Schweiz
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epa05187385 A member of the German Federal Criminal Police Office (BKA) holds up two plastic bags of Ecstasy pills, in Wiesbaden, Germany, 29 February 2016. Several pieces of evidence were seized and nine people arrested across Europe during the large-scale raid on Monday, The BKA and the Central Office for Combating Internet Crime (Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität) (ZIT) announced. The illegal sites on the web's so-called darknet offer a platform for trading drugs, weapons, counterfeit money and forged documents, as well as a meeting place for data fraudsters. German investigators were assisted by authorities in Bosnia-Herzegovina, Switzerland, France, the Netherlands, Lithuania and Russia.  EPA/ALEXANDER HEINL

Neuenburg hat ein wachsendes Drogenproblem. Laut Polizeichef Pascal Lüthi sei die Sucht nach Drogen ein Problem der Volksgesundheit.  Bild: EPA/DPA

Mehr Polizei ≠ weniger Drogen: Wie der Neuenburger Polizeichef gegen Drogenhandel vorgeht



Eine Verstärkung der Polizeiarbeit kann den Drogenhandel auf der Strasse nicht beseitigen. Dies sagte der Leiter der Neuenburger Kantonspolizei, Pascal Lüthi, in einem Interview. Seiner Meinung nach sei die Sucht nach Drogen ein Problem der Volksgesundheit.

Die Polizei könne nur darauf reagieren, wie sich das Drogenangebot auf der Strasse entfalte, sagte Lüthi in der Zeitung «Le Temps» vom Samstag. Dies sei zwar eine essentielle Arbeit, aber sie führe keineswegs zu einer Bereinigung oder gar Ausrottung des Problems.

Falls die Situation, wie etwa in Lausanne, inakzeptabel werde, müssten die Sicherheitskräfte eingreifen. Denn wenn nichts unternommen werde, führten Gebietskämpfe und Clan-Rivalitäten immer dazu, dass sich Gewalt entwickle, warnte Lüthi.

Der Sicherheitsexperte führte in dem Interview aber weiter aus, dass Neuenburg vor fünf Jahren auch ein Drogenproblem wie die Waadtländer Hauptstadt Lausanne hatte. Damals hatte Lausanne die Polizeimassnahmen mit der Folge verstärkt, dass sich der Drogenhandel nach Yverdon-les-Bains und Neuenburg verlagert hatte. Dann habe er zu pragmatischen Massnahmen in seinem Einsatzgebiet gegriffen und den Drogenhandel wieder reduziert. Doch dieser sei nicht verschwunden, sondern habe sich nur wieder an einen anderen Ort verlagert.

Seit Freitag verstärkte nun Lausanne erneut seine Polizeipräsenz auf den Strassen. Dies sei eher eine Massnahme, um auf die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung bei der Bekämpfung des Drogenhandels zu reagieren. Vollständig beseitigen lasse sich das Problem allerdings auf diese Weise nicht, führt Lüthi gegenüber «Le Temps» weiter aus. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Captainlvs 16.06.2018 11:16
    Highlight Highlight Legalisierung ist die Lösung.
    • Thurgauo 16.06.2018 14:05
      Highlight Highlight Nicht.
    • elmono 16.06.2018 14:33
      Highlight Highlight Solange Leute wie Thurgauo an die Urnen gehen , wird es leider nie dazu kommen.
    • nödganz.klar #161 16.06.2018 15:05
      Highlight Highlight Der Thurgauo möchten keine Drogen. Er hat vergorenen Apfelsaft. Er ist mega.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HPOfficejet3650 16.06.2018 10:18
    Highlight Highlight Drogen wird es immer geben. Viel wichtiger ist die Aufklärung über die Folgen und für diejenigen welche dennoch konsumieren wollen, sollten durch mehr Drogenprüfstellen die Qualität prüfen können. Das Problem ist, dass durch die Illegalität viel müll beigemischt und gestreckt wird, was viel gefährlicher ist als der Konsum ansich. Ich denke nicht, das mehr Polizeipräsenz viel ändert.

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