Schweiz
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Sarah Akanji

Sarah Akanji hat 2016 das Frauenteam beim FC Winterthur gegründet und konnte bereits im Juni 2018 mit diesem in die 1. Liga aufsteigen. bild: instagram/akanjisa

«Wir suchen Sponsoren» – warum niemand in den Schweizer Frauenfussball investiert

Während die USA-Spielerinnen jubeln, herrscht im Schweizer Frauenfussball Tristesse. In einem Brief fordert die Winterthurer Fussballerin und Politikerin Sarah Akanji mehr Lohn und mehr Zuschauer. Doch der Schweizer Fussballverband winkt ab.



Der WM-Final der Frauen in Frankreich war der Abschluss intensiver Wochen für den Frauenfussball: Ob politische Statements von Spielerinnen, mediale Diskussionen und Analysen zum weiblichen Fussball oder Tweets von US-Präsident Trump – die Frauen-WM hat den Nerv der Zeit getroffen.

Auch wenn die Schweiz nicht von der Partie war, sorgte das Turnier auch hierzulande für Debatten. Noch bevor die WM begann, lancierte die Winterthurer Fussballerin und SP-Kantonsrätin Sarah Akanji mit Parteikollegen eine Petition. Sie forderte, dass das Schweizer Fernsehen nicht nur einzelne, sondern alle Spiele live zeigt.

Am Tag des WM-Finals verschickte sie bereits die nächste Forderung. In einem Brief an den Schweizer Fussballverband (SFV) stellte sie vier Forderungen für die Förderung des Frauenfussballs. Akanji fordert:

Akanji verfolgte den WM-Final live in Lyon, jetzt will sie weiterkämpfen: «Der Frauenfussball hat durch die WM einen grossen medialen Aufschwung erlebt. Aber jetzt müssen wir weitermachen und den Boom nicht abflachen lassen», sagt die Fussballerin und Schwester vom Profi-Fussballer Manuel Akanji. «Wir wollen mit dem Brief dem SFV Druck machen, damit der Frauenfussball den Platz und Respekt bekommt, den wir verdienen.» Und das hänge auch mit den finanziellen Mitteln zusammen. «Der SFV muss mehr in den Frauenfussball investieren», fordert Akanji.

Hier sieht sich der Schweizer Fussballverband (SFV) bereits an seinem Limit. «Wir investieren bereits jährlich über vier Millionen Franken in den Frauenfussball», sagt SFV-Sprecher Marco von Ah. Der Frauenfussball sei auf dem Werbemarkt einfach zu wenig lukrativ und dieser erkenne das Potential des Sports noch nicht. «Deshalb sind wir seit Längerem auf der Suche nach einem grossen Presenting-Sponsor für die Schweizer Meisterschaft.»

Doch auch wenn das Schweizer Nationalteam an der Weltmeisterschaft mitgespielt hätte, bis zur Schlussphase hätten sie es nicht geschafft. «Da herrscht ein anderes Leistungsniveau. Die USA ist eine Profitruppe, sie trainieren fast wie ein Klubteam», sagt von Ah. Hier sieht Sarah Akanji das Problem: «Für die Schweizerinnen ist es gar nicht möglich, an ein solches Niveau heranzukommen, denn Profi-Fussballspielerinnen müssen neben täglichen Trainings normal arbeiten.» Vom Zeit-Leistungs-Problem berichtet auch Tatjana Haenni, Frauenfussball-Ressortleiterin beim SFV. In einem Interview mit der Sonntagszeitung sagt sie: «Viele hören mit 22 Jahren auf, weil sie müde sind. Beruf, Karriere, Schule...und siebenmal pro Woche Training. Nach ein paar Jahren setzen sie ihre Prioritäten auf das private und berufliche Leben

Deshalb fordert Akanji in ihrem Brief auch mehr Lohn für Spitzen-Fussballerinnen. Diese Forderung will der SFV nicht kommentieren und verweist auf die einzelen Klubs.

Trotz allem: Die Anzahl Spielerinnen hat in den letzten zehn Jahren stetig zugenommen. Bereits vor der Frauen-WM stieg die Zahl steil an.

So ist die Zahl der Frauenfussballerinnen in der Schweiz explodiert

Als nächstes wolle man sich mit dem SFV an einen Tisch setzen und die Forderungen besprechen. Ob es zu einem Streik bei den Frauenfussballerinnen kommt? «So etwas ist nicht geplant. Noch nicht», sagt Akanji.

Anmerkung: In einer früheren Version dieses Artikels wurde die Grafik zur Anzahl der Fussballerinnen anders dargestellt. Mittlerweile wurde der Ausschnitt angepasst. Wir entschuldigen uns für allfällige Missverständnisse!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Friedhofsgärtner 09.07.2019 10:38
    Highlight Highlight @Jara Helmi,
    Wird watson sich denn zu der verfälschten Grafik äussern oder nicht? Im Sinne der Glaubwürdigkeit und in Zeiten von „fake-news“ wäre ein Korrigendum hier mehr als angebracht.
    • Martin Lüscher 09.07.2019 12:36
      Highlight Highlight @Friedhofsgärtner: Wir haben die in der Tat irreführende Grafik unterdessen angepasst und diese Änderung im Text transparent gemacht.
    • Friedhofsgärtner 10.07.2019 10:14
      Highlight Highlight @Martin Lüscher,
      Top! Herzlichen Dank für die Antwort.
  • aligator2 09.07.2019 09:55
    Highlight Highlight Hier sieht Sarah Akanji das Problem: «Für die Schweizerinnen ist es gar nicht möglich, an ein solches Niveau heranzukommen, denn Profi-Fussballspielerinnen müssen neben täglichen Trainings normal arbeiten.»

    Musst du nebenbei arbeiten, bist du kein Profi.
  • aligator2 09.07.2019 09:42
    Highlight Highlight "In einem Brief fordert die Winterthurer Fussballerin und Politikerin Sarah Akanji mehr Lohn und mehr Zuschauer."

    Schon ein wenig selbstgefällig, wenn man mehr Zuschauer fordert.
  • Staedy 09.07.2019 09:41
    Highlight Highlight Frauenfussball explodiert nennt ihr dies? Das ist eine Behauptung aus dem Umfeld der Fraunefussballklubs und dem SFV die einfach nicht belegt werden können. Man versucht mit reisserischen Aussagen etwas anzukurbeln, was einfach kleinen entsprechenden Markt findet. Eher eine erfreuliche Entwicklung nach oben.......und am Ende reguliert halt der Markt das Ganze und wo keiner oder nur ein bescheiden begrenzter vorhanden ist, können die Honigtöpfe nicht prall gefüllt sein.
  • Johnny_Hoeks 09.07.2019 07:15
    Highlight Highlight Die Frauen-WM war ganz toll, und doch: Die verhinderte NLA-Fussballerin und Stets-Benachteiligte Frau Akanji, schon Politikerin durch und durch, nervt mit jeder neuerlichen Wortmeldung mehr. "Wir sind Leute, die Dinge durchdenken", hat sie am Sonntag in einer grossen Boulevardzeitung getrötet und jetzt schon der nächste Wurf. Würde ihr vorschlagen, dass sie alles nochmals durchdenkt.
  • Al_1 09.07.2019 01:54
    Highlight Highlight Die Forderung nach mehr Lohn ist m.E der falsche Ansatz. Viel eher braucht es ein anderes (Ausbildungs-)Model als bei den Männer: Förderung des Breitenfussballs und Sicherstellung einer qualitativ guten Amateurmeisterschaft. Wobei die besten Talente gezielt durch ein US College Stipendium unterstützt/gefördert werden. Davon würden sie um ein vielfaches mehr profitieren: Unteranderem vom hohen US Niveau, welches sie nebenbei für ein womögliches ProfiAuslandsengagement vorbereitet würde. Gleichzeitig würde es ihnen damit erlauben sich mit einer Weiterbildung zusätzlich abzusichern.
  • Grohenloh 08.07.2019 23:32
    Highlight Highlight „... fordert mehr Zuschauer“

    😄

    Also die Leute auf der Strasse zusammentreiben und ins Stadion prügeln?

    Hallo! Zuschauen tut wen es interessiert. Leider interessiert Frauenfussball nicht so viele.

    Fordern als nächste die WasserballerInnen mehr Zuschauer?
  • Mira Bond 08.07.2019 23:25
    Highlight Highlight Frau Akanji versucht etwas Schwung in die dürre Schweizer Frauenfussball-Landschaft zu bringen und die Reaktionen hier: 🤷‍♂️ Sorry Frauen, für Euch reicht das Geld leider nicht...👎
    • phreko 09.07.2019 01:15
      Highlight Highlight Woher kommt denn das Geld bei den Männern?
    • Friedhofsgärtner 09.07.2019 08:21
      Highlight Highlight Das Frau Akanji den Frauenfussball voranbringen will ist eine super Sache. Auch dass sie die aktuelle Medienaufmerksamkeit nutzt ist schlau.

      Doch statt sich einzugestehen dass der Frauenfussball als eigene Sportart noch ganz am Anfang seiner wirtschaftlichen Entwicklung steht, vergleicht sie ihn mit dem Männerfussball.. einer Multimillarden Dollar Industrie. Und dann wird auch noch der Eindruck erweckt, dass der Frauenfussball wegen des Männerfussballs nicht floriert. Es ist doch wohl eher so, dass er im Fahrwasser des Männerfussballs schon relativ weit gekommen ist, für das was er bietet..
  • Th. Dörnbach 08.07.2019 22:40
    Highlight Highlight Herr Thiriet, statt über kurze Hosen sollten Sie mit Ihren Angestellten mal über verzerrte Statistiken sprechen.
    • Martin Lüscher 09.07.2019 12:36
      Highlight Highlight @Th. Dörnbach: Wir haben die in der Tat irreführende Grafik unterdessen angepasst und diese Änderung im Text transparent gemacht.
  • Friedhofsgärtner 08.07.2019 22:36
    Highlight Highlight Sie fordert mehr Zuschauer?
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  • In vino veritas 08.07.2019 22:27
    Highlight Highlight Selbst in der Super League kämpfen die Clubs um Zuschauer. Das ist nun mal so. Auch Unihockey, Handball, Schwingen und viele weitere Sportarten sind davon betroffenen. Hier verdienen selbst Männer in den höchsten Liegen nicht genug um vom Sport Leben zu können. Aber sie nehmen es sportlich und akzeptieren, die Markbedingungen. Sie sind zufrieden, wenn an einem Spiel 200 Bratwürste und 250 Biere verkauft werden und der Club so 600 Fr Gewinn erzielt. Ändern können sie es ja trotzdem nicht.

    Übrigens steht es Watson nicht gut eine getürkte Grafik zu zeigen. Wer im Glashaus sitz und so, gäll?
    Benutzer Bild
    • Martin Lüscher 09.07.2019 12:36
      Highlight Highlight @In vino veritas: Wir haben die in der Tat irreführende Grafik unterdessen angepasst und diese Änderung im Text transparent gemacht.
  • Beggride 08.07.2019 22:09
    Highlight Highlight Wieso kann Frauenfussball nicht einfach als eigene Sportart angeschaut werden? Für Sponsoren etc. ist es nun mal nicht lukrativ, was nicht angeschaut wird und etwas erzwingen führt in die finanzielle Misere.
    Landhockeyspieler bekalgen sich auch nicht über ihr Gehalt. Und schweizer Fussballer beklagen sich auch nicht darüber, dass unsere Liga nicht mit den grossen mithalten können! Nur weils wiedermal um Geschlechter (kann auch Hautfarbe etc sein) muss nun alles erzwungen werden...
    Mir kann auch niemand garantieren, dass ich für den gleichen Aufwand genau den gleichen Lohn wie andere bekomme.
  • Frances Ryder 08.07.2019 21:41
    Highlight Highlight Ich kann mich noch erinnern, dass es vor paar Jahren hier auf Watson mal einen Artikel gab, wo man sich über die SVP lustig gemacht hat, weil sie bei irgend einer Ausländer Statistik genau so einen Graphen benutzt hat, welcher zmittzt drin startet anstatt bei Null, um die Entwicklung verfälscht darzustellen und jetzt macht man es selbst🤦‍♂️
    • In vino veritas 08.07.2019 22:32
      Highlight Highlight Meinst du diese? Einfach nein, oder seid ihr bestenfalls auf SVP-Niveau?
      Benutzer Bild
    • Martin Lüscher 09.07.2019 12:35
      Highlight Highlight @Frances Ryder: Wir haben die in der Tat irreführende Grafik unterdessen angepasst und diese Änderung im Text transparent gemacht.
  • Dmnk 08.07.2019 21:27
    Highlight Highlight Mit solch lächerlichen Forderungen erweist die gute Dame ihren kickenden Geschlechtsgenossinnen leider einen Bärendienst. Denn jedem der sich nicht in dieser Filterblase befindet, ist bewusst dass Fussball ein (Unterhaltungs-) Geschäft ist. Ich kann den Konsumenten nunmal nicht zwingen sich für eine bestimmte Sache zu begeistern nur weil das per Zufall in meiner Agenda steht. Der Frauenfussball wird nie den gleichen Stellenwert haben wie der der Männer. Da hilft es auch nicht wenn seitens Medien, auf krampf versucht wird den Frauenfussball zu pushen.
  • Pisti 08.07.2019 20:57
    Highlight Highlight Habe mir auch zwei Spiele der Frauen-WM angeschaut. Mir gefällt das Spiel einfach nicht, zu wenig Physis und Tempo. Dazu sind die Damen auch noch technisch einiges limitierter als die Männer.
    Was gefällt ist das es nicht ständig Theater gibt und viele Tore.
    Im Club vor einigen Wochen, hat glaub Beni Turnherr gesagt um Frauen-Fussball attraktiver zu machen, müsste man einige Regeln ändern. Kleineres Feld, kein Abseits etc. das könnte das Spiel evtl. attraktiver machen. So wie jetzt gespielt wird, haut das kaum jemand aus den Socken. Da wird auch grossangelegte PR nichts ändern.
  • Murspi 08.07.2019 20:53
    Highlight Highlight Ich habe mir gestern doch tatsächlich den Final der Frauen WM angeschaut und habe dies nicht bereut. Kein Geheule, keine Schwalben, kein Reklamieren, so sollte der Sport sein. Sollen sich Neymar und co. Ein Vorbild nehmen! Un ja wenn das Niveau weiter so steigt, liegen tatsächlich höher Prämien drin.
    Ganz ehrlich, ich würde mir lieber nochmal so ein Spiel reinziehen als irgend ein Gurken Spiel unserer Super League :D
    • Carl Gustav 08.07.2019 21:05
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Chris69 08.07.2019 21:40
      Highlight Highlight Neymar war auch nicht im Männerfinale, hört doch endlich damit auf, ständig Frauen mit Männerfussball zu vergleichen. Ich habe England - Kamerun geschaut, da wurde gespuckt, Frisuren gezupft, die Schiedsrichterin aufs übelste angegangen und zu guter letzt gabs auch noch einen 5-finütigen Sitzstreich der Afrikanerinnen...sind Frauen also alles Zicken oder wars einfach ein dummes Spiel, was ich angeschaut habe? Wenn ich hier noch einmal den Namen Neymar für alles schlechte im Männerfussball höre, drehe ich durch
    • Armend Shala 08.07.2019 22:01
      Highlight Highlight Lol so lächerlich haha, keine Neymar dafür sowas:

      Play Icon


      Und gegen Neuseeland ähnliches danach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DasPatriarchat 08.07.2019 20:47
    Highlight Highlight Wer braucht Fussball?
    • Holy Crèpe 08.07.2019 22:25
      Highlight Highlight Ich, auf dem Sofa und auf dem Rasen. 🤠
    • Fruchtzwerg 08.07.2019 22:30
      Highlight Highlight Der Pöbel...
  • Ziasper 08.07.2019 20:45
    Highlight Highlight "[...] Profi-Fussballspielerinnen müssen neben täglichen Trainings normal arbeiten."
    Hört auf zu jammern. Das ist in vielen anderen Sportarten genau das Gleiche. Und zwar bei Sportlern, die sogar Weltspitze sind.
  • Sándor 08.07.2019 20:44
    Highlight Highlight Bei 25% mehr nach 10 Jahren, da kann man wohl kaum von explodieren sprechen.

    Manche Firmen würden da von Verlust sprechen.
  • Zyniker haben es leichter 08.07.2019 20:43
    Highlight Highlight Habe das Geheule satt, sollen doch Frauen den Frauenfussball schauen gehen, ist doch so toll... Und eure lächerliche Statistik... Explodiert? +~20% ist eine ordentliche Entwicklung, auf 10 Jahre... Und die möglichen Sponsoren sind sowieso alle der Feind für die Linken Forderer.
    • Score 08.07.2019 23:21
      Highlight Highlight Also meine Erfahrung ist das Männer grundsätzlich mehr Sport schauen. Und zwar vorwiegend von Männer. Wenn die Frauen sich mehr für Sport (Frauensport) interessieren würden und den auch im gleichen Masse konsumieren würden dann wären die Meisten Probleme behoben...
  • Armend Shala 08.07.2019 20:42
    Highlight Highlight Ich erwarte von einer Sozialistin nicht, dass ihr der Begriff Angebot/Nachfrage etwas bedeutet... In diesem Sinne „watch women football you sexist homophobic islamophobic transphobic bigot!1!1!1!1“
  • yanoi 08.07.2019 20:39
    Highlight Highlight grundsätzlich finde ich den artikel gut; frauenfussball sollte nicht weiter unterschätzt werden!
    aber was soll diese grafik? sie zeigt einen ausschnitt und soll möglichst polarisieren?... sowas hat frauenfussball nicht nötig, und watson eigentlich auch nicht...
    • Martin Lüscher 09.07.2019 12:35
      Highlight Highlight @yanoi: Wir haben die in der Tat irreführende Grafik unterdessen angepasst und diese Änderung im Text transparent gemacht.
  • Bio Zitronensaft 08.07.2019 20:39
    Highlight Highlight Enough!

    Was keinen interessiert findet auch keine Sponsoren. Fragt mal Volleyball, Handball oder Unihockey Clubs...

    Da kann man den Frauenfussball noch so hoch in den Himmel schreiben...



    • Don Sinner 08.07.2019 21:32
      Highlight Highlight Exakt, Bio Zitrone. Tagi, NZZ, watson - plötzlich wollen alle herbeischreiben, der Frauenfussball sei im "Mainstream angekommen", "Durchbruch neben dem Platz". Diese Herbeischreiberei = -zwängerei ist eine der übelsten Plagen des Journalismus. Aber der die Leser ist nicht blöd und nicht blöd zu kriegen. Merkt euch das bitte.
  • Jacky Treehorn 08.07.2019 20:37
    Highlight Highlight Fussball ist nun mal Marktwirtschaft par Excellence und kein Wunschkonzert. Kann man gut finden oder nicht. Wenn das Produkt nich attraktiv ist nützt auch Rumflennen nichts. Dann kümmert es schlichtweg niemand. Vielleicht subventioniert es ja der Bund zwecks „service publique“ oder weils der Zeitgeist verlangt 🙈
  • Queen C 08.07.2019 20:34
    Highlight Highlight ‚Sie fordert mehr Lohn und mehr Zuschauer.‘
    Kann man das, mehr Zuschauer fordern? Wird man dann per Dekret zum Besuch eines Damenfussballmatches verdonnert?😃
    • troop5444 08.07.2019 20:56
      Highlight Highlight Von irgendwem irgendwas zu fordern ist halt der Standardreflex, wenn Linke nicht zufrieden sind.
      🤷‍♂️
  • Flo1914 08.07.2019 20:33
    Highlight Highlight "...warum niemand in den Schweizer Frauenfussball investiert"
    Antwort: Weil es niemanden interessiert, weder Frauen noch Männer.
  • DerRaucher 08.07.2019 20:31
    Highlight Highlight Nimmt man Basel und Bern mal aus, kämpfen selbst die Männer hierzulande um Zuschauer. Wie will man da bitte Frauenfussball Salonfähig machen? Ein Ding der Unmöglichkeit und so kommen auch keine Sponsoren
  • Heinzbond 08.07.2019 20:24
    Highlight Highlight Als jemand der von dem Sport keine Ahnung hat, aber in Geschichte ein wenig besser aufgepasst hat. Gründet einen eigenen frauenfussballverband, eigene Vereine und das ganze drum rum... Fie Männer knicken entweder ein oder ihr zahlt euch selber mehr, auch wenn das dann bedeutet das noch mehr fussball in der glotze kommt....
    • P. Meier 08.07.2019 21:06
      Highlight Highlight Genau das finde ich überflüssig! Es braucht definitiv nicht noch mehr mediale Präsenz für den Fussball. Es gibt noch viele andere Sportarten über die es Wert wäre zu berichten. Unter anderem findet Mitte August die Faustball-WM in Winterthur statt.
  • fcsg 08.07.2019 20:23
    Highlight Highlight Es gibt in der Schweiz rund 280‘000 registrierte männliche Fussballer, also über 10-mal mehr als Frauen. Diese Anzahl reicht gerade einmal aus, um rund 10 Teams einen vollständigen Profibetrieb zu ermöglichen. Etwa die Hälfte davon kämpft mit ständigen Finanzproblemen. Wie sollen diese Teams nun in den Aufbau eines Frauenteams investieren, wenn dort einfach nichts zurückkommt? Wer als Frau professionell spielen will, muss ins Ausland. Wer als männlicher Fussballspieler wirklich gut verdienen will und das Talent dazu hat, geht schliesslich auch ins Ausland.
    • DrEurovision 08.07.2019 20:30
      Highlight Highlight 20 teams...
    • Looney 08.07.2019 21:24
      Highlight Highlight @dreurovision: Die Spieler des SC Kriens z.B. müssen (wie die Frauenfussballerinnen), jeden Tag einem ganz normalen Job nachkommen.
    • fcsg 08.07.2019 21:48
      Highlight Highlight @dreurovision
      Die meisten Spieler der Challenge League sind höchstens Halbprofis und müssen noch arbeiten nebenbei...
  • specialized 08.07.2019 20:19
    Highlight Highlight Es gibt diverse Sportarten in welchen Frauen sowie Männer auch als Profi nicht genug verdienen um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.

    Aus meiner Sicht ist es der falsche Ansatz einfach zu erwarten, dass man als Profi genügend Geld verdient. Es gibt diverse Spitzensportler, die den Spagat sehr gut meistern zwischen Training und Arbeit.
  • Chrigi-B 08.07.2019 20:14
    Highlight Highlight Es interessiert schlicht niemanden! Eine Kantonsrätin sollte doch die Prinzipien von Angebot und Nachfrage kennen, aber eben sie ist ja von der SP...

    Bevor ich Frauenfussball schau, geh ich an ein U16 Spiel der FCZ Junioren. Die würden jedes Frauenteam besiegen. Siehe die aktuellen Welsgmeisterinnen der USA, 2017 gegen eine u15 verloren...
  • Weiterdenker 08.07.2019 20:14
    Highlight Highlight Das SRF soll alle Spiele zeigen? Von mir aus, wenn der SRF die Übertragungsrechte kostenlos bekommt, solls mir recht sein. Ich schaue sowieso praktisch kein Fernsehen und ganz bestimmt kein Fussball.
    • P. Meier 08.07.2019 21:08
      Highlight Highlight SRF hat eine Auftrag für Service-Public. Da erwarte ich, dass mehr gezeigt wird, als nur Fussball, Tennis, Skifahren und Eishockey.
    • Barracuda 09.07.2019 01:37
      Highlight Highlight Informier dich mal, was SRF alles an Sport überträgt. Du wirst staunen.
    • beaudulac 09.07.2019 07:58
      Highlight Highlight eishockey? paar wm-spiele und paar playoff-spiele. und das bei der insgesamt erfolgreichsten und mitunter publikumsreichsten mannschaftssportart? soviel zum vorhergehenden post. ich glaube es werden mehr tennis-stunden pro jahr im srf übertragen als hockeystunden....
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  • TrueClock 08.07.2019 20:11
    Highlight Highlight Der Graph ist wohl das letzte. Sieht eigentlich so aus
    Benutzer Bild
    • kloeti 08.07.2019 20:45
      Highlight Highlight Da hat Watson wohl bei der SVP gelernt
    • Workingpoor 08.07.2019 21:33
      Highlight Highlight Ein Witz, die Grafik! Aber passt ja, momentan wird der Frauenfussball ohnehin von den Medien gepusht, als gäbe es kein Morgen. Wenn ich aber im Umfeld frage, interessiert sich kaum jemand dafür.
    • sonwat 08.07.2019 21:39
      Highlight Highlight Liebe Journalistinnen und Journalisten. Schade wurde es offenbar für nötig befunden Statistikpimping zu betreiben - noch dazu ziemlich offensichtlich.
      Genau darum ist es wichtig einigermassen objektiv zu schreiben, auch (und vor allem!) wenn das mit euren Artikeln verbundene Anliegen ein Wichtiges ist..
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  • Roman h 08.07.2019 20:11
    Highlight Highlight Nach all den lächerlichen Forderungen Frage ich mich wie man so eine Person überhaupt wählen kann.
    Die Dame hat die Realität komplett verloren.
    Wer mehr Lohn will der muss die einnahmen erhöhen, man kann nicht mehr Lohn bezahlen als Geld reinkommt.
    Das Training der Männer bezahlt ja auch nicht der SFV sondern private Clubs.
    Die meisten Sportler in der Schweiz können nicht vom Sport leben, das hat nichts mit Frauenfussball zu tun.
    Auch bekommen Männer die gleich gut wie die Frauen sind weniger Geld
  • Chesus80 08.07.2019 20:04
    Highlight Highlight Ich will, ich will, ich will...

    Leute, Spitzensport wird durch Fernsehgelder und Werbung finanziert.

    Von dort kommen die Gelder. Erschliesst diese und hört auf utopische Forderungen zu stellen.

    Stellt euch dem Markt, auch wenn es seine Zeit dauert. Das Potential ist da.

    Aber hört mit der komlunistischen Forderung nach Gleichheit auf
  • dr.gore 08.07.2019 20:02
    Highlight Highlight Wegen den vielen Artikel zum Thema hab ich mir mal ein WM Spiel gegönnt. Sorra, war halt einfach langweilig. Da können noch soe viele Forderungen gestellt werden. Wenns am Ende nicht gut ist schaut es sich trotzdem niemand an.
    Ich will damit aber nicht sagen, dass ich es dem Frauenfussball nicht gönnen würde!
    • P. Meier 08.07.2019 21:11
      Highlight Highlight Die zwei Spiele, welche ich gesehen habe, fand ich sehr unterhaltsam. Vor allem fehlten mir die üblichen Darbietungen des "sterbenden Schwans" und die obligaten Reklamationen bei den Schiedsrichtern absolut nicht. Und wenn ich das mit den Kicks im Letzigrund vergleiche, gefallen mir die Spielerinnen wesentlich besser (nicht optisch, sondern vom Einsatz her)
  • Freilos 08.07.2019 20:01
    Highlight Highlight Es ist hald schwierig. Wenn nur ein paar 100 Nasen an ein Spiel gehen ist das für Sponsoren schlicht uninteressant. Das Geld kommt nur mit steigenden Zuschauerzahlen. Wie diese allerdings erreicht werden können weiss ich auch nicht...
    • TrueClock 08.07.2019 20:10
      Highlight Highlight Eigentlich müssten doch die Frauen selber in die Bresche springen. Von Frauen für Frauen!
    • Abu Nid As Saasi 08.07.2019 20:21
      Highlight Highlight Uns hat die Lehrerin (Klosterfrau) damals verboten Fussball zuzuschauen. Weil die Spieler kurze Hosen trugen. Vielleicht ist das jetzt noch der Grund, weshalb die Leute nicht Frauenfussball schauen
    • DerTaran 08.07.2019 20:23
      Highlight Highlight Es braucht eine initiale Investition vor allem im Jugendbereich, damit der Fauenfussball schneller, athletischer und damit attraktiver wird. Mit Däumchen drehen und gut zureden wird es nicht klappen.
      Für mich sollte das eigentlich eine Kernaufgabe des SFV sein. 4 Millionen finde ich lächerlich.
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