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ARCHIV - ZUR MELDUNG ZUM JAHRESERGEBNIS 2018 VON BELL AM MITTWOCH, 13. FEBRUAR 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Lastwagen und ein Gebauede der Bell Gruppe, fotografiert am Dienstag, 13. Februar 2018 in Basel. (KEYSTONE/ Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

13 Menschen nach Chemieunfall bei Bell in Basel im Spital



In einem Produktionsbetrieb des Fleischverarbeiters Bell in Basel ist es am Dienstag zu einem Chemieunfall gekommen. Dabei trat laut Polizei Ammoniak aus. 13 Personen wurden zur Kontrolle in Spitäler gebracht. Für die Umwelt bestand der Behörde zufolge keine Gefahr.

Arbeiter hätten kurz nach 21 Uhr im Inneren eines Produktionsgebäudes an der Neudorfstrasse das Ventil einer Kälteanlage ausgewechselt, als «eine kleine Menge» Ammoniak ausgetreten sei, teilte die baselstädtische Staatsanwaltschaft in der Nacht auf Mittwoch mit.

Die Arbeiter flüchteten in der Folge auf das Dach der Halle. Von dort wurden sie von der Feuerwehr mit einer Leiter gerettet.

Messungen und Abklärungen durch Spezialisten ergaben laut der Staatsanwaltschaft, dass keine Gefahr für die Umwelt bestand. Der Grund der Havarie ist noch nicht geklärt und Gegenstand von Ermittlungen.

Basel ist einer von über einem Dutzend Standorten des Fleischverarbeiters Bell in der Schweiz. In der Stadt befindet sich ebenfalls der Hauptsitz. Das Unternehmen mit Marken wie Eisberg, Hilcona und Hügli beschäftigt in 15 Ländern total über 12'000 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über vier Milliarden Franken. 2019 feiert der Betrieb den 150. Geburtstag von Firmengründer Samuel Bell. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • cille-chille 10.04.2019 06:30
    Highlight Highlight Und mein erster Gedanke:

    Fleischproduktion & Chemie?
    Passt ja mal gut zusammen.
    • Jein 10.04.2019 07:24
      Highlight Highlight Ammoniak wird bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts inder Lebensmittelindustrie als Kühlmittel eingesetzt...und da Bell ihren Kunden wohl lieber keine Salmonellen gibt wird es halt verwendet.
    • biszumbitterenende 10.04.2019 07:44
      Highlight Highlight Ist ja klar das Bell Kühlsysteme benötigt. Auch Ihr Kühlschrank zu Hause beinhaltet ein Kältemittel. Wobei Ammoniak meiner Meinung nach sogar eines der umweltvergräglicheren Kältemittel ist, wenn man es mit früher eingesetzten Kältemitteln vergleicht.
    • cille-chille 10.04.2019 07:46
      Highlight Highlight War mir ja schon klar, dass Bell und Novartis kein Place-Sharing betreiben.
      Und doch hätte ich jetzt gedacht, dass ein Branchenüblicher Arbeitsunfall als Fleisch-Fliessbandarbeiter, nicht unbedingt mit Chemie zu tun hat...

      Zeigt mir auch ein wenig auf, wie tief die Chemie ( & Chemielobby) in unserem Leben verwurzelt ist. Was mich auch nachdenklich stimmt.
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  • legalizeit 10.04.2019 06:05
    Highlight Highlight Nicht gewusst, dass bell ein pharmaunternehmen ist.
    • JarlUrlak 10.04.2019 10:17
      Highlight Highlight hast du den Text unter der Überschrift auch gelesen?
    • legalizeit 10.04.2019 13:19
      Highlight Highlight Was hat denn bitteschön Ammoniak in einer Fleischfabrik zu suchen?!
    • legalizeit 10.04.2019 13:19
      Highlight Highlight *ironieistnichtfürjeden*
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