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Frauenquote, Amtszeitbeschränkung, Transparenz: Viele neue Ideen bei der FIFA 

Kurz vor weiteren Beratungen des Exekutivkomitees des Fussball-Weltverbands FIFA in Zürich hat es erneut Festnahmen im Hotel Baur au Lac gegeben. Unter den Verhafteten: Ranghohe lateinamerikanische Funktionäre. An einer Pressekonferenz am Nachmittag stand jedoch etwas anderes im Zentrum: Die Reformvorschläge der FIFA.



Was wir bis jetzt wissen:

Ticker: FIFA-Skandal: Die x-te

Kurz vor weiteren Beratungen des Exekutivkomitees des Fussball-Weltverbands FIFA sind in Zürich zwei weitere FIFA-Funktionäre festgenommen worden. Sie werden verdächtigt, Bestechungsgelder in Millionenhöhe angenommen zu haben.

Die zwei FIFA-Funktionäre seien am Donnerstag von der Kantonspolizei Zürich festgenommen und in Auslieferungshaft versetzt worden, teilte das Bundesamt für Justiz (BJ) mit. Die Namen der beiden Funktionäre will das BJ im Verlaufe des Tages bekannt geben.

Die auf Anordnung des Bundesamtes für Justiz (BJ) in Zürich festgenommenen FIFA-Funktionäre sind noch heute von der Kantonspolizei Zürich zu den US-Verhaftsersuchen angehört worden. Sie widersetzen sich der Auslieferung an die USA, teilt das BJ mit.

Folgende Personen befinden sich in Auslieferungshaft : Alfredo Hawit, Präsident des Nord- und Zentralamerikanischen und Karibischen Fussballverbandes (CONCACAF) und Vizepräsident der FIFA, honduranischer StaatsangehörigerJuan Angel Napout, Präsident des Südamerikanischen Fussballverbandes (CONMEBOL) und FIFA-Funktionär, paraguayischer Staatsangehöriger.

Pikant: Bei den Verhafteten handelt es sich um die Nachfolger von Jeffrey Webb (Conacaf) und Eugenio Figueredo (Conmbebol), welche erst vergangenen Frühling festgenommen wurden.

Das BJ wird nun die USA auffordern, für die beiden FIFA-Funktionäre innert der vom bilateralen Auslieferungsvertrag vorgesehenen Frist von 40 Tagen formelle Auslieferungsersuchen zu stellen. Sobald diese Ersuchen eingetroffen sind, wird das Auslieferungsverfahren weitergeführt. Die betroffenen Personen können jederzeit noch bis zum erstinstanzlichen Entscheid des BJ einer vereinfachten Auslieferung zustimmen.

Die Haftanordnung des BJ stütze sich auf Verhaftsersuchen des US-Justizministeriums vom 29. November, schreibt das BJ. Die beiden hochrangigen FIFA-Funktionäre werden verdächtigt, Bestechungsgelder als Gegenleistung für den Verkauf von Vermarktungsrechten im Zusammenhang mit der Austragung von Fussballturnieren in Lateinamerika und von WM-Qualifikationsspielen erhalten zu haben.

Die Straftaten seien gemäss Verhaftsersuchen teilweise in den USA abgesprochen und vorbereitet worden, teilte das BJ weiter mit. Zudem seien Zahlungen über US-Banken abgewickelt worden.

In dem Hotel hatte es bereits Ende Mai am Rande einer FIFA-Sitzung Durchsuchungen gegeben. Mehrere Funktionäre waren damals festgenommen worden.

Verdächtige stammen wohl aus Lateinamerika


«Diesmal ohne Leintücher», schrieb Sam Borden, Korrespondent der NY Times. Und diesmal wurden die Funktionäre durch die Hintertür abgeführt:

Auf der zweitägigen Sitzung der FIFA-Exekutive, die am Donnerstag endet, steht unter anderem die Diskussion über den Reformkatalog für den krisengeschüttelten Weltverband auf der Tagesordnung. (egg/sda/dpa/cma)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sverige 03.12.2015 13:27
    Highlight Highlight Und warum wehren sie sich vor der Auslieferung, wenn sie "doch" nichts zu befürchten haben? Damit haben die sich schon mal verraten! Gut und weiter so. Räumt diesen Sauladen nur auf.
    9 0 Melden
  • dä dingsbums 03.12.2015 08:41
    Highlight Highlight Als FIFA Funktionär würde ich dieses Hotel in Zukunft meiden. :-)
    13 1 Melden
  • Oly 03.12.2015 08:13
    Highlight Highlight Sie lesen eine Dauerwerbesendung des Hotels Baur au Lac. Die Wellness-Oase für FIFA-Funktionäre und andere zwielichtigen Gestalten. Mit Limusinen-Service in den nächsten U-Haft-Knast.
    21 2 Melden
  • Newalley 03.12.2015 07:38
    Highlight Highlight Warum werden diese Leute nicht schon bei der Einreise festgenommen? So geräht jedesmal noch das Hotel mit in die Schlagzeile
    11 2 Melden
    • R&B 03.12.2015 12:47
      Highlight Highlight Weiss das jemand?
      1 0 Melden
  • Gustav.s 03.12.2015 07:29
    Highlight Highlight Die hätten wohl besser mit Drogen und Waffen im grossen Stil gedealt dann würde sowas nicht passieren.
    15 1 Melden

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