Schweiz
Graubünden

Puschlav GR: Waldbrand durch Verbrennen von Abfallholz

Auf der Webcam von Valtline.it sieht man am Morgen noch die Rauchwolken des Brandes über dem weltberühmten Kreisviadukt von Brusio.
Auf der Webcam von Valtline.it sieht man am Morgen noch die Rauchwolken des Brandes über dem weltberühmten Kreisviadukt von Brusio.Bild: Screenshot: valtline.it

Einsatzkräfte bringen Waldbrand in Brusio GR unter Kontrolle – Bahnlinie gesperrt

08.04.2026, 07:2508.04.2026, 11:58

Die Einsatzkräfte haben den Waldbrand in der Gemeinde Brusio GR am Mittwochvormittag unter Kontrolle gebracht. Zur Unterstützung der Feuerwehr standen fünf Helikopter von Swisshelicopter und der Heli Bernina sowie ein Super Puma der Armee im Einsatz. Die Bahnlinie der Rhätischen Bahn ist bis auf weiteres gesperrt. Es verkehren Bahnersatzbusse.

Der Waldbrand umfasste laut Kapo Graubünden eine Fläche von ca. zwei Quadratkilometern.
Der Waldbrand umfasste laut Kapo Graubünden eine Fläche von ca. zwei Quadratkilometern.Bild: Kantonspolizei Graubünden

Das Brandgebiet in der Nähe des Kreisviadukts von Brusio umfasst eine Fläche von rund zwei Quadratkilometern zwischen Campascio und Viano. Eine mit Wärmebildkameras ausgestattete Drohne könnte allenfalls noch aktive Brandherde erkennen. Das erklärte der Gemeindepräsident von Brusio, Pietro Della Cà, der alle Einsätze ununterbrochen verfolgt hat, gegenüber Keystone-SDA.

Der Verkehr der Rhätischen Bahn ist weiterhin unterbrochen, und seit gestern Abend ist auch die Strasse zum Dorf Viano gesperrt. Mindestens bis Mittag ist das Dorf mit seinen rund 60 Einwohnern nur über eine Forststrasse erreichbar. Eine Evakuierung war jedoch nicht notwendig.Die Meldung über den Waldbrand sei am Dienstag um 15.40 Uhr eingegangen, schrieb die Kantonspolizei Graubünden am Mittwoch in einer Mitteilung. Die Löscharbeiten seien am Mittwochmorgen wieder aufgenommen worden, nachdem über Nacht mehrere Brandwachen gestellt wurden.Um die Löscharbeiten nicht zu behindern, verfügte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) eine ausserordentliche Luftraumsperre bis am Donnerstagabend.

Das Feuer konnte gelöscht werden.
Das Feuer konnte gelöscht werden.Bild: Kantonspolizei Graubünden

Nach bisherigen Erkenntnissen soll das Feuer legal entfacht worden sein, um Holzabfälle zu verbrennen. Doch wegen des trockenen und windigen Wetters der letzten Tage soll der Brand ausser Kontrolle geraten sein und unter anderem eine dichte Rauchwolke verursacht haben, die das gesamte Tal bedeckt. Die Kantonspolizei Graubünden nahm die Brandermittlung auf.Alertswiss hat am Mittwochmorgen ein absolutes Verbot von Feuer im Freien für alle Täler des italienischsprachigen Graubündens erlassen. (sda)

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Die beliebtesten Kommentare
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Ghost Dog
08.04.2026 08:16registriert Februar 2026
Das Unternehmen hatte also eine Bewilligung aber plötzlich ein absolutes Feuerverbot... Waren es ein Cortesi mit einem Cortesi und einem Cortesi?
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