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Kantonsregierungen stellen sich hinter die EU-Verträge

Kantonsregierungen stellen sich hinter die EU-Verträge – Ständemehr umstritten

24.10.2025, 14:0924.10.2025, 14:25

Die Kantonsregierungen haben sich auf die Ja-Parole zum EU-Vertragspaket geeinigt. Ob eine allfällige Volksabstimmung das einfache oder doppelte Mehr voraussetzen soll, liessen sie jedoch offen.

Regierungsrat Markus Dieth (AG), Praesident der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK), spricht waehrend einer Medienkonferenz zum Entlastungspaket 2027 des Bundes, am Freitag, 14. Maerz 2025, in Bern ...
Markus Dieth, Präsident der Konferenz der Kantone.Bild: keystone

Die Kantonsregierungen verabschiedeten die gemeinsame Positionierung mit 21 zu vier Stimmen bei einer Enthaltung, wie die Konferenz der Kantonsregierungen am Freitag nach einer ausserordentlichen Plenarsitzung mitteilte. Damit stehen die Kantone hinter den vorgesehenen EU-Verträgen.

Gegen die Stellungnahme stellten sich einzig die Kantone Schwyz, Nidwalden, Schaffhausen und Tessin. Die Obwaldner Regierung hat sich noch nicht geeinigt. Für eine konsolidierte Stellungnahme war die Zustimmung von 18 Kantonen nötig.

In der Referendumsfrage wiederum herrschte keine Einigkeit. 15 Kantone standen hinter dem Vorschlag des Bundesrats, die Abkommen zu bündeln und dem fakultativen Referendum zu unterstellen. 10 Kantone waren der Auffassung, dass die Tragweite des Dossiers ein Ständemehr verlangt. (dab/sda)

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