Sport
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epa07701905 The USA team celebrate after winning the FIFA Women's World Cup 2019 final soccer match between USA and Netherlands in Lyon, France, 07 July 2019.  EPA/IAN LANGSDON

Mit dem WM-Titel der USA fand die 8. Fussball-WM der Frauen ihr Ende. Bild: EPA

Nie spielten Frauen besser Fussball – und 6 weitere Erkenntnisse aus der Frauen-WM

Die Fussball-WM der Frauen 2019 könnte als Wendepunkt in die Geschichte eingehen. Das sportliche Niveau ist genauso gestiegen wie das öffentliche Interesse am Frauen-Fussball.



Frauen können Fussball

Noch nie wurde an einer WM der Frauen besser Fussball gespielt als in den letzten vier Wochen in Frankreich. Der Frauen-Fussball ist in den letzten Jahren deutlich dynamischer und flexibler geworden. Die Teams haben sich taktisch verbessert, das Tempo ist nochmals gestiegen.

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Die Highlights der Frauen-WM 2019. Video: YouTube/FIFATV

Die Spiele waren meist spannend, attraktiv und teils von grosser Intensität. Die beste Partie war der Halbfinal zwischen England und dem späteren Weltmeister USA, der alles hatte, was ein Fussballspiel braucht: einen Platzverweis, herrliche Tore, ein aberkannter VAR-Treffer, grandiose Paraden und einen verschossenen Elfmeter.

Das Turnier war ansonsten von einer erfrischenden Fairness geprägt. Man sah fast keine Rudelbildungen oder Schwalben, wenig Theatralik und nur selten jammernde Spielerinnen. Es wurden keine Schiedsrichterinnen bestürmt und keine Karten für die Gegnerin gefordert.

Starker Titelverteidiger – doch die Lücke wird kleiner

Der vierte WM-Titel der USA – der zweite in Serie – war hochverdient. Der Wucht des erfahrenen Teams von Trainerin Jill Ellis konnte die europäische Konkurrenz nichts entgegensetzen. Dennoch: Die Lücke zwischen den Amerikanerinnen und den Nationen vom alten Kontinent ist kleiner geworden – und sie wird noch kleiner werden.

Seit einigen Jahren erhält der Frauen-Fussball von den europäischen Topklubs immer mehr Beachtung. Grössen wie Manchester City, Chelsea, Atlético Madrid oder Juventus Turin pushen ihre weiblichen Teams und werden dank ihren finanziellen Mitteln sowie den optimalen Trainingsbedingungen für einen weiteren Leistungssprung sorgen.

Die USA sind gewarnt und der erste Schritt zum Halten der Vormachtstellung getan: Mit Budweiser wurde ein prominenter Sponsor für die heimische Liga an Land gezogen. So soll der Frauen-Fussball kontinuierlich unterstützt werden und nicht bloss alle vier Jahre.

Das Interesse ist da

«Das war die beste Frauen-WM aller Zeiten», verkündete FIFA-Präsident Gianni Infantino an seiner Abschluss-Konferenz zur Frauen-WM – und es war auch die meistgeschaute WM aller Zeiten. 1'163'000 Eintrittskarten wurden laut FIFA für die 52 Spiele insgesamt verkauft. Der Schnitt von 22'365 Zuschauern pro Spiel ist zwar so tief wie seit 2003 nicht mehr, dafür explodierten die TV-Zahlen.

Laut FIFA haben auf allen TV-Kanälen und Plattformen mehr als eine Milliarde Menschen weltweit die WM-Spiele verfolgt – das ist eine Verdopplung im Vergleich zur WM in Kanada vor vier Jahren. Die meisten Zuschauer lockte bisher der Achtelfinal zwischen Brasilien und Frankreich mit weltweit knapp 58,8 Millionen Zuschauern an – ein Allzeit-Rekord für ein Frauenfussball-Spiel.

Bild

Weltmeister Kylian Mbappé studiert vor dem WM-Final im Parc Olympique Lyonnais die Aufstellungen. bild: twitter

In Grossbritannien sahen sich auf BBC 11,7 Millionen das Aus ihrer «Lionesses» («Löwinnen») gegen die USA an. Das sind mehr, als beim WM-Final der Männer von 2018 zwischen Frankreich und Kroatien eingeschaltet haben, und immerhin knapp halb so viele wie beim Halbfinal-Aus der Männer gegen Kroatien.

In Deutschland sendeten ARD und ZDF alle WM-Spiele live. In der Schweiz wurde die WM weniger medial begleitet als in England oder Deutschland: Das SRF übertrug die Spiele aufgrund der Abwesenheit der Schweizer Nati erst ab den Halbfinals live im TV, 21 weitere Partien wurden online im unkommentierten Livestream gezeigt.

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Der Frauen-Fussball hat ein neues Postergirl

Megan Rapinoe ist der grosse Star der Frauen-WM 2019. Die Capitaine von Weltmeister USA erhielt mit 6 Toren und 3 Assists nicht nur den goldenen Schuh als beste Torschützin, sie wurde auch mit dem «Goldenen Ball» als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet.

Doch Rapinoe glänzt nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz. Die 34-jährige lesbische Fussballerin mit violett-gefärbtem Haar war schon vor der WM bekannt dafür, sich gegen Rassismus, Polizeigewalt, Homophobie und Geschlechterdiskriminierung einzusetzen.

An der WM nutzte sie die grössere Bühne, um noch energischer auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Schon während der Gruppenphase erklärte sie medienwirksam, dass sie nicht ins «beschissene Weisse Haus» gehen werde, falls die USA ihren WM-Titel verteidigen sollten.

US-Präsident Donald Trump giftete zurück und erklärte auf Twitter, dass Rapinoe erst den Job zu Ende bringen solle, bevor sie rede. Das tat die Stürmerin dann prompt: Im Final gegen Holland erzielte sie per Penalty das wegweisende 1:0, danach breitete sie triumphierend die Arme aus.

United States' Megan Rapinoe, right, celebrates after scoring the opening goal from the penalty spot during the Women's World Cup final soccer match between US and The Netherlands at the Stade de Lyon in Decines, outside Lyon, France, Sunday, July 7, 2019. (AP Photo/Francisco Seco)

Alex Morgan feiert Torschützin Megan Rapinoe. Bild: AP

Infantino hat nichts gelernt

Nach dem WM-Final wollte FIFA-Präsident Gianni Infantino den Final-Teilnehmerinnen eigentlich nur die Hände schütteln und den frischgebackenen Weltmeisterinnen den Pokal überreichen. Doch als der 49-jährige Walliser den Rasen betrat, wurde er vom Publikum gnadenlos ausgebuht. Mit «Equal Pay»-Rufen forderten die Fans einmal mehr gleiche Prämien für die Frauen wie bei den Männern.

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Die «Equal Pay»-Rufe gegen Infantino. Video: streamable

Kritisiert wurden Infantino und die FIFA schon vor dem Final, weil am selben Tag wie das WM-Endspiel der Frauen auch der Final der Copa América und des Gold Cups angesetzt waren. «Es ist eine furchtbare Idee, alles auf einen Tag zu legen. Am Sonntag findet das Finale der WM statt, das sollte ein Sagt-alles-andere-ab-Tag sein», sagte Rapinoe. «Ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte. Es ist eigentlich unglaublich und fühlt sich nicht so an, als würde die FIFA die Frauen gleichermassen respektieren.»

Schon am Freitag informierte Infantino über die Zukunftspläne der FIFA für die Frauen-WM. Trotz Resultaten wie dem 13:0 der USA gegen Thailand soll die WM von 24 auf 32 aufgestockt werden. Die Preisgelder werden von 30 auf 60 Millionen Dollar erhöht, im Vergleich zu den Männern bleibt man aber auf einem bescheidenen Niveau: Bei der WM 2022 in Katar werden 440 Millionen Dollar ausgeschüttet, 40 Millionen mehr als letztes Jahr in Russland. Damit wird die Lücke zwischen Frauen und Männern also grösser statt kleiner.

So nervt der VAR

Nach der WM-Premiere bei den Männern in Russland gab es auch bei der Frauen-WM erstmals den Videobeweis. Als Problem erwies sich aber die mangelnde Erfahrung vieler Schiedsrichterinnen mit der Technik, den zahlreichen Schulungen im Vorfeld zum Trotz.

Absprache-Mängel zwischen den durchwegs männlichen VAR (Video-Assistent-Referees) und den weiblichen Unparteiischen waren die Folge. Problem war auch, dass für die Zuschauer im Stadion nicht immer nachzuvollziehen war, warum die Überprüfung einer Szene so unglaublich lange dauerte. Zwar gab es auf den Leinwänden den Hinweis: «Tor wird überprüft», doch warum war oft nicht ganz klar. Nicht nur die Zuschauer, sondern auch Spielerinnen fühlten sich deshalb teilweise extrem gestört.

epa07661746 The screen displays a Var decision during the FIFA Women's World Cup 2019 group F match between Sweden and USA in Le Havre, France, 20 June 2019.  EPA/PETER POWELL .

Der VAR sorgte in Frankreich immer wieder für grosse Verwirrung. Bild: EPA/EPA

Fazit: Der Videobeweis ist auch bei den viel schneller gewordenen Frauen-Spielen unerlässlich. Aber es gibt noch viel zu tun.

Der SFV ist gefordert

Die Nati um Superstar Ramona Bachmann verpasste die Qualifikation für die WM nach dramatischem Scheitern in der Gruppe schliesslich in der Barrage gegen Vize-Weltmeister Holland und ist deshalb nun mehr gefordert denn je. Die direkte Konkurrenz um die Plätze an den grossen Turnieren hat sportlich wie finanziell einen Schritt nach vorne gemacht, während die Schweiz nur Zuschauer war.

Netherland's players celebrates after during the 2019 FIFA Women's World Cup play-off final match between Switzerland and Netherlands in Schaffhausen, Switzerland,  November, 13. 2018 (KEYSTONE/Walter Bieri)

Alisha Lehmann stapft enttäuscht von dannen – Holland, nicht die Schweiz, hat sich für die WM qualifiziert. Bild: KEYSTONE

Um den Anschluss am womöglich grossen Wendepunkt in der Geschichte des Frauen-Fussballs nicht zu verpassen, müssen die Strukturen auch in der Schweiz schnellstmöglich professionalisiert werden. Nur wenn sich die Klubs und der SFV entsprechend finanziell engagieren, kann die Grundlage für kontinuierliche sportliche Erfolge gelegt werden. Und nur der sportliche Erfolg garantiert am Ende das nötige Interesse des Publikums.

(mit Material der Nachrichtenagentur Keystone-SDA)

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89Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Citation Needed 08.07.2019 20:19
    Highlight Highlight Mein Senf zur Prämiendebatte im grossen Kanton: Rainer Koch, Interimspäsident des DFB, weist den Ruf nach höheren/gleichen Prämien für Frauen zurück, weil Frauen weniger Erlös als Männer generierten, man also nicht mehr zahlen könne. Ok, der Verband kann nicht nach Gusto Lohntütchen ausrichten, aber bei DFB-Kochs Aussage, man könne nur "Gleiches gleich behandeln," geht vergessen, dass der DFB Frauenfussball von 1954 bis 1970 per Beschluss verboten (sic!) hatte und damit doch Einiges zur aktuellen Ungleichheit beigetragen hat.
    Verständlich, dass man sich daran nur ungern erinnert..
  • Matungus Jones 08.07.2019 20:04
    Highlight Highlight Ich denke diese WM hat das Potential des Frauenfussballs aufgezeigt. Spielerisch ist da sicher noch Luft nach oben, aber wer weiss, vielleicht war es ja auch die Initialzündung, die es brauchte, die Zukunft wird es zeigen.
    Ich bin vor allem gespannt, wie die FIFA auf die "Equal Pay"-Forderungen einzugehen denkt, es würde jedenfalls zu ihrem viel zitierten "Football unites"-Kredo passen. Mal sehen, wie 'konsequent' die Herren (gibt es auch Damen im FIFA-Kader?) in Zürich sind.

    Das Problem mit der Fussballübersättigung bleibt allerdings bestehen.
  • Citation Needed 08.07.2019 19:57
    Highlight Highlight Der SFV sollte die aktuellen Entwicklungen nicht verschlafen. Frauenfussball bringt weniger Einschaltquoten, hinkt punkto Sponsoring hinterher, etc., das lässt sich nicht wegreden. Dennoch holt er im Moment rasant auf, der Rückstand schmilzt sehr schnell. Hoffentlich nicht zu schnell für den SFV, denn die CH-Frauen dürfen den Anschluss an die Spitze nicht verlieren, und dazu müssten sichtbare Bekenntnisse her, die Wertschätzung demonstrieren, keine pingeligen Ertragsrechnungen.
    Zur Erinnerung: die Nati-Frauen flogen Eco nach Kanada. Interkontinental per Eco. Sowas darf nicht mehr vorkommen.
    • Homer J. Simpson 08.07.2019 20:57
      Highlight Highlight Das nächste Mal mit dem Schiff.
    • Citation Needed 08.07.2019 21:12
      Highlight Highlight Hahah, Homer. Genau. Oder zu Fuss.
      *Schenkelklopf*
  • andrew1 08.07.2019 18:48
    Highlight Highlight https://www.google.com/amp/s/www.cbssports.com/soccer/news/a-dallas-fc-under-15-boys-squad-beat-the-u-s-womens-national-team-in-a-scrimmage/amp/

    Müsst es so sehen: die u15 jungs verdienen bestimt gar nichts und sind trotzdem besser. Für das können ist der lohn schon sehr hoch
    • Citation Needed 08.07.2019 20:33
      Highlight Highlight Andrew1, überrascht Dich das? Tipp: es heisst Testosteron und es boostet in den Pubertätsjahren den männlichen Muskelbau massiv. Der FCZ lässt das 1. Damenteam regelmässig zu Übungszwecken gegen Junioren spielen, die Frauen gewinnen immer haushoch, bis die Jungs in die Pubertät kommen, dann kehrt sich das Ergebnis teils in weniger als 6 Monaten ins Gegenteil. Alle Technik der Welt nützt einer Fussballerin nichts, wenn sie nicht die Schnellkraft hat, zuerst an den Ball zu kommen.

      Könnte sein, dass das der Grund ist, warum Frauen normalerweise nicht gegen Männer antreten....
    • arni99 08.07.2019 20:59
      Highlight Highlight Citation, da die Pubertät mit ca. 14 beginnt, gewinnt der Schweizer Meister bei den Frauen also haushoch gegen unter 14 jährige Buben.
      Fragt sich jetzt noch jemand ernsthaft wiso sich niemand für den Frauenfussball interessiert, ausser den Eventfuzzis bei einer WM
    • arni99 08.07.2019 21:34
      Highlight Highlight Citation, noch ein nachtrag: habe mir letzten Sommer das Vorbereitungsspiel FCZ Frauen gegen Bayern Frauen angeschaut. Schweizermeister gegen CL Halbfinallist. Es waren ca. 150 bis 200 Zuschauer anwesend.
      Spitzensportler ist Showbiz, und was interessiert rentiert und kann gute Löhne zahlen. Ist relativ einfach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • La14b011 08.07.2019 18:40
    Highlight Highlight Typisch wieder die top 3 Kommentare alle negativ. Frauenfussball ist in Amerika (zum Glück) viel präsenter und die Frauen verkaufen mehr Fanartikel und gewinnen non-stop... und verdienen doch weniger als die bescheidenen Herren. Equal pay definitiv angebracht!!! Mal ein bisschen weniger rum-bünzeln wäre erfrischend...
    • Chrigi-B 08.07.2019 19:50
      Highlight Highlight Meine Güte....

      Es ist immer noch Angebot und Nachfrage, KV 1. Lehrjahr.

      Es gibt keine Nachfrage nach dem Angebot, also bleiben die Sponsoren- und Fernsehgelder aus.

      Bezeichnend: Als die CH Frauennati sich nicht für die WM qualifiziert hat, hat sich niemand darüber aufgeregt.
    • Citation Needed 08.07.2019 20:43
      Highlight Highlight Das hat damit zu tun, dass Fussball in den USA weiblich konnotiert ist. Amerikanerinnen auf College-Sports-Level finden es z.B. das normalste der Welt zu kicken. Man spricht hier von sog. Leitsportarten, was eine kulturelle Definition ist, die eng mit Nationalgefühl und Männlichkeitsideen verknüpft ist. Das erklärt auch, warum die US-Männer international eher ein Schattendasein fristen. Nur wer Basketball, Baseball oder Hockey spielt, ist cool.. Auch in Skandinavien gibt es andere Leitsportarten (Hockey z.B.). In Westeuropa und Lateinamerika ist Fussball top und gilt klar als männlich.
    • Citation Needed 08.07.2019 20:53
      Highlight Highlight So einfach ist es nicht, Chrigi-B. Angebot&Nachfrage hat im Sportmarketing einen Riesen-Stellenwert, Verbände wie der SFV oder die Fifa sind aber nicht wie Firmen organisiert, da spielen auch andere Gesetzmässigkeiten rein. Zudem entwickelt sich die Nachfrage im Moment aktuell stark und ich glaube nicht, dass die Stänkerer auf dem neusten Stand sind. Hand aufs Herz: wie viele Spiele hast Du gesehen? Keiner muss Frauenfussball mögen, aber wie viele haben das letzte Mal vor 20 Jahren versehentlich reingezappt und stänkern seither?
  • dave1771 08.07.2019 18:36
    Highlight Highlight gleiche Prämien??? Wieso? Sie spielen ja auch weniger ein!
  • KentoyourBarbie 08.07.2019 16:55
    Highlight Highlight Bei Artikeln zum Thema Frauenfußball nie die Kommentare lesen... daran sollte ich mich mal halten. Guter Artikel, vielen Dank dafür!
    • Bruno Wüthrich 08.07.2019 18:02
      Highlight Highlight Wer die Kommentare nicht liest, denkt, dass es zum Thema nur eine Meinung gibt. Es gibt aber nie nur eine Meinung.
      Frauenfussball muss sich (und wird sich zweifellos) weiter entwickeln. Dies hat er auch die ganzen Jahre schon getan. Deshalb steht ja in diesem Artikel auch rein gar nichts Überraschendes: Völlig klar, dass das Niveau noch nie so hoch war wie bei dieser WM. Dies konnte man aber bei der letzten und vorletzten auch bereits schreiben (es entwickelt sich eben). Das Gleiche gilt für das Zuschauerinteresse. Auch die Engagements von Sponsoren und die Prämien werden sich entwickeln.
    • Citation Needed 08.07.2019 19:20
      Highlight Highlight Bruno Wüthrich: Sie haben recht: im Moment sehen wir jedes Mal, von Turnier zu Turnier, grosse Fortschritte. Es findet auch kein Boom oder so statt, wie er oft herbeigeredet wird, sondern eine Normalisierung. Denn lange (bis in die 90er, genaugenommen 1994, als man für Mädchen endlich echte Fördermöglichkeiten schuf) gab es nur vereinzelt Angebote. Seit anfangs Nullerjahre beginnt die Entwicklung Früchte zu tragen: das Feld wird von Jahr zu Jahr breiter, und was sich zuvor wegen mangelnder Strukturen gar nicht hatte entwickeln konnte, geht jetzt endlich fürschi, und das ist gut so!
  • a-minoro 08.07.2019 16:36
    Highlight Highlight An alle, die am Niveau des Frauenfussballs rumklagen: Schaut euch doch mal Männerfussball von vor 20 / 30 Jahren an. Dieser könnte mit dem heutigen Männerfussball auch nicht mehr mithalten. Ist halt sehr, sehr viel Geld investiert worden in letzter Zeit. Der Frauenfussball wäre auch schon viel weiter wenn sie die gleichen finanziellen Mittel wie die Männer zur Verfügung hätten!
    • maxi 08.07.2019 17:51
      Highlight Highlight die Wm 1998 war also unter dem Niveau dieser Frauen WM?
    • a-minoro 08.07.2019 18:35
      Highlight Highlight Bitte meinen Kommentar nochmals lesen, denn so etwas habe ich nie behauptet. Aber ja, die (Männer) WM 1998 war unter dem Niveau der (Männer) WM 2018.
    • Citation Needed 08.07.2019 19:09
      Highlight Highlight a-minoro: Deine Aussagen zum Niveau (und wie lange es dauerte, bis man halbwegs vergleichbare Förderungsstrukturen errichtete, etc..) treffen grösstenteils zu. Und auch pkto Gelder muss man sagen: wäre eine Karriere im Fussball auch für Frauen halbwegs lukrativ, dann würden viel mehr Mädchen alles auf die Karte Fussball setzen und es gäbe eine massiv breitere Basis und schnellere Entwicklung.
      Maxi: a-minoro meint doch nicht den Direktvergleich M/F, sondern spielt auf den Entwicklungstand an. Vergleich Männer heute mit Männern vor ein paar Jahrzehnten! Da erkennt man massive Fortschritte...
  • Playlister 08.07.2019 16:19
    Highlight Highlight Frauenfussball ist das neue Männerfussball! Konnte mir (per Zufall, weil ja null Werbung gemacht wird!) die letzten 15min vom Halbfinale reinziehen. Nie ist wer heulend am Boden gelegen! Keine Scheissereien mit dem Schiri oder zumgezicke mit den Gegenspielern, sowie bei den Männern die längste Zeit.
    Die haben Fussball gespielt! :D War ziemlich spannend. Hat mich ziemlich an den Bildschirm gefesselt. Ich schau mir nur noch Frauenfussball an.
    Professionelle männliche Fussballspieler sind warmduschende, emotionale, nervtötende Weicheier! phu... so. Jetzt ist's raus
    • R.K. 08.07.2019 17:05
      Highlight Highlight genau meine Meinung! wer jammert Frauenfussball ist schlecht oder weniger spannend der soll Männerfussball in der Schweiz anschauen! Das ist ja peinlich!:D
    • Lebenundlebenlassen 08.07.2019 18:37
      Highlight Highlight Ganz deiner Meinung... jedoch besteht die Gefahr je grösser die Geldsummen werden je weniger Fairplay könnte es geben.. das Geld macht überall alles kaputt.. wir werdens sehen...
    • beerbear 08.07.2019 19:32
      Highlight Highlight Die "Scheissereien mit dem Schiri" sind vor allem aber auch kein Problem, weil an der WM der VAR eingesetzt wurde. Verfolgt mal ein NLA-Frauen-Spiel an. Nicht zu vergessen, das Verhalten der Kamerunerinnen nach absolut korrekten Entscheiden.

      Freue mich sehr, dass Frauenfussball so viel Aufmerksamkeit erhält, denn spätestens ab der K.O.-Phase war es super spannend.

      Der Vergleich mit den Männern hinkt jedoch sehr, ist doch das Tempo und die allgemeine Leistung (vor allem von den Torhüterinnen) noch viel geringer.

  • Bruno Wüthrich 08.07.2019 16:15
    Highlight Highlight Was ich noch vor etwas mehr als einem Jahrzehnt nicht geglaubt hätte: Ich kann mir tatsächlich Frauenfussball anschauen und fühle mich unterhalten.
    Aber: Da ist noch viel Luft nach oben. Jetzt schon gleiche Prämien zu fordern, zeugt von wenig bis null Sachverstand. Zweigellos wird aber das Niveau weiter ansteigen und damit auch das allgemeine Interesse grösser. In Europa ist das Interesse am Frauenfussball, wenn nicht gerade ein Grossanlass ansteht, vergleichsweise bescheiden. Entsprechend sind auch die Sponsoren nicht bereit, gleich gross einzusteigen wie bei den Männern.
    • Citation Needed 08.07.2019 19:46
      Highlight Highlight Die Verbände müssen pkto Prämien für Nationalspielerinnen dringend über die Bücher. Das sag ich mit grossem Sachverstand! :-).
      Sponsoring (Privatwirtschaft) wird weiterhin nach Publikumsinteresse funktionieren, da haben Verbände/Politik nichts zu melden. In UK gab es aber Zuschauerrekorde, als die Lionesses kickten, also wird auch Sponsoring steigen, denn Sichtbarkeit ist alles. Gut darum, wenn viele Spiele gezeigt werden (BBC, ARD/ZDF, etc. waren da top).
      Der SFV darf nicht zu lange warten, denn es geht rasant voran und die CH-Frauen dürfen den Anschluss international nicht verlieren.
  • DerRaucher 08.07.2019 15:38
    Highlight Highlight Stimme vor allem in Punkt 1 überhaupt nicht überein. Den Fussball den sie Spielen, ist immer noch sehr bescheiden. Kleine Geschichte zum alten und neuen Weltmeister: 2017 wollte sich das Team der USA gegen eine männliche U15 des FC Dallas auf ein Spiel gegen Russland einschiessen. Denkste, das Spiel ging 2:5 verloren.
    • äti 08.07.2019 16:22
      Highlight Highlight Jaja und Benefiz- und Testspiele haben keinen Benefiz-, Test-, Show-Charakter. Sind wohl vorgezogene WM-Endspiele? Oder was.
    • Citation Needed 08.07.2019 22:55
      Highlight Highlight Raucher: weiter unten stellt User Linus Luchs die berechtigte Frage: warum vergleicht eigentlich nie einer Hingis mit Sampras? Oder rechnet vor, dass keine 100-meter-Läuferin so schnell rennt wie Usain Bolt? Und Schwimmerinnen: was gucken wir denen zu, wenn Phelps sie doch alle um Längen abtrocknet?
      Weil wir wissen, was Testosteron ist und dass es körperliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt.
      Warum also beim Fussball jedes Mal festhalten, dass Männer ab erstem Testosteronboost stärker/schneller als Frauen sind?
  • Bits_and_More 08.07.2019 15:08
    Highlight Highlight Die Preisgelder sind nicht primär vom Geschlecht abhängig, sondern vor dem Interesse der Zuschauer.
    Schlussendlich entscheidet die Anzahl Zuschauer über die Einnahmen von welchen einen Teil als Preisgelder ausgezahlt werden können.

    Eine einfache Rechnung ohne Faktor Geschlecht.
    • Citation Needed 08.07.2019 21:11
      Highlight Highlight Im Fussball geht es aber nicht ohne den Faktor Geschlecht. Das Interesse der Zuschauer ist z.B. im Tennis recht ausgewogen (Fakt: Männer interessieren in fast jeder Sportart mehr), während es im Frauenfussball massiv tiefer ist. Die Gründe dafür haben viel mit Geschlecht zu tun. Ohne zu viele Beispiele anzuführen: Verbände in DE, OE und GB hatten ihren Vereinen z.B. untersagt, Frauenteams zu führen (DE 1955-1970, OE 1957-ca. 1972, GB 1920-1970).
      Der DFB z.B. begründete den Entscheid damit, Fussball sei 'unweiblich'. Solche Hypotheken galt es erst Mal zu tilgen..
  • Hipster mit Leggins 08.07.2019 15:07
    Highlight Highlight Ich kann die Entwicklung nicht abschätzen. Mir fällt einfach auf, dass es extrem viele Elfmeter gab. Im Strafraum kam es oft zu Slapstick-Einlagen, die dann irgendwie mit Prellball etc. zu Toren führten. Viele Torhüterinnen wurden mit einfachen Bällen bezwungen... Es ist vielleicht spannend, aber es ist nicht gut
  • Edwin Schaltegger 08.07.2019 14:56
    Highlight Highlight Es war erfrischend und erfreulich diese Spiele der Frauenfussball WM zu verfolgen. Ein hohes technisches Niveau, faires Verhalten, keine hinterlistigen Groben Fouls, "Schwalben", sich minutenlang stöhnend am Boden wälzen und flegelhaftes Benehmen gegenüber den Schiedsrichterinnen war zu sehen.
    Dies ist gegenüber vielen hirnlosen, primitiven "Machos" des Männerfussballs geradezu eine Wohltat.
  • fandustic 08.07.2019 14:45
    Highlight Highlight Ins Stadion geht somit niemand, aber kurz reinzappen im TV tut man dann schon....mich würde interessieren, wie viele die da reingezappt haben die Spiele auch zu Ende schauten?;) Das Niveau ist also weiterhin bescheiden und das Interesse auch. Das braucht niemand schönzureden (was in Medien aber gerne geschieht). Solange offenbar die sexuelle und politische Orientierung des "Poster-Girl" so wichtig ist, dass sie explizit erwähnt werden muss, solange bleibt halt auch der sportliche Wert überschaubar. Und gerade darum geht es eigentlich an einer Fussball-WM, den Sport...und Geld natürlich;)
    • leu84 08.07.2019 15:17
      Highlight Highlight Wenn ich keine Abschlussprüfung gehabt hätte, wäre ich gerne für eine Woche nach Frankreich gegangen. Daher blieben mir die deutschen TV-Sender
  • Noob 08.07.2019 14:28
    Highlight Highlight Ich wünsche mir eine WM/EM mit Model Tennis. Frauenmatch, Männermatch, Frauenmatch, Männermatch, etc... dann kann man die TV und Sponsorengelder auch fair Aufteilen und ich als Fussballliebhaber komme auf fast unendlich viele Spiele!
    • Hipster mit Leggins 08.07.2019 15:09
      Highlight Highlight die Transgender- und Shemale-Matches nicht zu vergessen dazwischen. Du Schlingel meinst wohl, es gibt nur zwei Geschlechter....
    • Herbsli69 08.07.2019 16:10
      Highlight Highlight Tolle Idee, soweit hab ich noch gar nie überlegt.
      Würde mich interessieren, was die Blitzer für Argumente haben...
  • Beggride 08.07.2019 14:28
    Highlight Highlight Das mit der Gleichberechtigung ist eine schwierige Sache. Dabei liegt, wie man jetzt gesehen hat, das Problem nicht bei grossen Turnieren, sondern beim Fussball-Alltag bei den Vereinen. Der Männerfussball hat sich in den letzten 30 Jahren extrem professionalisiert, bei den Frauen steht das noch ganz am Anfang. Zudem lebt der Vereinfussball von Fangemeinschaften, Feindschaften zwischen Vereinen, Tradition und Zuschauer, die jede Woche zum Spiel fahren. Dieser Schritt wird noch sehr schwierig, aber nicht unmöglich! (hoffentlich)
  • Ric_O 08.07.2019 14:14
    Highlight Highlight Equal Pay? Für gleiche Leistung soll es Equal Pay geben! Absolut!
    Aber was ist denn Equal?
    - Die Leistung? Solange die Weltmeisterinnen gegen ein 2. Liga-Männerteam verlieren, kann von gleicher Leistung nicht annähernd gesprochen werden.
    - Das Entertainment? Solange nur ein Bruchteil Zuschauer zuschauen, ist auch das nicht gegeben.

    Und bei der Erhöhung stehen sie mit +100% (30 auf 60 Mio) gegenüber den Männern mit +10% (400 auf 440 Mio) doch schon super da.
    • Saskia_wettomauöppissäge 08.07.2019 14:48
      Highlight Highlight Lieber Ric_O
      Ich möchte gerne mal ein Spiel von einem Schweizer 2. Liga-Männerteam gegen die Frauen-Nationalmannschaft vonUSA, Holland, England oder Frankreich sehen. Körperlich (Zweikampf) wären die Männer ohne Frage überlegen, der Rest dürfte sehr spannend werden. Und du musst nicht Angst haben, dass irgend eine Frau dir das Fussballspielen weg nimmt...du darfst weiterhin kicken gehen. Lass die Frauen einfach auch Fussball spielen
    • Ric_O 08.07.2019 15:01
      Highlight Highlight Liebe Saskia
      Vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe diesbezüglich keine Ängste und war selber nie aktiver Fussballer. Und ich begrüsse es sehr, wenn Frauen Fussball spielen.
      Mir geht einzig das "Equal Pay" auf den Wecker, da es einfach nicht der Realität entspricht.

      Aber nochmal: Gleiche Leistung soll gleich vergütet werden. Dafür bin ich zu 100% und in allen Lebenslagen!
    • Linus Luchs 08.07.2019 15:09
      Highlight Highlight "Solange die Weltmeisterinnen gegen ein 2. Liga-Männerteam verlieren..."

      Dieses Argument geht mir ja so gewaltig auf die Nerven. Die Leistungen der Frauen werden absolut gesehen nie an die Leistungen der Männer herankommen. Das ist naturbedingt. Aber wenn Sportlerinnen im Tennis, beim Schwimmen, in der Leichtathletik oder wo auch immer Spitzenleistungen bringen, strengen sie sich erstens nicht weniger an, und zweitens ist der Wettkampf nicht weniger spannend. Oder hast du bei Martina Hingis auch gesagt: "Die hätte ja gegen Sampras keine Chance." Das Argument ist einfach nur blöd.
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  • Ass 08.07.2019 14:08
    Highlight Highlight 8tens: Niveau war besser als in dieser SuperLiga. Also da diese von Raiffeisen.
    • Dr. B. Trunken 08.07.2019 14:25
      Highlight Highlight Es wurde sicher weniger gejammert und Schwalben gemacht, aber rein vom Fussball her sind es dann doch Welten zum Männer Fussball
    • Saskia_wettomauöppissäge 08.07.2019 14:49
      Highlight Highlight Kein Gurken-Team aus der Super League hätte eine Chance gegen das Frauenteam der USA, oder England :-)
    • Hipster mit Leggins 08.07.2019 15:12
      Highlight Highlight Ich frage mich, ob diese Fussball-Liebhaberinnen vor der WM wussten, dass sie Fans sind und ob sie je an einem Match waren, geschweige denn mitgekickt haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EinePrieseR 08.07.2019 14:05
    Highlight Highlight Ich habe mir kein einziges Spiel angesehen und auch in meinem Bekanntenkreis hat es keinen interessiert. Da können die Medien noch so viel darüber berichten, das Interesse ist äusserst bescheiden.
    • *sharky* 08.07.2019 15:20
      Highlight Highlight Und warum postet Du hier wenn es Dich nicht interessiert?
    • äti 08.07.2019 16:11
      Highlight Highlight Uii, du projizierst deine Umgebung gleich auf die ganze Welt? War übrigens echt guter Sport, hast was verpasst. Aber ja, man kann so erst recht negativ sein.
    • Nkoch 08.07.2019 16:51
      Highlight Highlight Also mich hats interessiert. Hatte davor keine Ahnung von Frauenfussball und war sehr angenehm überrascht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 08.07.2019 13:49
    Highlight Highlight USA ist eben nicht nur Trump. Sondern eben auch ein Land, das eine solche Mannschaft hervorbringt. Aber das geht den deutschsprachigen Journalisten nicht über die Lippen. Zu tief sitzt der Anti-Amerikanismus. Ich gratuliere!
    • äti 08.07.2019 16:15
      Highlight Highlight Ich habe keinen einzigen USA negativen Kommentar seitens Kommentatoren gehört. Null. Und was es in dieser Richtung irgendwie zu gratulieren gibt, ist mir schleierhaft.
  • neutrino 08.07.2019 13:49
    Highlight Highlight Man dürfte auch erwähnen, dass die Männer-WM Gewinn erwirtschaftet, die Frauen-WM aber immer noch Verlustgeschäft ist und von der FIFA quersubventioniert wird. Die FIFA fördert den Frauenfussball finanziell doch erheblich.

    Und Schiedsrichterinnen wurden bestürmt: zB. nach SCO-ARG minutenlang sogar nach Abpfiff, bei CAM-ENG das ganze Spiel hindurch - u.a. SR in den Rücken gestossen, nach einer (korrekten) Entscheidung mal einfach gestreikt, etc

    • andrew1 08.07.2019 14:09
      Highlight Highlight Die löhne im unterhaltungsbereich bei filmen, sport, musik sind halt von den werbeeinnahmen und schlussentlich von der anzahl zuschauer/zuhörer abhängig und somit nicht auf den aufwand an sich zurückzuführen. Läuft nun mal so. Gibt sicher musiker welche sich mehr ins zeug legen als andere, aber trotzdem wenige zuhörer auf spotify haben und somit weniger verdienen.🤷‍♂️
  • Sanchez 08.07.2019 13:46
    Highlight Highlight Dann verlieren die halt in der Vorbereitung nur noch gegen A-Junioren, nicht mehr gegen B-Junioren.
    • Friedhofsgärtner 08.07.2019 15:24
      Highlight Highlight .
      Benutzer Bild
  • Armend Shala 08.07.2019 13:39
    Highlight Highlight https://www.cbssports.com/soccer/news/a-dallas-fc-under-15-boys-squad-beat-the-u-s-womens-national-team-in-a-scrimmage/
    • rodman 08.07.2019 14:38
      Highlight Highlight Alles easy, war ein informelles Freundschaftsspiel. Das Basket 92' Dream Team der USA verlor in der Vorbereitung auch gegen ein Collegeteam. Hier wirst Du ebenfalls nicht ernsthaft behaupten können, die Juniors seien wirklich die besseren Spieler.

      https://www.foxsports.com.au/basketball/dream-team-25-years-us-olympic-legends-killed-in-littleremembered-scrimmage-against-college-stars/news-story/87db9f49545331f6eae8974be6484688
    • exeswiss 08.07.2019 17:25
      Highlight Highlight @rodman "The shock victors were a star-studded college line-up. "

      im gegensatz zu den 0815 U15 dallas boys waren das doch die creme de la creme college boys. bei einem 20 minuten match kann da ein upset schnell mal passieren.
    • rodman 08.07.2019 17:58
      Highlight Highlight Darüber lässt sich trefflich diskutieren.

      Wir diskutieren über die mit Abstand beste Ansammlung von Basketball-Superstars + Laettner :-), die auch körperlich um Welten den College-Boys überlegen war. Zusätzlich ist die Wahrscheinlichkeit eines Lucky Punchs im Basketball weit unwahrscheinlicher als im Fussball.

      Sind wir uns einig, dass die US-Fussballerinnen den U15 weeeit überlegen wären, wenn es ein ernstkampf wäre?
  • torpedo 08.07.2019 13:36
    Highlight Highlight Und wie viele amerikanische Spieler haben rumgeheult, dass die anderen Events gleichzeitig stattfinden oder das der Fifa-Präsi nicht ihren Final schauen kam?
    • bokl 08.07.2019 14:42
      Highlight Highlight Wer will schon den FIFA-Präsidenten im Publikum?

      Zumal an einem CONCACAF-Turnier wie dem Gold-Cup.
  • TanookiStormtrooper 08.07.2019 13:31
    Highlight Highlight Im Parc des Prince wurde während des Turniers wohl weniger geweint als während der Ligue 1, schliesslich war Neymar nicht auf dem Platz. 😛
  • Shaska 08.07.2019 13:24
    Highlight Highlight Zu 1: Die Spiele sind weiterhin auf einem sehr bescheidenen Niveau. Sollte man ehrlich sagen können. Schön aber ist das Interesse gestiegen. Um gleiche Prämien zu fordern muss das Niveau und dann auch das Interesse aber noch gewaltig zunehmen. Das wäre dann Gleichberechtigung.
    • elnino 08.07.2019 13:38
      Highlight Highlight Stimme dir mit dem Niveau zu. Aber dein Vorschlag funktioniert in der Praxis leider nicht.

      Das Problem ist ein Teufelskreis. Solange die Popularität geringer ist, können nur die wenigsten Fussballerinnnen sich professionell dem Sport widmen. Was wiederum das Niveau tiefhalten wird.

      Die Frage ist nicht der Gleichberechtigung gewidmet, mehr wie man dies erreichen kann. Ggf. mit Fördergeldern oder radikalen Aktionen wie etwa Neuseeland's gleiche Entlohnung für Frauen und Männerfussball:

      https://www.iol.co.za/sport/soccer/new-zealand-become-first-team-to-give-men-and-women-equal-pay-14837244

    • äti 08.07.2019 14:10
      Highlight Highlight Ich habe schon Championsleague-Spiele gesehen, die waren unter jedem Niveau. Aber wenn Millionäre spielen sagt man dem eben Taktik.
      Für mich ich es dasselbe ob ein Superfussballer den Ball mit 120 km/h neben das Tor pfeffert oder eine Frau danebenschiesst. Vielleicht ein Unterschied: die Frau spielt weiter, der andere lamentiert und wettert und hat ein Problem. Nievau wo?
    • Johnny Geil 08.07.2019 14:35
      Highlight Highlight @äti: Das ist halt einfach nicht richtig. Jedes 1. Liga Classic Team würde gegen eine Damennationalmannschaft gewinnen.

      Stoppen Sie doch mal, wie lange ein Spieler in der Championsleague den Ball halten kann, ohne das der Gegenspieler sofort dran ist, und vergleichen Sie mit Damenfussball. Sie werden feststellen, dass die Intensität eine komplett andere ist.

      Beim Lamentieren kann ich Ihnen aber beipflichten.
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