Schweiz
International

Brasilien: SP und Grüne freuen sich mit Lula

«Sieg für mehr soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz»: SP und Grüne freuen sich mit Lula

31.10.2022, 20:2531.10.2022, 20:25

Die SP, die Grünen, Greenpeace, der WWF und die Gesellschaft für bedrohte Völker haben Luiz Inácio Lula da Silva zu seinem Sieg bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien gratuliert. Das Aussendepartement (EDA) in Bern will die Beziehungen mit Brasilien ausbauen.

Bundespräsident Ignazio Cassis gratulierte Lula mit einem Gratulationsschreiben, wie das EDA am Montagabend der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

epa10227160 Switzerland's President Ignazio Cassis addresses a press conference during the Meeting of the European Political Community in Prague, Czech Republic, 06 October 2022. The first meetin ...
Auch Bundespräsident Iganzio Cassis hat Lula gratuliert.Bild: keystone

Zuvor hatten etwa US-Präsident Joe Biden, die deutsche Regierung und Staatsoberhaupt Frank-Walter Steinmeier sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Lula gratuliert.

Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz schrieb auf Twitter von einem «Sieg der Demokratie für mehr soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz». Die Grüne Partei Schweiz schrieb von einem «Wahlsieg, der Hoffnung schenkt - für die Demokratie, die Menschenrechte, den globalen Klimaschutz».

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace «begrüsst» die Wahl, warnte aber vor Schwierigkeiten, weil Lulas Rivale und Gegner Jair Bolsonaro im Kongress (Parlament) die Mehrheit habe. Auch der WWF - wie Greenpeace am Montag auf Twitter - wies auf das «sehr knappe» Wahlergebnis hin, betonte aber, dass die Brasilianerinnen und Brasilianer die Umwelt und die indigenen Völker schützen wollten.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker zeigte sich in einer Mitteilung «erleichtert» über das Wahlresultat und gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass Lula «seinen Wahlversprechen Folge leisten und der Stärkung der Indigenenrechte sowie dem Kampf gegen die Klimakrise Priorität geben wird». (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Gewaltsame Proteste an Frankreichs Schulen – 164 Festnahmen
Bei zum Teil gewaltsamen Protesten an Schulen in mehreren Städten Frankreichs sind Dutzende Menschen verletzt und mindestens 164 festgenommen worden. Betroffen von den Aktionen seien etwa 180 Einrichtungen gewesen, grösstenteils in den Schulbezirken Créteil und Versailles bei Paris, aber auch in Städten wie Lille, Lyon, Grenoble und Nizza, sagte Innenminister Laurent Nuñez. Für Dienstag wird erwartet, dass die Proteste weitergehen.
Zur Story