Schweiz
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Angst vor Eskalation des Handelsstreits lässt Kurse an Börse sinken



Ein Bildschirm an der Boerse in Zuerich, am Freitag, 24. Juni 2016. Der EU-Austritt Grossbritanniens hat am Freitag die Schweizer Boerse auf Talfahrt geschickt. Bis 09.30 Uhr tauchte der Leitindex SMI um 4,75 Prozent auf 7641 Punkte ab. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

A screen shows currency indexes, at the Swiss Stock Market, in Zurich, Switzerland, Friday, 24 June 2016. Swiss stocks fell sharply and the franc rose in strength as news of Britain’s

Bild: KEYSTONE

Die Angst vor einer Eskalation im US-chinesischen Handelsstreit und damit vor einer Abschwächung der Weltwirtschaft vertreibt die Anleger aus den Aktien. Händler verweisen auf die Ankündigung neuer Strafzölle gegen China durch US-Präsident Donald Trump.

Im Gegenzug begeben sich Anleger in sichere Häfen wie Staatsanleihen oder den Franken. Das führte dazu, dass der Euro-Franken-Wechselkurs klar unter die Marke von 1.09 fiel.

«Das ist keine Panik, aber eine ordentliche Verkaufswelle», schreibt Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners in einem Marktkommentar. Der Punkt sei längst erreicht, an dem der Konflikt der Weltwirtschaft grossen Schaden zufüge. «Statt den Konflikt zu lösen, setzt Trump noch einen drauf», kommentiert Marktanalyst Salah Bouhmidi vom Broker DailyFX.

Der Swiss Market Index (SMI) steht kurz nach 10 Uhr um 1.6 Prozent im Minus bei 9'647 Punkten. Der der breite Swiss Performance Index (SPI) gibt ebenfalls nach. Alle 30 SLI-Titel notieren im Minus.

Einmal mehr wenn Sorgen um die Konjunkturentwicklung und den Handel mit China aufkommen, stehen vor allem die Aktientitel von Luxus- und Konsumgüterherstellern unter Druck. So verloren beispielsweise die Aktien von Richemont (-4.2%), Swatch (-4.9%) sowie Logitech (-3.7%) deutlich an Wert. Einbussen von 1.6 bis 3.1 Prozent verbuchen zudem die Aktien der Banken UBS, Credit Suisse und Julius Bär.

Abwärtstrend an Börsen weltweit

Nicht nur an der Schweizer Börse kam es zu Kursrückgängen. Auch andere Börsen in Europa gaben nach. In Frankfurt verlor der Leitindex Dax in den ersten Handelsminuten 0.76 Prozent und erreichte damit den tiefsten Stand seit Anfang Juni. Der EuroStoxx 50 büsste rund 0.8 Prozent ein.

Und auch in Japan ging es abwärts: Der japanische Nikkei-Index verlor am Montag ebenfalls 1.7 Prozent und die Börse Shanghai büsste 1.1 Prozent ein. (aeg/sda/awp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nüübächler 05.08.2019 10:35
    Highlight Highlight Alle reden von Klimawandel, Umweltzerstörung, Ausbeutung von Drittweltländern usw. aber niemand kommt auf die Idee dass das weltweite Börsengeschäft eine einzige Spekuation ist und einer der grossen Motoren der alle diese negative Tatsachen ankurbelt und am laufen hält.

    Ups, stimmt, du hast ja sicher auch ein paar Aktien gekauft und wartest auf die grosse Dividende.
    • NathanBiel 05.08.2019 10:45
      Highlight Highlight Genau!😊
    • PC Principal 05.08.2019 11:52
      Highlight Highlight Wieso kurbelt das Börsengeschäft eigenlich nur das Negative an und nicht das Positive? Vor 100 Jahren hatten wir in Europa noch massives soziales Elend, heute arbeiten die Leute weniger, die Löhne sind höher, die Arbeitslosigkeit ist tief. Weltweit geht die Armut zurück, ebenso Hunger und Kindersterblichkeit. Die Welt war noch nie so friedlich wie heute.

      Dass alles ist das Resultat des Fortschritts, und der Börsenhandel hat auch seinen kleinen Teil dazu beigetragen, denn durch ihn kann das vorhandene Kapital in sinnvolle Projekte investiert werden statt unter der Matratze zu vergammeln.
    • Nüübächler 05.08.2019 12:14
      Highlight Highlight PC Principal

      Du weisst genau das jeder der börsendotierte Aktien handelt es tut um sein Vermögen zu vermehren. Keiner kauft Aktien weil er ein Projekt sinnvoll findet. Das ist nur bei den Genossenschaftsaktien anders welche nicht börsendotiert sind.
      Und wahrlich, positiv ist es sicher nicht wenn wir auf Kosten Dritter Gewinne abschöpfen.
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