Schweiz
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Der Club Kapitel Bollwerk, am Sonntag, 26. Juli 2020 in Bern. Zwei Gaeste wurden nach einem Besuch im Club positiv auf das Coronavirus getestet. Die Kantonsaerztin liess den Club fuer 10 Tage schliessen.  (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der Club Bollwerk Kapitel in Bern wurde wegen eines Coronafalls vorübergehen geschlossen. Bild: keystone

«Die ewige Diskussion um nationale Club-Schliessungen ist ärgerlich»

Erneut flammt die Forderung nach landesweiten Clubschliessungen auf. Dies, nachdem sich mehrere hundert Partygäste in Bern und Genf in Quarantäne begeben mussten. Das ärgert Max Reichen, Co-Präsident der Berner Bar- und Clubkommission Bern.



Im Genfer Club Rooftop 24 haben sich an einer Party am Samstag, 18. Juli, mindestens 20 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Ähnliches passierte auch in Bern: Der Club Kapitel Bollwerk wurde am Samstag auf Anordnung der Kantonsärztin geschlossen, weil sich auch dort mehrere Partygänger mit dem Virus angesteckt hatten. Die rund 305 Besucherinnen wurden zudem in Quarantäne gesetzt.

Wie bereits im Juli, nachdem ein erster Superspreader-Event im Zürcher Club Flamingo publik wurde, denken diverse Stellen erneut laut über eine Schliessung der Clubs nach. «Die Frage, ob Clubs geöffnet bleiben sollen, stellt sich berechtigterweise», sagte Rudolf Hauri, Zuger Kantonsarzt und Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte, gegenüber 20 Minuten.

Kontaktlisten würden die Clubbesuchenden nicht vor einer Ansteckung schützen, so Hauri weiter. Und auch in der Westschweiz droht man mit einer möglichen Schliessung: «Die Option liegt auf dem Tisch, wenn die Kurve nicht innerhalb von zehn Tagen abflacht», so ein Sprecher der Genfer Gesundheitsdirektion.

Clubs können Ansteckungen nicht verhindern

«Diese ewige Diskussion um die Clubschliessungen ist ärgerlich», kritisiert jetzt Max Reichen, Co-Präsident der Berner Bar- und Clubkommission Bern. «Wir tun, was wir können. Der Fokus gemäss Bund liegt darauf, Ansteckungsketten zu unterbrechen. Es gehört daher zum Konzept des Bundes, dass unsere Schutzkonzepte Ansteckungen nicht per se verhindern können», so Reichen. «Unsere wichtigste Aufgabe ist es, bei einem Coronafall die Infektionsketten möglichst rasch verfolgen zu können.»

«Es gehört zum Konzept des Bundes, dass unsere Schutzkonzepte Ansteckungen nicht per se verhindern können.»

Max Reichen von der Berner Buck

Die Schutzkonzepte würden greifen und auch die Kommunikation mit den Berner Behörden funktioniere gut und schnell. «Die Clubbetreibenden geben sich enorm viel Mühe, die strengen Massnahmen umzusetzen. Aber Ansteckungen kann man damit nicht ausschliessen.»

In Zürich klingt es ähnlich. «Nach den ersten Ansteckungsfällen in Zürich haben wir gemerkt, dass Vertrauen alleine nicht reicht, und sind über die Bücher», sagt Alexander Bücheli, Pressesprecher der Zürcher Bar & Club Kommission (BCK). «Der zusätzliche Personalaufwand bei den Eingangskontrollen beläuft sich im Schnitt auf 120 Stellenprozent», rechnet Bücheli vor. Auch das von der BCK eigens entwickelte Gäste-Registrierungstool, das das Contact Tracing vereinfacht, werde von Club- und Barbetreibenden rege genutzt, sagt Bücheli. «Wir haben bereits über 40'000 Verifizierungen durchgeführt.»

Auf die Frage, ob Clubschliessungen die richtige Lösung seien, gibt Bücheli zu bedenken: «Die Menschen haben das Bedürfnis nach sozialen Kontakten und Kultur. Gehen sie in einen Club, können sie diese Bedürfnisse in einem geschützten Rahmen befriedigen, wo die Rückverfolgung von Infektionsketten möglich ist. Werden Veranstaltungen erneut verboten, besteht das Risiko, dass irgendwo und ohne jegliche Contact-Tracing-Möglichkeit gefeiert wird.»

SwissCovid-App noch nicht installiert?

Video: watson

Maskenpflicht in Clubs denkbar

Ob es tatsächlich zu weiteren Clubschliessungen kommen wird, wird vor allem abhängig von den Fallzahlen sein. Für Max Reichen aus Bern ist klar, dass man auch Anfang September noch nicht zum «Courant normal» zurückkehren wird. «Das Virus wird uns weiterhin begleiten, die Clubbetreibenden haben sich damit arrangiert.»

Weiteren Schutzmassnahmen, wie beispielsweise das Tragen einer Maske, steht Reichen kritisch, aber offen gegenüber. «Masken könnten akzeptiert werden, wenn die Vorschriften überall gleich sind und sie Sinn ergeben.» Müsse man beispielsweise beim Einkaufen oder in der Bar keine Maske tragen, beim Tanzen aber schon, werde es schwierig, diese Unterschiede den Gästen zu erklären.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nubia 29.07.2020 13:31
    Highlight Highlight Diktatur pur alle Clubs Restaurant Hotel schließen.
    Das ist die beste Lösung. ein Hoch der Neider und unserer Arbeitslosen Quote. 0815
  • Purscht 29.07.2020 09:22
    Highlight Highlight Als regelmässigen Club und Konzertbesucher finde ich es auch einen Grossen Verlust dass das kulturelle Leben zum Stillstand kommt. Ich war bis jetzt seit März nicht mehr im Ausgang.
    Leider muss man sich schon überlegen die Clubs wieder zu schliessen.
    Allerdings muss die finanzielle Untwrstützung für die Veranstalter, die Clubbesitzer, der Angestellten und auch der Künstler gesichert sein! Dass das aus politischen Gründen schwierig wird, kann erwartet werden. In dieser Extremsituation muss unkompliziert Geld gesprochen werden.
  • Ernstli 28.07.2020 18:22
    Highlight Highlight Für die Medien sind Clubs die Lieblingsfeinde u wollen nicht wahrhaben dass an anderen Orten mehr Menschen angesteckt werden.
  • Armando 28.07.2020 15:05
    Highlight Highlight Die einzig sinnvolle Lösung: alle Clubs schliessen, in der ganzen Schweiz. Es hat sich in den letzten Wochen deutlich gezeigt, dass die Clubs bzw. deren Besucher nicht fähig sind, die geltenden Vorschriften zu beachten und umzusetzen. Daher mussten schon mehrere 100 Personen in Quarantäne, Dunkelziffer nicht gezählt.
  • Lak 28.07.2020 14:06
    Highlight Highlight Diverse Clubs würden gerne schliessen, können sich das aber nicht leisten, da sie im Moment «freiwillig» schliessen würden und dadurch keine finanzielle Unterstützung erhalten. Hier braucht es aber Verordnungen der Kantone oder des Bundes.
  • Lordone 28.07.2020 13:20
    Highlight Highlight Die Clubs gehören geschlossen. Das es junge Partygänger nicht einsehen verstehe ich nicht ganz.... Die Clubbetreiber sind selber schuld wenn sie all die Jahre nicht gespart haben. Die lebten auf grossem Fuss. Und hatten jede Menge Spass daran, dich als externer Party Veranstalter finanziell auszupressen aber dann Subventionen zur Kulturförderung vom Kanton erhalten... Einer wollte mal tatsächlich den ganzen Bargewinn und ein Drittel vom Eintrittsgeld, natürlich bezahlst du dann von den restlichen 2/3 die Barkeeper, Securitas und den DJ bzw. Band inkl. Essen, Flug und Unterkunft.
    • Forest 28.07.2020 17:35
      Highlight Highlight Und die Miete ist natürlich umsonst oder wie? Clubs schliessen und sich fragen warum man es nicht einsieht und Geld darf man als Entschädigung keins erhalten? Diese Aussage ist schon etwas Zynisch
  • Smile1nce 28.07.2020 13:19
    Highlight Highlight Warum sollen es immer nur Junge sein? Es sind auch viele Ältere Personen in Clubs (Tanzen etc.). Es ist wieder irgendein Teil welcher etwas fordert weil er wohl nicht betroffen ist. Wenn aber der Coiffeur (Warum hat der offen?) zu ist, kommen dann genau diese Personen und wollen Ihr Recht. Wir sind ein freies Land und jeder kann das Risikio selbst einschätzen. Man tut echt so als hätten wir die Pest.
    • Lordone 28.07.2020 15:02
      Highlight Highlight Wie kann man so egoistisch sein. Es geht hier nicht darum junge Leute fertig zu machen. Dem Coiffeur kannst du nicht vergleichen
    • Lordone 28.07.2020 15:07
      Highlight Highlight Freies Land, also darf ich wählen ob ich von dir angesteckt werde? Oder soll ich zuhause bleiben, damit du deine Freiheiten ausleben kannst?
    • Marc83 29.07.2020 01:44
      Highlight Highlight Die Tragweite nach x Monaten immer noch nicht begriffen... genau wegen solchen vögel drehen wir uns im kreis..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sandlerkönig Eberhard 28.07.2020 13:14
    Highlight Highlight Clubs zu schliessen bringt wohl nicht viel. Die Leute, die feiern wollen, werden auch feiern, dann halt einfach woanders und vermutlich nicht ganz legal. Siehe Westschweiz. So hat man wenigstens Kontaktlisten, andersrum hat man gar nichts ausser genervte Anwohner und komplett zugemüllte Parks und Wälder.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einem unbewilligten Draussen-in-der-Natur-Rave Kontaktdaten erfasst, Desinfektionsmittel und Masken abgegeben werden und ein paar Mütter Acht geben, dass ihre Kinder schön brav den Abstand einhalten...
    • Meiniger 28.07.2020 18:53
      Highlight Highlight Parties draussen wären aber aus epidemiologischer Sicht massiv sinnvoller.

    • Sandlerkönig Eberhard 28.07.2020 19:20
      Highlight Highlight Je nach Sichtweise wären wohl gar keine Partys im Moment am sinnvollsten. Weisst du, ich mag es einfach nicht, dass nun Clubs als Sündenböcke herhalten müssen. Ich selbst habe meine Clubzeit schon länger hinter mir. Es kann aber nicht sein, dass man die Öffnung erlaubt, dann aber trotz Einhalten der Vorschriften einen Laden wieder einfach mir nichts dir nichts dichtmacht. Nur weil man nicht einsehen will, dass es schlicht nicht möglich ist, in einem Club irgendwelche Schutzmassnahmen umzusetzen. Funktioniert ja auch sonst nirgends. Aber wir haben ja dafür (sinnlose?) Maskenpflicht im ÖV.
    • Butschina 28.07.2020 22:14
      Highlight Highlight Das mit dem Müll beobachte ich leider täglich beim Hundespaziergang.
  • Hardy18 28.07.2020 13:07
    Highlight Highlight Wie manche hier mit ihren Mitbürgern umgehen ist schon sehr bedenklich.

    Ihr könnt doch froh sein, dass es in einem Club mit Contact-Tracing funktioniert.

    Die Zahlen mögen erschreckend sein, 300 hier, 300 dort und 100 Leute da, die in Quarantäne mussten.

    Möchtet ihr mit erzählen das es an anderen Orten wo viele Menschen unterwegs bzw. zusammen sind, es zu keiner Ansteckung kommt? Es werden wohl mehr Infizierte im ÖV unterwegs sein wie im Club. Und ich habe bis jetzt noch nichts gehört das man eine Bahnstrecke komplett gesperrt, und unzählige ÖV- Nutzer in Quarantäne gesetzt hat.
    • Sandlerkönig Eberhard 28.07.2020 19:33
      Highlight Highlight Absolut richtig. Nur weil man die Branche finanziell nicht „durchfüttern“ will, erlaubt man die Öffnung. Wird dann aber ein Besucher positiv getestet, gehen alle in in Quarantäne. Und im übelsten Fall kommt man daher und verfügt einfach so die Zwangsschliessung. Und keine Sau interessiert es, was aus dem Laden und den Leuten, die dort arbeiten wird. Die geschätzten Verantwortlichen sollten endlich zur Besinnung kommen. Entweder auf oder zu, inklusive der Konsequenzen. Hier wird aber nur die eigene Verantwortung der Behörden auf die Betreiber abgeschoben. Und das ist eine absolute Sauerei.
    • MahatmaBamby 28.07.2020 23:48
      Highlight Highlight Weil in den ÖVs Maskenpflicht herscht?
    • Hardy18 29.07.2020 12:45
      Highlight Highlight MahatmaBamby , Und deswegen kann man sich nicht anstecken? Auch auf Materialien haftet das Virus. Nach der Fahrt die Maske abgenommen, keine Möglichkeit sich die Hände zu waschen und Zack krabbelt es im Gesicht und du langst dorthin... Was ist, wenn sich der Bar/Club- Besucher im ÖV angesteckt hat, auf den Weg dahin?
    Weitere Antworten anzeigen
  • H. Fröhlich 28.07.2020 13:03
    Highlight Highlight In einigen Clubs sollten die Lüftungsanlagen auf ihre Funktionalität überprüft und ggf. instand gesetzt werden.
    Die Wartung von Lüftungsanlagen wird an vielen Orten sträflich vernachlässigt. "Solange die grüne Betriebslampe leuchtet, scheint alles in Ordnung zu sein." Manche Geschäftsführer wissen nicht mal wo die Lüftungsanlage in ihrem Betrieb steht. Wäre das Wasser so verschmutzt wie die Luft in manchen Club's, niemand würde es trinken.
  • Bruno Wüthrich 28.07.2020 12:53
    Highlight Highlight Ich bin nun schon etwas älter und war noch nie in einem Club. Als ich jung war, gab es diese noch nicht. Wir mussten uns anders organisieren.

    Allerdings hätte ich - wäre ich in dem Alter, in dem man heute Clubs besucht - die grössten Schwierigkeiten, wenn diese geschlossen blieben. Wer jetzt die Schliessung der Klubs verlangt, gehört wohl selbst nicht mehr zur Jugend. Die Schliessung von etwas zu fordern, das man selbst nicht mehr braucht, ist leicht.

    Trotzdem kann eine erneute Schliessung notwendig werden. Aber ich verstehe die Jungen. Ich war auch mal so, und wäre es wohl heute wieder.
    • kliby 28.07.2020 13:51
      Highlight Highlight "Wer jetzt die Schliessung der Klubs verlangt, gehört wohl selbst nicht mehr zur Jugend."

      Wer sich jetzt gegen eine Schliessung wehrt, ist nicht automatisch jugendlich.
    • Bruno Wüthrich 28.07.2020 16:52
      Highlight Highlight Es geht mir nicht darum, mich dagegen zu wehren. Aber wir haben bei "den Alten" gesehen, wie die sich gewehrt haben, als die nicht mehr raus sollten.

      Nimmt man jemandem etwas weg, stösst man bei den Betroffenen auf Opposition. Dies ist völlig normal.

      Aber den Verzicht auf etwas zu fordern, von dem man selbst nicht betroffen ist, fällt dagegen sehr leicht.

      Wir sind alle Weltmeister im sagen "die Andern sollen".
    • Butschina 28.07.2020 22:16
      Highlight Highlight Weise Worte Bruno Wüthrich
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 28.07.2020 12:49
    Highlight Highlight „Kultur“ würde ich mir nun eher nicht im Club suchen...
    • Miui P 28.07.2020 14:31
      Highlight Highlight Ok Boomer...
    • G. Samsa 28.07.2020 14:48
      Highlight Highlight Das siehst du falsch. Auch das Nachtleben ist ein Teil der Kultur.
    • Armando 28.07.2020 17:17
      Highlight Highlight Was Nachtleben mit Kultur zu tun haben soll, ist mir schleierhaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 28.07.2020 12:28
    Highlight Highlight Immer liest man wieder von vielen Ansteckungen in Clubs und Hunderten, die deswegen in Quarantäne sein sollten. Aber unsere Politiker machen erstmal eine Maskenpflicht im Supermarkt... 🤷‍♂️
    Wer denkt, dass sich das besoffene Partyvolk dann schon vernünftig benehmen wird, der soll doch einfach mal am Wochenende an die Langstrasse. Die kommen mit dieser Verantwortung schlicht nicht klar. Damit meine ich natürlich nicht alle, aber es braucht eben nur einen kompletten Tubel um am Ende viele anzustecken.
  • oettli 28.07.2020 11:28
    Highlight Highlight Clubs (und ihr angetrunkenen jugendlich leichtsinnigen Besucher) sind in der Corona Krise schlicht ein No-Go.
    Sie sind derzeit mit Abstand der grösste Verbreiter des Virus in unserem Land. Und sie riskieren dabei die Gesundheit aber vor allem auch die Wirtschaft (Jobs, Existenz) der restlichen Bevölkerung.

    Es tut mir Leid für die Clubbesucher und für die Clubbesitzer. Aber im Moment müssten diese schlicht zu bleiben.
    Da die Betreiber nichts dafür können müssten sie auch für den Ausfall korrekt entschädigt werden. Diese Kosten sind viel tiefer als die Folgekosten eines neuen Lockdowns.
    • Fondor 29.07.2020 01:17
      Highlight Highlight „ Sie sind derzeit mit Abstand der grösste Verbreiter des Virus in unserem Land„ - ist das so? hast du zahlen die wir nicht kennen?

      @Watson - wäre doch mal spannend wie viele Personen tatsächlich an Corona erkranken nach dem alle in Karantäne müssen.

      Diese Zahl sollte dann am besten mal ins Verhältnis gesetzt werden, zu der Anzahl Partygänger welche täglich ohne Corona nach hause kommen und einen schönen Abend geniessen konnten.

      Ich finde es furchtbar wie hier für die Schliessung der Clubs gesprochen wird, ohne dass es irgendwelche Zahlen gibt, welche das Problem wirklich unterstreichen!
  • Notabik 28.07.2020 11:19
    Highlight Highlight Diese ewige Diskussion um die Clubschliessungen ist ärgerlich? Die „nach mir die Sintflut- uns gehört die Welt“ Exzess Konsumgesellschaft, welche das ganze CH Volk in Quarantäne Geiselhaft zwingt ist ärgerlich. Anstatt das Virus auszumerzen provoziert man neue Ansteckungen.
    • satyros 28.07.2020 16:25
      Highlight Highlight Es geht im Moment nicht drum, das Virus "auszumerzen". Das wäre nämlich ziemlich utopisch. Es geht darum, Ansteckungsketten zu verfolgen und Leute zu isolieren, die mit dem Virus in Kontakt waren. Genau das passiert in den Clubs. Steht sonst auch im Text.
  • COVID-19 ist Evolution 28.07.2020 11:10
    Highlight Highlight Im Vergleich zu der Situation vor den Cluböffnungen haben wir heute:
    - weniger Hospitalisierte
    - weniger Intensivpatienten
    - weniger Beatmete

    Was war genau nochmals die Motivation für die Schutzmassnahmen?
    • Phrosch 28.07.2020 12:16
      Highlight Highlight Dann sollten wir dir einen Darwin-Award verleihen?
  • Buddhatwig 28.07.2020 11:00
    Highlight Highlight Die Schweiz ist fast das einzige Land in Europa, wo Clubs offen sind, nicht in Deutschland, nicht bei den Össis und nicht in Frankreich. Sind wir so sicher, dass wir kluger sind als all die Nachbarn? Klubs schliessen, jetzt. Dann ist halt Schluss mit der Diskussion...
  • El Vals del Obrero 28.07.2020 10:45
    Highlight Highlight Lieber jetzt die Clubs schliessen als in ein paar Wochen wieder die Schulen etc.
  • sternsucher 28.07.2020 10:45
    Highlight Highlight Sorry aber das Gejammer kann ich nicht mehr hören. OK, ein Clubbesuch (meistens mit viel Alkohol verbunden) ist also ein kuturelles Bedürfnis?!
    Aber dafür was tun (Schutzkonzept) - Fehlanzeige. Die Leute stehen an, Körper an Körper, meistens ohne Masken. Drinnen siehts genauso aus.
    Vor und in der Migros müssen wir aber Abstand halten? Sie müssen eine riesen Lobby in den Räten haben, anders kann ich mir diesen Leichtsinn nicht erklären.
    Wäre das bei einem Coiffeur geschehen, hätte man sofort dicht gemacht. Aber die Clubs bleiben fröhlich offen.
    Als ob Ausgang das Wichtigste im Leben ist. Ich denke, wir hätten da ganz andere Prioritäten zu setzen.
  • Lupe 28.07.2020 10:31
    Highlight Highlight Und man wartet und wartet, dann wartet man und wartet wider, ups, nun ist es zu spät, aber man hat doch nur gewartet 🤔🤔🤔
  • iudex 28.07.2020 10:27
    Highlight Highlight Was sind schon Mehrausgaben von 20 Milliarden und der Abbau unzähliger Arbeitsstellen, Hauptsache der Club bleibt auch ohne wirklich vorhandenes Schutzkonzept offen. Ich finde, man sollte 40 EpG um einen Dritten Absatz erweitern: Clubs dürfen niemals geschlossen werden. Evt. sollte auch noch die Menschenwürde gemäss BV in dieser Hinsicht konkretisiert werden.
  • Pesche Buri 28.07.2020 10:18
    Highlight Highlight Ich habe mich hier schon des öfteren gemeldet und Clubschliessungen gefordert.

    Sehr gerne würde ich sofort wieder Party machen und wieder in der Stadt abfeiern, aber ich darf nicht, denn ich gehöre zur Risikogruppe. Ich bin 32, rollstuhlpflichtig, habe Duchenne und habe eine leichte Atemunterstützung.

    Je härter die Massnahmen je schneller wieder courant normale... Clubs und Bars sofort schliessen, Grenzen sofort abriegeln, fürs Arbeiten offen lassen und wer in den Ferien war, egal wo, 2 Wochen Quarantäne.

    Generelle Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumen und in Geschäften, subito
    • Fondor 29.07.2020 01:29
      Highlight Highlight Und wer in den Ferien war, egal wo, 2 Wochen Quarantäne.

      Wauw grandios! Tut mir leid dass du zur Risiko-Gruppe gehörst aber wie lange hast du das gefühl, dass diese Situation anhält mit Corona? Korrekt wir wissen es nicht!

      Was denkst du was passiert mit den Gemüter aller Personen die bereits beim Lockdown aus solidarität mitgezogen haben nach ein paar Monaten?

      Das schlägt ziemlich schnell um wenn die Massnahmen zu hart sind! Die leidtragenden wären dann wieder die Risikogruppen, wie sie es auch schon waren! “Warum kaufen alle alten Leute noch ein” ect.

      Gut entscheiden das andere!
  • Amarillo 28.07.2020 10:13
    Highlight Highlight In geschlossenen Räumen und wenn die Leute dicht an dicht stehen / sitzen oder in noch engerem körperlichen Kontakt sind, funktioniert kein "Schutzkonzept" - ausser es trägt jeder eine AC-Schutzmaske (im Volksmund "Gasmaske") oder eine separate Sauerstoffversorgung mit Filter. Selbst mit den üblichen Masken wie im ÖV wäre die Ansteckungsrate nicht wesentlich anders, da in geschlossenen Räumen - selbst mit Klimaanlage - bei so vielen Personen auch die Übertragung per Aerosole ein wesentlicher Ansteckungsweg ist. Dagegen helfen handelsübliche Masken nicht.
  • rudolf_k 28.07.2020 10:07
    Highlight Highlight Nicht nur ist die Diskussion ärgerlich, es ist schlicht absurd, als hätten wir keine wichtigeren Themen.
  • IMaki 28.07.2020 10:00
    Highlight Highlight Es geht nicht mehr anders. Genug ist genug. Die Erklärung der Menschenrechte muss umgehend ergänzt werden. Ignazio bitte handeln.

    Artikel 31 (neu): Jeder hat das Recht, Bars- und Clubs zu besuchen.
    • Phrosch 28.07.2020 12:19
      Highlight Highlight „Artikel 31 (neu): Jeder hat das Recht, Bars- und Clubs zu besuchen.„ ... und an Covid19 zu erkranken, womöglich noch lange an Spätfolgen zu leiden oder gar an der Krankheit zu sterben. Weil es tatsächlich auch gesund Junge treffen kann.
    • sternsucher 28.07.2020 15:04
      Highlight Highlight "... und die Kosten hat die Allgemeinheit / Krankenkasse zu tragen" gehört noch dazu!
      Hoppla Schorsch
  • landre 28.07.2020 09:59
    Highlight Highlight Wer sagt eigentlich dass die positiv getesteten Club-Besucher-innen sich auch effektiv dort und nicht anderswo infiziert haben?

    Hat hier jemanden einen Link zu einer einem anerkannten Wissenschaftler-in die der sowas behauptet und haltbar dokumentiert beweisen kann?
    • T13 28.07.2020 11:03
      Highlight Highlight 🤦‍♂️
    • oettli 28.07.2020 11:25
      Highlight Highlight 20 Besucher eines Clubs erkranken in der nachfolgenden Woche an Corona. Ansonsten hat der gesamte Kanton kaum andere Corona Fälle zu verzeichnen.

      Ja, wer könnte da tatsächlich vermuten, die Leute hätten sich WIRKLICH im Club angesteckt. Hmm...
    • who cares? 28.07.2020 12:06
      Highlight Highlight Ist eigentlich egal ob sich Person 1 im Club infiziert hat. Wenn sie sich infiziert im Club aufgehalten hat, dann hat, sind die anderen 300 Leute im Club potenziell ebenfalls angesteckt, weil man sich nahe aufeinander in einem geschlossenen Raum aufgehalten hat und diverse Körperflüssigkeiten über sich gegenseitig anschreien ausgetauscht hat. Und das ganze auch nicht nur an einem Ort, da man sich durchs tanzen auch immer bewegt und mit immer anderen Leuten in Kontakt kommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 28.07.2020 09:48
    Highlight Highlight «Die ewige Diskussion um nationale Club-Schliessungen ist ärgerlich»

    Und das ewige Gejammere der Klub-Betreiber ist noch viel ärgerlicher.

    Macht Eure Hausaufgaben und gut ist.
  • M&M 28.07.2020 09:46
    Highlight Highlight Das ist evtl. eine unbeliebte Meinung, aber warum muss man unbedingt in Clubs gehen in Zeiten von Corona? Vor allem wenn es immer wieder zu Superspreader Events kommt. Man kann doch für eine Weile mal in kleinen Gruppen Party machen.
    • T13 28.07.2020 11:06
      Highlight Highlight Nein das geht nicht.
      Party machen geht nur in überfüllten, müffeligen Räumen, wenn man für ein drink mindestens das 3fache zahlt.
  • Buck32 28.07.2020 09:42
    Highlight Highlight Ich prophezeie hier alle Clubs werden in den nächsten Wochen wieder geschlossen. Nirgendwo anders wie in einem geschlossenen Raum mit hunderten Leuten breitet sich das Coronavirus so schnell aus. Das hat uns Ischgl schon knallhart vor Augen geführt. Ganz ehrlich, ich habe auch null Mitleid mit den Partygängern. Leute die mit Symptomen in Clubs gehen oder wissen, dass sie postiv auf Covid-19 getestet wurden und feieren gehen, und noch falschen Namen auf den Listen angeben während der Rest der Bevölkerung die Regeln verantwortungsvoll einhalten & in ÖV Masken tragen! Sry Parypeople selberschuld
  • pascii 28.07.2020 09:37
    Highlight Highlight Die Clubs können nichts dafür dass ihre Gäste teilweise echt asoziale Vollpfosten sind: Entweder kommen sie Krank feiern oder kümmern sich den Rest des Tages einen Dreck um Covid. Mir kommt die Galle hoch, Lockdown, Konzepte, Firmenschliessungen schiessmichtot und die Hedonisten brüelen umenand weil sie nicht baden oder feiern können.
  • Gummibär 28.07.2020 09:15
    Highlight Highlight Die Diskussion um die Maskenpflicht erinnert an den Riesenstreit bei der Einführung der Gurtenpflicht. Es hat Jahre gedauert bis auch der Hinterletzte begriffen hat, dass es gesünder ist einen Sitzgurt anzulegen als mit dem Kopf durch die Frontscheibe zu stoßen.
    Dort ging es um Selbstschutz, hier um den Schutz anderer; deshalb wird es leider noch länger dauern, bis der Nutzen von allen verstanden wird.
    Mit der oft erwähnten Fitness der jungen Clubbesucher kann es übrigens nicht so weit her sein, wenn sie eine Gesichtsmaske nicht aushalten.Handwerker und Berufsleute tragen sie tagein tagaus.
    • René Gruber 28.07.2020 10:43
      Highlight Highlight ähm und in den Clubs sind keine Handwerker und Berufsleute die feiern? Ok es gibt sicher noch einige Studenten und Arbeitslose, aber die Mehrheit dürfte wohl zu den von ihnen erwähnten zählen.
  • Capslock 28.07.2020 09:00
    Highlight Highlight Die Verantwortung tragen immer noch die Blubbetereiber und sonst niemand, da kann sich der Verbandspräsident nicht rauseden und sich nach Ausreden winden
  • Luuki 28.07.2020 08:52
    Highlight Highlight Ein grosser Teil der Bevölkerung unterstützt das Contact Tracing indem sie die SwissCovidApp nutzen. Wieso setzt man bei Clubs primär auf Listen? Wäre es nicht sinnvoll grundsätzlich eine "Einlass nur mit App"-Regel zu erlassen? Das würde dann auch die Belastung der kantonalen Tracern verringern, da automatisch benachrichtigt wird.
    • TJ Müller 28.07.2020 09:17
      Highlight Highlight Ne, dies wäre illegal. Die Covid app darf nach den neuen rechtlichen Grundlagen nie diskriminierend sein.
    • Suchlicht 28.07.2020 09:17
      Highlight Highlight Das wäre illegal, denn die vom Parlament ausgearbeitete Gesetzesgrundlage für die App besagt, dass die Nutzung freiwillig sein muss und durch die Nichtnutzung keine negativen Konsequenzen entstehen dürfen. Das schliesst auch freiwillige Aktivitäten mit ein.

      Wäre das nicht so, könnte ein schleichender Zwang entstehen - nur mit App in die Bergbahn, ist ja freiwillig. Nur mit der App ins Coop, ist ja freiwillig und es gibt noch Aldi und Migros usw. Zudem würde es nichts nützen, wenn vor der Tür die App installiert und nach Einlass diese wieder gelöscht wird.
    • Sachlichkeit_und_Objektivität 28.07.2020 09:52
      Highlight Highlight wäre ich grundsätzlich bei dir. Jedoch haben viele Leute (inkl. mir) ein älteres Handy, welche die Covid App nicht installierbar ist, da OS zu alt. Damit werde ich und unzählige andere de facto ausgeschlossen, nur weil wir nicht das neuste vom neusten haben. Meiner Meinung nach müssten Clubs geschlossen werden mit entsprechender Kurzarbeitentschädigung, weil es schlicht unverhältnismässig ist, die Sicherheitskonzepte "durchzuboxen". Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende....
    Weitere Antworten anzeigen
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 28.07.2020 08:50
    Highlight Highlight Party machen ist kein Menschenrecht!
    • Ian Cognito 28.07.2020 09:47
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Nate Smith 28.07.2020 09:53
      Highlight Highlight Polemik schreiben auch nicht.
    • fuzzy dice 28.07.2020 10:24
      Highlight Highlight @ Nate: eigentlich schon, heisst Meinungsfreiheit
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turi 28.07.2020 08:44
    Highlight Highlight An alle Idioten: Demokratie ist ärgerlich. Immer die Menschen die überall mitreden wollen.
  • Barracuda 28.07.2020 08:40
    Highlight Highlight Clubs sind ein Bedürfnis? Geile Argumentation. Alles klar, das rechtfertigt natürlich solche Hochrisiko-Events... 🙄
  • nafets 28.07.2020 08:40
    Highlight Highlight Alexander Bücheli - «Die Menschen haben das Bedürfnis nach sozialen Kontakten und Kultur.... Hallo - seit Wochen, Monaten verzichtet fast die ganze Schweiz auf irgendwelche Bedürfnisse um damit das Risiko der Ansteckung zu verhindern - aber die Partygänger können losfeiern, was das Zeug hergibt, man hat ja schliesslich seine Adresse hinterlegt und das sollte dann reichen. Kommt mir vor, wie ein Fussgänger, der ohne vorausschauend vor ein Fahrzeug läuft, nur weil er grundsätzlich Recht hat - voll verloren, irgendwie....
    entweder Schutzkonzepte umsetzen oder den Laden schliessen - ganz einfach
    • Ed B 28.07.2020 09:18
      Highlight Highlight Naja. Der Vergleich mit dem Fussgänger ist ziemlich treffend. Aber leider auch schon Realität. Als motorisierter Verkehrsteilnehmer stehst du immer mit einem Fuss im Gefängnis. Zumindest in der Stadt Zürich. Das Verhalten der Fuss- als auch der Partygänger zeugt von fehlendem Bewusstsein für die Gemeinschaft und mir scheint oft auch von fehlendem gesunden Menschenverstand.
    • Nate Smith 28.07.2020 09:53
      Highlight Highlight Kein Mensch verzichtet momentan auf irgendwas. Ich kenne niemanden der nicht genau das tut was er oder sie immer schon getan haben, mit dem Unterschied dass die Ferien halt weniger weit ausfallen und man ab und zu eine Maske anziehen muss. Nur weil soziale Kontakte und Kultur für dich kein Bedürfnis sind, heisst das nicht das dies für alle Menschen insb. Singles auch so gilt.
      Für mich bedeutet nicht in Clubs zu gehen auch keine Einschränkung. Deshalb muss ich nicht den Verzicht von anderen fordern, die andere Interessen als ich haben.
    • Kruk 28.07.2020 10:20
      Highlight Highlight "nach sozialen Kontakten und Kultur" dazu sind Clubs eigentlich gar nicht so geeignet.
      Gibt einiges was diesem Bedürfnis mehr bringt und weniger Schaden anrichtet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 28.07.2020 08:38
    Highlight Highlight Die ewige Diskussion um die Clubschliessungen ist nicht mehr ärgerlich wenn alle Clubs geschlossen werden.
    Denn eines ist klar, die Schutzkonzepte in den Clubs werden nicht eingehalten, das Partyvolk hat keine Disziplin, steckt sich irgendwo an geht dann in Clubs und verbreitet die Viren später unter der Bevölkerung.
  • Nik G. 28.07.2020 08:33
    Highlight Highlight Der Bund hat die Clubs geöffnet obwohl die Clubbetreiber lieber noch 2 Monate gewartet hätten. Der Bund wollte keine Kurzarbeiten usw. als Unterstützung für die Clubs bezahlen. Wenn sie keine Unterstützung mehr erhalten muss man schauen das wieder Geld reinkommt. Ausser einzelne Clubs (Flamingo) halten sich alle sehr vorbildlich an diese Vorgaben (300 Personen max. usw.) Ganz einfach wenn eine Clubschliessung muss wieder Unterstützung vom Staat gewährleistet sein.
  • Asho 28.07.2020 08:21
    Highlight Highlight Ernste Frage an diejenigen, welche die Clubs schliessen wollen: glaubt ihr, die ju gen Leute bleiben bei einer Schliessung dann einfach Zuhause? Das Feier-Bedürfniss verschwindet m.E. durch eine Schliessung nicht einfach. Ich hätte eher die Sorge, dass sich die Jungen dann an Illegalen, Homepartys, privaten Festen oder auf öffentlichen Plätzen treffen und sammeln, wo kein Tracing mehr möglich ist.
    • Uslandschwiizer 28.07.2020 08:44
      Highlight Highlight Das ist eine berechtigte Sorge, das Feierbeduerfniss verschwindet durch Schliessungen nicht.
      Erstens sollte man hier viel mehr sensibilisieren (dein Verhalten kann auch deine Eltern/Grosseltern etc treffen) und zweitens denke ich eine WG Party mit 20 Freunden oder eine illegale Party im Wald ist weniger gefaehrlich als ein gefuellter geschlossener Raum mit 300 Personen.
    • nafets 28.07.2020 08:55
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Buck32 28.07.2020 09:54
      Highlight Highlight Wir sind einer Pandemie, noch mitten drin, viele denken weil unsere Regierung Lockerungen erlassen ist Covid-19 verschwunden. Hier geht es darum, dass wir einen globalen solidarischen Akt folgen und die Regeln einhalten. Natürlich wird das Bedürfnis feiern nicht verschwinden, es geht jetzt nicht um die Bedürfnisse der Partygänger, sondern dass wir Leben schützen. Auch die Grosseltern, der Partygänger, die wohl die meisten in der Risikogruppe sind. ich weiss, ist nicht cool für die Jungen, aber notwendig wie es die meisten tun. Ja und wenn sie es nicht kapieren, dann ist Schluss mit Feiern!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr no 28.07.2020 08:03
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, warum den Clubs eine Sonderstellung zukommen soll. Sie können die Massnahmen nicht umsetzen und keinen Schutz garantieren ? dann werden sie geschlossen basta. Es kann nicht sein, dass alle anderen zurückstecken müssen (Sportvereine z.B.) und die Clubs nicht. und NEIN es geht nicht darum, die Infektionskette nachvollziehen zu können, sondern es geht darum Ansteckungen zu vermeiden.
  • Spamalotto 28.07.2020 07:55
    Highlight Highlight Bücheli von der Zürcher und Schweizer Bar- und Clubkommission hat eine Maskenpflicht in früheren Aussagen ja selbst vorgeschlagen. Warum also nicht einfach verordnen?
  • Steven Stamkos 28.07.2020 07:52
    Highlight Highlight Diverse Clubs (in Basel aufgefallen), führen weder Kontaktlisten noch sonst was! Einmal Fieber gemessen, anschliessend Hände desinfiziert und das wars...keine Maske, kein Schutzkonzept gar nichts. Sollte da jemand unwissentlich krank gefeiert haben, gibts ein grösseres Problem.
    • Nate Smith 28.07.2020 07:58
      Highlight Highlight Das ist ein Umsetzungsproblem. Es gibt auch Leute die im ÖV keine Maske tragen, keine Abstände einhalten, oder Restaurants die die Tisch zu nahe beieinander stellen. Das muss alles kontrolliert und gebüsst werden. Im grossen und ganzen läuft es ok.
  • Nate Smith 28.07.2020 07:48
    Highlight Highlight Also rechnen wir die Fälle mal zusammen. Seit der Öffnung sind es grosszügig zusammengezählt 100. Das Mediale Echo war ja selbst bei 2 Ansteckungen riesig. Wir haben aber 1000 (tausend) Fälle pro Woche? Also seit der Öffnungen ca. 4000? Wir wissen auch von Kanton Aargau und Zug dass die meisten Ansteckungen zuhause und auf der Arbeit stattfinden. Wieso setzt man nicht an wo man einfach eine grosse Wirkung erzielen kann wie z.B. homeoffice? Stattdessen nur Polemik überall.
    • dan2016 28.07.2020 07:55
      Highlight Highlight Wieviele haben sich denn im Büro, beim Pendeln ins Büro angesteckt?
    • Völkerrechtler 28.07.2020 08:03
      Highlight Highlight Einmal abgesehen dass deine Statistik offenbar allein aus deiner subjektiven Abschätzung von selbstgelesenen Pressemeldungen basiert:

      Bei infektionen in Clubs müssen regelmässig hunderte in Quarantäne od. Isolation.

      Kannst du dir vorstellen, was für persönliche & finanzielle Konsequenzen das für die Betroffenen selbst & deren Arbeitgeber haben kann?

      Und Home Office propagieren muss ja Clubschliessungen nicht ausschliessen...

      Ich bin mir allerdings auch nicht sicher, ob Clubschliessungen das richtige Mittel ist, solange Partygänger dann einfach im Untergrund unkontrolliert weiter feiern.
    • Uslandschwiizer 28.07.2020 08:11
      Highlight Highlight Schon mal daran Gedacht, dass Covid bei vielen jungen Leuten asymptomatisch verlaeuft, sie es aber trotzdem am Arbeitsplatz oder zuhause weiter geben koennen?
      Und wenn man sich die Club-covid news durchliest, so heisst es oft: "ging trotz Symptomen in den Ausgang". Daraus laesst sich leider schliessen dass die "Spassgeneration" lieber Symptome bewusst ignoriert und sich vor dem Weekend nicht testet, damit der Ausgang nicht ev ins Wasser faellt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • beautyq 28.07.2020 07:41
    Highlight Highlight Sorry Herr Reichen, die Club-Schliessungen sind immer noch Thema, weil niemand so recht versteht, warum die IMMER NOCH ohne echte Schutzkonzepte geöffnet sind..

    Oder sieht das jemand anders?
    • Nate Smith 28.07.2020 07:53
      Highlight Highlight Ich. Wo kein Abstand und keine Maske möglich (Gertränke, mangelhafte Handhabung alkoholisierter Menschen) ist Tracing die Massnahme der Wahl. Hat Berset ein Paar mal erklärt. Einfach mal zuhören.
    • Dr no 28.07.2020 08:00
      Highlight Highlight nein nate Smith: dann ist einfach ein Verbot mittel der wahl
    • Uslandschwiizer 28.07.2020 08:13
      Highlight Highlight @nate smith: die einzige vernünftige Massnahme nach dem Club Besuch waere 10 Tage Quarantäne, dann gebe es danach auch weniger Ansteckungen zuhause/am Arbeitsplatz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aliminator 28.07.2020 07:41
    Highlight Highlight Die ewige Diskussion um nationale Club-Schliessungen ist tatsächlich ärgerlich! Schliesst endlich alle Clubs und entschädigt sie, das kommt günstiger als tausende in Quarantäne zu schicken.
  • Der Rückbauer 28.07.2020 07:39
    Highlight Highlight Nur ein geschlossener Club ist ein guter Club.
    Nebenbei: Masken auf Freiluftdecks von Schiffen vorgeschrieben - in stickiger Atmosphäre und Körperkontakt in Clubs nicht? Das versteht k e i n Mensch! Aber auch wenn, dann nur in Neoprentauchanzügen mit Sauerstoff.
  • Ula 28.07.2020 07:37
    Highlight Highlight „Bedürfnis nach sozialen Kontakten und Kultur“ kann man auch ohne Clubs befriedigen. Hier geht es nicht um Konzepte die Infizierte nachverfolgen können, hier geht es darum sich erst garnicht anzustecken! Corona ist so noch lange nicht im Griff bevor man das nicht endlich begriffen hat. Das hat auch was mit Verantwortung für alle zu tun!
  • P. Meier 28.07.2020 07:36
    Highlight Highlight Wenn die Listen korrekt erstellt sind, ist das Tracen sicher machbar. Es muss sich jeder Besucher/Besucherin bewusst sein, dass er/sie sich stark exponiert und so die Chance auf eine Ansteckung/Quarantäne erhöht. Wer das will soll in die Clubs. Besser als Parties ohne Kontaktlisten.
    • Uslandschwiizer 28.07.2020 07:58
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass die Besucher sich nicht nur selbst stark exponieren, sondern am naechsten Tag/en wieder unter Menschen sind und alle diese (Familie/Freunde/Arbeitskollegen/Fremde) auch exponieren ohne dass diese davon wissen oder ihr Einverstaendnis gegeben haben.
      Die einzige konsequente Handlung waere sich in Quarantäne zu begeben nach dem Club Besuch, doch dieser Preis ist vermutlich fuer 99% der Besucher zu hoch.
    • Ed B 28.07.2020 09:27
      Highlight Highlight Tracing ist ein reaktives Instrument, nachdem Infektionen passiert sind. Und darum mit einem grundsätzlich höheren Risiko behaftet, schlussendlich nicht zu funktionieren. Besser wäre, wenn Infektionen überhaupt vermieden werden (bis ein Impfstoff verfügbar ist).
    • lilie 28.07.2020 10:47
      Highlight Highlight @Meier: Sehe ich genau so.

      @Uslandschwiizer: Dazu sind alle anderen Massnahmen da. Deshalb wurde wiederholt erklärt: Verhalte dich so, als wärst du selber infiziert (denn du könntest es unwissentlich sein), und verhalte dich so, als wären die anderen infiziert (denn auch sie könnten es ohne zu wissen sein).

      Auch wenn niemand an Partys geht, ist der Virus unter uns. Das sollte einfach mal langsam klar werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Creutzfeld Minouch 28.07.2020 07:35
    Highlight Highlight Die mussten ja nur in Quarantäne. Alles gut. Besser so, als illegale Parties ohne Kontrolle.
  • wild cowboy 28.07.2020 07:34
    Highlight Highlight Back to the 90s....!🥳
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    • Carry62 28.07.2020 11:02
      Highlight Highlight Warum nicht 😉
      Waren doch geile Partys 😜
    • wild cowboy 28.07.2020 13:17
      Highlight Highlight Voll geil! Und mit Staubsauger auf dem Rücken...! 😂
      Nur das P.A. war meistens unterirdisch im Vergleich zu heute. 😅
  • leverage 28.07.2020 07:33
    Highlight Highlight Interessanterweise scheinen sich die Clubs mit den Gesetzen nicht auszukennen, oder ignorieren sie einfach absichtlich. Die Bar & Club Kommision Zürich hat eine Tracing Platforms für die Clubs aufgeschalten und es sind bereits über 20 Clubs dabei: covtra.ch.
    Nur steht in den Teilnahmebedingungen, dass die SwissCovid App installiert und eingeschaltet sein muss.

    Auch wenn ich es sehr begrüsse, wenn man in Clubs die Swiss Covid App installiert hat, ist eine App-Plicht klar verboten. Und man kann es auch nicht mit einer Maskenpflicht verknüpfen.

    Ich war übrigens noch nie ein Partygänger.
    Benutzer Bild
    • Sälüzäme 28.07.2020 10:28
      Highlight Highlight Die Aussage betreffend Verbot der App ist nur zum Teil richtig. Jeder Veranstalter eines Anlasses, ob Sport, Konzerte, Restaurant etc. hat das Recht vorzuschreiben unter welchen Bedingungen und Voraussetzungen daran teilgenommen werden kann. Das war schon immer so, nicht erst seit Covid, also hört bitte auf mit dem Gejammere und akzeptiert die Vorgaben oder lasst den Besuch bleiben.
    • leverage 28.07.2020 12:45
      Highlight Highlight @Sälüzämä

      Das ist eben nicht so. Genau so wie der Club niemand abweisen darf weil er zB Jude ist, darf er auch keinen ohne App abweisen.

      Epidemigesetz Art 60a 3: Die Teilnahme am PT-System ist für alle Personen freiwillig. Behörden, Unternehmen und Einzelpersonen dürfen keine Person aufgrund ihrer Teilnahme oder Nichtteilnahme am PT-System bevorzugen oder benachteiligen; abweichende Vereinbarungen sind unwirksam.

      Ich bin 29 und war in meinem Leben bisher ca 10 mal in einem Club das letztr Mal vor etlichen Jahren. Es geht mir hier ums. Prinzip. Das Gesetz wurde extra dafür geschrieben.
    • Sälüzäme 28.07.2020 13:04
      Highlight Highlight @ Egoblitzer: renitet und egoistisch bis zum bitteren Ende, was? Nur weil ihr nicht dürft wie ihr wollt riskieren, das die Clubs und Bars wieder schliessen müssen. In allen Lebenssituationen gibt es Vorgaben, denkt mal nach und ihr werdet locker auf 10 bis 20 kommen. Also hört auf mit eurem miimiimiimii und werdet vernünftig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mad Heidi 28.07.2020 07:29
    Highlight Highlight Wieder einmal dieselbe Leier:

    "Müsse man beispielsweise beim Einkaufen oder in der Bar keine Maske tragen, beim Tanzen aber schon, werde es schwierig, diese Unterschiede den Gästen zu erklären."

    Ich schreie beim Einkaufen selten meinem Gegenüber ins Ohr, weil im durchschnittlichen Coop die Bässe weitaus weniger wummern. Und wann ich zum letzten Mal in die Migros gegangen bin, um mit dem Regal-Auffüller zu knutschen, kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern.

    Hört auf mit dem Whataboutism. Ihr macht euch lächerlich.
    • Ian Cognito 28.07.2020 09:48
      Highlight Highlight Hör doch bitte auf dieses Wort falsch zu benutzen!
    • Mad Heidi 28.07.2020 10:15
      Highlight Highlight Sehr gerne. Sobald der edle Herr Cognito dem armen, ungebildeten Mädchen vom Land erklärt, was er damit meint.
    • Ian Cognito 28.07.2020 13:20
      Highlight Highlight Whataboutism ist nicht einfach alles, wobei man "what about" sagen könnte, man darf nach wie vor Vergleiche ziehen und man darf sogar den Blinkwinkel verschieben.
      Whataboutism ist eine konkrete Manipulationstechnik bei der unliebsame Kritik abgewehrt wird, indem auf ähnliche Missstände auf der Gegenseite aufmerksam gemacht werden.
      Beispiel:
      A: "Du hast braune Zähne, B!"
      B: "Schau dir mal deine Zähne an!"
      DAS ist Whataboutism. Was du kritisierst ist höchstens ein etwas schlechter Vergleich, ABER eben kein Whataboutism.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas G. 28.07.2020 07:28
    Highlight Highlight Leute seid ihr alle geistig herausgefordert oder was? Club = Ansteckung garantiert. Das versteht jedes ErstklässlerErSieDas.
    • lilie 28.07.2020 10:56
      Highlight Highlight @Thomas: Nein, weil das falsch ist. Wie viele Leute haben sich seit Öffnung der Clubs in einem Club angesteckt? Sagen wir mal grob geschätzt 100. Und wie viele Leute waren seit diesen 2 Monaten in Clubs? Allein in Zürich dürfte es über 100 Clubs sein mit sicher Platz für ein paar Tausend Gäste.

      Bei insgesamt also mindestens ein paar Tausend Gäste pro WE, multipliziert mit der Anzahl Wochenenden seit Wiedereröffnung kommen wir wahrscheinlich auf geschätzt 100'000 Ausgänger seit anfangs Juni.

      Dann beträgt die Ansteckungswahrscheinlichkeit im Club 1 Promille. "Garantiert" sieht anders aus.
  • Tolot 28.07.2020 07:21
    Highlight Highlight Clubs dürfen öffnen, aber Kleintheater, Theater, Bestuhlte Konzerte sind immer noch geschlossen. Absoluter Blödsinn. Da wo Abstand problemlos Möglich ist wird auf Stur gemacht und wo sich Körper an Körper reiben ist offen. In Grosse Fussballstadien die die drausen sind dürfen maximal 1000 Leute, in kleine Clubs mit schlechter Lüftung dürfen 300. Die Clubs müssen eine mächtige Lobby in Bern haben.
    • Nate Smith 28.07.2020 09:46
      Highlight Highlight Die dürften alle auch öffnen. Kassieren stattdessen aber lieber Kurzarbeit und belasten so den Staat.
  • endell 28.07.2020 07:16
    Highlight Highlight Klar sind Clubs ein grosses Risiko und ich verstehe den Reflex, sie schliessen zu wollen. Aber die Vorstellung, dass die Leute dann einfach zu Hause bleiben würden ist naiv. Besser sich im Club mit einer verifizierten Gästeliste anstecken als an einer illegalen Party ohne Möglichkeit zur Rückverfolgung. Das ist Pragmatismus, Bücheli sagt das ganz richtig.
    • Ed B 28.07.2020 09:36
      Highlight Highlight Im Grundsatz richtig. Aber einfach sehr "selfish" gedacht. Also lieber kontrolliert anstecken lassen und damit später aber Arbeitskollegen/innen, Freunde und Familie gefährden. Das Problem ist doch, dass Tracing nur reaktive Symptombekämpfung ist, aber kein echtes Schutzkonzept. Und dass nach einer Infektion mitunter einige Tage verstreichen können, bis eine Person getestet werden kann und sie in der Zwischenzeit schon schön ansteckend ist.
    • GianniR 28.07.2020 09:37
      Highlight Highlight Super, programmiertes, kontrolliertes Anstecken. Da ist ja die postulierte Durchseuchung auf bestem Wege ...
    • endell 28.07.2020 13:34
      Highlight Highlight @Ed B
      Richtig, Tracing ist nur reaktive Symptombekämpfung und somit kein richtiges Schutzkonzept. Eher die letzte "besser als nichts" Möglichkeit. Ich bin 100% mit deinen Punkten einverstanden.

      Aber leider bringt es nichts den Fall "Clubs offen" (so wie jetzt) mit dem Fall "Clubs geschlossen und die Leute sind vernünftig" zu vergleichen, weil letzterer nicht realistisch ist. Wir können wählen zwischen "Clubs offen" und "Clubs geschlossen und die unverbesserlichen machen unkontrollierte Parties". Und in dem Fall bin ich eher für die offenen Clubs.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yankee25 28.07.2020 07:16
    Highlight Highlight „Müsse man beispielsweise beim Einkaufen oder in der Bar keine Maske tragen, beim Tanzen aber schon, werde es schwierig, diese Unterschiede den Gästen zu erklären.“

    Und wie erklärt es sich Stand heute, wo keine Abstandsregeln in Clubs gelten? Kann man mir das erklären? Wenn die gängigen Abstands- & Hygieneregeln in Clubs gelten würden, dann hätte bis heute kein Club mehr seine Tore geöffnet.
  • jjjj 28.07.2020 07:15
    Highlight Highlight Euer Schutzkonzept ist, aufzuschreiben wer da war, damit dann die Contact-Tracer den Job erledigen können?
    Come on...
  • {Besserwisser} 28.07.2020 07:15
    Highlight Highlight Mir erschliesst sich nicht ganz, weshalb wir überall versuchen Infektionen zu verhindern, aber die Schutzkonzepte in der Klubszene nur dazu taugen müssen, die Klubbesucher im Nachhinein bitten zu können, sich in Quarantäne zu begeben um nicht noch mehr Arbeitskollegen und die Familie noch weiter anzustecken.
    • Nate Smith 28.07.2020 09:44
      Highlight Highlight Um gesellschaftliche Freiheit zu ermöglichen. Es gibt nun mal halt Aktivitäten die nicht 100% Coronasicher sind und trotzdem ein Bedürfnis darstellen. So schützen wir uns im Alltag selber damit wir wenig Infizierte in der Gesellschaft haben, dass wir uns nicht dort anstecken wo eine höhere Ansteckungsgefahr herrscht. Aber es ist ein soziales Thema, darum versteht es niemand, genau wie beim Impfen.
  • Der Buchstabe I 28.07.2020 07:02
    Highlight Highlight «Die ewige Diskussion um nationale Club-Schliessungen ist ärgerlich»

    Sehe ich genauso. Hört auf nur davon zu reden und zieht es durch. Schliesst den Mist endlich!
  • Harri Hirsch 28.07.2020 07:01
    Highlight Highlight Ein Schutzkonzept welches das Ansteckungsrisiko nicht verringert verdient diesen Namen nicht. Erst ‚tracen‘ wenn die Ansteckung schon bekannt ist ist viel weniger effektiv. Erst wenn in den Clubs und Bars die gleichen Regeln gelten wie sonst überall wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, nämlich Masken tragen, kann man mit gutem Gewissen von einem Schutzkonzept sprechen.
    Aber nein, wir tragen zwar brav Masken im ÖV und auf dem Aussendeck der Schiffe aber im Club und in der Bar wo man dicht an dicht steht braucht es das nicht, man hat ja Contact-Tracing... Das geht für mich nicht auf.
    • pali2 28.07.2020 07:44
      Highlight Highlight Doch, geht auf. Auf dem Aussendenk vom Schiff und im ÖV kann man die Kontaktpersonen nicht nachverfolgen.
    • Nate Smith 28.07.2020 07:51
      Highlight Highlight Dies ist aber explizit vom Bund so vorgesehen um gesellschaftliche Freiheit zu ermöglichen. Ist auch gut so. Abstand, wo nicht möglich Masken, wo nicht möglich Tracing. Verstehe nicht was daran so schwierig zu verstehen ist?
    • schnupperi 28.07.2020 08:01
      Highlight Highlight Ich würde im Moment nicht auf die Idee kommen in einen Club zu gehen, aber ich finde zu Solidarität gehört auch, dass man akzeptiert, dass nicht überall genau die gleichen Regeln gelten können. Natürlich ist verhindern besser als tracen. Aber es gibt nun mal Branchen/Bereiche die nur noch schwer funktionieren, wenn man Masken tragen muss (Clubs/Bars, Team-Sport, Schulen,...). Und wenn überall die gleichen Regeln gelten sollen, dann müsste man auch zu Hause oder privaten Veranstaltungen (Hochzeiten, Beerdigungen, usw.) die Masken tragen. Wird auch nicht gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 28.07.2020 06:59
    Highlight Highlight «Unsere wichtigste Aufgabe ist es, bei einem Coronafall die Infektionsketten möglichst rasch verfolgen zu können.»

    Ja genau und dann? Die Clubs bezahlen weder für das CT, noch helfen sie bei den Kontrollen und vor allem zahlen sie nicht den Lohnausfall. All das trägt die Gesellschaft. Ebenso trägt die Gesellschaft die Folgekosten durch Folgeschäden und -infektionen, wenn sich nicht an die Quarantäne gehalten wird.

    Ich bin mir sicher, das es die Kantone billiger käme, die Clubs dicht zu machen und die Löhne und Mieten einfach zu bezahlen.
  • landre 28.07.2020 06:48
    Highlight Highlight Party-Gänger-innnen gehören tendenziell zum jüngeren und körperlich (nicht aber unbedingt geistig) gesünderen/ fitterer Bevölkerungsanteil.
    Dieser Bevölkerungsanteil wird verständlicherweise (logischerweise) generell wenig getestet. Da dieser Bevölkerungsanteil aber auch im Alltag lascher mit der Epidemie umgeht als andere, darf man schon sehr stark bezweifeln ob sich eine positiv getestete Besucher-in eines "Club" auch wirklich dort infiziert hat und nicht komplett anderswo...

    Was aber nichts an der Tatsache ändert dass "Clubs" effektive Gefahrenherde sind und bleiben
    • JayPi 28.07.2020 07:05
      Highlight Highlight Da dieser Bevölkerungsanteil aber auch im Alltag lascher mit der Epidemie umgeht als andere,

      Was ein Bullshit. Es hat in der Bahn über so ziemlich alle Altersgruppen hinweg gleich viele Maskenverweigerer, Masken-nicht-über-die-Nase-Zieher, Masken-auf-dem-überfüllten-Perron-Runterreisser und Abstand-nicht-Einhalter.
    • Fairness 28.07.2020 07:07
      Highlight Highlight Noch sind sie fit. Falls sie Covid erwischen und etwas zurückbleibt, sind sie es möglicherweise hinterher für den Rest ihres Lebens nicht mehr.
    • landre 28.07.2020 09:00
      Highlight Highlight @Fairness

      Genau. Und dort sollten wir als Gesellschaft ansetzen indem wir (gesamte Gesellschaft) den gerechtfertigten Unwissenden und den frivol Naiven dies haltbar verständlich übermitteln.

      (Ideologisierte Sturköpfe, Egoisten und andere destruktive Gattungen sollten hingegen von der Judikative empfangen werden...Nicht die Clubs per se...)
  • Wellenrit 28.07.2020 06:47
    Highlight Highlight Als arbeitgeber eäre es für mich fraglich ob der lohn gezahlt werden muss da eine ansteckung provoziert wurde! Zudem will man mit solchen egoistischen Menschen arbeiten???
  • Ökonometriker 28.07.2020 06:38
    Highlight Highlight Es braucht eine national konsistente Strategie. Man kann nicht in Clubs und Bars Contact Tracing betreiben, aber alle ÖV-Nutzer zum Maskentragen verknurren. Entweder man will Ansteckungen verhindern und sorgt dann neben Masken auch wieder für mehr Abstand in allen geschlossenen Räumen - oder man setzt auf Contact Tracing und trifft entsprechende Massnahmen.

    Auch keine Lösung ist Eigenverantwortung, denn hier handelt es sich um ein klassisches Gefangenendilemma. Zudem kann man nicht Clubs und Bars erlauben zu öffnen und gleichzeitig von der Bevölkerung erwarten, nicht hinzugehen.
  • Meinung 28.07.2020 06:27
    Highlight Highlight Alte Menschen werden umgehen mit einem Besuchs und Ausgehverbot belegt.
    Da schreit niemand nach Recht oder Menschenwürde.
    In den Heimen werden Alte Menschen sowie das Personal bestraft weil die Allgemeinheit nicht zu verzicht bereit ist.
    Das ist die Realität.
    • mrmikech 28.07.2020 09:08
      Highlight Highlight Weil viele - meist jüngere - der meinung sind das "alte menschen eh sterben werden". Und alt ist scheinbar jeder ab 60. Dort sind wird jetzt angekommen, unsere spassgesellschaft.
    • Garp 28.07.2020 11:00
      Highlight Highlight Doch, Meinung, ich habe dazu aufgeschrien ;-) .
    • Meinung 28.07.2020 11:19
      Highlight Highlight Offenbar haben die Blitzer keine Angehörigen in einem Heim.
  • jellyshoot 28.07.2020 06:26
    Highlight Highlight nein, die diskussion ist alles andere als ärgerlich.
    schlussendlich zeigt sich doch, dass eine unvernunft herrscht, bei der ein paar wenige für ihre freude den rest der bevölkerung willentlich einer möglichen gefahr aussetzt.

    clubbing ist momentan so unnötig und unangebracht wie ferien im ausland.
  • Fairness 28.07.2020 06:25
    Highlight Highlight Was hat ein Club mit Kultur zu tun?
    • alessandro 28.07.2020 06:53
      Highlight Highlight Genau, Kultur ist nur was alte weisse Männer konsumieren. Vielleicht das Symphonieorchester oder ein Museum über antike Kriegsmaterialien.
      Was für ein elitäres Gerede, die Kulturfrage wurde schon immer als geeignetes Distanzierungstool genutzt. Bravo, so einfallsreich von dir.
    • dan2016 28.07.2020 06:53
      Highlight Highlight Kultur ist für dich das, was zuwenig interessiert und deshalb subventioniert wird?
    • Ralph 28.07.2020 06:57
      Highlight Highlight Kultur bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbstgestaltend hervorbringt – im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur.

      (Wikipedia) ganz einfach nachzuschauen! Lesen bildet!
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John Oliver nimmt China ins Visier – Video geht viral

In einem viel beachteten Video kritisiert John Oliver Chinas Behandlung der Uiguren aufs Schärfste. Und er macht darauf aufmerksam, dass viele chinesische Hygienemasken mit Zwangsarbeit hergestellt wurden.

Vielleicht sei es das erste Mal, dass man jetzt von diesem Thema höre, sagt John Oliver zu Beginn seines kürzlich veröffentlichten Videos. Aber: «Im Westen Chinas werden derzeit ungefähr eine Million Menschen in Internierungslagern gehalten. Die meisten davon sind Uiguren, aber betroffen sind auch Kasachen und andere ethnische Minderheiten.»

Dass man so wenig davon höre, habe eine guten Grund, meint der HBO-Mann, denn «China hat wahrscheinlich alles gegeben, damit diese Story nicht rauskommt.»

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