Schweiz
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SP-Nationalrat Cedric Wermuth an der Delegiertenversammlung in Baden (AG) am Samstag, 26. Oktober 2013. (KEYSTONE/Walter Bieri)

«Wir waren ein bisschen naiv»: SP-Nationalrat Cédric Wermuth.  Bild: KEYSTONE

Cédric Wermuth: «Links wählt man immer aus einer Hoffnungsperspektive für eine bessere Welt»

In den Neunzigern waren die Sozialdemokraten progressiv. Heute gilt die SP als verstaubte Verwalterin des Wohlfahrtsstaats. Ihr Verharren auf Verteil- und Gerechtigkeitsfragen reicht nicht mehr, um politisch zu punkten. Die Sozis brauchen wieder eine Perspektive, fordert Nationalrat Cédric Wermuth.  



Eins und eins ergeben in der SP nicht mehr zwei, schreiben Sie in einem Positionspapier. Was hat sich so dramatisch geändert?
Cédric Wermuth: Wir erleben, zumindest in den reichen Ländern, keinen dramatischen Wandel, vielmehr einen schleichenden. Auch wenn die Finanzkrise wohl einiges beschleunigt hat und noch beschleunigen wird. Die Formel «den Wohlfahrtsstaat im Kapitalismus verteidigen», neigt sich dem Ende zu, die Krisen mehren sich: Flüchlings-, Umwelt-, Klima-, Job-, Finanz- und endlich Wirtschaftskrise. Und sie alle hängen ganz massgeblich mit der vorherrschenden, neoliberalen Wirtschafts- und Lebensweise zusammen. Immer mehr Wachstum, und dann im Nachhinein möglichst gerecht verteilen – diese Rechnung geht nicht mehr auf.

Cédric Wermuth

Der 29-Jährige ist seit 1999 Mitglied der Juso, von 2008 bis 2011 war er deren Präsident. Von 2008 bis 2011 sass der Aargauer im Vizepräsidium der SP Schweiz. Im Oktober 2011 wurde er in den Nationalrat gewählt.
Wermuth ist Mitglied des Partito Democratico in Italien, des Verkehrs-Clubs der Schweiz, der Gewerkschaften VPOD und Unia. Er hat Politikwissenschaft an der Universität Zürich studiert. Das Studium hat er mit dem Lizentiat abgeschlossen. (egg)

Umso deprimierender für die Linke, dass vor allem die Rechte von diesen Krisen profitiert. Jüngstes Beispiel ist der Wahlsieg der Konservativen in Grossbritannien.
Einerseits waren wir ein bisschen naiv. Ich kann mich erinnern, dass ich an einer 1.-Mai-Rede im Jahr 2008 ausgerufen habe: «Jetzt ist der Neoliberalismus tot!» Doch letztlich bin ich auch ein bisschen ratlos. Dass jetzt, acht Jahre nach der Finanzkrise, ausgerechnet der Freisinn wieder zulegt, ist, nüchtern betrachtet, absurd; und die Tatsache, dass wir nun wieder zu Rezepten der Neunzigerjahre zurückkehren, ist grotesk und rational nur schwer zu erklären. Die Linke legt allerdings in Krisen nur selten zu. Unsicherheit, das Gefühl von politischer Ohnmacht und die Angst vor weiteren Verlusten führen zum Erstarken der reaktionären Kräfte. 

«Einerseits waren wir ein bisschen naiv. Ich kann mich erinnern, dass ich an einer 1.-Mai-Rede im Jahr 2008 ausgerufen habe: ‹Jetzt ist der Neoliberalismus tot!› Doch letztlich bin ich auch ein bisschen ratlos. Dass jetzt, acht Jahre nach der Finanzkrise, ausgerechnet der Freisinn wieder zulegt, ist, nüchtern betrachtet, absurd.» 

Cédric Wermuth

Hängt es damit zusammen, dass auch ein Teil der SP immer noch glaubt, eins und eins gäbe zwei und weiterhin im bewährten Denkmuster weitermacht?
Die klassische Frage der Verteilung und der Gerechtigkeit bleibt nach wie vor wichtig. Aber wir müssen auch anerkennen, dass in den letzten zehn Jahren der soziale Kompromiss in die Brüche gegangen ist – die Kapitalbesitzer sind nicht mehr bereit, die Früchte des Wachstums zu teilen. Was wir derzeit erleben, ist eine Konzentration des Reichtums. Die SP tut sich schwer damit, den Menschen klar zu machen, dass wir unser gesamtes Gesellschaftsmodell, die Säulen des Sozialstaats, unsere Vorstellungen von Wirtschaft und vom guten Leben usw. in eine progressive Richtung weiterentwickeln müssen. Weil angesichts der heutigen Vielfach-Krise ein Pfadwechsel notwendig ist. Das ist natürlich eine riesige Herausforderung, nicht nur für die SP, für die ganze Gesellschaft.

Hängen diese Probleme damit zusammen, dass auch die SP in wichtigen Fragen uneinig ist? Beispielsweise in der Frage des TTIP-Freihandelsvertrages?
Es geht mir nicht um eine grundsätzliche Ablehnung der Internationalisierung. Aber so wie die TTIP aufgegleist ist, ist sie nichts anderes als eine neue Form des Protektionismus. Es geht letztlich nur darum, die Interessen des reichen Nordens und der multinationalen Konzerne gegen den globalen Süden durchzusetzen. Wenn wir uns in diesem Umfeld nur auf die Verteilungsfrage konzentrieren, dann laufen wir Gefahr, die schleichende Aushöhlung der Demokratie aus dem Blick zu verlieren. Letztlich sind TTIP, TiSA, CETA etc. für die Welt im Jahr 2015 doch genauso anachronistisch und absurd wie Wahlerfolge neoliberaler Parteien wie FDP und SVP. Es wird noch einmal versucht, die Ideologie von Markt, Wettbewerb und Profitmaximierung durchzudrücken – obwohl dieses Modell dramatisch gescheitert ist. Obwohl es eigentlich darum ginge, das Primat der Politik zurückzuholen, die Demokratie zu stärken und auszuweiten und die Menschen zu befähigen, über die eigenen Lebensverhältnisse bestimmen zu können. 

«Wenn die Linke ihr Heil in der Rückkehr in den scheinbar sicheren Hafen des Nationalstaates sucht, macht sie einen dramatischen Fehler.»

Cédric Wermuth

In der Frage einer neuen Wirtschaftsordnung gibt es auch bei den Linken zwei Strömungen. Die eine sagt: Wir wollen eine globalisierte Wirtschaft, aber sie muss sozial gerecht sein. Die andere sagt: Wir müssen zurück zu einer dezentralen Ordnung und regionalen und lokalen Wirtschaftskreisläufen. Wer hat Recht?
Das ist bloss ein scheinbarer Widerspruch. Die These «Wer Ja sagt zu Europa, der muss auch Ja zu deregulierten Märkten sagen», ist falsch. Das ist die grosse Herausforderung: den Kampf für eine andere Wirtschaft und Gesellschaft mit dem Kampf für ein anderes Europa zu verbinden. Wer zurück zu regionalen Märkten will, muss sich für supranationale Strukturen einsetzen. Nur so können wir eine demokratisch kontrollierte Wirtschaftsordnung herstellen. 

Und was ist mit der Nation? Hat sie ausgedient?
Wenn die Linke ihr Heil in der Rückkehr in den scheinbar sicheren Hafen des Nationalstaates sucht, macht sie einen dramatischen Fehler. Die Europäisierung ist unumkehrbar geworden. Ein Zurück gibt es nur noch mit einem Sieg für die Reaktionäre und mit weniger Demokratie. 

Was heisst das konkret?
Die Podemos-Bewegung in Spanien oder die Syriza in Griechenland zeigt, dass es eine Alternative gibt. Ich bin überrascht und enttäuscht, wie wenig Unterstützung diese von den europäischen Sozialdemokraten erhalten. 

«Ich bin überrascht und enttäuscht, wie wenig Unterstützung Bewegungen wie Podemos und Syriza von den europäischen Sozialdemokraten erhalten.»

Cédric Wermuth

MADRID, SPAIN - MAY 13:  Podemos party leader Pablo Iglesias speaks to members of the public during an election campaign rally at the Cornisa Park on May 13, 2015 in Madrid, Spain. The rally was organized by 'Podemos' (We can) and 'Ahora Madrid' (Now Madrid) political parties. Municipal and regional elections will take place next May 24 across most of Spain.  (Photo by Pablo Blazquez Dominguez/Getty Images)

Podemos-Chef Pablo Iglesias. Bild: Getty Images Europe

Hängt das mit einer gewissen Ratlosigkeit der Linken in der Europafrage zusammen?
Wir dürfen uns nicht mehr von der Frage lähmen lassen: Sind wir für oder gegen Europa? Wir müssen vielmehr darüber diskutieren: Welches Europa wollen wir? Weil wir die Frage verkehrt herum gestellt haben, sind wir aus Angst vor den neuen Rechten mit den Neoliberalen ins Boot gestiegen. 

«Die Migration ist die Bewegung, die Europa in den letzten Jahren am meisten verändert hat. Es ist auch die emotionalste Frage. Deshalb müssen wir sie auch aufgreifen. Die Unter-den-Teppich-kehren-Strategie ist gescheitert.»

In den Neunzigerjahren war die SP die progressive Partei. Frauen und Schwule, die für die Gleichstellung kämpften, mussten die SP wählen. Diese Themen sind heute selbstverständlich geworden. Ist das auch ein Grund, warum die SP nicht mehr so sexy ist?
Die SP hat tatsächlich das Image der progressiven Partei verloren. Teils ist das ein Erfolg der rechten Propaganda, teils selbst verschuldet. Die Linke war immer stark darin, neue Bewegungen aufzunehmen. Heute hapert's damit. Wir verpassen aus einer defensiven Haltung eine der wohl tiefgreifendsten Veränderungen. 

Nämlich?
Die Migration. Dort schlummert ein grosses, auch politisches Potenzial. 25 Prozent der Bewohner in diesem Land sind heute Ausländer. Sie sind heute aus den politischen Prozessen ausgeschlossen. Die Migration ist die Bewegung, die Europa in den letzten Jahren am meisten verändert hat. Es ist auch die emotionalste Frage. Deshalb müssen wir sie auch aufgreifen. Die Unter-den-Teppich-kehren-Strategie ist gescheitert.

Was heisst das konkret? Wahlrecht für Ausländer?
Die politischen und wirtschaftlichen Rechte der Migrantinnen, ja. Neben der fehlenden Demokratie in der Wirtschaft besteht das grosse Demokratiedefizit hierzulande darin, dass die Ausländer ausgeschlossen sind. 

«Heute gibt es zahlreiche kleine Bewegungen, z. B. die Gemeinwohl-Ökonomie, die Sharing Economy oder von mir aus das Grundeinkommen. Aber wir schaffen es irgendwie nicht, diesen Bewegungen eine Plattform zu sein. Und wo soll diese Debatte stattfinden, wenn nicht bei den Sozialdemokraten?»

Cédric Wermuth

Lösen solche Forderungen nicht auch innerhalb der SP grosse Ängste aus?
Sicher. Wir haben die Deutungshoheit in dieser Frage an die SVP abgegeben. Aber besteht die Aufgabe einer politischen Partei nicht darin, die Wahrheit zu sagen? Geht es wirklich nur darum, Wahlen zu gewinnen oder geht es darum, politisch etwas zu fordern? Für mich ist der unmittelbare Wahlerfolg zweitrangig.

Sie nehmen also in Kauf, dass eine rechtskonservative Koalition die Wahlen gewinnen wird?
Nein, im Gegenteil. Ich glaube, wir kommen nicht vom Fleck, wenn wir nicht von links über Europa und Migration reden. Links wählt man immer nur aus einer Hoffnungsperspektive auf eine bessere Welt. Nur: Mit der Verteilungsdebatte gewinnen wir offensichtlich keinen Blumentopf mehr. Und Hoffnungsperspektive heisst immer: Eine Welt vorstellen, die heute noch nicht, oder nur in Nischen, existiert. Da hat die SP ein bisschen der Mut verlassen. 

Wenn wir schon von Hoffnungsperspektive sprechen: Was sagt die Linke eigentlich zur dritten industriellen Revolution, zu 3D-Druckern, selbstfahrenden Autos, Robotern und immer intelligenterer Software?
Manche dieser Zukunftsdebatten sind auch mir ein bisschen zu esoterisch. Was jedoch stimmt: Wir sind zu defensiv. Es geht hier ja auch wieder um die bereits eingangs angesprochenen Fragen. Wie sieht eine zukunftsfähige Wirtschaft aus? Wie ein stabiles Fundament für die Wohlfahrtsgesellschaft? Als ich 2000 angefangen habe, Politik zu machen, haben sich alle beklagt, dass es keine Bewegungen mehr gibt. Heute gibt es zahlreiche kleine Bewegungen, z. B. die Gemeinwohl-Ökonomie, die Sharing Economy oder von mir aus das Grundeinkommen. Aber wir schaffen es irgendwie nicht, diesen Bewegungen eine Plattform zu sein. Und wo soll diese Debatte stattfinden, wenn nicht bei den Sozialdemokraten?

Woher stammt diese Blockade?
Die Gefahr, dass man sich im parlamentarischen Betrieb verliert und alles andere übersieht, ist sehr gross. Der Druck der Medien nimmt zu. Es gibt fast keine Räume mehr für Debatten, die in der Zivilgesellschaft stattfinden. Seit ich im Nationalrat sitze, spüre ich das am eigenen Leib. Daraus entwickelt sich eine merkwürdige Parallelität zwischen institutioneller Politik und Zivilgesellschaft.

«Mein Problem mit vielen Apologeten der digitalen Wirtschaft ist, dass sie es verpassen, aus der Logik des Kapitals auszubrechen. Wir müssen das verbinden.»

Cédric Wermuth

Nehmen wir das Thema Uber. Natürlich ist der Chef Travis Kalanick ein widerlicher Kotzbrocken. Natürlich werden Jobs im Taxigewerbe zerstört, und natürlich sind die Gewerkschaften empört. Aber der Grundgedanke der Sharing Economy – nämlich dass wir die bestehen Ressourcen besser nutzen müssen – der trifft nun mal zu.
Die Grundidee der Sharing Economy ist sicher gut. Die Gefahr ist, dass sie sehr rasch vom Kapitalismus geentert wird. Uber ist ein Paradebeispiel dafür. Mein Problem mit vielen Apologeten der digitalen Wirtschaft ist, dass sie es verpassen, aus der Logik des Kapitals auszubrechen. 

Was wäre dann die linke Variante?
Wir müssen das verbinden: Die Chancen der Digitalisierung mit den Ideen und Praktiken einer solidarischen und demokratischen Wirtschaft. Uber als Genossenschaft! Die Idee einer kollektiven Wirtschaft ist alt, Genossenschaften gibt es schon längst. Es ist bezeichnend, dass diese Ideen in der Krise wieder einen Aufschwung haben. Wir haben uns auch in der Franken-Mindestkursdebatte verrannt. Wir können uns der Debatte um alternative Wirtschaftsmodelle nicht verschliessen. Gerade deshalb ist eine Diskussion über Dinge wie Sharing Economy, Grundeinkommen oder Vollgeld dringend notwendig, auch wenn sie exotisch erscheinen mögen.

«Ich glaube, Sie unterschätzen die Basis der SP. Wer sagt, dass da nicht über ‹Blockchain› diskutiert wird? Und wenn das so fundiert wie im ‹Kapital› geschieht, dann umso besser.»

Cédric Wermuth

Ein Teil der Linken lehnt das strikte ab. Warum?
Viele haben Angst, sich aus dem drohenden Konsens im helvetischen Politbetrieb zu verabschieden. Deshalb hat auch der an sich lächerliche Halbsatz über die «Überwindung des Kapitalismus» einen derart hohen Stellenwert erhalten. Die Angst, das Prädikat «regierungsfähig» zu verlieren und als Spinner zu gelten, ist gross.

«Disruptiv» ist zu einem Modebegriff geworden, will heissen: Die neue Technologie stellt die bestehende Ordnung auf den Kopf. Muss sich die SP nicht viel stärker mit diesem Thema beschäftigen? Es wird bald nicht nur Musiker und Journalisten betreffen, sondern auch Banker, Ärzte und Rechtsanwälte.
In Krisen wie heute rufen alle nach starken Führern und schnellen, klaren Lösungen, oft auch bei der SP. Eine Partei, die nicht innert 24 Stunden nach der Aufhebung des Mindestkurses ein scheinbar klares Konzept präsentieren kann, wir medial abgekanzelt. Damit wird die Debatte sofort sehr eng und technokratisch. Die Partei müsste eine Plattform sein, auf der die verschiedensten Thesen diskutiert werden. Die Debatte über Alternativen hat auch bei uns massiv an Stellenwert verloren.

Bundesraetin Eveline Widmer-Schlumpf, Cedric Wermuth (SP/AG) und Kommissionssprecher Jean-Paul Gschwind (CVP/JU), von rechts, befassen sich mit dem Konsolidierungs- und Aufgabenueberpruefungsgesetz am Mittwoch, 6. Mai 2015, im Nationalrat in Bern. Der Nationalrat will ueber die Details des Konsolidierungs- und Aufgabenpruefungspakets (KAP) beraten. Er hat es am Mittwoch abgelehnt, das Sparpaket erneut an den Bundesrat zurueckzuweisen. Der Rueckweisungsantrag von linker Seite scheiterte mit 131 zu 59 Stimmen. Beim ersten Anlauf vor zwei Jahren hatte der Nationalrat die Vorlage an den Bundesrat zurueckgewiesen. Anders als am Mittwoch stimmte damals auch die SVP fuer Rueckweisung. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Selbstbewusst und gestenreich im Parlament. Bild: KEYSTONE

Theoretische Debatten – das riecht nach Diskussionsgrüppchen zum «Kapital». Macht das noch Sinn? Müsste sich die SP nicht beispielsweise damit befassen, was eine «Blockchain» ist und was ihre Folgen für die Finanzordnung sein könnten?
Was sollte an Diskussionsgruppen falsch sein? Aber ich glaube, Sie unterschätzen die Basis der SP. Wer sagt, dass da nicht über «Blockchain» diskutiert wird? Und wenn das so fundiert wie im «Kapital» geschieht, dann umso besser. Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Veranstaltungen es auch zu solchen Themen gibt. Aber sie laufen ausserhalb der Institutionen. Es gibt auch eine zu grosse Distanz zu den akademischen Kreisen, die diese Fragen diskutieren.

Übrigens: Sowohl unser Autor Philipp Löpfe als auch Interview-Partner Cédric Wermuth sind demnächst bei Veranstaltungen vom Stapferhaus Lenzburg vertreten. Dabei geht es um die kritische Auseinandersetzung mit dem Geld. Nachfolgend die Infos dazu:

Präsentiert von

IST DAS GELD GERECHT VERTEILT?

Ist es gerecht, dass ein CEO eines Pharmakonzerns 86-mal mehr verdient als eine Pflegefachfrau? Ist es gerecht, wenn die einen Millionen erben und andere ganz ohne Geld ins Leben starten? Die beiden Nationalräte Christian Wasserfallen und Cédric Wermuth diskutieren mit Interessierten im Stapferhaus Lenzburg über Geld und Gerechtigkeit.

WANN? 26. Mai 2015 | 18.00–19.00 Uhr
WO? Ausstellung GELD, Zeughaus Lenzburg
MEHR? Infos gibt es hier >>

VOLLGELD-INITIATIVE: LEERES VERSPRECHEN ODER VOLLE KONTROLLE?

Ziel der Vollgeld-Initiative ist ein stabiles und gerechteres Geldsystem. Deshalb soll künftig nur noch die Nationalbank das Recht haben, neues Geld zu schöpfen. Zurzeit erschaffen private Banken durch Vergabe von Krediten 90 Prozent der sich im Umlauf befindenden Geldmenge in Form von Buchgeld, bloss 10 Prozent ist Nationalbank-Geld. Ist das «Vollgeld» tatsächlich der Schlüssel zu einem stabileren Geldsystem und einer nachhaltigen Wirtschaft? Oder nimmt es unserer Gesellschaft den Lebenssaft – nämlich das Kapital? Es debattieren der Wirtschaftsjournalist Philipp Löpfe und der Ökonom Jörg Baumberger.

WANN? 4. Juni 2015 | 20.00–21.00 Uhr
WO? Ausstellung GELD, Zeughaus Lenzburg 
MEHR? Infos gibt es hier >>

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wolfsblut_2 24.05.2015 10:03
    Highlight Highlight Auch das stimmt, Cédric Wermuth, ich wähle hoffnungsvoll die SP – und es nützt nichts. Die Steueroptimierer, die IV-Jäger, die Sozialhilfe-Kürzer, die Arbeitslosen-Beschimpfer, die Immo-Spekulanten und die Spar-Würger haben immer die Nase vorn. Wie wärs, wenn Ihr Eure Hoffenden und ihr Leben wieder real kennenlernt und nicht nur aus den Medien, Statistiken oder aus Büchern. Nehmt Euch einfach Zeit und Euer Herz mit, lebt unter ihnen und lasst unsere Hoffnung nicht sterben.
    21 15 Melden
  • thompson 24.05.2015 02:44
    Highlight Highlight Sagt einer, der noch nie richtig gearbeitet hat.... Übel aber typisch. Hätte er nur im Freiamt eine Schreiner Lehre begonnen. Cedric wäre stramm rechts...
    37 43 Melden
    • karl_e 25.05.2015 13:16
      Highlight Highlight Was heisst "richtig gearbeitet"? Mit Schaufel und Pickel Gräben für ein Butterbrot Gräben auftun? Als Bankster ganze Staaten bescheissen? Schwer verständliche wissenschaftliche Wälzer durcharbeiten? Ist wohl Definitionssache.
      13 9 Melden
    • Richu 10.07.2016 18:16
      Highlight Highlight @Thomson: Der seinerzeit vom Bezirksgericht Baden verurteilte Hausbesetzer C. Wermuth wäre für eine Lehre als Schreiner völlig ungeeignet gewesen!
      1 0 Melden
  • Zeit_Genosse 23.05.2015 16:40
    Highlight Highlight Es ist alles ein Interpretation von wie links und wie rechts. Wenn man dieses Schema bedient sollte man nicht nur über die Flügelspitzen mit der grössten Spreizung sprechen. Das taugt nur für den lärmigen Wahlkampf mit Sicht auf unsichere Wähler. In der Mittenverteilung von links und rechts besteht der zu bebauende Boden für Lösungen. Die sogenannt Rechte tritt geschlossener auf, kommuniziert niederschwellig verständlich, sucht pragmatische und umsetzbare Lösungen, konzentriert sich Mehrheiten zu finden, statt Recht zu haben. Links tummeln sich von elitären Intelektuellen, sozialistischen Arbeiterbewegungen und komunistisch angehauchten Romantikern mit unterschiedlichen Verteilwünschen, ein heterogenes Grüppchen. Die nur für die Linke unsichtbare Zerstritten- und Zerzaustheit, ist von aussen als chaotische Kommunikation, unausgegorene Vorstösse und den Hang, dem Wort mehr Beachtung zu schenken als der Arbeit (auch wenn Arbeit ein Kerntema wäre). Links sollte sich von einem rechten (im doppelten Sinn) Kommunikationsstrategen beraten lassen und die Aussagen nach aussen verständlich bündeln. Nicht jede Idee muss überall diskutiert werden. Einfachheit als Maxime könnte doch eigentlich ein linkes Attribut sein. Die Welt ist kompliziert genug. Und dann sollte links die drei Grossbuchstaben der Gegenpartei nicht mehr aussprechen, sondern von den eigenen zwei Grossbuchstaben sprechen. Man muss sich nicht ständig über den Gegner selbst definieren, sondern geschlossen vorgehen. Bei der Politik in einer Demokratie geht nur mit Mehrheiten und nicht um Selbstbefriedigung. Bevor es jetzt viele anonyme Blitze hagelt, wüsste ich gerne wo ich falsch liege.
    53 11 Melden
  • CreatorsWolf 23.05.2015 16:16
    Highlight Highlight Einer der Gründe wieso neo-liberale und rechtskonservative Kräfte einen Aufschwung verzeichnen, obwohl sie für die Deregulierungen und Privatisierungen waren, welche uns in eine Globale Finanz- und Wirtschaftskrise führte ist wohl dass viele Menschen ihre Fantasie verloren haben und lieber Rückwärtsgewandt an ihrem Vorhanden festhalten. Gleichzeitig sagen sie sich "bis hier hin lief alles noch gut..bis hier hin lief alles noch gut..."
    33 14 Melden
    • Joshzi 23.05.2015 17:03
      Highlight Highlight Das hat schon Bertrand Russel bemerkt, dass die Annahme, die Zukunft werde der Vergangenheit gleichen, ein tödlicher Irrtum sein kann. Darin beschreibt Russell ein Huhn, dieses beobachtet den Bauern, wie er jeden Tag eines der Hühner schlachtet. Das Huhn geht solange davon aus, dass das auch morgen so sein wird. Doch eines Tages trifft es nicht ein anderes Huhn- sondern es selbst. Vielleicht verhält es sich so auch mit rechtskonservativem Denken. Sie glauben, sie seine auf der sicheren Seite, solange bis ...
      31 12 Melden
    • karl_e 25.05.2015 13:21
      Highlight Highlight Was sagte der Mann, der aus dem Fenster im 10. Stock fiel, als er beim 1. Stock vorbeiflog? "Bis jetzt ist alles gut gegangen". Suchen Sie selbständig Parallelen zu dieser Geschichte.
      2 0 Melden
  • Joshzi 23.05.2015 14:20
    Highlight Highlight Ich möchte dem rechtskonservativen Denken den guten Willen nicht absprechen. Im Gegensatz zum rousseauschen Ideal des guten Menschen, der durch die Gesellschaft erst verdorben wird, misstraut man rechts dem Menschen. Er sei korrupt und böse, ganz im Sinne Leviathans und nur durch die zivlisierende Wirkung der Gesellschaft, wird er freundlich. Mir erscheint es, wer rechts steht, der will keine Veränderungen, er will das scheinbare! Gute bewahren, auch wenn es nur scheinbar ist. Links glaubt fest daran, dass man eine Gesellschaft immerzu verbessern kann. Dass der Mensch die Quelle des Guten ist
    29 12 Melden
  • simiimi 23.05.2015 14:16
    Highlight Highlight "Es wird noch einmal versucht, die Ideologie von Markt, Wettbewerb und Profitmaximierung durchzudrücken – obwohl dieses Modell dramatisch gescheitert ist."

    Und das sagt ausgerechnet aus dem Munde eines tiefroten Kommunisten. Hat ja gut funktioniert, damals in der Sowjetunion...
    33 42 Melden
    • Joshzi 23.05.2015 15:35
      Highlight Highlight Die Bankenkrise und die damit verbundenen Steuermilliarden und der Verstaatlichung von Banken, das war dann wohl die Rehabilitation von Karl Marx?
      25 9 Melden
  • Wolfsblut_2 23.05.2015 13:31
    Highlight Highlight Da hat Wermuth recht: Die SP hechelt nur noch der Themensetzerin SVP hinterher. In der Defensive argumentieren die Anzuggewandeten SP-Exponenten akademisch intellektuell. Ohne emotionale Kraft und spürbar ohne eigenen Bezug zu denen, die sie vertreten sollten – die Verlierer in der neoliberalisierten Gesellschaft. Ausser Jacqueline Badran. Sie ist für mich die einzige, die die SP-Werte noch glaubhaft vertritt und brennende soziale Themen auch zur Herzensangelegenheit macht.
    22 17 Melden
  • Angelo C. 23.05.2015 12:33
    Highlight Highlight Ich bin bei Wermuth meist in einem persönlichen Dilemma, denn als eloquenter, engagierter und intelligenter Redner gefällt er mir durchaus, auch wenn ich einen überwiegenden Teil seiner politischen Ansichten nicht teile :-)! Gewiss, in einigem hat er in seinen Beurteilungen sogar recht, doch wenn ich vom "wünschenswerten Wahlrecht" der nunmehr immerhin 2 Millionen Ausländern in der Schweiz (also gut ein Viertel der Bevölkerung, Asylbewerber nicht miteingeschlossen) lese, dann empfinde ich sowas wie ein schlechter Witz. Und er weiss nur zu genau, dass ein Grossteil der unterprivilegierteren Menschen dann SP wählen würden - schon dadurch scheint mir das ebenso suspekt wie obsolet. Aber auch andere (besonders auch frühere) seiner Aussagen wirken übertrieben und zielen auch an gängigen menschlichen Verhaltensstrukturen überwiegend vorbei. Das sind dann die sog. Wermuthstropfen ;-)!
    33 25 Melden
    • pun 23.05.2015 14:39
      Highlight Highlight Also überall dort wo es schon ein Ausländerstimmrecht gibt, haben sich die Wahlergebnisse nicht gross geändert.
      Der überwiegende Teil der Ausländer, die abgestimmt haben, waren nämlich aus unseren Nachbarländern, die genauso konservativ oder eben nicht sind wie die Schweizer.
      Musst also keine Angst haben vor der ewig herbeierfundenen Linksregierung der Schweiz ;)
      28 12 Melden
    • phreko 23.05.2015 16:44
      Highlight Highlight Angelo C. was du Wermuth vorwirfst verlangst du mit grösster Selbstverstàndlicgkeit für dich selbst. Was für eine Heuchelei!
      13 14 Melden
    • Angelo C. 24.05.2015 10:06
      Highlight Highlight Phreko : Liegt's am Lese- oder nur am mangelhaft ausgeprägten Interpretationsvermögen bei dir (und einigen anderen)? Ich kann beim besten Willen in meinem Text nichts erkennen, was ich von Wermuth "verlangen" würde. Er kann tun und lassen was immer er will, etwas was ich Jedem zugestehe, auch wenn ich es nur bedingt gut heisse.

      Ich habe ihn lediglich (mehrheitlich lobend gar) charakterisiert, habe aber auch meine Position zu seinem oft etwas spät-kommunistisch daherkommenden Credo erwähnt - aber wo ich etwas von ihm verlange, wird auf ewig dein Geheimnis bleiben. Ich nehme daher an, dass du einfach was sagen wolltest, damit auch du was gesagt hast :-)!
      10 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 23.05.2015 12:06
    Highlight Highlight Ein intelligenter, integrer Mensch, der ein intelligentes Interview gibt, aber bei so vielen Fremdwörtern kommen Rechtsextreme, Nationalisten und Wutbürger halt nicht mehr draus, denn sie haben lieber unanständige, polternde Milliardäre, die rumbrüllen, Scheinlösungen anbieten und vorgeben zu wissen, wo dem Volk der Schuh drückt, nach dem sie diesem die Probleme, dank ihrer Millionenbudgets, eingeimpft haben um sich in Tat und Wahrheit hämisch über diese Trottel zu freuen, weil die gar nicht merken, dass er und seine reichen Freunde hinter ihrem Rücken das Volk und den ganzen Staat ausrauben.
    60 64 Melden
    • Jol Bear 23.05.2015 12:57
      Highlight Highlight Da schwingt, mit Verlaub, eine ganz gehörige Portion Frustration über SVP-Politik mit. Nun, falls Ihr Eindruck stimmte, so wäre es höchste Zeit, dass sich die Linken so äussern, dass es auch für Nicht-Intellektuelle verständlich wird. Allerdings ist bei den Sozialisten doch ein recht gut durchschaubares Credo auszumachen: "An allem Übel ist der Kapitalismus und der Neoliberalismus Schuld. Lasst eine Linke Elite regieren und über das tumbe Volk bestimmen und alles wird gut." Tönt aber leider nach Totalitarismus, Selbstüberschätzung und Knechtschaft und kommt irgendwie nicht wirklich gut an.
      50 22 Melden
    • Lowend 23.05.2015 14:32
      Highlight Highlight Ich dachte nur, ich schreibe mal einen Kommentar, bei dem die hier schreibenden svP-Auftragsschmierfinken ein wenig in Rage kommen und es scheint zu gelingen, denn diese organisierte Linken-Hatz, die seit geraumer Zeit in allen einschlägigen Foren zu lesen ist, trägt langsam Früchte. Wenn es nach diesen Voten geht, müsste die SP,die JUSO und die Grünen ja verboten werden und diese totalitäre Anschauung gewisser Blocherhut-Grüsser zeigt eigentlich exemplarisch, was diese Freunde des neoliberalen Faschismus in Tat und Wahrheit von der Demokratie halten, nämlich rein gar nichts.
      32 28 Melden
    • Jol Bear 23.05.2015 21:58
      Highlight Highlight @rhabarber: gehe mal davon aus, dass Sie beispielsweise an "Nachhaltigkeit" im Vergleich zwischen freien und planwirtschaftlichen Systemen denken. Als Beispiel aus dem Umweltschutz kann hier der Vergleich der Qualität der Ressourcen Wasser, Luft und Boden in der "alten" vergleichsweise freien BRD und der zentralistisch regierten DDR herangezogen werden. Die BRD stand in Sachen Umweltschutz um Welten besser da.
      7 5 Melden
  • Chlinae_Tigaer 23.05.2015 11:20
    Highlight Highlight Zitat; «Links wählt man immer aus einer Hoffnungsperspektive für eine bessere Welt» Zitatende.

    Frage; Sind das nicht die Linken die an ihren Saubannerzügen usw. alles kurz und klein schlagen? Und DAS soll für eine bessere Welt sein?

    64 78 Melden
    • zettie94 23.05.2015 12:25
      Highlight Highlight Das sind die Radikalen. Diese gibt es sowohl Rechts wie Links.
      52 21 Melden
  • Jol Bear 23.05.2015 10:30
    Highlight Highlight Ein Maximum an Freiheit für alle bedeutet ein Maximum an Liberalismus. Den Staat braucht es, um jene Auswüchse zu unterbinden, die sich aus dem Missbrauch der Freiheit ergeben, um Regeln durchzusetzen, welche unverschuldet benachteiligte auffangen. Die Linken erweisen sich jedoch als jene, welche glauben, "die richtigen Regeln" gefunden zu haben und diese dann allen zwangsweise verordnen wollen. Das Resultat ist statische Unfreiheit, in der sich diejenigen, die das Sagen haben auf Kosten der Masse der anderen als "Obrigkeit" durchsetzen. Freiheit, Dynamik, Innovation und Kreativität bleiben auf der Strecke. Das Denken und Regieren wird auf eine verhältnismässig kleine Kaste reduziert, die Freiheit der übrigen Menschen unterdrückt; zu beobachten in allen Ländern, wo sich kommunistische und sozialistische Systeme durchgesetzt hatten.
    45 32 Melden
    • AdiB 23.05.2015 11:06
      Highlight Highlight wiessen sie selbst was sie da geschrieben haben? der staat missbraucht die "freiheit" am meisten.
      in den sozialistischen systemen ist halt so das der stärkste überlebt. doch nichts ist dir verboten und die hürden um ans ziel zu kommen sind die natürlichen hürden und keine steine die der staat in den weg legt.
      1 36 Melden
    • karl_e 25.05.2015 13:31
      Highlight Highlight AdiB: und in den kapitalistischen System überlebt der Schwächere, also Blocher, Spuhler, Schmidheiny, Vasella und wie sie alle heissen. Von Buffet, Gates, Vexelberg ganz zu schweigen.
      4 0 Melden
  • Zeit_Genosse 23.05.2015 10:08
    Highlight Highlight Die Fragen von Löpfe gefallen mir besser als die Antworten von Wermuth.
    39 9 Melden
  • SpikeCH 23.05.2015 09:49
    Highlight Highlight Werbung Ende. ;)
    42 12 Melden
  • Lil'Ecko 23.05.2015 09:36
    Highlight Highlight Hab mich selten ab einem Titel so schlapp gelacht😂,meint der das wirklich ernst?!
    51 13 Melden
    • Bowell 23.05.2015 13:45
      Highlight Highlight "Eigentlich geht das zurück bis zu den Affen". Wir Menschen stammen aber leider nicht vom Affen ab, wir haben nur die gleichen Vorfahren;). Mensch und Schimpanse sind quasi Cousins, also such dir eine andere Argumentationsstütze.
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    • Bowell 24.05.2015 01:23
      Highlight Highlight Das Menschen zu den Menschenaffen gehören ist in wissenschaftlichen Kreisen unbestritten. Dein Satz hat aber eine evolutive Entwicklung vom Affen zum Menschen impliziert, da konnte ich nicht wiederstehen und musste die aktuelle Sicht der Lage loswerden, du wirst es mir hoffentlich verzeihen. Aber ich finde es trotzdem ganz nett wenn man seine Welt mit einer handvoll Affen erklären kann;).
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    • Andi Amo 24.05.2015 02:07
      Highlight Highlight Der Titel ist vor allem noch nicht fertig, denn es hiesse eigentlich "...für eine gemäss SP bessere Welt, die mit Geld, das eigentlich überhaupt gar nicht vorhanden ist, erzwungen werden soll."
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  • moneal 23.05.2015 09:32
    Highlight Highlight Von den Linken erwarte ich das sie nicht von Esoterik sprechen wenn es um Ideen geht. Bin jetzt seit über 10 Jahren in der Informatik/Robotik tätig und ich garantiere euch man kann heute bis zu 50% aller Arbeiten in CH automatisieren. Beispiel: Wasser ist für den Schweizer gratis doch haben wir es in den letzten 200 Jahren nicht fertiggekriegt das dass Brot auch gratis ist. Wenn z.B die SVP 5Jahre keine Schäfchen drucken würde, könnte man so was mit dem gesparten Geld realisieren. Nichts gegen Schäfchen auf Plakaten :) Wir haben einfach falsche Prioritäten und ich habe nur noch 30 Zeichen ....
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    • LucasOrellano 23.05.2015 10:32
      Highlight Highlight Ja genau, Wasser ist gratis. Sehr gut, wie du informiert bist!
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    • AdiB 23.05.2015 11:22
      Highlight Highlight @moneal. und was machen wir mit den über 50% arbeitslosen?
      und wasser zahlt man. wen du es mal gratis haben willst, sind es schon eher die linken die darum kämpfen würden.
      aber wasser sollte um sonst sein. immerhin sind ja wir das "volk" und das unser planet.
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    • Neemoo 23.05.2015 11:28
      Highlight Highlight LucasOrellano,
      ja bestimmt geht das! An jedem Bergbach kann ich ohne etwas zu bezahlen einen Schluck Wasser nehmen....Darf auch meine Trinkfalsche auffüllen!

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