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ESC: Basel will Konzert in St. Jakobshalle, Public Viewing im Joggeli

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Basel will ESC in der St. Jakobshalle und Public Viewing im Joggeli

03.07.2024, 11:2403.07.2024, 11:24
St. Jakobshalle Basel
Hier soll 2025 der ESC stattfinden – wenn es nach der Stadt Basel geht: die St. Jakobshalle.Bild: Shutterstock

Der Kanton Basel-Stadt hat am Dienstag der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) das Bewerbungsdossier für den Eurovision Song Contest (ESC) 2025 präsentiert. Basel geht mit der St. Jakobshalle als Austragungsort ins Rennen, während das Joggeli als Public Viewing dienen soll, wie das Regierungspräsident Conradin Cramer am Mittwoch in einer Medienmitteilung bekanntgab.

Das Fussballstadion St. Jakob-Park soll somit als «Arena Plus» für zusätzliche 20'000 Fans zum Zuge kommen, die dort den Musikanlass auf der Leinwand mitverfolgen könnten. Damit will der Kanton auch für diejenigen ESC-Fans, die ohne Ticket anreisen, ein zusätzliches Angebot schaffen.

Im Juni hatte die Regierung auch die Option eines provisorisch überdachten Joggeli als Austragungsort ins Spiel gebracht. Eine Überprüfung habe jedoch ergeben, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis einer solchen Überdachung nicht stimme, ergänzte das Präsidialdepartement (PD) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Zudem sei eine temporäre Überdachung auch nicht nachhaltig.

Mit diesem Video bringt sich Basel als Austragungsort in Stellung.Video: YouTube/Basel Tourismus

Mithilfe einer temporären Deckenverstärkung soll die erforderte Deckenleistung in der St. Jakobshalle für eine allfällige Austragung des ESC gewährleistet sein. Die benachbarte Eishalle soll als Pressezentrum fungieren, wie es weiter in der Mitteilung heisst.

Programm unter anderem in der Messe und «Steine»

Die Basler Bewerbung erfolgt unter dem Motto «Crossing Borders» (Grenzen überwinden). Für die Fans und die Bevölkerung ist ein Begleitprogramm in der Stadt geplant. So ist ein «Eurovision Village» mit Musikprogramm sowie ein Club für Partygäste in der Messe vorgesehen.

In der Ausgehmeile Steinenvorstadt soll eine «Eurovision Street» eingerichtet werden, auf dem Barfüsserplatz eine Bühne für lokale Bands. Auch das Kleinbasler Rheinufer soll einbezogen werden, wie es weiter heisst.

Nebst Basel bewerben sich auch Zürich, Genf und Bern (zusammen mit Biel) als ESC-Austragungsort. Die SRG wird Ende August entscheiden. (sda)

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