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Chávez-Clan bunkert Millionen von Schmiergeldern in der Schweiz

ARCHIV - ZUM VERLUST DER CS STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Das Logo der Credit Suisse am Hauptsitz der Grossbank am Zuercher Paradeplatz am Mittwoch, 21. Oktober 2015. (KEYSTONE/ ...
Die Funktionäre verschoben offenbar Millionen an Schmiergeldern zur Credit Suisse. Bild: KEYSTONE

Chávez-Clan bunkert Schmiergelder in der Schweiz

Die Entourage des früheren venezolanischen Präsidenten hat laut US-Justiz Millionen bei der Credit Suisse versteckt. Das ist kein Zufall. 
21.02.2018, 05:3121.02.2018, 06:20

Der Krisestaat Venezuela ist eines der korruptesten Länder der Welt. Seit 2004 sind alleine vom staatlichen Ölkonzern 10 Milliarden Dollar schwarz abgeflossen.  

Wie der Tages-Anzeiger berichtet, ist ein Teil davon in der Schweiz gelandet. Eine Gruppe von Cheffunktionären des sozialistischen Regimes von Hugo Chávez eröffnete demnach 2011 neun Konten bei der Credit Suisse. 

Darauf sollen sie laut einer US-Anklageschrift über 27 Millionen Dollar an Schmiergeldern auf diese Konten verschoben haben.  

«Die Schweiz ist ein Schlüsselstandort mehrerer solcher Operationen.»
Finanzexperte

Inzwischen sitzen drei weitere Funktionäre des 2013 verstorbenen Chávez in Spanien in Haft. Die USA fordern ihre Auslieferung.

«Die Schweiz ist ein Schlüsselstandort mehrerer solcher Operationen», sagt der venezolaner Martn Rodil, der früher beim Währungsfonds gearbeitet hat, zum «Tages-Anzeiger».

 «Ich bin sicher, die Schweizer Behörden werden früher oder später das Ausmass der venezolanischen Korruption verstehen.»

Die Credit Suisse wollte den Bericht nicht kommentieren. 

(amü)

So war es damals mit dem ersten Geldautomat der Schweiz

Video: srf
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