Schweiz
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ZU DEN KONTAKTE DER ZUGER FIRMA CRYPTO AG MIT DEM US-GEHEIMDIENST NSA IN DEN 50ER-JAHREN STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 30. JULI 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG – Das Logo des Chiffriergeraete-Herstellers Crypto am Hauptsitz in Steinhausen im Kanton Zug am Donnerstag, 19. Februar 2015. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Im Prinzip weiss man seit Jahren über die Machenschaften von Crypto Bescheid. Das wahre Ausmass zeigen die neuen Enthüllungen. Bild: KEYSTONE

Allende, Iran, La Belle: So beeinflusste die Crypto-Spionage die Geschichte

Dank Chiffriergeräten der Zuger Crypto AG konnten CIA und BND jahrzehntelang andere Länder bespitzeln. Bekannt ist die Affäre schon lange: Ein Schweizer spielte dabei eine zentrale Rolle.



Die Affäre nennt sich Cryptoleaks. Sie wirft gerade Schockwellen durch die Schweizer Politik. Denn eine gross angelegte Recherche von ZDF, SRF-«Rundschau» und «Washington Post» zeigt, dass der amerikanische Geheimdienst CIA und der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) zahlreiche Regierungen ausspioniert hatten – dank Verschlüsselungsgeräten aus der Schweiz.

Mehr als 100 Staaten hatten die Apparaturen bei der inzwischen aufgelösten Crypto AG in Steinhausen (ZG) beschafft, im Vertrauen auf die schweizerische Neutralität. Entsprechend gross ist die Empörung. Der Bundesrat hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, gleichzeitig werden Forderungen nach einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) erhoben.

Allerdings sind die Enthüllungen nicht ganz neu. In den 1990er Jahren gab es erstmals Vorwürfe an die Crypto AG – und schon damals berichtete die «Rundschau». Frank Garbely, einer der beteiligten Redaktoren, schilderte die Affäre 2015 in der Oberwalliser Zeitung «Rote Anneliese». Die Schweizer Neutralität sei «eines der wichtigsten Verkaufsargumente» gewesen, schrieb er.

Neu an den aktuellen Enthüllungen ist das Ausmass der Bespitzelungen. Sie betrafen wichtige Ereignisse der Weltgeschichte seit den 1970er Jahren. Eine Auswahl:

FILE - In this Aug. 23, 1973 file photo, Chilean Gen. Augusto Pinochet, left, and President Salvador Allende, attend a ceremony naming Pinochet as commander in chief of the Army. Chile marks the 45th anniversary of the coup led by Pinochet overthrowing Allende, on Wednesday, Sept. 11, 2018. (AP Photo/Enrique Aracena, File)

Salvador Allende (r.) neben Augusto Pinochet, der ihn mit Hilfe der CIA stürzte. Bild: AP/AP

1973: Salvador Allende, der demokratisch gewählte linke Präsident von Chile, wird von General Augusto Pinochet gestürzt. Die Beteiligung der CIA am Militärputsch ist seit langem bekannt. Nun weiss man: Sie war dank Crypto-Geräten über Allendes Aktivitäten genau im Bild.

1976: Auch im benachbarten Argentinien übernimmt eine Militärjunta die Macht. Sie lässt Oppositionelle foltern und aus Flugzeugen ins Meer werfen. Deutsche und Amerikaner wissen Bescheid, handeln aber auch dann nicht, als Argentinien 1978 die Fussball-WM veranstaltet.

FILE - This Sept, 6, 1978 photo provided by the White House shows the principals in the Middle East Summit, from left, Egyptian President Anwar El Sadat, President Jimmy Carter, and Israeli Prime Minister Menachem Begin, meeting for the first time at Camp David, Md. On Wednesday, Aug. 12, 2015, Carter announced he has cancer and will undergo treatment at an Atlanta hospital. (White House via AP)

Jimmy Carter (Mitte) mit dem ägyptischen Präsidenten Anwar el Sadat (l.) und Israels Regierungschef Menachem Begin. Bild: AP/White House

1978: US-Präsident Jimmy Carter vermittelt in Camp David den Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten. Weil die Ägypter ihre Kommunikation mit Crypto-Maschinen verschlüsseln, ist Carter stets über deren Standpunkt auf dem Laufenden.

1979: Nach der Islamischen Revolution in Iran wird die US-Botschaft in Teheran gestürmt. 52 Amerikaner werden als Geiseln gehalten. Die Iraner waren schon unter dem gestürzten Schah Kunden bei Crypto, was die Amerikaner nun ausnutzen. Im Krieg zwischen Iran und Irak von 1980 bis 1988 beliefern sie die Iraker mit Geheimdienstinformationen.

FILE - In this May 1, 1982 file photo, the Argentine cruiser General Belgrano sinks in the South Atlantic Ocean, after being torpedoed by the British Royal Navy during the Falklands conflict. The war was one of the great postwar crises to hit Britain, the latest of which relates to its struggles to exit the European Union. (AP Photo/File)

Bei der Versenkung des Kreuzers General Belgrano waren Crypto-Informationen im Spiel. Bild: AP/AP

1982: Argentinien besetzt die britischen Falkland-Inseln, es kommt zum Krieg mit Grossbritannien. Dank Crypto können die Amerikaner ihre britischen Verbündeten über die Aktivitäten der Argentinier informieren. Premierministerin Margaret Thatcher befiehlt aufgrund dieser Erkenntnisse die Versenkung des Kreuzers General Belgrano. Mehr als 300 Soldaten kommen ums Leben.

1986: Bei einem Bombenanschlag auf die Diskothek La Belle in Berlin, die vor allem von US-Soldaten besucht wird, sterben drei Menschen. Die Urheberschaft Libyens wird lange bezweifelt, doch weil Diktator Muammar Gaddafi bei der Crypto AG eingekauft hat, wissen die Amerikaner rasch Bescheid. Präsident Ronald Reagan ordnet einen Vergeltungsangriff an.

Police investigators in this 05 April 1986 file picture stand in front of the damaged entrance of the

Die Amerikaner wussten dank Crypto-Geräten, dass Libyen hinter dem Anschlag auf die Disco La Belle steckte. Bild: EPA DPA

1989: Die USA marschieren in Panama ein. Weil der Vatikan seine Kommunikation mit Crypto-Geräten verschlüsselt, weiss die CIA, dass General Manuel Noriega, der eigentliche Machthaber in Panama, in die päpstliche Gesandtschaft geflüchtet ist. Er wird verhaftet und ausgeliefert.

Mit den Jahren wurden die Iraner misstrauisch. Sie vermuteten, dass etwas mit ihren Crypto-Geräten nicht stimmte. 1992 schlugen sie zu: Sie verhafteten den 51-jährigen Hans Bühler, den gemäss «Washington Post» besten Verkäufer der Zuger Firma, und sperrten ihn während mehr als neun Monaten ins Gefängnis. Laut Frank Garbely wurde er auch mit Folter bedroht.

Bühler kam frei, nachdem der BND eine Million Dollar «Kaution» bezahlt hatte, wie die neuen Dokumente zeigen. Allerdings bekamen die Deutschen wegen der «Hydra» genannten Affäre kalte Füsse, sie zogen sich 1993 aus der Crypto AG zurück. Hans Bühler wurde nur einen Monat nach seiner Rückkehr von der Firma entlassen, worauf er sich an die «Rundschau» wandte.

Er wurde von seinem früheren Arbeitgeber wegen Rufschädigung verklagt und in erster Instanz verurteilt. Schliesslich einigte man sich aussergerichtlich. Die CIA war sich bewusst, dass man «ganz knapp davongekommen» war, wie es in den nun veröffentlichen Unterlagen heisst. Viele Kunden beendeten die Beziehungen zur Crypto AG. Eine Ausnahme war ausgerechnet Iran.

Die offizielle Schweiz gab sich damals ahnungslos. Nun muss sie aufgrund der neuen Berichte handeln. Über den Nachrichtendienst des Bundes heisst es in den Papieren gemäss dem ZDF: «Bestimmte Leute dort wussten durchaus etwas über die Rolle, die die Deutschen und die Amerikaner in der Crypto AG spielten und waren bereit, diese Beziehung zu schützen.»

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So hörte die CIA über eine Schweizer Firma 100 Staaten ab

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Aithria 13.02.2020 10:12
    Highlight Highlight Äh unser Land hat Scheisse gebaut. Und zwar turmhoch und einsturzgefährdet.
  • Kartoffelsack 13.02.2020 04:52
    Highlight Highlight Bannanenrepublik...
  • weissauchnicht 13.02.2020 00:48
    Highlight Highlight Eigentlich gehören die Mitwisser ins Gefängnis, oder die Neutralitätsklausel soll aus der Verfassung gestrichen werden. Alles Andere ist nicht ehrlich.
  • p4trick 12.02.2020 22:30
    Highlight Highlight Wann kommt eigentlich mal ans Licht dass die Cisco Geräte bei der Swisscom installiert hätten damit die Amis den Dayenverkehr überwachen können?
    All diese Informationen die langsam ans Tageslicht kommen sind doch nur die Spitzen der Eisberge...
    • Hierundjetzt 13.02.2020 06:05
      Highlight Highlight Isco ist kein Netzwerkausrüster...
    • manhunt 13.02.2020 22:29
      Highlight Highlight @hierundjetzt: nein, cisco produziert schwarzwäldertorten.
      cisco ist DER netzwerkausrüster.
  • grandvlad 12.02.2020 22:28
    Highlight Highlight Tja, heute ist es einfacher abgehört zu werden 🙈 WhatsApp und Facebook etc. sei Dank..... 😏
  • Gooner1886 12.02.2020 22:05
    Highlight Highlight Die Schweiz steht für Innovation und das haben wir einmal mehr bewiesen. Unser rundum sorglos Paket scheint ja noch besser zu sein als ich gedachte habe.

    Die neutrale Schweiz hilft andere Staaten abzuhören, liefert Kriegsmaterial und um das ganze abzurunden vermitteln wir dann wieder und schicken das IKRK.

    Ich dachte echt wir hier in der CH hätten keinen Humor. 😁
  • fritzfisch 12.02.2020 20:54
    Highlight Highlight Die Bundesanwaltschaft hat nach wie vor kein Verfahren eröffnet und wieder einmal wurden wichtige Dokumente „verloren“. Das Ganze riecht nach Landesverrat, aber wie immer findet man bestenfalls ein Bauernopfer. Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken und in diesem Fall scheint der Kopf ganz gewaltig zu stinken. Erstaunen dürfte es niemanden mehr, schlecht wird mir trotzdem.
  • teXI 12.02.2020 19:34
    Highlight Highlight Nichts neues im "neutralen" Ländli... Die Doppelmoral der Schweizer ist Legendär! Sobald sich irgendwo die Kassen füllen lassen ist man dabei...
  • Juliet Bravo 12.02.2020 18:55
    Highlight Highlight In Chile wurden ca. 3000 Menschen ermordet bzw. zum Verschwinden gebracht, 10‘000e weitere gefoltert.
    In Argentinien ca. 30‘000. Ich habe in Buenos Aires einmal einen ehemaligen Folterknast besucht. Es ist tief beeindruckend und wirkt extrem unwirklich. Schwangere Frauen kamen 1 Tag vor der Entbindung in ein Gebärzimmer, ihre Kinder wurden dann rasch zur Adoption an regimetreue Familien verkauft.

    Ca. 1 Mio. Chilenen flüchteten ins Ausland. In der Schweiz wurden kaum welche aufgenommen, weil sie als Linke in der „antikommunistischen“ Schweiz nicht gern gesehen waren. Nett nicht?
    • P. Silie 13.02.2020 08:42
      Highlight Highlight Man sollte hier in Betracht ziehen, dass es sich um andere Zeiten handelte. Der kalte Krieg war in vollem Gange, die Gräben zwischen den Mächten tief.

      Aber Sie haben recht, es fällt auf dass die Schweiz dafür 'viele' Tschechoslowaken, Ungaren, Tibeter, Vietnamese etc. aufgenommen hat. Menschen vor Sozialismus und Kommunismus flohen. https://www.nzz.ch/schweiz/ungarnaufstand-1956-wie-die-schweizer-ungarnfluechtlinge-aufnahmen-ld.123404
    • Juliet Bravo 14.02.2020 00:40
      Highlight Highlight Ja genau, vielen Dank für den Artikel P. Silie!
      Ich meine auch, Kurt Furgler habe in den 80ern eine restriktive Politik, was „linke“ politische Verfolgte z.B. aus Chile, Argentinien, Südafrika (ANC) etc. angeht, gespielt.
    • P. Silie 14.02.2020 09:44
      Highlight Highlight @ Juliet Bravo: Übrigens, mitunter ein wichtiger Punkt weshalb man viel Empathie mit diesen Flüchtlingen hatte, da, wie auch im Video im Artikel korrekt erwähnt, hauptsächlich Frauen und Kinder kamen.
      "Es kamen vorallem Frauen und Kinder, während ihre Männer zu Hause bis zum Tode kämpften"

      Diese Empathie fehlt heute vielen (zugegebenermassen auch mir ein wenig), denn jetzt erreichen uns von der Seenotrettung Bilder, wo es sich hauptsächlich um junge Männer bis 30 handelt, während eben ihre Frauen und Kinder zu Hause bis zum Tode kämpfen.
      Benutzer Bild
  • Andi7 12.02.2020 18:35
    Highlight Highlight Irgendwann kommt (fast) alles ans Licht. Das ist auch gut so, man kann daraus Konsequenzen ziehen. Um so wichtiger die Arbeit von Investigations-Journalisten. Solche Machenschaften gehören (in allen Bereichen) schonungslos aufgedeckt!
  • Ohniznachtisbett 12.02.2020 17:45
    Highlight Highlight Eigentlich kein Skandal sondern hervorragende Geheimdiensttätigkeit. James Bond lässt grüssen. Ich sage nicht, dass ich dies gut finde oder dass ich es goutiere, dass ausländische Geheimdienste hier operieren. Aber nüchtern betrachtet muss man einfach sagen, dies ist filmreif und die haben ihren Auftrag extrem gut erfüllt.
    • Joe Smith 12.02.2020 23:10
      Highlight Highlight Nichts verstanden. Der Skandal ist, dass die Schweizer Behörden das gedeckt haben.
    • weissauchnicht 13.02.2020 00:54
      Highlight Highlight Nicht der CIA ist unser Problem, sondern die Eierlosigkeit der Schweiz gegenüber den USA...
  • Tom Garret 12.02.2020 17:34
    Highlight Highlight Weiss man auch mehr über die Rolle Deutschlands?
    Und sie muss ich mir das ganze vorstellen, damals gab es ja kein Internet welches man hätte abhören können. Wie wurden die Verschlüsselten Botschaften versendet die vom FBI ja erst abgefangen oder abgehört werden mussten bevor sie entcodiert werden konnten...
    • Liselote Meier 12.02.2020 18:07
      Highlight Highlight Auch vor dem Internet konnte man Nachrichten über weite Distanz senden. Das Telegramm via Fernschreiber.

    • Stinkstiefel 12.02.2020 18:39
      Highlight Highlight Internet gab es nicht, Telefon, Fernschreiber, Fax, Funk etc. allerdings schon. Oder ganz klassisch der Brief per Post/Kurier. Ist ja nicht so, dass man vor dem Internet nur mit Rauchzeichen kommunizieren konnte ;)

      Das ist ja genau das Anwendungsgebiet von Chiffriermaschinen. Man verschlüsselt Nachrichten, die auf unsicherem Weg (also potenziell abhörbar) übermittelt werden.

      Das Abhören von elektronischer Kommunikation bzw. Abfangen von Briefpost ist ebenfalls klassisches Aufgabengebiet der Geheimdienste. Mit dem FBI - also der US-Bundespolizei - hat das relativ wenig zu tun.
    • Franzl 12.02.2020 18:52
      Highlight Highlight Das war Kommunikation entweder über Kupferdraht oder über Funk, Kurzwelle. RTTY Protokoll (Radio Teletype). Siehe unter Wiki RTTY
  • Reina 12.02.2020 17:30
    Highlight Highlight Nicht zu vergessen die Kriegsmaterialexporte und diverses gut angelegtes Despotenvermögen. Aber Hauptsache ein Hoch auf die schweizerische Neutralität. Manchmal wäre es toll gewisse Dinge würden echt ans Licht kommen. Jedoch regiert leider Geld die Welt. 😔
    • P. Meier 12.02.2020 21:40
      Highlight Highlight Bitte mal recherchieren über welchen Drehpunkt die Aufklärung gegen die V1/V2 lief. Oder die doch eher überraschenden Materiallieferunen an England im WWll. Auch interessant wäre das Wissen der Schweiz über die Me 110 Hirschgeweih. Die medienwirksame Entrüstung einiger Exponenten ist eher peinlich
    • Hierundjetzt 12.02.2020 23:27
      Highlight Highlight Ib ein Diktator aus Afrika ein Konto bei uns hat ist leider komplett irrelevant.

      A) weis das der NDB sowie die CIA ab Kontoeröffnung

      B) wir exportieren Handfeuerwaffen und keine Waffensysteme

      C) als wir die Atombombe für Pakistan bauten (1990ger / Tinner) wurde die USA in der CH aktiv. Vorher nicht BR Blocher hatdamals gegen den Willen und Vefehl des BVger die Akten im Auftrag der USA geschreddert.

      Mehr Zeitung lesen! Unbedingt Abo lösen, sonst bleibst Du aussen 😌
  • hopplaschorsch12 12.02.2020 17:07
    Highlight Highlight Welche Firmen sind eigentlich sonst noch im Besitz der CIA?
    • Hierundjetzt 12.02.2020 23:23
      Highlight Highlight Fluggesellschaften, Fabriken, Autovermietungen usw. sogar Bauernhöfe in Polen oder Marokko genutzt als Geheimgefängnisse (nach Polen wurden Taliban ausgeflogen und umgebracht, siehe dazu Bericht Ständerat Dick Marty zH Europarat)
  • Against all odds 12.02.2020 17:05
    Highlight Highlight “im Vertrauen auf die schweizerische Neutralität“ 😂
    ..der ist gut.

Auch die Schweiz hat einen Fall «George Floyd» – und er ist nicht minder dramatisch

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