Schweiz
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Animal rights activists re-enact the Holy Last Supper during the happening

Mitglieder der antispeziesistischen Organisation «269 Libération Animale» an einer Protestaktion Ende März 2018 in Genf. Bild: KEYSTONE

«Man hält uns nicht mehr für Spinner»: Mitgliederboom bei Tierrechtlern

Im Juni lanciert der Thinktank «Sentience Politics» eine Volksinitiative, die die Massentierhaltung in der Schweiz abschaffen will. Der Verein und ähnliche Tierrechtsorganisationen verzeichnen einen stetigen Anstieg von Sympathisanten.



In der Schweiz soll es bald keine Pouletflügeli zu Billigpreisen mehr geben. Dafür will die Denkfabrik «Sentience Politics» sorgen. Sie wird ihre Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz» Anfang Juni lancieren, wie Co-Präsidentin Meret Schneider gegenüber watson bekanntgibt. 

Sentience Politics versteht sich als Teil der antispeziesistischen Bewegung. Antispeziesisten verurteilen die Überlegenheit der Menschen gegenüber der Tierwelt. 

Sentience Politics und Tierrechtsorganisationen mit ähnlichem Gedankengut verzeichnen einen stetigen Anstieg von Sympathisanten. Bei der Tierrechtsorganisation «Tier im Fokus» ist die Zahl der Neumitglieder 2018 gestiegen. «Um acht Prozent», sagt Präsident Tobias Sennhauser. Der Mitgliederanstieg schlägt sich auch auf Social Media nieder: Die Likes der Facebook-Seite der Tierrechtsorganisation kletterten im 2018 von 6500 auf 7600 – ein Zuwachs von rund 17 Prozent. Sennhauser: «Und auch die Spenden haben massiv zugelegt.» Vereine wie «Tier im Fokus» hinterfragen nicht nur das Töten von Tieren, sondern auch deren Gebrauch zu menschlichen Zwecken. 

Auch der Verein Animal Rights Switzerland stellt ein wachsendes Interesse fest, die antispeziesistische Organisation «269 Libération Animale» verzeichnet ebenfalls einen deutlichen Mitgliederzuwachs. Die Neuzugänger kämen aus den verschiedensten Sphären, sagt Präsidentin Elisa Keller in der Westschweizer Zeitung «Tribune de Genève». Keller: «Vom Banker über den Studenten bis hin zum Bauernkind.» 

Meret Schneider, Co-Geschäftsleiterin von Sentience Politics: «Sich für bessere Haltungsbedingungen für Tiere einzusetzen, gilt heute nicht mehr als absurd, man hält uns nicht mehr für Spinner – im Gegenteil.»

Tobias Sennhauser von «Tier im Fokus» erklärt sich die Entwicklung folgendermassen: «Eine Rolle spielt sicher, dass die vegane Bewegung boomt und der Fleisch- und Milchkonsum sinkt. Viele Veganer werden zu Antispeziesisten. Mehr Veganismus bedeutet also auch mehr Antispeziesismus.» Ausserdem zentral sei das mediale Können der Bewegung. «Es gelingt ihr immer wieder, politische und mediale Akzente zu setzen.»

So viele Canada-Goose-Jacken triffst du in Zürich

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74Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maya Eldorado 19.05.2018 09:21
    Highlight Highlight 2)
    Das Geschrei der Sau verfolgte mich noch sehr lange, vor allem beim Fleisch essen.
    Sowie ich von zuhause weg kam, hörte ich mit der elenden Fleischesserei auf.
    • Husar 19.05.2018 15:48
      Highlight Highlight Mir erging es ebenso. Aber mit Kopfsalat.
  • Maya Eldorado 19.05.2018 09:19
    Highlight Highlight Ein unvergessenes Erlebnis von mir. Das ist jetzt gut 60 Jahre her. Da war ich neun Jahre alt.
    Auf dem Heimweg von der Schule, als ich an der Metzgerei vorbei ging, war der Schlachtraum offen. Darin der Metzger mit einer Sau, die er in einen Zuber mit heissem Wasser tauchte. Die Sau quitschte und schrie.
    Ich rannte entsetzt nach hause und zu meiner Mutter in die Küche. Ich zu ihr: "Ich esse nieeee mehr Fleisch."
    Meine Mutter so: "Spinnst Du, Du musst, sonst wirst Du nicht gross und stark."
    Während des Mittagessens, vor allem wenn ich auf Fleisch bis, hörte ich die ganze Zeit die Sau schreien.
  • cyberstad@ 19.05.2018 07:12
    Highlight Highlight Alles gut so weit. Der Begriff "Antispeziesist" wäre allerdings zu überdenken. Klingt zu sehr nach Sekte. Pflanzen sind ja auch eine Spezies. Menschen ebenfalls. Somit müsste sich der Antispeziesist umbringen. Aber egal, er verhungert sowieso.
  • CASSIO 18.05.2018 20:20
    Highlight Highlight ich versteh diesen trend nicht! tiere haben bereits heute alle politischen rechte. im parlament haben wir jede menge hühner und esel, einpaar affen sind auch darunter, einige schlaue füchse gibt's auch, nicht viele... aber da kann doch wirklich niemand kommen und noch mehr rechte für diese tiere verlangen!?!
  • Gubbe 18.05.2018 18:22
    Highlight Highlight Es gibt Leute, sie nennen sich Veganer, die essen kein Fleisch und tierische Produkte, weil sie glauben, dass Tiere für uns keine Nahrung sind. Der ganze Hype kommt aus den USA, wo alles Gute herkommt. Unsere Veganer sind nicht dumm, sie wissen, dass mit ihrer gewählten Nahrung, nachgemachte Würste usw. nicht alle Elemente hat, die der Körber haben sollte. Als Beilage werden Produkte aus der Pharmaindustrie gegessen. Weil das die meisten Anderen nicht wollen, wird die Tiertöterkeule ausgepackt. Unterschwellige Beleidigungen kommen noch oben drauf. Aber Hej, jetzt gibt es doch Insekten...
    • Maya Eldorado 19.05.2018 08:43
      Highlight Highlight Insekten sind auch Tiere.
      Kommt für Veganer also auch nicht in Frage.
  • psylo 18.05.2018 17:18
    Highlight Highlight Gibt es den Initiativtext schon irgendwo zu lesen? Mir stellen sich zwei Fragen: Wie weit soll das Massentierhaltunsverbot bezüglich Arten gelten. Säugetiere? Wirbeltiere? Wie steht es mit Meeresfrüchten, Insekten (Bienenstock)? Und wo ist die Grenze zwischen Massen- und akzeptabler Tierhaltung?
    • lilie 18.05.2018 18:06
      Highlight Highlight @psylo: Ich kenn den Initiativtext nicht, aber so weit ich verstanden habe, sind nur Nutztiere betroffen. Also Kühe, Schweine, Geflügel, Fische...

      Meeresfrüchte werden bei uns glaubs nicht gezüchtet und Bienen rechnet man mWn in Stöcken - das sind auch nie Tausende.

      Aber in diesem Bereich muss schon was gehen! Ich kenne einen Biobauer, der 3000 Hühner halten wollte. Das wurde im nicht bewilligt, weil angeblich nicht rentabel - es hätten mindestens 10'000 sein müssen. Das ist doch gaga!!! 😣
    • CASSIO 18.05.2018 20:22
      Highlight Highlight was? gegen massentierhaltung? endlich keine vollen züge mehr zu stosszeiten??? grossartig! wo muss ich unterschreiben?
    • ProfKim 18.05.2018 22:19
      Highlight Highlight Meiner Meinung nach sollten wir auch auf Bienenhonig aus Massentierhaltung verzichten: http://www.der-postillon.com/2011/07/tierschutzer-fordern-boykott-von-honig.html?m=1
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 18.05.2018 15:05
    Highlight Highlight Und was ist mit den Pflanzen, sind die denn weniger Wert? Die leben ja auch, z.T. länger als wir. Und Pilze sowieso.
    Abgesehen davon essen fast alle Fleisch- und Allesfresser alles, ausser ihre eigene Spezies. Hier liegt doch die eigentliche Grenze.
  • Bert der Geologe 18.05.2018 13:13
    Highlight Highlight Die Diskussion zeigt folgendes auf: Es gibt Leute, die haben eine Abneigung gegen Leute, welche keine Abneigung gegen Fleisch haben. Und dann gibt es wiederum Leute, die haben eine Abneigung gegen Leute, die eine Abneigung gegen Fleisch haben. Und dann gibt es Leute, die haben zwar keine Abneigung gegen Fleisch, essen aber kein Fleisch, weil sie davor Angst haben, böse zu sein. Und wieder andere essen Fleisch trotz Abneigung, weil sie sonst gemobbt würden. Früher war es einfacher. Da gab es einfach am Freitag sicher kein Fleisch.
    • Liselote Meier 18.05.2018 14:29
      Highlight Highlight Aber auch nur weil die Menschen mehrheitlich, durch religiöse Indoktrination glaubten, dass Fisch kein Fleisch sei, bezüglich man ass am Freitag kein "Fleisch".

      Der Korinter der herangezogen wurde macht die Sache noch Abusurder, denn der besagt auch, dass Fleisch von Vögel auch nicht das selbe ist wie vom Vieh. Komischerweise galt aber Huhn auch als Fleisch.

      Ist der einzige Grund warum auch heute noch viele meinen Fisch sei kein Fleisch und auch so in der Lebensmittelverordnung steht.



    • aglio e olio 18.05.2018 14:45
      Highlight Highlight Bezüglich Freitagen bin ich gar nicht so überzeugt. Angeblich hab es früher hin und wieder "gekarpftes" Schwein.
      Nicht nur Not macht erfinderisch. Appetit auch:
      http://m.news.de/panorama/855044846/wie-moenche-beim-fasten-schummeln/1/
    • Bert der Geologe 18.05.2018 17:38
      Highlight Highlight @jay gamer: lädtst du einen Veganer an einen lustige Grillabend ein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • keplan 18.05.2018 11:39
    Highlight Highlight Verständnissfrage:
    Wie definiert Sentience Politics Massentierhaltung?
    Ab welche Zeitpunkt ist es Massentierhaltung und wäre damit verboten?
    • aglio e olio 18.05.2018 14:39
      Highlight Highlight Ist es möglich, dass deine Frage lediglich rhetorische Haarspalterei ist um eine sachliche Diskussion zu vermeiden? Oder missverstehe ich dich?
    • Husar 18.05.2018 16:10
      Highlight Highlight Die Initiative würde so wie so nichts am Konsum ändern. Und sie würde dem Tierwohl schaden statt nützen. Denn es würde dann einfach mehr Fleisch importiert, welches unter schlechteren Bedingungen produziert wird als bei uns.
    • lilie 18.05.2018 18:12
      Highlight Highlight @keplan: Das ist gesetzlich geregelt. In Deutschland z.B. gelten folgende Definitionen:

      "Das deutsche Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung von 2013 nennt bei Intensivhaltung als Grenzwert 40.000 Plätze für Geflügel, 3.000 Plätze für Mastschweine (über 30 kg) und 900 Plätze für Sauen".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maranothar 18.05.2018 11:25
    Highlight Highlight "Man hält uns nicht mehr für Spinner"
    Äh... doch. Wir haben immernoch andre Probleme die vorer zu lösen sind: Wirtschaftssystem, Religion, Nationalismus, Klimaerwärmung.
    • grünergutmensch 18.05.2018 13:42
      Highlight Highlight die lösung der einen missstände sollte den anderen, und zwar den umgang mit tieren, nicht ausschliessen
    • ChlyklassSFI 18.05.2018 14:08
      Highlight Highlight Ist dir der Zusammenhang mit der Klimaerwärmung nicht bekannt?
    • Luca Andrea 18.05.2018 15:13
      Highlight Highlight Fleischkonsum hängt mit der menschlichen Gesundheit und den Krankenkassenkosten zusammen. Tierhaltung hat einen Einfluss auf den Klimawandel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 18.05.2018 11:22
    Highlight Highlight „Man hält uns nicht mehr für Spinner“

    *Frau auf Titelbild posiert mit einem Kuh-Unterkiefer(?)*
  • derlange 18.05.2018 11:22
    Highlight Highlight In der Schweiz gibt es klare Regelungen bezüglich Tierhaltung.
    Art. 36 im RPV, Art. 2 HBV.
    Was ist Massentierhaltung in euren Augen?
    Was seit ihr bereit zu bezahlen für das Pouletbrüstli, Chicken Wings, César-Salat, Pouletschnitzel, Pouletburger, Poulet-Schenkel, Chicken-Nuggets, Pouletlioner, Poulet-Cordon-bleu ?
    Seit Ihr bereit, auf ausländisches Poulet vollständig zu verzichten?
  • MonImago 18.05.2018 11:08
    Highlight Highlight Es geht darum die Massentierhaltung in der Schweiz zu verbieten! Jemand dagegen?
    • derlange 18.05.2018 13:14
      Highlight Highlight An wann ist es Massentierhaltung?
      Nenn mir bitte eine Zahl.
      Jeglicher Import stoppen wo nicht nach Schweizer Recht/Pflicht produziert wurde - logische Konsequenz, oder?
      Nur noch CH-Poulet, keine Einkaufstouristen, kein Freihandel von Lebensmitteln - würde es vereinfachen.


    • grünergutmensch 18.05.2018 13:43
      Highlight Highlight gegen massentierhaltung? ja da bin ich strikt dagegen
    • RedWing19 18.05.2018 20:50
      Highlight Highlight Massentierhaltung muss nicht per se schlecht sein.
  • Bert der Geologe 18.05.2018 10:53
    Highlight Highlight Im übrigen habe ich mich schon länger meinem Kater unterworfen. Türe auf dem Herrn, Türe zu, Futtertopf schon halb leer.. füllen, Arme blutig kratzen lassen. Nicht mal eine Darmentleerung in aller Ruhe ist möglich, ohne dass er an der Türe kratzt. Wo sind da meine Rechte ?
  • Nelson Muntz 18.05.2018 10:42
    Highlight Highlight Lokal vom Metzger, der es vom Bauer aus dem Dorf nebenan hat. Die Fleischqualität ist zigMal besser als vom Grossverteiler.
    • stabiler 18.05.2018 13:40
      Highlight Highlight Schön und gut. Es sagen 80 % der Leute, sie würden ihren Fleisch-Einkauf so handhaben. Was zu folgenden Fragen führt:

      - Werden diese Leute in Take Aways & Restis oder bei Delivery-Diensten dann plötzlich zu Vegetariern oder spielt da die Herkunft/Haltung keine Rolle mehr?

      - Wenn ja angeblich fast alle bio, regional, tierfreundlich usw. einkaufen, wohin geht dann das ganze Detailhändler-Standardfleisch?

      Und vor allem: "Der Bauer vom Dorf nebenan", was sagt das über die Haltung aus? Hast du mal in die dunklen Schweineställe des Bauers "vom Dorf nebenan" geschaut? Du würdest dich wundern.
    • Nelson Muntz 18.05.2018 14:00
      Highlight Highlight Gemüse aus überdüngten Monokulturen ist natürlich kein Problem....
    • Til 18.05.2018 22:54
      Highlight Highlight Also ich gebe zu, dass ich ganz normales Fleisch im Migros kaufe.
  • Diavolino666 18.05.2018 10:30
    Highlight Highlight Jetzt hab' ich Hunger und Lust auf ein saftiges Steak...
    • Diavolino666 19.05.2018 07:43
      Highlight Highlight
  • PlüschBerserker 18.05.2018 10:20
    Highlight Highlight Auch diese Sekte wird vorbei gehen.
    • PlüschBerserker 18.05.2018 21:16
      Highlight Highlight Klimawandel finde NICHT hauptsächlich wegen des Konsums von Tierprodukten statt. Zerstörung des Regenwaldes findet aufgrund von Holzschlag von Edlehölzern , Bevölkerungsdruck und Palmöl(nicht tierisch) statt. Massentierhaltung und Tierrechtler haben nur lose einen Zusammenhang.

      Hysterie ist gratis
    • Til 18.05.2018 22:56
      Highlight Highlight Und ich dachte immer Hauptursache des Klimawandels wäre das Verbrennen fossiler Treibstoffe.
  • Toerpe Zwerg 18.05.2018 10:17
    Highlight Highlight Man sollte Antispeziesisten nicht mit Tierrechtlern gleichsetzen.

    Lesenswerte Betrachtung:
    https://www.nzz.ch/feuilleton/von-menschentieren-und-tiermenschen-ld.1344211
  • Liselote Meier 18.05.2018 10:13
    Highlight Highlight Aus einer "antispeziesistischen" Perspektive heraus, ist die Ablehnung des Verzehrs tierischer Eiweisse, schlicht weg nicht haltbar.

    Denn wenn wir Menschen mit anderen Tierarten moralisch auf derselben Ebene stehen, dann steht uns logischerweise dasselbe „Recht" auf tierische Nahrung zu.

    Mit solchen Humbug (Antispe) schadet ihr euerem Anliegen mehr, als es was bewirken würde im Sinne einer qualitativ bessern Tierhaltung und einer quantitativen Reduktion des Fleischkonsum.

  • Quecksalber 18.05.2018 10:03
    Highlight Highlight Sagt der Tierrechtsanwalt zur Katze die gerade einen Vogel verspeist hat: sie dürfen von ihrem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch machen.
    • NaSkivaL 18.05.2018 12:02
      Highlight Highlight Hält die Katze die Vögel in Massentierhaltung? Nicht? Dann ist dein Kommentar leider reine Hetzerei gegen eine Lebensart, von der du dich bedroht fühlst. Der Film "Angst essen Seelen auf" spielt zwar in einem anderen Kontext, erzählt aber von genau solchen Verhaltensformen.
    • Til 18.05.2018 22:58
      Highlight Highlight Die Katze hält die Vögel nur nicht in Massentierhaltung, weil sie dazu zu dumm ist.
  • Gubbe 18.05.2018 09:54
    Highlight Highlight Wird jetzt wieder ein 'Boom' lanciert? Kommen jetzt die Spinner der Abschaffung von Pouletflügeli und der Überlegenheit der Menschen gegenüber der Tierwelt? So kommt es, wenn man die Planet der Affen - Filme verinnerlicht. Diese ganzen Proteste von Irgendwas resultieren aus einer Welt des Überflusses. Alle die zB. kein Poulet mehr auf dem Teller wollen, geht nach Asien und protestiert. Ich esse keinen Fisch. Soll ich jetzt in Protest verfallen, gegen alle die dies tun? Manchmal scheint Dummheit grenzenlos...
    • ChlyklassSFI 18.05.2018 10:46
      Highlight Highlight Es geht eigentlich darum, keinem empfindungsfähigen Lebewesen Gewalt anzutun. Es geht um Empathie, nicht Dummheit.
    • NaSkivaL 18.05.2018 12:05
      Highlight Highlight Lest ihr eigentlich amigs die Artikel? Oder reichen euch Titel und Lead, um loszuschimpfen?

      Es geht nicht um die Abschaffung der Pouletflügeli. Es geht um die Abschaffung der Massentierhaltung und der billigen Pouletflügeli.

      Bist du in der Lage, den Unterschied zu erkennen?

      Und dann noch diese undifferenzierte Umkehrlogik. Die erwähnten Veganer essen keine Pouletflügleli aus Tierschutzgründen. Ich halte jede Wette, dein IchEssKeinFisch hat andere Gründe. Vielleicht schmeckts dir einfach nicht?

      Um es mit deinen eigenen Worten zu sagen: Manchmal scheint Dummheit grenzenlos.
    • aglio e olio 18.05.2018 12:40
      Highlight Highlight Warum isst du keinen Fisch? Weil er dir nicht schmeckt oder weil du ihn für besonders schützenswert hälst?
      Manchmal hinken Vergleiche grenzenlos...
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  • El Vals del Obrero 18.05.2018 09:53
    Highlight Highlight Naja, da gibt es beides:

    Bessere Haltungsbedingungen sollte es unbedingt geben. Da finde ich persönlich auch aktivistischen Einsatz dieser Gruppen gut (z.B. Filmen).
    Weniger (oder gar kein) Fleisch essen ist auch zu begrüssen. Wobei es wichtiger ist, ob man vielleicht nur alle 2 Wochen Fleisch ist statt jeden Tag als überhaupt gar nicht statt alle 2 Wochen.

    Sämtliche Tiernutzung zu unterlassen oder Tiere auf die gleiche Stufe oder gar höher als Menschen zu stellen empfinde ich aber doch eher als Spinnerei, die die Gefahr birgt, das Gemässtige abgestossen werden,was kontraproduktiv sein kann
    • Neuromancer 18.05.2018 10:42
      Highlight Highlight Die wirkliche Spinnerei ist doch, verschiedene Gattungen in ein Ranking zu packen.
      Immerhin sind wir ja die Gattung die erfolgreich dran arbeitet sich selber über den Jordan zu bugsieren. Wird sich das in deinem Ranking auch widerspiegeln, so in der Art ‚negative impact adjustment‘?
    • Til 18.05.2018 23:00
      Highlight Highlight Jede Gattung rankt sich selbst am höchsten. Das ist ganz natürlich.
  • Snowy 18.05.2018 09:40
    Highlight Highlight Good News!

    Die industrielle Fleischproduktion ist der grösste Treiber der Umweltzerstörung! Schon "nur" deswegen bleibt uns keine andere Wahl als weniger Fleisch zu essen. Pro/Contra Vegan ist lediglich ein Nebenschauplatz... *

    https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Fleisch-der-heimliche-Umweltzerstoerer/story/31730194

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    * Meine persönliche Meinung: (Viel) weniger Fleisch essen und wenn dann nachhaltig-produziertes Fleisch vom Bauer aus der Region (idealerweise Weide-geschlachtet).
  • chrisdea 18.05.2018 09:33
    Highlight Highlight Die Aussage stimmt so nicht ganz, ich halte sie immer noch für Spinner.
    • NaSkivaL 18.05.2018 12:10
      Highlight Highlight Entweder hast du keine Ahnung, was Massentierhaltung Umwelt und Tier und damit auch dem Menschen antut. Oder du bist gegenüber Tieren vollkommen empathielos. Oder du bist in ein unbelehrbares Weltbild einzementiert; wie so viele, deren einzige Diskussionsbeiträge darin bestehen, andere zu beleidigen.

      Lauft ihr Leute eigentlich mit geschlossenen Augen nur durch Städte und kriegt gar nichts davon mit, wie die ganze Natur immer weiter zerstört wird?
    • El Vals del Obrero 18.05.2018 14:35
      Highlight Highlight Lang lebe Schwarz/Weiss ...
    • Ludwig XVI 18.05.2018 20:16
      Highlight Highlight Bei genauer Betrachtung der Bilder: Definitiv :-D
    Weitere Antworten anzeigen
  • sanhum 18.05.2018 09:28
    Highlight Highlight antispeziesismus bedeutet nicht nur, dass die menschliche überlegenheit hinterfragt wird. es bedeutet insbesondere, dass nicht gewisse tierarten gegenüber anderen bevorzugt behandelt werden. hunde & katzen unterscheiden sich nicht von kühen & hühnern. nur die wahrnehmung eines menschen definiert ein tier als haustier oder nurztier und impliziert dessen behandlung resp. wert.
    • PlüschBerserker 18.05.2018 10:18
      Highlight Highlight Ameise = Hund?
    • El Vals del Obrero 18.05.2018 10:49
      Highlight Highlight Die Unterscheidung zwischen Tabu-Jöööh-Tieren und als Sache zu sehendes Mastvieh ist überdenkenswert.
      Man stelle sich mal vor, Hindus würden uns Rindfleisch verbieten wollen, so wie wir es bei Vietnamesen oder Chinesen mit Hunden- oder Katzenfleisch machen.

      Was aber ist, wenn man tausende Tiere Flöhe auf einem Hund tötet, damit es einem Tier Hund besser geht?

      Oder wenn man gar so egoistisch ist, tausende Läuse auf dem eigenen Kopf zu töten, nur damit es einem weniger juckt?

      Irgendwo muss man aus rein praktischen Gründen doch wieder willkürliche Grenzen ziehen.
    • LeChef 18.05.2018 11:25
      Highlight Highlight Und Hunde unterscheiden sich nicht von Schnecken und diese nicht von Fruchtfliegen? Was ist mit Korallen und Pilzen? Sind ja auch Lebewesen. Und Bakterien erst..

      Völlig absurd wenn du das konsequent weiter denkst.
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