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Ueli Maurer dementiert, dass das Rahmenabkommen tot sei.
Ueli Maurer dementiert, dass das Rahmenabkommen tot sei. Bild: EPA

«Fake-News!»: Maurer rudert nach Rahmenabkommen-Eklat in Trump-Manier zurück

02.09.2019, 19:58

Bundespräsident Ueli Maurer hat laut «SonntagsBlick» und der «NZZ am Sonntag» auf der Botschafterkonferenz in Bern für einen Eklat gesorgt. An der jährlich stattfindenden Zusammenkunft des Schweizer diplomatischen Corps in der Schweiz habe er das Rahmenabkommen für gescheitert erklärt. Er habe das Thema süffisant ausgeschlachtet und gesagt, dass der Vertrag versanden werde.

Nach den Berichten ist Maurer unter Druck geraten. Mit seinen Äusserungen torpediert er den Wahlkampf der SVP. Jetzt rudert der Bundespräsident zurück. Mit einer altbekannten Argumentation: Er habe bloss gesagt, dass das Abkommen noch nicht unterschriftsreif sei und es weitere Gespräche mit der EU brauche. «Alles andere ist Fake-News», sagte er in einem Interview mit der SRF-Tagesschau.

Da haben ihn die zahlreichen Diplomaten also falsch verstanden. «Oder dann die Journalisten, denen traue ich überhaupt nicht», so der SVP-Bundesrat.

(amü)

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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Nelson Muntz
02.09.2019 20:02registriert Juli 2017
Trump und Ueli, better together...
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Defekte Demokratie
02.09.2019 21:53registriert Mai 2019
„Oder dann die Journalisten, denen traue ich überhaupt nicht». In seiner Rolle sollte er sich eher Sorgen machen, wer ihm noch traut. Sein Ansehen hat eh schon arg gelitten, und solche Aussagen sind wenig Staatsmännisch. Ein Trauerspiel, unser Herr Bundespräsident sollte sich vor Diplomaten etwas diplomatischer ausdrücken. Aber eben, es ist nicht anders zu erwarten - beschämend, wie sich unsere Politelite verhält.
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DrFreeze
02.09.2019 22:20registriert November 2018
Ganz einfach ehrenlos 😤
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Und plötzlich beschäftigt auch die SVP die Frauenfrage
Wen nominiert die SVP für die Ersatzwahlen vom 7. Dezember? Geht es nach Urgestein Christoph Blocher, wäre die Kandidatur einer Frau «begrüssenswert». Auch Toni Brunner wünscht sich «eine Auswahl». Ob er damit seine Partnerin Esther Friedli meint, lässt der alt Nationalrat allerdings offen.

«Es gibt eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden. Jetzt ist die Zeit zum Schweigen.» Schliesslich seien zurzeit noch viele Namen im Rennen, darunter auch «viele gute Frauen». Das ist alles, was SVP-Nationalrätin Esther Friedli an diesem Donnerstagabend im Toggenburg zu einer möglichen Bundesratskandidatur sagen will.

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