieser Markt kontrolliert wird und so die Konsumenten vor grösseren Gefahren geschützt werden. Es könnten bei einer Legalisierung auch neue Steuereinnahmen winken. Ich halte es auch für scheinheilig, wenn Cannabis illegal bleibt, aber Alkohol weiterhin legal erhältlich ist. Alkohol ist vermutlich für mehr tragische Schicksale verantwortlich. Er ist einfach gesellschaftlich breit akzeptiert, was Cannabis nicht ist.
  • Franz v.A. 10.12.2019 12:06
    Highlight Highlight *Gegen den Experimentierartikel stellten sich im Nationalrat die SVP und die Mehrheit der Mitte-Fraktion aus CVP, BDP und EVP. *

    Die ewig gestrigen, die gleichzeitig die Mafia unterstützen mit ihrer veralteten Einstellung. Legalisiert das Zeugs endlich, oder verbietet alles, auch ALKOHOL!
  • Rüebliraupe 10.12.2019 12:05
    Highlight Highlight Experimentierartikel für 10 Jahre?

    Ich hab vor 2 Jahren mal gesagt, es geht nicht mehr 10 Jahre bis wir es auch geschafft haben...
  • Phö 10.12.2019 11:59
    Highlight Highlight Ziel Drogenabstinenz. Liebe Parlamentarier dann gibts in Zukunft keinen Alk mehr an Aperos und Anlässenen. Gerade SVP und CVP würden sich damit unglaublich schwer tun. Sorry aber solange Alkohol legal ist gehören alle Substanzen ausser eventuell Cola und H legalisiert ohne wenn und aber.
    • Maragia 10.12.2019 15:25
      Highlight Highlight Wieso Koks und Heroin nicht? Sollen Dopingmittel auch legalisiert werden, da auch eine Art Droge?
    • Phö 10.12.2019 18:33
      Highlight Highlight Schadenspotential (siehe auch diverse Studien Google it) und negative Erfahrung in meinem Bekanntenkreis. (Guter Bekannter hat sich mit Mitte 20 den Goldenen gesetzt). Dopingmittel sehe ich etwas differenzierter. Da wenn man diese legalisiert saubere Sportler niemals eine Chance haben werden. (Mir ist bewusst das es in vielen Sportarten bereits heute so ist)
    • Maragia 11.12.2019 00:17
      Highlight Highlight Ist halt immer eine Frage der Dosis. Jemand der 1x im Monat kokst wird sich nicht gerade umbringen. Aber klar, jemand der dies täglich tut wird die Nebenwirkungen irgendwann schon spüren, leider.
  • chnächt mit schnouz 10.12.2019 11:43
    Highlight Highlight liebe regierung. es werden erst neue kampfflugis gekauft, wenn wir legal kiffen können und die neuen steuereinnahmen einen grossteil davon tragen können. ansonsten hebt hier niemand ab.
  • blueS2 10.12.2019 11:39
    Highlight Highlight „Es sei widersprüchlich, beim Rauchen laufend strengere Regeln zu erlassen und beim Kiffen - das die Lungen stärker schädige - solche Versuche zuzulassen.“
    Ganz abgesehen davon, dass weiterhin im öffentlichem Raum nicht gekifft werden dürfte, erklären solche Nebelpetarden nicht warum mit Strafrecht gegen Konsumenten vorgegangen wird.
    (Bitte ignorieren Sie weiterhin die erfolgreiche Legalisierung in anderen Ländern)
  • chreischeib8052 10.12.2019 11:31
    Highlight Highlight gebt das hanf frei 🎶
    • Ueli der Knecht 10.12.2019 15:13
      Highlight Highlight Shaggy-Mix:
      Play Icon


      Legalize it! Don't criticize it! And I advertise it!
      Play Icon

  • MarGo 10.12.2019 11:23
    Highlight Highlight wenn in der heutigen Zeit "Suchtpotential von Cannabis" noch immer diskutiert wird, frage ich mich schon, ob die zuständigen Herren und Damen (insbesondere die Kritiker) sich überhaupt mal mit dem Thema befasst haben... weder kann man körperlich abhängig werden noch sich eine Überdosis verabreichen... Cannabinoide sind körpereigenen Substanzen - GANZ im Gegenteil zu Nikotin oder Alkohol, welche einfach pures Gift sind...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.12.2019 13:01
      Highlight Highlight Natürlich nicht.
      Das wäre ein riesen Skandal, wenn unsere Politiker mal anständig arbeiten müssten und sich mit objektiven Fakten auseinandersetzen müssten.
      Die sind sich gewohnt, dass sie ihre Meinung als Fakten präsentieren können, egal wie realitätsfremd sie auch ist.

      *Blödsinn off*😂😂😂😂
    • Kommentarsektionsreiniger 10.12.2019 13:02
      Highlight Highlight Ich gebe dir komplett Recht, jedoch gibt es sehr viele Personen die Psychisch abhängig werden.
    • Krise 10.12.2019 13:37
      Highlight Highlight 😂 keine Überdosis möglich? Du hast deine Grenzen bloss nie überschritten. Und nein, der Kifferkater ist nach dem Absturz, der sich durch Vergiftungserscheinungen (Übelkeit, Erbrechen, etc) zeigt, nicht witzig.
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  • jaähä 10.12.2019 11:13
    Highlight Highlight Sehr schön dass die Wahl 2019 bereits früchte trägt. Im alten Rat hätte diese Abstimmung wohl keine Chance gehabt.
  • Magnum44 10.12.2019 11:12
    Highlight Highlight Ach ja, der gute Alkohol/Tabak und das böse Cannabis, Episode 134.

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

Liebe Huberquizzer

Es ist wieder soweit! Huber hat wieder mit Rauchen aufgehört. Und natürlich gibt es auch wieder ein Huberquiz!

Ein erfolgreiches neues Quiz-Jahr wünschen wir noch.

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