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684 neue Fälle in drei Tagen, 3 Tote +++ 40'000 neue Impftermine in Bern

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
14.06.2021, 13:38
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Montag 684 neue Corona-Fälle für die letzten 72 Stunden. Die Positivitätsrate betrug 1,3 Prozent. 3 Menschen starben, 19 mussten ins Spital.
  • Vom 3. Juni bis 9. Juni sind in der Schweiz 658'987 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden – rund 94'141 pro Tag. Im Vergleich zur Woche davor steigt die Impfkadenz um 8 Prozent. 2'221'755 Personen in der Schweiz sind vollständig geimpft, das sind 25,7 Prozent der Bevölkerung.
  • Discos auf, Maskenpflicht draussen weg: Der Bundesrat hat am 11. Juni den nächsten Öffnungsschritt in die Vernehmlassung gegeben. Entschieden wird am 23. Juni.
  • Der Bundesrat will am 28. Juni die Reiseeinschränkungen weiter lockern. Die Quarantänepflicht für Einreisen aus allen Staaten und Gebieten des Schengen-Raums soll vollständig aufgehoben werden.
  • Die SwissCovid-App hilft, Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Sie hat 1,75 Millionen aktive Userinnen und User.
  • Ab Ende Juni soll das Impf-Zertifikat kommen. Die Details findest du hier, die Android-App hier und die iOS-App hier.
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Verstorbene
mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle 0–29 30–59 60–99
R-Wert Unsicherheitsfaktor

Liveticker: Corona National+International 14.06.21

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16:21
Kanton Bern testet Versand von gedruckten Covid-Zertifikaten
Der Kanton Bern testet in der Nacht auf Dienstag zusammen mit dem Bund die Erstellung und den Versand von gedruckten Covid-Zertifikaten. Die Papierzertifikate sind für Personen bestimmt, die sich nicht auf elektronischem Weg für die Impfung registriert haben.

In einem Pilotversuch werden einige hundert Personen, die bereits zweimal geimpft sind, ihr gültiges Zertifikat per Post erhalten, wie die bernische Gesundheitsdirektion am Montag mitteilte. Die Zertifikate werden in ein bis zwei Tagen per Post eintreffen. (sda)
15:37
Hegglin muss wegen Covid-Erkrankung auf Sessionsende verzichten
Der Zuger Mitte-Ständerat Peter Hegglin kann nicht an der dritten Sessionswoche in Bern teilnehmen. Laut Ständeratspräsident Alex Kuprecht (SVP/SZ) ist Hegglin am Coronavirus erkrankt. Er musste ins Spital.

«Das zeigt uns, dass die Geschichte noch nicht ausgestanden ist»
, sagte Kuprecht zur Eröffnung der letzten Sessionswoche im Ständerat. Er rief die Ratsmitglieder dazu auf, sich weiterhin testen zu lassen.

Erstmals konnten sich während der Frühlingssession alle Parlamentarierinnen und Parlamentarier freiwillig zwei Mal pro Woche testen lassen. Diese Tests werden auch in der laufenden Sommersession angeboten.

Im Parlamentsgebäude gilt seit dem 23. Oktober 2020 eine generelle Maskenpflicht. Seit der Sommersession ist es im National- und Ständerat wieder erlaubt, die Maske abzulegen, wenn man sich hinter der Schutzscheibe aufhält. (sda)
14:49
Covid-Zertifikat im Kanton Zürich: SMS-Versand erst am Dienstag
Seit heute Montag ist das Covid-Zertifikat im Kanton Zürich verfügbar. Wer zwar doppelt geimpft ist, aber noch kein SMS erhalten hat, muss jedoch nichts unternehmen. Die SMS werden erst ab Dienstagnachmittag verschickt, wie es bei der Gesundheitsdirektion auf Anfrage hiess.

Via Link im SMS können sich die vollständig geimpften Personen dann im Impftool einloggen und das Zertifikat herunterladen. Dieses können sie ausdrucken oder in die Covid Certificate App laden.
L' APP Certificat Covid et l'APP SwissCovid sont photographies sur un smartphone Apple le jour de sa mise a disposition sur l'APP Store de Certificat Covid lors de la pandemie de Coronavirus (Covid-19) ce lundi 7 juin 2021 a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Voraussetzung dafür, dass ab Dienstagnachmittag ein SMS kommt, ist, dass sich die Personen über das kantonale Impftool VacMe registriert und dabei ihre Einwilligung zur Datenweitergabe erteilt haben. Rund 710'000 Personen haben dies gemäss Mitteilung bislang getan.

Wer sich telefonisch über die Impfhotline angemeldet hat und in die Weitergabe eingewilligt hat, erhält das Zertifikat bis Ende Juni per Post zugestellt. Die Einwilligung zur Datenweitergabe ist in beiden Fällen auch nachträglich möglich. Im Impftool lässt sich ein entsprechendes Häkchen setzen. Bei der Hotline muss der sechsstellige Registrierungs-Code angegeben werden.

Auch Personen, die sich in Arztpraxen, im Heim oder im Spital impfen liessen, sollen das Covid-Zertifikat automatisch erhalten oder über eine zentrale Stelle beantragen können.
Ende Juni wird voraussichtlich eine Lösung dazu zur Verfügung stehen. (sda)
13:38
684 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden – 450'000 Covid-Zertifikate ausgestellt
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 684 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 19 Spitaleintritte und drei neue Tote.

Am Montag vor einer Woche wurden 1077 neue Coronavirus-Ansteckungen, 12 neue Todesfälle und 34 Spitaleinweisungen gemeldet.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es in den vergangenen zwei Wochen 66,91 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 4. Juni bei 0,65.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 65,10 Prozent. 10,40 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten belegt.

Insgesamt wurden bis Mittwochabend 6'105'125 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Davon wurden 5'810'914 Dosen verabreicht. 2'221'755 Personen sind, Stand Mittwochabend, vollständig geimpft.

Bis Sonntag wurden insgesamt 450'495 Covid-Zertifikate ausgestellt, davon 450'245 an Geimpfte, 121 an Genesene und 129 an negativ Getestete. 121'893 Zertifikate wurden allein am Sonntag ausgestellt.

In den vergangenen 72 Stunden wurden dem BAG 54'181 neue Corona-Tests gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 7'999'355 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 700'735 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

Von den mutierten Varianten des Coronavirus betrafen 18'062 die britische Variante (B.1.1.7), 249 die südafrikanische (B.1.351) sowie 20 die brasilianische (P.1).
(sda)



13:21
Novavax plant Zulassungsantrag für Impfstoff in Q3
Das US-Biotechunternehmen Novavax plant nach weiteren positiven Studienergebnissen mit seinem Covid-19-Impfstoff nun einen Zulassungsantrag im dritten Quartal.
epa08892064 A handout picture made available by Novavax CZ shows a worker at the Novavax CZ production plant near Prague, in Bohumile, Czech Republic, 12 August 2020 (issued 18 December 2020). The EU on 17 December said it had concluded talks with Novavax about the acquisition of the company's potential corona vaccine. The proposed contract with Novavax would give the bloc the opportunity to buy 100 million doses in a first step - with the option of a further 100 million later on. US company Novavax purchased Praha Vaccines in May 2020 to manufacture components of its coronavirus vaccine.  EPA/NOVAVAX CZ HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
In einer Studie mit rund 30.000 Teilnehmern in den USA und Mexiko zeigte das Vakzin eine Wirksamkeit von mehr als 93 Prozent gegen die vorherrschenden Virusvarianten, wie Novavax am Montag mitteilte. Während der Untersuchung sei die erstmals in Grossbritannien aufgetretene Alpha-Variante B.1.1.7 am häufigsten aufgetreten, Studienteilnehmer hätten sich aber auch mit den Varianten aus Brasilien, Südafrika und Indien infiziert, sagte Novavax-Forschungschef Gregory Glenn.

Der Impfstoff schützte Studienteilnehmer, die ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf hatten, demnach zu 91 Prozent und zeigte eine Wirksamkeit von 100 Prozent bei der Vorbeugung mittelschwerer und schwerer Covid-19-Fälle. Gegen Varianten, die Novavax nicht identifizieren konnte, sei er zu etwa 70 Prozent wirksam gewesen, sagte Glenn.

Novavax hatte bereits zu Jahresbeginn erste Daten aus seiner Studie in Grossbritannien vorgelegt, wonach das Vakzin eine Wirksamkeit von gut 89 Prozent zeigte. Das Unternehmen hatte aber mehrmals seine Produktionsziele verschieben müssen und kämpfte mit Engpässen bei Materialien und Zubehör zur Herstellung seines Impfstoffs. Bis Ende des dritten Quartals will der Konzern 100 Millionen Impfdosen pro Monat herstellen und 150 Millionen Dosen monatlich bis End des vierten Quartals. (awp/sda/reu)
13:20
Island: Maskenpflicht nur noch bei Sitzveranstaltungen
Die Menschen auf der Nordatlantik-Insel Island können sich auf weitere gelockerte Corona-Massnahmen und eine weniger strikte Maskenpflicht einstellen.

Ab Dienstag sind nach Angaben der Regierung in Reykjavik wieder Zusammenkünfte mit bis zu 300 Menschen erlaubt
, Restaurants und Kneipen dürfen bis Mitternacht offen bleiben. Einen Mund-Nasen-Schutz müssen die Isländerinnen und Isländer dann nur noch bei Veranstaltungen tragen, bei denen sie sitzen, also zum Beispiel im Theater, bei Gottesdiensten und Sportveranstaltungen. Die Abstandsregel wird von zwei auf einen Meter verringert.

Island hat in den vergangenen zehn Tagen kaum noch Corona-Fälle verzeichnet, und die wenigen Neuinfektionen traten ausschliesslich bei Menschen auf, die bereits in Quarantäne waren. Mehr als 200'000 Menschen haben auf der Insel mit ihren 360'000 Einwohnern mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten, mehr als 100'000 auch schon ihre zweite. (sda/dpa)

Island: Maskenpflicht nur noch bei Sitzveranstaltungen
Die Menschen auf der Nordatlantik-Insel Island können sich auf weitere gelockerte Corona-Massnahmen und eine weniger strikte Maskenpflicht einstellen.
reykjavik, hauptstadt island.
Ab Dienstag sind nach Angaben der Regierung in Reykjavik wieder Zusammenkünfte mit bis zu 300 Menschen erlaubt, Restaurants und Kneipen dürfen bis Mitternacht offen bleiben. Einen Mund-Nasen-Schutz müssen die Isländerinnen und Isländer dann nur noch bei Veranstaltungen tragen, bei denen sie sitzen, also zum Beispiel im Theater, bei Gottesdiensten und Sportveranstaltungen. Die Abstandsregel wird von zwei auf einen Meter verringert.

Island hat in den vergangenen zehn Tagen kaum noch Corona-Fälle verzeichnet, und die wenigen Neuinfektionen traten ausschliesslich bei Menschen auf, die bereits in Quarantäne waren. Mehr als 200 000 Menschen haben auf der Insel mit ihren 360 000 Einwohnern mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten, mehr als 100 000 auch schon ihre zweite. (sda/dpa)
13:15
40'000 neue Impftermine im Kanton Bern
Im Kanton Bern gibt es seit Montag 40'000 neue Corona-Impftermine. Dies, nachdem am Wochenende eine Impfstofflieferung eingetroffen ist.
FILE - In this Wednesday, Oct. 7, 2020, file photo, a Phase 3 Novavax coronavirus vaccine trial volunteer is given an injection at St George's University hospital in London. Novavax says its vaccine appears effective against COVID-19 in a large study, including against variants. Results from the study in the U.S. and Mexico were released on Monday, June 14, 2021. (AP Photo/Alastair Grant, File)
Weitere 10'000 Ersttermine sind in den Arztpraxen direkt buchbar. In den Apotheken stehen nochmals 3500 Impftermine zur Verfügung, wie die bernische Gesundheitsdirektion am Montag mitteilte.

Eine weitere Lieferung des Moderna-Impfstoffs in ähnlichem Umfang erwartet der Kanton bereits in einer Woche wieder. Zur Impfung zugelassen sind derzeit im Kanton Bern alle Personen ab 16 Jahren. (sda)
11:33
Armee bietet in Sommer-RS Impfungen an
Die Armee bietet in der Sommer-RS Impfungen gegen das Coronavirus an. Die erste Impfung ist für die zweite Woche der Rekrutenschule geplant, also ab dem 12. Juli, die zweite Dosis für die sechste RS-Woche, wie Armeesprecher Stefan Hofer am Montag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage sagte. Die Impfungen sind freiwillig.
Swiss army soldiers discuss in front of a 75/10 radar station is seen near Villa La Grange in Geneva, Switzerland, on Friday, June 11, 2021. The "Villa La Grange" is the official venue for the meeting between US President Joe Biden and Russian Presidents Vladimir Poutine in Geneva, scheduled for June 16. (KEYSTONE/Martial Trezzini)
«Alle Impfwilligen sollen sich in der RS impfen lassen können, wenn sie das im Zivilleben noch nicht machen konnten», sagte Hofer. Der Impfstoff werde wie in den Kantonen durch die Logistikbasis der Armee bereitgestellt. Die Impfungen führe das Personal des Sanitätsdienstes der Armee durch. Zuerst berichtete «20 Minuten» darüber.

Personen, die sich nicht impfen lassen wollen, werden gemäss Hofer zurzeit nicht von den wöchentlichen Tests befreit und müssen sich bei einem engen Kontakt einer an Covid-19 erkrankten Person in Quarantäne begeben. Mit Blick auf mögliche Lockerungsmassnahmen, wie das Verlassen der Kaserne während des Ausgangs, orientiere sich die Armee an der Entwicklung der epidemiologischen Lage und den Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit, sagte Hofer. (sda)
11:28
Kanton Zug plant keine weiteren finanziellen Corona-Hilfen
Der Kanton Zug hat in der Coronakrise insgesamt 582 Unternehmen mit über 104 Millionen Franken unterstützt. Nun aber sieht der Zuger Finanzdirektor Heinz Tännler (SVP) Licht am Horizont: Er hat am Montag verkündet, dass Zug aktuell keine weiteren finanziellen Hilfeleistungen zur Abschwächung der Folgen des Coronavirus plane.

Die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus würden vom Bund stetig gelockert, was der Wirtschaft die Möglichkeit gebe, sich zu erholen und ohne staatliche Unterstützung selbst zu regulieren, teilte die Zuger Finanzdirektion am Montag mit.

«Das Zuger Härtefallprogramm war ein voller Erfolg. Es hat viele Konkurse abgewendet und die Zuger Wirtschaft stark entlastet», wird der Zuger Finanzdirektor in der Mitteilung zitiert.

Für ihn sei klar, dass es nach den Lockerung der Massnahmen nicht am Staat liegen könne, jedes Unternehmen am Leben zu erhalten. Die angeschlagene Wirtschaft müsse sich jetzt nachhaltig erholen und neu finden können. (sda)
11:23
Valentin Landmann verteidigt sein Engagement für das Sexgewerbe
Nach einem Fotoshooting in einem Erotik-Etablissement ist der Zürcher SVP-Kantonsrat und Milieu-Anwalt Valentin Landmann in die Kritik geraten. Am Montag verteidigte er sein Engagement für das Milieu. Er setze sich für das Selbstbestimmungsrecht von Prostituierten ein.

«Ich setze mich von ganzem Herzen für das Selbstbestimmungsrecht dieser Frauen ein», sagte Landmann am Montag im Zürcher Kantonsrat. Dazu gehöre auch, dass sie diese Tätigkeit ausüben dürften.
Der Anwalt Valentin Landmann beantwortet Fragen der Medien vor dem Zuercher Bezirksgericht am Mittwoch, 13. April 2016. Heute Mittwoch steht der Bankangestellte zur Urteilseroeffnungt vor dem Zuercher Bezirksgericht, der Ende 2011 die Affaere Hildebrand ins Rollen gebracht hat. Der IT-Mitarbeiter soll die Bankdaten des damaligen Nationalbankpraesidenten Philipp Hildebrand kopiert haben. Vor den Gerichtsschranken steht auch Hermann Lei, der seinem ehemaligen Schulfreund den Kontakt zu verschiedenen Politikern vermittelt haben soll - unter anderem zum damaligen SVP-Nationalrat Christoph Blocher. (KEYSTONE/Siggi Bucher)
Das im Kanton Zürich wegen der Corona-Pandemie während rund sechs Monaten geltende Prostitutionsverbot habe die Sexarbeiterinnen in den Untergrund gedrängt. Dort seien sie vor Übergriffen und Ausbeutung schlecht geschützt. Landmann wehrte sich gegen den Vorwurf, ein Profiteur der Prostitution zu sein.

Für einen Bericht zur Wiedereröffnung der Erotik-Etablissements im Kanton Zürich liess sich Landmann von der «Schweizer Illustrierten» in einem Erotikclub fotografieren
– auch spärlich bekleidete Frauen waren auf den Bildern zu sehen.

Der Bericht mit dem Titel «Volles Haus und glückliche Männer», in dem Landmann von einem «riesigen Nachholbedürfnis der Männer» sprach, kam nicht überall gut an. 50 Kantonsrätinnen und Kantonsräte unterzeichneten ein Protestschreiben dagegen. Die «schummrig-plüschige Idylle im Rotlicht-Milieu», die der Artikel schildere, habe mit der Realität nichts zu tun. (sda)
10:58
Corona-Zahlen in Indien gehen weiter zurück
In Indien gehen die Corona-Zahlen weiter zurück. Innerhalb von 24 Stunden wurden in dem südasiatischen Land mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern etwa 70'000 neue Infektionen im Zusammenhang mit der Pandemie gemeldet, die niedrigste Zahl seit Anfang April.

Wie das Gesundheitsministerium am Montag in der Hauptstadt Neu Delhi weiter mitteilte, wurden zudem 3921 neue Todesfälle registriert.
epa09259603 A young woman receives a shot of COVID-19 vaccine during the vaccination drive for sports persons  in Bangalore, India, 10 June 2021. India reported 94,052 new Covid-19 cases and 6,148 coronavirus COVID19 deaths in the last 24 hours and this is the highest number of deaths that the country has seen in a day since the start of the pandemic. The jump in deaths comes after Bihar revised its toll on 09 June, adding 3,951 previously uncounted deaths to its tally.  EPA/JAGADEESH NV
In den vergangenen beiden Monaten hatte es an manchen Tagen mehr als 400'000 neue Infektionen gegeben. Dafür wurden auch Grossveranstaltungen wie Wahlkampf-Auftritte und religiöse Feste verantwortlich gemacht. In Indien wurde die als besonders ansteckend geltende Delta-Variante des Corona-Virus zuerst erkannt. Inzwischen werden Schutzmassnahmen wieder gelockert, auch in Neu Delhi. Dort sind Läden wieder geöffnet. Restaurants dürfen 50 Prozent der Plätze wieder besetzen. (sda/dpa)
10:33
Corona führt nicht zu Schub an Pflicht-Stellenmeldungen
Die Mitte 2018 eingeführte Stellenmeldepflicht für Branchen mit einer hohen Arbeitslosigkeit hat die Zahl der Meldungen im Coronajahr nicht steigen lassen. Von der Massnahme profitieren aber nicht alle Berufsgruppen gleich.

Im Jahr 2020 registrierten die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 70'000 Meldungen mit insgesamt 162'000 meldepflichtigen Stellen, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag mit.

Die Meldepflicht war aufgrund der Covid-19-Pandemie aber im Frühjahr 2020 während fast 10 Wochen sistiert worden. Unter Berücksichtigung der befristeten Aufhebung wurden etwa gleich viele Stellen gemeldet wie 2019: Rund 17'000 Stellen pro «aktivem» Monat, erklärte das Seco.

Die meisten Stellen wurden 2020 mit einem Anteil von 66 Prozent in der Baubranche und in der Industrie gemeldet. Die Meldungen in der Hotellerie und Gastronomie waren hingegen – wenig überraschend – stark rückläufig, war doch die Branche besonders stark von den Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen.

Die Stellenmeldepflicht wurde bisher effizient und rechtskonform umgesetzt, kommt der am Montag vorgelegte zweite Monitoring-Bericht des Seco ferner zum Schluss. Und in der bis Ende 2019 dauernden Einführungsphase habe man keine erheblichen Effekte auf die Arbeitslosigkeit und die Zuwanderung festgestellt.

Die Stellenmeldepflicht habe aber wohl nicht gleich gut in allen Berufen gegriffen. Gerade in den durch kurzfristige Arbeitsverhältnisse oder hohe Saisonalität geprägten Sektoren wie Gastgewerbe und Landwirtschaft gebe es «tendenziell grössere Schwierigkeiten» bei der Vermittlung von Stellensuchenden auf solche Stellen hin.
(awp/sda)
9:42
London will Corona-Massnahmen wegen Variante verlängern
Der britische Premierminister Boris Johnson will Medienberichten zufolge die Corona-Massnahmen in England wegen der Ausbreitung der zunächst in Indien entdeckten Delta-Variante verlängern.
FILE - In this Tuesday, March 3, 2020 file photo, Britain's Prime Minister Boris Johnson reacts during a press conference at Downing Street on the government's coronavirus action plan in London. British Prime Minister Boris Johnson is expected to confirm Monday June 14, 2021, that the next planned relaxation of coronavirus restrictions in England will be delayed as a result of the spread of the delta variant first identified in India. (AP Photo/Frank Augstein, Pool, File)

Der bislang für den 21. Juni geplante «Tag der Freiheit» solle um bis zu vier Wochen aufgeschoben werden,
meldeten verschiedene britische Medien am Montag. Mit einer offiziellen Ankündigung des Regierungschefs wurde am Abend gerechnet.

Geplant war bislang, dass am Montag nächster Woche alle noch geltenden Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden. Geschäfte und Gastronomie haben bereits seit Wochen wieder geöffnet. Die anderen Landesteile Schottland, Wales und Nordirland haben eigene Corona-Regeln, die sich jedoch nur geringfügig von denen in England unterscheiden.

Obwohl die britische Impfkampagne weit vorangeschritten ist und bereits mehr als 56 Prozent der Erwachsenen voll geimpft sind, hat die Delta-Variante die Infektionszahlen im Land wieder in die Höhe schnellen lassen. Nachdem wochenlang nur sehr wenig Neuinfektionen gezählt wurden, liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz nun wieder bei knapp 65. Der Wert spiegelt die Zahl der neuen Ansteckungen pro 100'000 Einwohner binnen einer Woche wieder. (sda/dpa)
8:53
Produzenten- und Importpreisesteigen steigen im Mai erneut
Die weltweit steigenden Preise etwa im Rohstoffhandel und in der Fracht schlagen auf die Schweizer Produzenten durch. Im Mai ist der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise PPI laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) gegenüber dem Vormonat April um 0,8 Prozent auf 102,4 Punkte gestiegen.

Im Jahresvergleich, also zum Mai 2020, stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten gar um 3,2 Prozent, wie das BFS am Montag weiter mitteilte. Vor Jahresfrist war das Preisniveau im Zuge der Coronapandemie stark unter Druck gekommen.

Die Tendenz der Jahresinflation hat im Mai gemessen am PPI insgesamt weiter zugenommen. Zum Vergleich: Im April lag der entsprechende Wert bei +1,8 und im März gar noch mit -0,2 Prozent leicht im Minus.

Die beiden Unterindizes des PPI gingen im Mai zum Vormonat in die Höhe. Jener der Produzentenpreise stieg um 0,5 Prozent, jener der Importpreise um 1,5 Prozent.

Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes waren laut den Angaben vor allem die höheren Preise für pharmazeutische Produkte und Kunststoffprodukte verantwortlich. Teurer wurden auch Metalle, Metallhalbzeug, chemische Produkte, die Sammlung von Abfällen und die Rückgewinnung sowie Mineralölprodukte.

Auch die Konsumentenpreise in der Schweiz sind zuletzt gestiegen. Laut den vergangene Woche publizierten Daten kletterte die Jahresteuerung im Mai auf 0,6 Prozent. Dies ist der höchste Stand seit knapp 2 Jahren. (awp/sda)
6:16
Corona-Zahlen in Deutschland weiter deutlich runter
Erstmals seit mehr als acht Monaten haben die Gesundheitsämter in Deutschland weniger als 1000 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet.

So registrierte das Robert Koch-Institut (RKI) 549 neue Fälle, wie aus Zahlen vom Montagmorgen hervorgeht. Sie geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Zuletzt war die Zahl der Neuinfektionen pro Tag am 21. September mit 922 dreistellig.

Vor einer Woche hatte der Wert bei 1117 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Montagmorgen mit deutschlandweit 16,6 an (Vortag: 17,3, Vorwoche: 24,3).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 10 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 22 Tote.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3'715'518 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3'580'600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89'844 angegeben. (sda/dpa)
15:17
G7 unterstützt ärmere Länder mit einer Milliarde Impfdosen
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie stellt die G7-Gruppe ärmeren Ländern mindestens eine Milliarde Dosen Impfstoff zur Verfügung. Dies geschehe sowohl über Spenden als auch über Zahlungen an das Impfprogramm Covax, sagte der britische Premierminister Boris Johnson am Sonntag nach dem Abschluss des Treffens in Carbis Bay. Wie sich die Zahl genau zusammensetzt, sagte Johnson zunächst nicht. Er hatte zuvor angekündigt, dass Grossbritannien 100 Millionen Dosen spendet, die aus dem eigenen Überschuss stammen. (sda/dpa)
epa09265037 Britain's Prime Minister Boris Johnson during the G7 Summit in Carbis Bay, Britain, 12 June 2021. Britain hosts the Group of Seven (G7) summit in Cornwall from 11 to 13 June 2021.  EPA/NEIL HALL / POOL
13:09
Polizei löst mehrere Open-Air-Partys in Paris auf
Die Pariser Polizei hat am Wochenende mehrere illegale Open-Air-Partys aufgelöst. Am Freitag- und Samstagabend versammelten sich Hunderte Menschen auf der Esplanade vor dem Invalidendom und feierten. Hygiene- und Abstandsregeln seien nicht beachtet worden, so die Pariser Polizeipräfektur. Medien berichteten, es habe zuvor einen Aufruf in sozialen Netzwerken gegeben. Auf Videos war zu sehen, wie zahlreiche junge Menschen ohne Masken und Abstand tanzten.

Die Polizei griff jeweils etwa gegen 23.00 Uhr ein. Die Einsatzkräfte berichteten am Samstagabend von mehreren Festnahmen. Menschen hätten auch am Park Jardin des Tuileries oder auf dem Square Tino Rossi an der Seine gefeiert. In Frankreich gilt wegen der Corona-Pandemie ab 23.00 Uhr eine abendliche Ausgangssperre. Dann dürfen sich Menschen nur noch mit triftigem Grund draussen aufhalten. Es dürfen sich im öffentlichen Raum ausserdem nicht mehr als zehn Menschen versammeln.

In Paris gilt eine generelle Maskenpflicht, auch an der frischen Luft. Am Mittwoch waren im Land zahlreiche Lockerungen der Corona-Massnahmen in Kraft getreten - darunter auch die Verschiebung der Ausgangssperre um zwei Stunden nach hinten. Auch die Innenräume der Restaurants durften unter Auflagen wieder öffnen.

In Paris haben viele Restaurants ihre Terrassen erweitert, in manchen Vierteln wirkt die Stadt wie eine einzige grosse Terrasse. Die Corona-Situation hat sich in der Hauptstadt wie auch in ganz Frankreich zuletzt deutlich entspannt. (sda/dpa
11:55
Tausende neue Corona-Fälle in Moskau - Mehr Anreize für eine Impfung
epaselect epa09261739 Russian Emergency Situations Ministry workers sanitise Belorussky railway station as part of the campaign to prevent the spread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the COVID-19 disease in Moscow, Russia, 11 June 2020. For the first time since February, more than 12 thousand cases of COVID-19 have been identified in Russia.  EPA/SERGEI ILNITSKY
Angesichts drastisch steigender Corona-Zahlen in der russischen Hauptstadt Moskau wollen die Behörden mehr Anreize für eine Impfung schaffen. Bis Mitte Juli werden unter Leuten, die sich erstmals impfen lassen, jede Woche fünf Autos verlost, wie Bürgermeister Sergej Sobjanin am Sonntag in seinem Blog schrieb. «Der Hauptgewinn für diejenigen, die sich impfen lassen, ist natürlich nicht mit einem Auto gleichzusetzen - es ist Ihre eigene Gesundheit.» Für ältere Menschen in Moskau gibt es bereits Geschenkgutscheine nach einer Immunisierung.

Am Sonntag meldeten die Behörden rund 7700 Neuinfektionen in der 12-Millionen-Einwohner-Metropole - so viele wie seit Ende Dezember nicht mehr. In Europas grösster Stadt gelten deshalb wieder Beschränkungen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Sobjanin ordnete arbeitsfreie Tage bis zum kommenden Sonntag an. Zudem müssen öffentliche Spielplätze schliessen. Restaurants und Clubs dürfen zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr keine Gäste mehr empfangen.

In ganz Russland mit insgesamt rund 146 Millionen Einwohnern wurden am Sonntag 14 700 Neuinfektionen gemeldet worden. Die Hälfte davon entfällt also auf die Hauptstadt Moskau. Um neue Einschränkungen zu vermeiden und eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen, müsse mehr geimpft werden, forderte Sobjanin. Viele Menschen in Russland stehen einer Corona-Impfung skeptisch gegenüber. (sda/dpa)
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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
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