Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Gotthard-Tunnel in Betrieb – und was läuft bei euch so, Deutschland und Italien?



Wie der Teufel dank der NEAT aus dem Gotthard verscheucht wurde: Die Geschichte des längsten Tunnels der Welt

Mit dem Gotthard-Basistunnel ist das Kernstück der NEAT vollendet - damit auch wirklich Waren und Güter schneller von Nord nach Süd transportiert werden können, stehen Deutschland und Italien in den kommenden Jahren noch vor grossen Herausforderungen.

Bis Ende 2020 sollen die drei grossen italienischen Zufahrtstrecken zur NEAT in der Schweiz vollständig angepasst sein. Die Arbeiten orientieren sich an der für Dezember 2020 geplanten Eröffnung des Ceneri-Basistunnels zwischen Bellinzona und Lugano.

Von Bedeutung sind dabei die Simplonstrecke von Mailand via Domodossola, der Hauptverbindungsstrang zur Gotthard-Achse von Mailand über Chiasso und die Strecke Novara-Luino, die dem Langensee entlang führt. Für sie leistet die Schweiz an ihren südlichen Nachbarn einen A-fonds-perdu-Beitrag von 120 Millionen Euro.

Verzug beim nördlichen Nachbarn

Auf deutscher Seite wird der Ausbau der NEAT-Zulaufstrecke noch nahezu zwanzig Jahre dauern. Laut den Projektverantwortlichen der Deutschen Bahn kann der Aus- und Neubau der rund 182 Kilometer langen Rheintalstrecke Karlsruhe-Basel nicht vor 2035 abgeschlossen werden.

Das Milliardenprojekt, zu dessen Realisierung sich Deutschland 1996 in einem Staatsvertrag mit der Schweiz verpflichtet hatte, ist immer wieder in Verzug geraten. Durch Widerstand in der Bevölkerung ebenso wie durch fehlende finanzielle Mittel.

Allgemeine Zuversicht

Dennoch herrschte am Tag der Tunnel-Eröffnung beim Bundesamt für Verkehr (BAV) Zuversicht. Grund ist der Beschluss des Deutschen Bundestags im Januar dieses Jahres, den Vierspurausbau mitsamt den von der Bevölkerung geforderten Lärmschutz- und Umfahrungslösungen fortzusetzen.

Dieser Entscheid zeigt laut BAV, dass Deutschland seine Verpflichtungen umsetzen wolle. Gleicher Ansicht sind die Projektverantwortlichen der Deutschen Bahn. Es gebe nun keine grossen Probleme mehr, sagte ein Sprecher der DB Netz AG. Die Entscheide seien gefallen und würden von der Region mitgetragen. (sda)

Als es am Gotthard noch gemütlich zu und her ging

Gotthard

Das Réduit und der Streit, ob die beste Festung der Welt die Nazis abgewehrt hat oder nicht

Link zum Artikel

Das Herz der Schweiz: «Stein mit Löchern und drin sitzen Deutsche im Stau und singen La Paloma»

Link zum Artikel

Die Brücke über den «yberschwänchlich waszerflusz» – abgetrotzt vom Teufel höchstpersönlich

Link zum Artikel

Ab 1. Juni hat die Schweiz den Längsten, Tiefsten und Teuersten

Link zum Artikel

Der Gotthard ist ein Tunnel der Superlative – doch in Kürze überholen uns unsere Nachbarn

Link zum Artikel

Als es am Gotthard noch gemütlich zu und her ging

Link zum Artikel

Sind jetzt alle zufrieden? An der Gotthard-Eröffnung darf auch ein protestantischer Geistlicher mitmachen

Link zum Artikel

Fast drei Stunden Wartezeit vor dem Gotthard-Nordportal

Link zum Artikel

«Schaatz, fahren wir dieses Jahr in den Stau?» – Auffahrts-Ausflügler stranden vor dem Gotthard

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schweizer Firma bezieht Kupfer von giftiger Schmelzerei in Namibia – mit tödlichen Folgen

Die Schweizer IXM S.A. lässt bulgarisches Kupfer mit hohem Arsengehalt in einem Schmelzwerk in Namibia verarbeiten und nimmt diesem die ganze Produktion auch wieder ab. Das giftige Arsen wird gemäss Berichten in Zuckersäcken in einer Freiluft-Deponie am Rand einer Kleinstadt gelagert.

Auf dem Wappen Tsumebs prangt der Bergarbeitergruss «Glück auf». Tsumeb, 400 Kilometer nördlich der namibischen Hauptstadt Windhoek gelegen, ist eine Bergarbeiterstadt. Seit Jahrzehnten wurden in den Minen in der Nähe verschiedene Mineralien abgebaut. Viele der Minen wurden inzwischen geschlossen. Sie waren erschöpft, die Förderung nicht mehr rentabel.

Die grosse Schmelzerei gleich neben der Stadt mit 35'000 Einwohnern ist nach wie vor in Betrieb. Eine Zugverbindung führt direkt an die …

Artikel lesen
Link zum Artikel