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Schwangerschaftsabbrüche 2013

Immer weniger Schweizer Frauen lassen eine Abtreibung vornehmen – hier erfahren Sie, wo die Rate am höchsten ist 

Im Jahr 2013 wurden in der Schweiz 10'444 Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt. Damit ist die Abtreibungsrate im Vergleich zu den Vorjahren weiter gesunken. Während in einem Kanton gerade mal 1,4 Frauen von 1000 haben abtreiben lassen, liegt der Wert andernorts bei 12,2.
10.06.2014, 11:3723.06.2014, 17:27
Maurice Thiriet
Maurice Thiriet
Chefredaktor
Maurice Thiriet
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Das Bundesamt für Statistik hat aktuell die neusten Zahlen zu Schwangerschaftsabbrüchen in der Schweiz veröffentlicht. Diesen Werten zu Folge ist die Abtreibungsrate schweizweit seit 2010 immer weiter gesunken. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 10'444 solcher Eingriffe durchgeführt. Umgerechnet bedeutet dies: 6,4 von 1000 Frauen im Alter zwischen 15 und 44 Jahren haben einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen. Im Jahr 2010 lag die Rate noch bei 7,1.

Anzahl Abtreibungen in der Schweiz 2004-2013

Grafik: Datawrapper, Daten: Bundesamt für Statistik

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Auch die Abtreibungsrate bei ganz jungen Frauen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren hat abgenommen: Hier lag der Wert im Jahr 2013 bei 4 von 1000 Frauen dieser Altersklasse. Diese Zahl ist seit dem Jahr 2005 – damals lag die Rate noch bei 6 von 1000 jungen Frauen – praktisch kontinuierlich gesunken.

Betrachtet man die Schweizer Kantone getrennt voneinander, zeigen sich deutliche Unterschiede: Im Kanton Appenzell Innerrhoden beispielsweise ist die Abtreibungsrate mit einem Wert von 1,4 von 1000 Frauen am niedrigsten. In Genf dagegen liegt die Rate mit 12,2 von 1000 Frauen am höchsten. Alle Werte der Kantone erfahren Sie in der interaktiven Karte (siehe oben). 

Bezogen auf die verschiedenen Schweizer Regionen werden in der Genferseeregion am meisten Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt (9,1 von 1000 Frauen). Gefolgt von der Region Zürich (7,2 von 1000 Frauen), dem Tessin (6,8 von 1000 Frauen), dem Mittelland (5,8 von 1000 Frauen), der Nordwestschweiz (5,2 von 1000 Frauen), der Ostschweiz (4,9 von 1000 Frauen) und der Zentralschweiz (4,1 von 1000 Frauen).

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