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Neues Ranking: Die Schweiz ist das innovativste Land in Europa

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Eine Syngenta-Mitarbeiterin infiziert Weizen für Wirkstoff-Tests in einem Gewächshaus.Bild: keystone

Die Schweiz ist das innovativste Land in Europa – doch in einem Bereich schwächeln wir

Die Schweiz ist das innovativste Land in Europa. Das hat ein Bericht zur Innovation der Europäischen Kommission gezeigt. Weltweit führt Südkorea die Rangliste an.
09.07.2024, 16:0009.07.2024, 16:41
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Im Vergleich zu den 27 Ländern der Europäischen Union (EU) sowie elf weiteren europäischen Staaten ist die Schweiz am innovativsten, wie der am Montag publizierte Bericht «Europäischer Innovationsanzeiger 2024» der Europäischen Kommission hervorhob. Es folgten Dänemark, Schweden, Finnland und die Niederlande, die wie die Schweiz zu den «Innovationsführern» gehörten.

Den höchsten Wert erzielte die Schweiz beim Indikator des attraktiven Forschungsstandorts, wie dem Bericht zu entnehmen war. Die Schweiz habe im Vergleich zu den anderen Staaten einen grossen Anteil an ausländischen Doktorandinnen und Doktoranden. Laut dem Bericht kooperieren Forschende in der Schweiz häufiger mit internationalen Partnern.

Schweiz schneidet im Bereich Umwelt schlecht ab

Eine Schwäche sei die vergleichsweise schwache Unterstützung des Staats für Forschung und Entwicklung bei Unternehmen. Zudem erzielte die Schweiz bei den Technologien mit Bezug zur Umwelt im Vergleich zu den anderen Ländern einen tieferen Wert.

Mit Blick auf das Jahr 2023 stieg die Innovationsleistung in 15 der 27 EU-Staaten, wie es in einer Mitteilung zum Bericht hiess. In elf Staaten sei die Leistung zurückgegangen und in einem Land stagnierte sie.

In der Gruppe der Innovationsführer hätten die vier EU-Mitgliedstaaten im Zeitraum 2017 bis 2024 ein starkes Wachstum verzeichnet. In diesem Zeitraum ist das Wachstum in der Schweiz moderat gewesen, aber von einer höheren Basis aus, wie es im Bericht hiess. (pre/sda)

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23 Kommentare
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Knäckebrot
09.07.2024 16:53registriert Juni 2017
Generelle Bitte:
Mir fällt auf, dass hier immer wieder Statistiken veröffentlicht werden oder Studienresultate.

Höchst selten werden aber Erfassungskriterien od. bei Studien Erfassungsmethoden, samples und Interpretationsvorgänge mitveröffentlicht.

Dies wäre allerdings für uns Lesende stets aufschlussreich, da es ansonsten nichtssagende Artikel sind. Zwar wurden internationale Doktoranden und attraktive Forschungsstandorte erwähnt, wobei allerdings nicht ersichtlich ist, ob dies an die Innovationskriterien gekoppelt sind (was fragwürdig wäre).
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