Eine Lawine ist am Dienstagmorgen in der Walliser Region Zermatt niedergegangen. In der Folge war die Bahnstrecke zwischen Täsch und St. Niklaus unterbrochen, wie die Matterhorn-Gotthard-Bahn auf ihrer Webseite mitteilte. Der Präsident der Gemeinde Täsch, Mario Fuchs, teilte den Medien im mit, dass es keine Verletzten oder Schäden zu beklagen gebe. Der betroffene Bereich war seit dem Vortag gesperrt. Auf ihrer Website teilt die Matterhorn-Gotthard Bahn mit, dass der Verkehr «aufgrund einer Lawine» auf der Strecke zwischen Täsch und St. Niklaus unterbrochen ist. Sie weist auch darauf hin, dass ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet wurde, wobei «mit Wartezeiten zu rechnen» sei. (sda)
Wegen einer Lawine ist die Verbindung der Matterhorn-Gotthard-Bahn auf der Strecke nach Zermatt unterbrochen.Video: watson/zvg
Extremwetter
Massive Lawine bei Täsch +++ über 1300 Menschen in Graubünden ohne Strom
Kräftiger Schneefall und stürmischer Wind sorgen Anfang Woche in den Alpen für eine heikle Lawinensituation. Im Liveticker erfährst du alles zur aktuellen Wetterlage in der Schweiz.
Das Wichtigste in Kürze
- Der kräftige Schneefall in der Schweiz lässt die Gefahr von Lawinen weiter ansteigen. Für viele Teile der Alpen spricht der Bund eine Warnung aus.
- Der Bund hat für Teile des Wallis wegen akuter Lawinengefahr gar die höchste Gefahrenstufe ausgerufen. Es kommt zu erheblichen Vekehrseinschränkungen.
- Viel Neuschnee gibt es auch in anderen Teilen der Schweiz, insbesondere in den Bergregionen. Falls du die Schneemassen fotografiert hast, kannst du sie gerne mit uns teilen:
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13:21
Bahnstrecke von Täsch nach Zermatt wegen Lawine unterbrochen
13:16
Leserbild aus Walenstadtberg
Aus Walenstadtberg (850 m ü. M) erreicht uns dieses Bild einer Leserin. Auch hier hat es kräftig Neuschnee gegeben.

13:09
Was ist alles passiert? Eine Übersicht
Die Lawinengefahr bleibt am Dienstag im gesamten Wallis hoch. Bisher sind keine neuen Schäden bekannt. Zahlreiche Skigebiete sind geschlossen und der Zugverkehr im Oberwallis ist weiterhin beeinträchtigt. Die Walliser Kantonspolizei hatte am Dienstagmorgen noch keine Kenntnis von Schäden, die in der Nacht entstanden waren. Zahlreiche Strassen waren gesperrt, darunter die Hauptstrassen zu den Ferienorten Saas-Fee und Saas-Grund, Zermatt, Zinal und Arolla. In Orsières im Unterwallis war die Kantonsstrasse zwischen La Fouly und Somlaproz wegen Lawinengefahr gesperrt. Auch der Abschnitt Liddes-Chandonne ist seit Dienstagmorgen gesperrt. Im Val d'Hérens war die Strasse zwischen Mâche und Léteygeon ab 12.00 Uhr bis auf Weiteres für den Verkehr gesperrt. Die Strasse zum Autoverlad beim Lötschbergtunnel in Goppenstein war ebenfalls gesperrt. Der Autoverkehr durch den Tunnel ist nach Angaben der BLS bis Dienstag 17.30 Uhr nicht möglich. Aufgrund des schlechten Wetters und der Lawinengefahr bleibt das Skigebiet im Lötschental für den Rest des Tages geschlossen. Ebenfalls geschlossen sind die Unterwalliser Skigebiete Les Marécottes, Verbier und Les 4 Vallées.
In Orsières wurden am Montagmorgen mehrere Gebiete evakuiert. Die Evakuierungen bleiben bis auf Weiteres und mindestens bis Mittwoch bestehen.
In Orsières wurden am Montagmorgen mehrere Gebiete evakuiert. Die Evakuierungen bleiben bis auf Weiteres und mindestens bis Mittwoch bestehen.
12:38
Wie geht es weiter mit dem Wetter?
Während es am Dienstagnachmittag in den Alpen weiterschneit, lässt der Niederschlag gegen Abend nach, wie SRF Meteo schreibt. Am Mittwochmorgen wird dann voraussichtlich für eine kurze Zeit die Sonne scheinen – zumindest im Graubünden. Doch dann kommen aus dem Westen erneut Wolken auf, es muss mit weiterem Schneefall gerechnet werden, wie ein Blick auf den Niederschlagsradar zeigt.
Niederschlagsprognose für Mittwochmittag
Niederschlagsprognose für Mittwochmittag
12:26
Über 1300 Menschen sind in Graubünden wegen Schneefällen ohne Strom
In Graubünden ist wegen der starken Schneefälle in zahlreichen Haushalten der Strom ausgefallen. In Obersaxen stürzte am Montagabend ein Baum auf eine Stromleitung. Andernorts sorgten Schneeentladungen zu Stromausfällen. 1334 Haushalte waren betroffen.
Die Stromunterbrüche hätten von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden gedauert, schrieb das Energieunternehmen Repower am Dienstagvormittag. Betroffen waren demnach Haushalte in der Surselva und im Prättigau.
In Obersaxen stürzte am Montagabend ein Baum wegen der Schneelast auf eine 16-kV-Leitung. Folglich waren 640 Menschen über teilweise mehrere Stunden ohne Strom. Ebenfalls am Montag sorgte eine Schneeentladung bei Valendas für einen Unterbruch in 300 Haushalten. Am Dienstagmorgen sorgten ebenfalls Schneeentladungen in Valzeina und Grüsch für Stromausfälle in knapp 400 Haushalten. (sda)
Die Stromunterbrüche hätten von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden gedauert, schrieb das Energieunternehmen Repower am Dienstagvormittag. Betroffen waren demnach Haushalte in der Surselva und im Prättigau.
In Obersaxen stürzte am Montagabend ein Baum wegen der Schneelast auf eine 16-kV-Leitung. Folglich waren 640 Menschen über teilweise mehrere Stunden ohne Strom. Ebenfalls am Montag sorgte eine Schneeentladung bei Valendas für einen Unterbruch in 300 Haushalten. Am Dienstagmorgen sorgten ebenfalls Schneeentladungen in Valzeina und Grüsch für Stromausfälle in knapp 400 Haushalten. (sda)
12:25
«Es schneit seit 36 Stunden am Stück»
Ein watson-User schickt uns dieses Bild von einem Parkplatz in Anzère, einem Feriendorf im Kanton Wallis: Er schreibt dazu: «Es schneit seit 36 Stunden am Stück.»
Auch in Sedrun dürfte das Ausbuddeln der Autos etwas länger dauern, wie dieses Leserbild zeigt:

Auch in Sedrun dürfte das Ausbuddeln der Autos etwas länger dauern, wie dieses Leserbild zeigt:
12:04
Die erste Februarhälfte: Deutlich zu mild und wenig Schnee
Die aktuelle Wettersituation im Wallis lässt diesen Schluss nur schwer zu, doch die erste Hälfte des Februars war deutlich milder als im langjährigen Schnitt. Das zeigt diese Karte von MeteoNews:
Auch die Schneehöhen liegen in grossen Teilen der Schweiz unter dem Durchschnitt, wie diese Karte zeigt:
Besonders in den östlichen Alpen liegt aktuell sehr viel weniger Schnee als normal. Das rührt auch von den Niederschlagsmengen her, die regional starke Unterschiede aufweisen. So fiel besonders im Bündnerland unterdurchschnittlich wenig Niederschlag, «sonst aber war es in der Regel zu nass, im Westen und im Wallis sowie im Norden zum Teil sogar massiv», schreibt MeteoNews. In Visp und in Genf fiel beispielsweise mehr als das vierfache der durchschnittlichen Menge.

Auch die Schneehöhen liegen in grossen Teilen der Schweiz unter dem Durchschnitt, wie diese Karte zeigt:
Besonders in den östlichen Alpen liegt aktuell sehr viel weniger Schnee als normal. Das rührt auch von den Niederschlagsmengen her, die regional starke Unterschiede aufweisen. So fiel besonders im Bündnerland unterdurchschnittlich wenig Niederschlag, «sonst aber war es in der Regel zu nass, im Westen und im Wallis sowie im Norden zum Teil sogar massiv», schreibt MeteoNews. In Visp und in Genf fiel beispielsweise mehr als das vierfache der durchschnittlichen Menge.
11:42
Weitere Leserbilder aus Graubünden
Aus Laax erreicht uns dieses Leserbild:
Auch Sedrun hat sich in ein Winter-Wonderland verwandelt:

Auch Sedrun hat sich in ein Winter-Wonderland verwandelt:
11:28
Massive Lawine bei Täsch
Wegen einer Lawine ist die Verbindung der Matterhorn-Gotthard-Bahn auf der Strecke nach Zermatt erneut unterbrochen. Die Kantonspolizei Wallis bestätigt den Niedergang. Ein watson-User hat die Lawine auf Video eingefangen:
11:02
Weitere Schneebilder aus dem Wallis
Diese Leserbilder aus Blitzingen im Kanton Wallis zeigen: Teilweise liegt der Schnee hier bis zu 80 Zentimeter hoch.

10:58
Unterbrüche im Bahnverkehr
Nicht nur der Strassen-, sondern auch der Bahnverkehr ist vom anhaltenden Schneefall in den Alpen betroffen. So kommt es auf verschiedenen Strecken – viele davon im Wallis – zu Unterbrüchen. Hier gibt es aktuell Störungen:
- Wegen Lawinengefahr ist die Strecke Frutigen – Brig unterbrochen. Betroffen ist die Linie RE1. Die Unterbrechung dauert laut SBB bis Samstagfrüh an. Es sind Ersatzbusse im Einsatz.
- Auch die Strecke Martigny – Orsières ist wegen «starken Schneefalls» unterbrochen, wie die SBB mitteilen. Betroffen ist die Linie R82 und der Unterbruch dürfte bis Mitternacht andauern.
- Die Strecke zwischen Martigny nach Chamonix in Frankreich ist ebenfalls wegen Unwetter geschlossen.
- In der Ostschweiz, zwischen Weissbad und Wasserauen, ist die Linie S23 unterbrochen. Der Grund hier ist nicht der Schnee, sondern Windböen.
- Wegen Lawinengefahr ist die Strecke Frutigen – Brig unterbrochen. Betroffen ist die Linie RE1. Die Unterbrechung dauert laut SBB bis Samstagfrüh an. Es sind Ersatzbusse im Einsatz.
- Auch die Strecke Martigny – Orsières ist wegen «starken Schneefalls» unterbrochen, wie die SBB mitteilen. Betroffen ist die Linie R82 und der Unterbruch dürfte bis Mitternacht andauern.
- Die Strecke zwischen Martigny nach Chamonix in Frankreich ist ebenfalls wegen Unwetter geschlossen.
- In der Ostschweiz, zwischen Weissbad und Wasserauen, ist die Linie S23 unterbrochen. Der Grund hier ist nicht der Schnee, sondern Windböen.
10:49
Schweizer und französische Truppen absolvieren Übung im Schnee
Am Montag geriet eine Militärübung im Gebiet Hongrin im Kanton Waadt in den Schnee. Die Bilder sind eindrücklich:
Die Übung fand am Rande eines Pressebriefings über die gemeinsame Ausbildung von Schweizer und französischen Infanterieverbänden statt.
Die Übung fand am Rande eines Pressebriefings über die gemeinsame Ausbildung von Schweizer und französischen Infanterieverbänden statt.
10:36
Die weiteren Wetteraussichten
Ein Blick auf den 8-Tage-Ausblick von MeteoNews zeigt: Ab Samstag steigen die Temperaturen wieder:
Aktuell liegt die Schneefallgrenze im Norden der Schweiz auf 500 bis 700 Metern. Bis zum Samstag wird sie aber bis auf 1400 Meter steigen. Ab Sonntag winken im Norden dann wieder Maximaltemperaturen von bis zu 14 Grad und eventuell sogar der eine oder andere Sonnenstrahl.
Dieses wechselhafte Wetter verdanken wir dem «Frontenkarussell», wie MeteoNews schreibt. Damit umschreibt der Wetterdienst die Westströmung, welche feuchte Luft vom Atlantik wie ein Förderband in die Schweiz schickt. Hier stauen sich diese Luftmassen am Alpennordrand und es kommt zu starken Niederschlägen. Erst ab Freitag steigt der Luftdruck deutlich an und dieses Förderband verliert an Kraft. Das Resultat: «Die Luft im Alpenraum wird dadurch von oben her trockener, zwischen hochnebelartiger Bewölkung zeigt sich auch mal die Sonne, die Niederschläge klingen ab», so MeteoNews.
Aktuell liegt die Schneefallgrenze im Norden der Schweiz auf 500 bis 700 Metern. Bis zum Samstag wird sie aber bis auf 1400 Meter steigen. Ab Sonntag winken im Norden dann wieder Maximaltemperaturen von bis zu 14 Grad und eventuell sogar der eine oder andere Sonnenstrahl.
Dieses wechselhafte Wetter verdanken wir dem «Frontenkarussell», wie MeteoNews schreibt. Damit umschreibt der Wetterdienst die Westströmung, welche feuchte Luft vom Atlantik wie ein Förderband in die Schweiz schickt. Hier stauen sich diese Luftmassen am Alpennordrand und es kommt zu starken Niederschlägen. Erst ab Freitag steigt der Luftdruck deutlich an und dieses Förderband verliert an Kraft. Das Resultat: «Die Luft im Alpenraum wird dadurch von oben her trockener, zwischen hochnebelartiger Bewölkung zeigt sich auch mal die Sonne, die Niederschläge klingen ab», so MeteoNews.
10:27
Es fällt weiterhin Schnee im Wallis
Aus dem Kanton Wallis, genauer aus dem Ort Mund in der Gemeinde Naters, erreicht uns dieses Leserbild:
Laut MeteoSchweiz dürfte der Schneefall hier mit Unterbrüchen bis zum Sonntagmorgen anhalten.
Laut MeteoSchweiz dürfte der Schneefall hier mit Unterbrüchen bis zum Sonntagmorgen anhalten.
10:21
Hier gab es in den letzten drei Tagen am meisten Neuschnee
Alle drei MeteoSchweiz-Messstationen, an denen in den letzten drei Tagen am meisten Neuschnee gemessen wurde, liegen im Wallis. In Montana gab es sogar fast einen Meter. Hier die Liste:
1. Montana: 91 Zentimeter
2. Leukerbard: 81 Zentimeter
3. Fionnay: 78 Zentimeter
Doch auch in den restlichen Alpen gab es teilweise über einen halben Meter Neuschnee in drei Tagen. In Andermatt im Kanton Uri gab es 67 Zentimeter und in Arosa in Graubünden ebenfalls 65 Zentimeter. (leo)
1. Montana: 91 Zentimeter
2. Leukerbard: 81 Zentimeter
3. Fionnay: 78 Zentimeter
Doch auch in den restlichen Alpen gab es teilweise über einen halben Meter Neuschnee in drei Tagen. In Andermatt im Kanton Uri gab es 67 Zentimeter und in Arosa in Graubünden ebenfalls 65 Zentimeter. (leo)
10:07
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9:15
Autoverlad am Furka und Lötschberg eingestellt
Der Autoverlad am Furka und Lötschberg bleibt eingestellt, zumal auch die Zufahrt zu den Verladestationen derzeit nicht möglich ist. Namentlich gesperrt wurde unter anderem die Strasse zwischen Goppenstein und Gampel-Steg. Gesperrt sind derzeit auch die Hauptstrassen zu den Ferienorten Saas Fee und Saas Grund, Zermatt, Zinal und Arolla (VS). Aufgrund der Lawinengefahr gab das Skigebiet Les Marécottes bekannt, dass es für den Rest des Tages geschlossen bleibt. In Orsières gelten für mehrere Gebiete, die am Montagmorgen evakuiert werden mussten, bis auf Weiteres und mindestens bis Mittwoch dieselben Anweisungen. Weiter gab auch das Skigebiet Grächen bekannt, dass es aufgrund starker Winde am Dienstag geschlossen bleibe. Aktuell ist auch die Seestrecke der Klöntalerstrasse zwischen Rhodannenberg und Vorauen im Kanton Glarus aufgrund der Lawinengefahr gesperrt, wie aus einer Meldung auf der nationalen Alarm-App Alertswiss hervorgeht. Die Sperrung werde «bis auf weiteres» aufrecht bleiben, hiess es.
9:13
Verkehrsprobleme wegen des Wintereinbruchs in den Bergen halten an
Nach wie vor sind viele Strassen in den Schweizer Alpenregionen wegen der anhaltenden Lawinengefahr gesperrt. Besonders betroffen ist das Wallis, wo am Dienstagmorgen denn auch die höchste Lawinengefahrenstufe ausgerufen wurde. Auf gewissen Strecken sorgte auch die eingeführte Schneekettenpflicht für Staus und Störungen des Verkehrsflusses. Das betreffe aktuell etwa die Brünigpass-Strecke der A8 zwischen Sarnen OW und Brienz BE, teilte der Verkehrsinformationsdienst Viasuisse am Dienstagmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Ansonsten habe sich die Verkehrssituation auf den Strassen seit dem Montag nicht gross geändert.
8:49
Gefahrenstufe 5 ist sehr selten
Dass der Bund für eine Region die höchste Gefahrenstufe ausruft, ist sehr selten. Gemäss dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SFL) wird die höchste Lawinengefahrenstufe in nur 0,1 Prozent aller Wintertage herausgegeben. (ome)

8:38
In diesen Teilen des Wallis droht die höchste Gefahr
Der Bund hat für Teile des Wallis wegen akuter Lawinengefahr die höchste Gefahrenstufe ausgerufen. Dies gilt für die Gebiete Val d'Entremont-Val Ferret, Emosson, Conthey-Fully, Montana, Leukerbad - Lötschental, Riederalp und Konkordia. Der Bund ruft die Bevölkerung auf, die Sperrungen zu beachten. Verkehrswege und Siedlungen können akut gefährdet sein. (ome)
8:18
Höchste Gefahrenstufe im Wallis – Bund warnt vor Lawinen
Der kräftige Schneefall in der Schweiz lässt die Gefahr von Lawinen weiter ansteigen. Für viele Teile der Alpen spricht der Bund eine Warnung aus. Für Teile des Wallis gilt gar die höchste Alarmstufe (sehr grosse Gefahr). In den dunkelrot markierten Gebieten sind «viele sehr grosse und spontane Lawinen zu erwarten», heisst es. Der Bund empfiehlt deshalb, auf Schneesport abseits geöffneter Pisten und Routen zu verzichten. Zudem könnten Lawinen auch ausserhalb der bekannten Lawinenzüge vorstossen, schreibt der Bund. (ome)

7:46
Loipen geschlossen
Feriengäste im Goms brauchen viel Geduld. Im Langlaufparadies ist wegen der Lawinengefahr aktuell nur eine von 36 Loipen geöffnet. Auch die Skilifte in der Region sind geschlossen. (cma)

6:31
Wegen Lawinenrisiko: Kantonsstrasse im Saas-Tal gesperrt
Wegen des derzeit erhöhten Lawinenrisikos wird auch die Kantonsstrasse zwischen Saas-Balen und Stalden gesperrt. Dies teilte die Gemeinde Saas-Fee auf ihrer Webseite mit. Alle Dörfer ab Saas-Balen sind damit vorerst nicht per Auto erreichbar, auch Tourismusdestination Saas-Fee. Die Sperre dauert vom Montagabend um 20 Uhr bis auf unbestimmte Zeit. Das nächste Update will die Gemeinde am Dienstagmittag liefern. (con)

6:27
Weiter Einschränkungen im Wallis
Nach der Entgleisung des Zuges in Goppenstein VS kommt es in der Region zu weiteren Einschränkungen aufgrund des Wetters. Die Strasse zwischen Goppenstein und Gampel-Steg bleibt vorerst geschlossen. Auch der Autoverlad am Lötschberg zwischen Goppenstein und Kandersteg wird temporär eingestellt.
Darüber hinaus fahren die RegioExpress-Züge von Spiez Richtung Lötschberg vorerst nur noch bis Kandersteg und wenden dort, wie die Bahngesellschaft BLS mitteilte. Damit ist der Bahnverkehr zwischen Kandersteg und Brig eingestellt. Die Sperre dauert voraussichtlich bis Dienstagmittag. (con/sda)
Darüber hinaus fahren die RegioExpress-Züge von Spiez Richtung Lötschberg vorerst nur noch bis Kandersteg und wenden dort, wie die Bahngesellschaft BLS mitteilte. Damit ist der Bahnverkehr zwischen Kandersteg und Brig eingestellt. Die Sperre dauert voraussichtlich bis Dienstagmittag. (con/sda)
