DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Knapp drei Prozent weniger Miete pro Monat – es kann sich lohnen.
Knapp drei Prozent weniger Miete pro Monat – es kann sich lohnen.Bild: KEYSTONE

☝️Die Chancen stehen gut, dass du jetzt mit nur einem Satz deine Miete reduzieren kannst☝️

13.06.2017, 06:4913.06.2017, 14:20

Ein Satz, den noch nie jemand gesagt hat: «Also ich bezahle total gerne zu viel Miete.»

Und doch tun viele Schweizerinnen und Schweizer genau das – sie bezahlen zu viel. Vielleicht auch du.

Wenn wir schon dabei sind: Die teuersten und geschmacklosesten Villen, die gerade zum Verkauf stehen

1 / 77
Die teuersten und geschmacklosesten Villen, die gerade zum Verkauf stehen
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Doch es ist etwas geschehen. Am 2. Juni wurde der Referenzzinssatz von 1,75% auf 1,5% gesenkt. Was nach langweiligem Bürokraten-Mambo-Jambo tönt, bedeutet mit grosser Wahrscheinlichkeit einen tieferen Mietzins für dich. Und so kannst du daraus Nutzen ziehen: 

Für Dummys – die kurze Variante (funktioniert in den meisten Fällen):

  • Schreib noch in dieser Woche deiner Verwaltung einen Brief mit folgendem Satz:

    Sehr geehrte Verwaltung

    Ich bitte Sie aufgrund der Anpassung des Referenzzinssatzes auf 1,5 Prozent meine Miete  anzupassen und mir davon eine schriftliche Bestätigung zukommen zu lassen.

    Mit freundlichen Grüssen
  • Den Brief ergänzt du mit deinem Namen, deiner Adresse und deiner Unterschrift und schickst ihn eingeschrieben deiner Verwaltung.
  • Schau, wie sich die Magie entfaltet.

Vielleicht möchtest du aber auch ein günstiges Eigenheim kaufen:

1 / 61
Häuser, sorry «Häuser», unter 10'000 Franken
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Und jetzt für die, die es genau wissen wollen:

  • Seit dem 2. Juni 2017 gilt der neue Referenzzinssatz von 1,5%. Damit ist er so tief wie noch nie.
  • Mieter (es werden die meisten sein), deren Mietzins aufgrund eines höheren Referenzzinssatzes berechnet wurde und deren Verwaltung (es werden die meisten sein) nicht freiwillig den Mietzins anpasst, haben deshalb die Möglichkeit, eine Mietreduktion zu beantragen.
  • Die Mietreduktion fällt je nach im Vertrag berücksichtigten Referenzzinssatz unterschiedlich aus:
    Bei 1,75% wird die Miete um 2,91% verringert.
    Bei 2,00% wird die Miete um 5,66% Verringert.
    Bei 2,25% wird die Miete um 8,26% Verringert.

  • Zu beachten ist, dass der Vermieter 40 Prozent der Teuerung gemäss Landesindex verrechnen kann.
  • Mieter müssen das Begehren bis zur nächsten Kündigungsfrist eingegeben haben.

(tog)

Und jetzt noch der internationale Vergleich: Diese Häuser und Villen gibt's für 1 Million Franken

1 / 70
Diese Häuser und Villen gibts für 1 Million Franken
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

14 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
LubiM
13.06.2017 07:56registriert Mai 2014
Musste ab dem Bild schmunzeln, 5.5 Z 172m^2 für fast 5000.- ... gspunne!!
770
Melden
Zum Kommentar
avatar
Yippie
13.06.2017 08:06registriert Februar 2016
Bei uns wurde jeweils nach dem Einfordern der Mietreduktion die Nebenkosten erhöht bzw. nicht die volle Reduktion gewährt. Jedoch blieb unter dem Strich in etwa die Hälfte der Mietreduktion übrig.

Dafür sind nun freie Wohnungen im Block jeweils teurer ausgeschrieben als unsere Wohnung.
560
Melden
Zum Kommentar
14
Werbe-Flop: Interdiscount verschickt Leuchtreklamen aus Plastik an Medienleute
Ein Marketing-Gag des Elektronikhändlers geht gehörig in die Hose. Er umgarnt Journalisten und Journalistinnen mit Gratis-Lichtboxen aus China.

Die ganze Schweiz ruft zum Stromsparen auf - und der Elektronikhändler Interdiscount verschickt Gratis-Leuchtreklamen. Empfänger des Werbegeschenks sind mehrere Redaktionen in der Schweiz. Das Plastikungetüm in Form einer Sprechblase soll Medienschaffenden die Teilnahme an einem Anlass gegen Ende Oktober schmackhaft machen, bei dem die Coop-Tochter ihr neues Ladenkonzept präsentieren will.

Zur Story