Schweiz
Gesellschaft & Politik

Parlament will Doppelnamen bei Heirat wieder ermöglichen

Parlament will Doppelnamen bei Heirat wieder ermöglichen

16.03.2026, 15:4916.03.2026, 16:04

Die Räte haben sich bei der Wiedereinführung von Doppelnamen geeinigt. Der Ständerat schloss sich am Montag nach einer kurzen Debatte dem Vorschlag des Nationalrats an. Die Vorlage ist nun bereit für die Schlussabstimmung.

Der Doppelname soll aus den zur Verfügung stehenden Namen der Verlobten zusammengestellt werden können. Eine Minderheit im Ständerat wollte diese Wahl auf die Ledignamen einschränken. Die Mehrheit der zuständigen Kommission konnte sich mit 25 zu 17 Stimmen durchsetzen und der Ständerat schloss sich dem Nationalrat an.

Mit der beschlossenen Regelung sind Namen aus früheren Ehen bei der Erstellung des Doppelnamens nicht ausgeschlossen. Die Kinder hingegen können den Doppelnamen nicht tragen. Sie erhalten einzig einen Namen der Eltern, den die Eltern zuvor bestimmt haben.

Mit dem Entscheid könnte der jahrelange parlamentarische Streit bald beigelegt sein. Das Anliegen geht auf eine von von alt Nationalrat Luzi Stamm (SVP/AG) im Jahr 2017 eingereichte Parlamentarische Initiative zurück. (dab/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
6 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
6
«Sprengen uns einen Kanal» – Mann von US-Botschafterin in Bern sorgt für Stirnrunzeln
Der US-amerikanische Politiker Newt Gingrich teilte auf X einen Satireartikel mit der Idee, einen neuen Kanal mithilfe von Atomwaffen zu sprengen – und scheint ihn ernst zu nehmen.
Newt Gingrich, Ehemann der US-Botschafterin in Bern und ehemaliger Sprecher des US-Repräsentantenhauses, sorgt auf X für Irritationen. Er teilte einen Artikel mit der Idee, einen neuen Kanal zur Umgehung der Strasse von Hormus zu schaffen, und zitierte ihn, als handle es sich um einen ernst gemeinten Vorschlag. Der Artikel selbst ist jedoch Satire, wie ein Satz am Ende deutlich macht:
Zur Story