Schweiz
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Siegerlächeln: Doris Leuthard hat gerade die SVP abgewatscht. bild: screenshot srf

Atomausstiegs-«Arena»: Alarm, Licht aus und eine siegreiche Bundesrätin

Nichts scheint Jonas Projer mehr zu liegen als eine Abstimmungs-«Arena»: Dem Moderator gelingt am Freitagabend eine äusserst unterhaltsame Sendung. Glänzen darin tut vor allem Doris Leuthard. Und die Atomaufsichtsbehörde ENSI – durch Abwesenheit. Ganz am Ende stellt die Bundesrätin aber nicht die Atomstrom-Gegner, sondern die SVP in den Regen.



Moderator Jonas Projer spart in dieser Abstimmungs-«Arena» zur Atomausstiegs-Initiative (AAI) nicht mit plakativen Spielereien: Kaum ist die Sendung angelaufen, lässt er den Gefahrenalarm durchs Studio donnern, der bei einem Atomunfall ausgelöst würde, und fragt die Bundesrätin: «Frau Leuthard, fühlen Sie sich sicher? Muss es erst so klingen, bis Sie den Atomkraftwerken den Stecker ziehen?»

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Vielleicht liegt es an Spezialeffekten wie diesem, an der grossen Anzahl Gäste, die zu Wort kommen, an Projers penibler Redezeit-Messung («ihr sind hinenah!»), Imarks Unfähigkeit, anderen nicht ins Wort zu fallen oder Leuthards Rundumschlag («Ich bin wahrscheinlich die Glaubwürdigste hier!»), wohl aber ja an allem zusammen: Die «Arena» ist zwar nicht sehr erkenntnisstiftend, doch unterhaltsam, das ist sie auf jeden Fall.

Zurück zum Alarm: Wenn man generell Angst hätte vor AKW, müsse man ja jetzt sofort allen fünf den Stecker ziehen, brüllt Leuthard durch den Sirenenlärm Projer entgegen, das würden ja nicht mal die Grünen verlangen.

In geschlagenen fünf Minuten Redezeit (im sogenannten «Prüfstand» selbstverständlich, also im 1:1-Duell mit Moderator Projer) legt die Energieministerin ihre Argumente dar: Die AKW seien sicher, die Kontrollsysteme würden funktionieren, und überhaupt gebe es Experten (die Aufsichtsbehörde ENSI), die als einzige die Sicherheit der AKW beurteilen könnten und sollten. Da habe die Politik nichts dreinzureden, sagt die Bundesrätin.

Dreinreden wollen sie natürlich trotzdem, die AAI-Befürworter Regula Rytz (Grüne) und Beat Jans (SP). Das versuchen sie entweder mit einem Katastrophenszenario (Rytz: «Stellt euch vor, der Alarm ertönt, und ihr habt drei Stunden Zeit, eure Sachen zu packen und an einen sicheren Ort zu gehen, dabei wisst ihr nicht mal, wo der ist, und ob ihr einen Zug dorthin erwischt.») oder auf der emotionalen Schiene (Jans, etwas unverständlich: «Meine Tochter darf auf einem Mäuerchen balancieren, aber nicht auf einem Brückengeländer.»).

Angst sei ein schlechter Ratgeber, entgegnet ausgerechnet SVP-Nationalrat Christian Imark darauf. Imark, der als Mitglied der «Aktion für eine vernünftige Energiepolitik Schweiz» auf der Seite der Bundesrätin debattiert, versteht es zwar, mit Fachwissen Eindruck zu schinden, tut sich aber vor allem damit hervor, seinen Gegnern ständig ins Wort zu fallen. Betreffend Stilnote ist er der Bundesrätin, die ihn noch freundschaftlich zur Räson bringen will, damit nicht gerade ein angemessener Sidekick.

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Jedenfalls ist das Hauptthema der nächsten Minuten die Atomaufsichtsbehörde ENSI. Diese habe keine Macht, durchzugreifen, kritisiert GLP-Präsident Martin Bäumle, der in der «Arena» auf dem Bänkli hinter Projer sitzen muss, wo sonst ausgewählte Normalbürger Platz nehmen. Bäumle ist kein Normalbürger, ihm liegt die kraftvolle Rede, dass sein Kopf dabei schnell rot wird, unterstützt das nur zusätzlich. Imarks Dreinrederei bringt Bäumle nicht aus der Fassung.

ENSI, wo du?

Die Streithähne werden vom genauso streitlustigen Kaspar («Ich war ja bei Greenpeace!») Schuler abgelöst, Geschäftsleiter von «Allianz Atomausstieg». Er habe je länger je weniger Vertrauen in die Atomaufsichtsbehörde, sagt Schuler, denn der ENSI-Chef (dessen Konterfei eine halbe Ewigkeit auf dem Bildschirm eingeblendet ist, sodass der Zuschauer denkt, den hätte man doch besser eingeladen, oder wenigstens über die Bildschirme zugeschaltet) habe ein grundsätzliches Problem: Den AKW gehe es wirtschaftlich mies, und weil das so sei, müsse das ENSI jeden Rüstungsschritt aushandeln. Ergo: Sicherheit? Nein. Vertrauen? Null.

Es könne doch überhaupt keiner in diesem Raum die Sicherheit der AKW beurteilen, sagt Michael Frank vom Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, und nimmt damit dem Zuschauer weder Bedenken noch das Gefühl, in dieser «Arena» fehle doch jemand vom ENSI.

Projer will das Thema wechseln und schickt Rytz in den Prüfstand. Mit Spezialeffekt! Die Grünen-Nationalrätin muss sich den Fragen des Moderators im Dunkeln stellen, der ihr mit einer Taschenlampe ins Gesicht leuchtet und fragt, «was, wenn die Schweiz nicht bereit für den Ausstieg ist, haben wir dann plötzlich keinen Strom?» Rytz, zunächst leicht irritiert vom grellen Lampenschein, fängt sich schnell und entkräftet das Angstargument der AAI-Gegner: Die Schweiz sei bereit, sie müsse nur die Bremse für den Ausbau der erneuerbaren Energien lösen.

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«Sie sind hinenah!»

Damit dreht sich die Debatte nun um Netzstabilität, Kohle und Stromimport aus dem Ausland – emotionale Themen, wie sich zeigt: Leuthard sagt, in Deutschland habe man gleichzeitig mit den erneuerbaren Energien Gas und Kohle rauffahren müssen, um die Versorgung zu garantieren, Imark wirft ein, wie fürchterlich das sei, dass diese Kohlekraftwerke so viel CO2 in die Atmosphäre schleudern, Strom-Frank, der auch noch zu Wort kommt, obwohl sich Projer wieder Sorgen um die Redezeit der AAI-Befürworter macht, referiert über Sonnenschein in Süddeutschland und «Holtertipolterti»-Risiken.

Das wiederum macht Jans («Ich bin Physiker!») hässig, der sagt, die AAI-Gegner sollen nicht so tun, als sei der Import von Nicht-Kohle-Strom ein Problem und BDP-Ständerat Werner Luginbühl (der neben Bäumle auf dem Bänkli sitzt) solle doch nochmals rechnen gehen, wenn er glaube, Windkraft würde sich nicht rechnen.

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Bäumle wiederum fällt Leuthard ins Wort und zettelt einen Schlagabtausch auf dem Ersatzbänkli an, der ihm den ersten und einzigen Applaus des Publikums einbringt.

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Die Herren seien wohl alle nervös, beendet Leuthard die hitzige Debatte. Der Bund habe kein «Versorgungsirgendwas», er habe eine Versorgungsgarantie, und die Initiative erhöhe das Risiko der Versorgungssicherheit.

Die AAI-Befürworter schaffen es erst bei der Diskussion um die Endlagerung radioaktiver Abfälle wieder, an Boden zu gewinnen. Imarks vergebliche Versuche, zu behaupten, es gebe eine Lösung («eine technische, eine technische!»), werden von Rytz demontiert. Projer, wieder besorgt um die Redezeit der AAI-Befürworter («Sie sind hinenah!»), gibt das Wort dann aber doch wieder der Gegenseite: Leuthard sagt, man sei bald in der dritten Phase der Planung. Es müsse sowieso eine Lösung gefunden werden, es spiele quasi keine Rolle mehr, ob es noch mehr Abfälle gebe.

Schlussverlierer: SVP

Jans' berechtigte Einwände, die AAI garantiere Planungssicherheit beim Abfall sowie bei den Investitionen, lächelt die Bundesrätin süffisant weg. Das sei Polemik, und sie sei ja wohl die Glaubwürdigste hier.

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Zum Abschluss brennt «Sie sind hinenah»-Projer dann noch ein Thema unter den Nägeln, für das er Imark zwar nicht in den Prüfstand versetzt, mit Leuthard aber flugs das Rednerpult tauscht (die die Aufmerksamkeit sofort nutzt, die SVP abzuwatschen und als eigentliche Verlierer zu deklarieren).

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Warum die SVP eigentlich nicht hinter der Energiestrategie stehe, fragt Projer. Die Bevölkerung müsse Stellung dazu beziehen können, sagt Imark, und redet sich so lange in die Bredouille (zum Beispiel mit: Es gehe beim Referendum gar nicht um das Gesetz), bis Leuthard die Diskussion beendet: «Also ich habe keine Ahnung, was die SVP macht.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • amore 29.10.2016 12:31
    Highlight Highlight Eigenartig: in der Arena haben alle beigepflichtet, dass nur Experten die Sicherheit der AKW beurteilen können. Leider war keiner in der Arena.
    Uns da auch Experten einen SuperGAU nicht ausschliessen können, muss man die AKW abstellen, und zwar sofort.
    • herschweizer 29.10.2016 14:12
      Highlight Highlight Total unschlüssig... sie bleiben auch nicht zuhause nur weil Experten nicht ausschliessen können, dass sie vom Blitz erschlagen werden, wenn sie das Haus verlassen. Wieso kann in Hiroshima seit Jahrzehnten wieder gelebt werden?
    • The Destiny // Team Telegram 29.10.2016 15:21
      Highlight Highlight @herschweizer, du möchtest aber nicht ernsthaft mit mir über all die Gendefekte der letzten Generationen von Bewohnern mit mir diskutieren ?
    • FrancoL 29.10.2016 16:04
      Highlight Highlight Oh herschweizer ist das wirklich der Versuch, einen Atom-Gau mit einem Blitzschlag zu vergleichen? Rechnen sie, dass eine Kontamination von grossen Flächen und der Tod von unzähligen Menschen mit einem, zwei oder 3 Blitzschlägen zu vergleichen ist? Bei Hiroshima rate ich Ihnen, sich im Netz etwas schlau zu machen und dann nochmals den Vergleich zu den möglichen Atom-Gau zu versuchen, wetten dass er nicht mehr so grossmundig ausfällt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 29.10.2016 12:12
    Highlight Highlight mich stört der fehlende mittelweg. bei der energiestrategie 2050 fehlen mir meilensteine (z.b. fixe daten), bei den grünen ists ein schnellschuss. man kann ein akw nicht einfach ohne vorlaufzeit abschalten. ausserdem wäre die gleichzeitige abschaltung mehrerer akws nicht sinnvoll, da dann der rückbau auch gleichzeitig ist. da man keine erfahrung mit dem rückbau hat ist das sehr gefährlich. das ganze muss geplant und besonnen passieren. ausserdem ist unser stromnetz noch nicht bereit. swissgrid rechnet mit 2020-2025. besser wäre wie so häufig in der politik der mittelweg...
    • herschweizer 29.10.2016 12:31
      Highlight Highlight Es fehlt klar an sachlicher und fachlicher Kompetenz in Physik sowie Kernspaltungstechnik!!! Es wird von Politikern nur
    • FrancoL 29.10.2016 12:58
      Highlight Highlight Wieso genau kann man ein AKW nicht ohne lange Vorlaufzeit abschalten? Wäre ja noch schöner, dann würden also alle Szenarien rund um ein Leck eine Farce sein?
      Ich hätte bei den Grünen auch lieber noch 3-6 Jahre mehr Zeit, aber wir wissen alle innovatives Denken entsteht nicht auf der langen Bank, es verkümmert auf der langen Bank.
    • 7immi 29.10.2016 13:35
      Highlight Highlight @francoL
      der rückbau eines akws ist eine grossbaustelle. alles muss getaktet sein. so wird der reaktor noch einige jahre weitergekühlt, währenddem peripheriegebäude zurückgebaut werden. es wird für den nachbetrieb umgeschultes personal benötigt, ausserdem sind neue sicherheitskonzepte nötig (rückbau ist in der regel gefährlicher als betrieb, dafür aber befristet). es braucht ausserdem eine immense logistik und dekontaminationsanlagen.
      und nein, stress bringt nichts. bis anlagen serienreif sind dauert es seine zeit. 10-15 jahre sind wohl realistisch für diesen prozess.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 29.10.2016 12:11
    Highlight Highlight Bis jetzt haben wir ganz einfach Glück gehabt, dass es noch zu keinem grösseren Unfall gekommen ist. Wenn es ein Windrad zerfetzt, braucht es schon eine gehörige Portion Pech, damit es Umkreis von ein paar hundert Metern zu Verletzten oder gar Toten kommt. Wenn Gösgen in die Luft fliegt, haben die Friseure in Bern, im besten Fall, keine Arbeit mehr weil es keine Haare mehr zum schneiden gibt....
    • fcsg 29.10.2016 14:30
      Highlight Highlight @PabloEscobar:
      Hier die Liste mit Unfällen: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Unfällen_in_kerntechnischen_Anlagen
      Ein Unfall fand sogar in der Schweiz statt.
      Aber ja, sind alles Einzelfälle. Auch in der CH gibt es Erdbeben, Überschwemmungen und andere Naturkatastrophen. Zu sagen Fukushima ist nur wegen einem Tsunami passiert, ist an Ignoranz nicht zu übertreffen.
    • Charlie Brown 29.10.2016 14:35
      Highlight Highlight "Nur"...
    • Posersalami 29.10.2016 14:35
      Highlight Highlight Es gab genügend GAUs, sogar in der sicheren Schweiz kam es schon einmal zu einer Kernschmelze.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaffo 29.10.2016 12:06
    Highlight Highlight Wie eingebildet muss man sein, von sich zu behauten, nur weil man Bundesrätin ist die glaubwürdigste zu sein. Nein, diese Frau ist nicht mehr glaubwürdig. Der Bundesrat und das ENSI schieben schon lange den Ball hin und her. Doch keiner von beiden ist verantwortlich. Zudem lieber Dreckstrom aus Deutschland importieren, als weiter den Dreck, der wirklich grosse Probleme verursacht produzieren. Atomstrom ist kein sauberer Strom. Das scheinen viele immer noch nicht begriffen zu haben.
    • grobsun 29.10.2016 14:13
      Highlight Highlight Ist halt Ansichtssache... Soll man Abfall aufkonzentrieren (weniger Volumen, höhere Toxizität) oder verdünnen (mehr Volumen, bis allenfalls Grenzwerte unterschritten werden). Ich für meinen Teil habe lieber unseren Müll bei uns (dito Siedlungsabfälle) wo wir selbst die Konsequenzen tragen müssen, als das wir CO2 in die Atmosphäre pumpen wo die Folgen zuallererst von denen getragen werden, welche sowieso schon "kein einfaches Leben" haben... Falls man natürlich nicht an den anthropogenen Klimawandel "glaubt", ist "Dreckstrom" die logische Konsequenz.
  • 7immi 29.10.2016 11:56
    Highlight Highlight weshalb die svp das referendum ergreift dürfte gleich begründet sein wie das referendum der sp gegen die USRIII: als oppositionsparteien muss man immer ein bisschen zwängeln und gegen alles sein. ausserdem ist es das demokratische recht aller parteien in der schweiz und macht die demokratie aus. schlussendlich entlastet eine demokratische annahme einer strategie / eines gesetzes den bundesrat. schlussendlich muss eine mehrheit dahinterstehen, alles andere bringt nichts.
  • Hammerschlegel 29.10.2016 11:47
    Highlight Highlight Frau BR Leuthardt sagte von sich selber, dass sie die Glaubwürdigste Anwesende sei. Nun, ich habe mich amusiert und gewundert, dass da niemand reagierte bzw. lachte. Das ist doch die BR-in mit der Atom-Vergangenheit. Oder?
  • amore 29.10.2016 11:13
    Highlight Highlight Ich weiss gar nicht, warum man noch über untergeordnete Themen diskutiert wird (Kohlestrom, Strom von fremden AKW, Netzerneuerung, etc.).
    Das übergeordnete Problem eines SuperGAU ist so unglaublich folgenschwer (z.B. durch Erdbeben), dass man einfach sofort abstellen muss & die Rückbauarbeiten (evtl. mit kurzfristigen Sonderbewilligungen) beginnen muss.Wenn die BR die Sicherheitsüberprüfung von Staudämmen & Chlortranspoerten mit denen der AKW ins Feld führt, zeigt es mir, dass sie noch nicht begriffen hat, welch verheerender Schaden ein AKW im Vergleich zu einem Chlor-/Staudammunfall entstünde
  • Regas 29.10.2016 10:44
    Highlight Highlight Die Bundesrähtin hat gut geredet, ich werde sowiso nein stimmen. Dummerweise ist die Energiewende so wie es die Doris möchte auch nicht realisierbar. Glücklicherweise wird jetzt das Referendum ergriffen, ich werde auch da Nein stimmen.
    • FrancoL 29.10.2016 11:04
      Highlight Highlight Schön dass Du uns das mitteilst und natürlich in den 5 Zeilen auch gleich einmal eine klare Darlegung der Gründe gepostet hast.
  • demokrit 29.10.2016 10:37
    Highlight Highlight Die geplante (und wünschenswerte) "Elektrifizierung des Verkehrs" und die "Erderwärmung" sind zwei Themen, die sich bei einer Abschaltung der Meiler heute nicht beide gleichzeitig lösen lassen. Gemäss Experten lässt sich nicht einmal die Erderwärmung ohne Atomkraft abwenden, weil Kohlekraftwerke hier einen Bärendienst erweisen. Ökologische und praktikable Speichertechnologien für den Ausgleich des Solarrythmus habe ich auch noch nicht gesehen.
    • FrancoL 29.10.2016 11:13
      Highlight Highlight Dann würde ich versuchen mich in die Thematik einzulesen und mir über die dezentrale Energiegewinnung und Nutzung einige Gedanken zu machen.
      Heute wird von den beiden Lagern ein eigenartiger Krieg geführt, ein aneinander vorbei Reden praktiziert.
      Gegner argumentieren mit Zahlenbergen, Hochrechnungen, Annahmen am laufenden Band. Die Befürworter wiederum mit Modellen und Technologien, die teilweise schwer zu begreifen sind. Da muss die Zahl im Vorteil liegen, denn fast alle können Zahlen lesen. Aber wie alles im Leben die Zukunft gehört nicht den Zahlen sondern den Modellen, den Realmodellen.
    • FrancoL 29.10.2016 11:20
      Highlight Highlight Das Hauptproblem seit Jahrzehnten ist die Problematik der Speicherung. Diese Speicherung zB der Sonnenenergie wird in der Speicherung von grossen Massen gesucht und klar heute nicht angeboten. Dies bewiegt die Gegner auf "Dunkelheit" zu plädieren.
      Die Speicherung im Kleinformat hat grosse Fortschritte gemacht und die zeitliche Verquickung wird teilweise sehr intelligent gelöst. Das wiederum wollen die Gegner nicht gelten lassen. Die Energielösung wird wie bei den AKWs gesehen: Grosse Erzeuger und alles ist perfekt, das muss aber nicht sein. Die Masse von Kleineinheiten ist die Lösung.
    • bix 29.10.2016 12:01
      Highlight Highlight Diese Experten irren. Atomkraft ist reine Geld- und Zeitverschwendung im Kampf gegen den Klimawandel. Es gibt viel effizientere Mittel. Und wenn du Speicher sehen willst, dann fahr mal in die Alpen - hinter den Staumauern sind die umweltfreundlichsten Speicher für den Ausgleich von Wind- und Solarenergie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 29.10.2016 09:56
    Highlight Highlight Was mir gestern zu kurz kaum ist die Mechanik bei der Energiewende. Diese Mechanik funktioniert nur mit etwas Druck. Die Wirtschaft hat einen Sack voll Projekte, darunter sehr gute und wagt es nicht diese an den Markt zu bringen weil zB gerade Banken NICHT den nötigen Rückhalt geben. Es braucht Druck, kurze klare Fristen um diese Projekte an den Start zu bringen und vor allem nicht Hochrechnungen die die Auswirkungen dieser Projekte nicht berücksichtigen. Ich arbeite viel mit Energie und noch heute werden Lösungen favorisiert, die erneuerbare Energie meiden zu Gunsten einer schöneren Küche/Bad
  • FrancoL 29.10.2016 09:47
    Highlight Highlight Die Bundesrätin hat nicht geglänzt, sie hat einen soliden Job gemacht und hat wie alle die den Ausstieg weiter hinauszögern wollen Gebetsmühlen artig die Gesamtbilanz in Zahlen moniert und versucht aufzuzeigen, dass wir von einem grossen Stromeinkauf stehen würden und dieser "dreckig" ist und vielleicht nicht einmal vorhaben sein könnte.
    Man stelle sich vor:
    Wir haben in den nächsten JAHRZEHNTEN grössere Lecks bei den AKWs dann heisst das dass wir alle im Dunklen stehen? Oder ist bei den AKWs die Bundesrätin eine Hellseherin? Weiss Sie das die Lecks nach ihren Vorgaben anfallen?
  • Dewar 29.10.2016 09:05
    Highlight Highlight Atomstrom rentiert schon lange nur auf dem Papier. Man hat ihn Jahrzehnte lang viel zu billig verkauft und jetzt fehlt das Geld, um die Kosten für eine Instandhaltung, die eine gewisse Sicherheit in Zukunft gewährleisten würde, zu decken. Das Problem ist: Die Stilllegung wird noch viel teurer, als die nötige Wartung. Die wahren Kosten der Atomenergie kommen erst noch auf uns zu: Bei Rückbau und Endlagerung gibt es ein böses Erwachen. Der vorgesehene Fonds wird nach Schätzungen längst nicht reichen. Die Stromkonzerne können/werden auch nicht bezahlen, am Ende hängt's beim Steuerzahler.
  • sheimers 29.10.2016 09:01
    Highlight Highlight Einmal mehr hat Leuthard beim Anteil von Kohlestrom in Deutschland gelogen. Sogar zweimal, das zweite Mal nachdem sie schon korrigiert wurde. Dreister geht es kaum noch, für mich hat sie jede Glaubwürdigkeit verloren.
    • grobsun 29.10.2016 14:54
      Highlight Highlight @sheimers:
      Ich denke die gute Dame hat lediglich "Kohle" mit "fossil" verwechselt. "Fakten"-Aussagen von Politikern ist sowieso nicht zu trauen, da wird doch immer irgendeine Zahl so umgedeutet und ausformuliert, damit es am Schluss der eigenen Interpretation dient.

      Hier noch die richtigen Zahlen (2014, Umweltbundesamt):
      (Steink. 18.1%, Braunk. 23.9%) 42% Kohle
      + 11.9% Erdgas = 53.9% fossil
  • Posersalami 29.10.2016 08:55
    Highlight Highlight Es gibt eigentlich nichts zu diskutieren: Klares JA für den Ausstieg! Auch wenn wir dann Kohlenstrom importieren müssten (was Blödsinn ist), wäre mir das noch lieber.
  • Serjena 29.10.2016 08:42
    Highlight Highlight Frau Bundesrätin Doris Leuthard: «Also ich habe keine Ahnung, was die SVP macht.»
    Das war und ist der beste Satz den ich gehört habe und ich bin mir sicher denn kann man auf alles was die SVP "bewirtschaftet" immer und jederzeit anwenden.

    Wieso sich die Schweiz so schwer tut mit dem Atomaustieg ist für mich recht unverständlich. Niemand kann nämlich mit realen Zahlen aufwarten was dies bedeuten würde, jeder ob Gegner oder Befürworter jongliert mit mehr oder weniger konkreten Aussagen welche keine echte Klarheit bringen.
    • rodolofo 29.10.2016 09:23
      Highlight Highlight Die SVP schafft es, den Staat mit "Missions Impossibles" zu beschäftigen und zu lähmen.
      Gleichzeitig steigen die Ausgaben für Bürokratischen Leerlauf und endloses Geschwätz von Politikern immer mehr, was wiederum den SVP-Scharfmachern die Gelegenheit gibt, die ineffiziente Staatsbürokratie, welche nur die Steuergelder der "Ggschaffigen Büezer" verbratet, zu geisseln.
      Diejenigen, die sich als Problemlöser präsentieren, haben sie selber geschaffen!
      Das ist vergleichbar mit den "Biederen Brandstiftern", die Feuer legen, damit sie nachher mit Blaulicht und Sirene einfahren können, um zu löschen.
    • Bolly 29.10.2016 09:38
      Highlight Highlight Muss sagen ihr beide schreibt gut 👍🏼
    • pamayer 29.10.2016 10:23
      Highlight Highlight Die SVP weiss genau, was sie will: macht. Und Sabotage der Regierung ist ein erster Schritt dazu.

      Atom Doris. Sie strahlt wie sie denkt.
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  • äti 29.10.2016 08:42
    Highlight Highlight Frau Leuthard präsentiert und redet gut.
    Ob man allerdings alle Probleme mit einem Lächeln abtun und lösen kann, bezweifle ich.
    Projekte, ohne fixe Termine, sind gar keine gute Sache.
    Und ich habe auch noch nie gehört, dass ein schwelendes Problem, das sich laufend vergrössert, je länger je kleiner wird (auch betreffs Rückbaukosten).
    • rodolofo 29.10.2016 09:27
      Highlight Highlight Darum wurde sie ja früher auch "Atom-Doris" genannt.
      Sie strahlt endlos, wie die Radioaktiven Abfälle, und ihre treuherzigen, grossen Augen haben eine einnehmende, geradezu hypnotische Wirkung!
      Ich glaube, ich wurde von "Atom-Doris" verstrahlt...
    • äti 29.10.2016 10:10
      Highlight Highlight @rodolofo: uii, wie fühlt sich das? Kribbeln?
    • FrancoL 29.10.2016 11:52
      Highlight Highlight Man könnte ein Problem (AKW) das sich laufend vergrössert durch eine Zukunft die sich ständig verbessert ersetzen, wenn man denn wollte.
  • Der Rückbauer 29.10.2016 08:10
    Highlight Highlight Schneider Alex: Die Energiewende ist kein Experiment, siehe Deutschland. Wenn wir die Initiative nicht annehmen, bleiben wir eine energie- u n - effiziente Bananenrepublik. Die sesselklebenden und (zu) gut bezahlten Manager der Atom- und Wasserenergieindustrie werden ihren Hintern von sich aus nicht heben. Sie haben gar kein Interesse an einer Veränderung, die Schweiz wird ein Energieentwicklungsland bleiben, wenn wir heute nicht klar bestimmen, wie die Zukunft sein muss. Gott sei Dank haben wir die direkte Demokratie.
    Und zu Doris Leuthard: ....naja, die Atomdoris.
    • fcsg 29.10.2016 09:02
      Highlight Highlight @kleiner_Schurke
      Atommüll geht ja auch von selber weg, dauert halt ein bisschenXD
    • pamayer 29.10.2016 10:19
      Highlight Highlight Und vielleicht entsorgen sich die AKWs von selbst - rascher, als uns lieb ist.
    • FrancoL 29.10.2016 11:59
      Highlight Highlight Ich arbeite in der Zürich und Umgebung, habe eine kleine Beteiligung an einem Planungsbüro in Italien und muss leider feststellen, dass selbst bei der unmöglichen ital. Bürokratie die Nutzung von zB Solarenergie weit schneller vorwärts kommt als bei uns in Zürich. Die Freude an der Innovation ist im trägen Italien um vieles grösser und ich ärgere mich grün und blau dass dies so ist. Ich weiss aber auch wieso dass dies so ist: In der Schweiz muss alles 3 x durchgerechnet werden und zudem kleben Viele in der Energiebranche noch am Amortisationsgedanken der laufenden Energieaufbereitung. Schade!
  • -woe- 29.10.2016 07:56
    Highlight Highlight Die SVP behauptet, dass Atomstrom beim Ausstieg durch Kohle- oder Gasstrom ersetzt werden müsste.

    Da bin ich mir zwar nicht sicher, mag vielleicht aber beschränkt sogar stimmen.
    Dieses Argument aber ausgerechnet aus SVP-Kreisen zu hören, stimmt mich hingegen nachdenklich.

    "Die Klimaerwärmung ist doch nur eine Erfindung der Grünen und Linken!"
    "CO2 ist doch gesund für unseren Wald!"
    "Eine Reduktion der Treibhausgase ist doch nicht notwendig, da alles natürliche Klimaschwankungen sind!"

    Schon wieder widerspricht sich die Schweizerische Volchsverarschungspartei selber.
    • Henzo 29.10.2016 10:09
      Highlight Highlight Selbst wenn es der fall wäre, dass die klimaerwärmung ein märchen ist. Der saure regen und die luftbelastung sind es nicht. Braunkohle ist die dreckigste energiequelle die es gibt. In china produzieren sir strom in massen aus braun und schwarz kohle und china ...davon wie die lufqualität in china ist, haben wir alle schon gehört
  • Caturix 29.10.2016 07:51
    Highlight Highlight Das Grösste Problem sind die Bauvorschriften. Will jemand Solarpanele aufs Dach installieren heisst es nein. Wenn nicht die Gemeinde dann der Kanton oder der Heimatschutz irgend einem passt es nicht.
    Solarpanelen sollten nicht mehr Bewilligungspflichtig sein wenn sie nicht mehr als die Dachfläche abdecken egal an welchem Haus.
  • fcsg 29.10.2016 07:40
    Highlight Highlight Man redet über die Sicherheit von AKW, welche zurzeit immer wieder mit Mängeln glänzen (momentan Beznau I, Leibstadt) und das ENSI bringt es nicht fertig einen Experten zu stellen??
    Aber irgendwie passt es in das Konzept dieser Aufsicht: möglichst viel ist geheim, Sicherheit bei Flugzeugabstürzen, Erdbebensicherheit etc. Ganz gerne hätte ich auch gewusst, wieso Meiler über ihrer augelegten Lebensdauer noch weiter betrieben werden dürfen. Die Bausubstanz wurde ja nicht grundlegend erneuert.
    Insgesamt: Lieber (im Notfall) vorübergehend Kohlestrom, als solche Werke im eigenen Land!
  • Karl Müller 29.10.2016 07:17
    Highlight Highlight Als Projer dann aber mit Wasserstoff und einem Gasbrenner eine Frage zum Thema Kernschmelze untermalen wollte, wurde er von der Security überwältigt und abgeführt.
  • Schneider Alex 29.10.2016 06:41
    Highlight Highlight Atomausstieg: Wir sollten dieses Experiment wagen!

    Warum keinen Versuch mit mehr Energieeffizienz, mehr neuen erneuerbaren Energien und neuen Stromabkommen mit dem Ausland wagen? Falls das nicht genügt für eine sichere Energieversorgung in der Schweiz, könnten wir innert kurzer Frist Gaskraftwerke erstellen. Als eines der reichsten Länder der Welt sollten wir dieses Experiment, den Ausstieg aus der Atomenergie, wagen.
    • Henzo 29.10.2016 10:21
      Highlight Highlight Nur aus gwunder: welche erneuerbare energie ist effizienter als ein AKW?
      Solarpannels die auf dem markt sind haben eine effizienz von etwa 20 prozent oder weniger https://en.m.wikipedia.org/wiki/Solar_cell_efficiency#/media/File%3APVeff(rev160812).jpg
      Es gibt zwar besseres aber das ist (noch?) nicht brauchbar für den handel und nur im labor gebastelt.
    • Der Rückbauer 29.10.2016 11:09
      Highlight Highlight Henzo: Warst Du noch nie in Deutschland? Bezeichnest Du das als Gebastel? Ja, die AKW-Betreiber wollen die erneuerbare, saubere Energie an die Börse bringen und den Rückbau der AKW dem Steuerzahler überlassen. Weshalb wohl?
    • bix 29.10.2016 12:04
      Highlight Highlight Henzo: Bei Solarenergie spielt der Wirkungsgrad keine Rolle, weil der Rohstoff (Sonnenstrahlen) gratis sind. Bei AKW ist das sehr wichtig, weil Uran endlich ist und der Abbau immense Schäden verursacht.
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