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Liveticker

«Nur ganz wenige Gründe, nicht mit mRNA zu impfen» ++ 1451 neue Fälle

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
29.09.2021, 10:4529.09.2021, 14:46
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Liveticker: Corona National+International 29.09.2021

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22:31
Initianten: Genug Unterschriften für Initiative gegen Impfpflicht
Die Initianten einer eidgenössischen Volksinitiative gegen eine Impfpflicht haben laut eigenen Angaben die nötigen Unterschriften für das Begehren beisammen. Bis am Mittwoch seien über 140'000 Unterschriften eingegangen, teilte die Freiheitliche Bewegung Schweiz mit.

Die Unterschriften seien teilweise noch nicht beglaubigt. Die Initianten waren jedoch zuversichtlich, die Initiative bald einreichen zu können. Nötig für das Zustandekommen der Initiative sind 100'000 gültige Unterschriften. Die Sammelfrist dauert offiziell bis zum 1. Juni 2022.

Die Volksinitiative «Für Freiheit und körperliche Unversehrtheit» fordert eine Änderung der Bundesverfassung, wonach im Zusammenhang mit einer Impfung Eingriffe in die körperliche oder geistige Unversehrtheit einer Person deren Zustimmung bedürfen. «Die betroffene Person darf aufgrund der Verweigerung der Zustimmung weder bestraft werden noch dürfen ihr soziale oder berufliche Nachteile erwachsen», heisst es im Initiativtext.

Lanciert hat die «Stopp Impfpflicht»-Initiative die Freiheitliche Bewegung Schweiz (FBS) mit Sitz in Ostermundigen BE. Mitglied dieser Organisation sind etwa die Luzerner SVP-Nationalrätin Yvette Estermann und Impfkritiker Daniel Trappitsch. Trappitsch bekämpfte in der Vergangenheit etwa das Tierseuchen- und das Epidemiengesetz und sass im Komitee der «No Billag»-Initiative. (jaw/sda)
19:38
Litauen verhängt erneut Maskenpflicht in Innenräumen
Angesichts steigender Corona-Infektionsraten verhängt Litauen erneut eine allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen. Auf Beschluss der Regierung in Vilnius müssen von 1. Oktober an auch Menschen mit einem gültigen «Grünen Pass» wieder eine Schutzmaske in geschlossenen Räumen tragen.

Mit jenem Zertifikat werden Impfungen, Genesungen oder Corona-Tests nachgewiesen. Dazu änderte das Kabinett am Mittwoch die bisherige Empfehlung zum Tragen einer Maske in eine verbindliche Anordnung mit streng festgelegten Ausnahmen. Staatliche Institutionen und Unternehmen wurde zudem nahegelegt, wieder ganz oder teilweise auf Fernarbeit umzusteigen.

In Litauen sind die Corona-Zahlen in den vergangenen Wochen deutlich angestiegen. In den letzten 14 Tagen wurden nach offiziellen Angaben 656,3 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner registriert. In dem baltischen EU- und Nato-Land sind gegenwärtig 67,8 Prozent der 2,9 Millionen Einwohner gegen Corona geimpft oder davon genesen. (sda/dpa)
19:36
Youtube will Falschinformationen über alle Impfstoffe entfernen
epa08934619 (FILE) - A close-up image shows the YouTube app on an iPhone in Kaarst, Germany, 08 November 2017 (reissued 13 January 2021). YouTube announced on 12 January 2021 that it temporarily suspended US President Donald J. Trump's account for a minimum of seven days citing concerns about the potential of violence following riots at the US Capitol in Washington, DC, USA last week. The Google-owned video-sharing service follows other social media and online services limiting the president's online activities. The suspension temporarily prevents Trump's channel from uploading new videos or live-streaming material, even though the channel continues to be live.  EPA/SASCHA STEINBACH *** Local Caption *** 53883779
Bild: keystone
Die Videoplattform Youtube will künftig falsche Informationen über alle Impfungen und nicht nur zu Corona-Impfstoffen entfernen. Betroffen seien Beiträge, die Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und örtlicher Behörden zu Sicherheit, Effizienz sowie Inhaltsstoffen widersprächen, teilte die Google-Tochter am Mittwoch mit.

Damit werde man zum Beispiel nicht mehr behaupten dürfen, dass Impfungen Krebs und Diabetes verursachten oder zur Nachverfolgung von Geimpften eingesetzt werden könnten, erläuterte Youtube. Accounts, die wiederholt oder besonders stark gegen die Regeln verstiessen, würden von der Plattform verbannt.

Bereits am Dienstag hatte die Videoplattform zwei deutschsprachige Videokanäle des russischen Staatssenders RT entfernt und damit den Zorn Moskaus auf sich gelenkt. Youtube begründete die Sperre mit Verstössen gegen die Regeln zu Falschinformationen rund um die Corona-Pandemie. (sda/dpa)
16:47
Corona-Gelder für Zalando verwendet - bedingte Freiheitsstrafe
Das Bezirksgericht Zürich hat am Mittwoch einen 24-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von 9 Monaten bedingt verurteilt. Er hatte beim Antrag für den Corona-Kredit falsche Angaben gemacht - und mit dem Geld unter anderem Zalando-Rechnungen bezahlt.

«Er wusste, dass die Bank seine Angaben nicht genau überprüfen wird», sagte die Richterin bei der Urteilseröffnung. Er habe mit Vorsatz falsche Angaben gemacht, um einen Kredit in dieser Höhe zu erhalten. Der Versicherungsberater, der bereits wegen Betrugs vorbestraft ist, erhielt nicht nur eine bedingte Freiheitsstrafe, sondern muss nun auch 36'000 Franken zurückzahlen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (sda)
16:19
Schaffhauser Regierung lehnt Corona-Sondersteuer für Reiche ab
Im Kanton Schaffhausen werden derzeit keine zusätzlichen Steuereinnahmen benötigt, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie bewältigen zu können: Der Regierungsrat hat sich deshalb gegen eine Initiative ausgesprochen, die von Reichen einen «Corona-Solidaritätsbeitrag» einfordert.

Die Initiative von linken Parteien verlangt, dass Reiche während fünf Jahren etwas mehr Steuern abliefern. Vermögensanteile über zwei Millionen Franken sollen statt wie bisher mit 2,3 neu mit 2,6 Promille besteuert werden.

Dem Kanton würde dieser Solidaritätsbeitrag zusätzliche 1,22 Millionen Franken einbringen, den Gemeinden 1,17 Millionen Franken, hat der Regierungsrat ausgerechnet. Dies wären aber «zusätzliche Mittel auf Vorrat», hält der Regierungsrat fest.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie in den kommenden Jahren seien zwar noch unklar. Zudem sei auch offen, in welchem Umfang finanzielle Mittel benötigt werden. «Fest steht aber, dass sich aktuell kein Bedarf für zusätzliche Mittel abzeichnet.»

Während die Initianten die zusätzliche Vermögenssteuer als Solidaritätsbeitrag bezeichnen, schreibt der Regierungsrat von «keiner echten Solidarität»: Eine Mehrheit würde eine kleine Gruppe von Steuerpflichtigen dazu verpflichten, einen Beitrag zu leisten.

Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat deshalb, den Stimmberechtigten die Initiative ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen. (sda)
15:58
Beschwerde gegen Maskenpflicht in Aargauer Schulen eingereicht

Über die von der Aargauer Regierung beschlossene Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Primarklasse muss das Gericht urteilen. Die Eltern von etwa 15 schulpflichtigen Kindern haben am Mittwochnachmittag beim Verwaltungsgericht Aarau Klage gegen den Entscheid eingereicht.


Begründet wird die Klage unter anderem damit, dass eine dauerhafte Maskenpflicht während des gesamten Schulbetriebes einen schweren Eingriff in die physische und in die psychische Unversehrtheit darstelle.

An der Aargauer Volksschule gilt seit dem 1. September eine allgemeine Maskentragepflicht ab der 5. Primarklasse. (sda)
14:42
J&J für Allergiker allgemein sicherer?
Christoph Berger: Nein. J&J ist eine Alternative für Menschen, die eine Unverträglichkeit haben gegenüber einem Inhaltsstoff in den mRNA-Impfstoffen. Aber es gebe auch Leute, die eine Allergie haben gegenüber einem Inhaltsstoff von J&J.

Die Pressekonferenz ist beendet
14:41
J&J ist auch kein klassischer Impfstoff. Was sagen sie den Impfskeptikern?
Christoph Berger: Alle drei Impfstoffe in der Schweiz sind an vielen Menschen verimpft worden – und sie sind gut!
Die Frage ist, was sind die Gründe, warum sich jemand nicht impfen lassen wolle. Aber wenn jemand weder mRNA- noch Vektorimpfstoffe wolle, dann sei das so.
14:38
Wird es bis im Winter eine gute Impf-Abdeckung geben?
Virginie Masserey: Es brauche noch mehr Impfungen. Man können nicht ewig zuwarten mit einer ersten Impfung.
14:38
Kanton Schwyz übernimmt keine Kosten für Corona-Tests
Der Kantonsrat Schwyz hat am Mittwoch ein SVP-Postulat abgelehnt, das den Kanton zur Übernahme der Kosten für Corona-Tests verpflichten wollte, falls der Bundesrat diese für kostenpflichtig erklärt. Die Forderung hätte den Kanton pro Woche 850'000 Franken gekostet.

«Wir wollen keinen Impfzwang. Wir wollen nicht, dass die Hälfte der Bevölkerung vom öffentlichen Leben ausgeschlossen wird. Und wir wollen etwas für die Branchen tun, die sich mit dem Covid-Zertifikat schwer tun.» So begründete ein Sprecher der SVP das Postulat.

Der Vorstoss sei zwar gut gemeint, aber letztlich «ein Schuss in den Ofen», sagte der Sprecher der Mitte. Je länger die Diskussion dauerte, desto klarer wurde, dass die Umsetzung des Postulats unrealistisch ist.
14:36
Durchimpfungsrate: Wo ist die Schwelle, wann alles gut ist?
Christoph Berger: «Ich sage ihnen dazu keine Zahl». Aber der Bereich von Dänemark oder Schweden wäre anzustreben.
14:33
Warum keine Impfstoffe, die auf klassischen Technologien beruhen?
Virginie Masserey: mRNA sei sehr wirksam und sicher, darum habe man auf diese Technologie gesetzt.
Bei Novavax hoffe man noch auf die Zulassung.
14:31
Was muss man machen, um J&J zu bekommen?
Virginie Masserey: Man könne sich auf der Webseite des Kantons registrieren. Man müsse da auch keinen medizinischen Grund geltend machen.
14:29
Auffrischimpfung auch für Moderna?
Virginie Masserey: Die Daten werden noch gesammelt. Man erwarte noch die Zulassung von Swiss Medic.
Die Daten, die zurzeit aus den verschieden Ländern vorliegen, sind nicht alle gleich.

Christoph Berg: In der Schweiz könne man zur Zeit keine Abfälle vom Schutz-Level erkennen.

Virginie Masserey: Jetzt ist es am wichtigsten, dass diejenigen geimpft werden, die noch nicht geimpft sind.
14:26
Warum genau 150'000 Dosen J&J
Virginie Masserey: Es sei schwierig gewesen zu schätzen, wie viele Dosen es tatsächlich brauche. Aber man können auch noch nachbestellen.

Es sei schwierig zu sagen, ob sich Personen eher mit Vektorimpfstoff denn mit mRNA impfen liessen.
14:25
Gratistest aus kantonsärztlicher Sicht?
Linda Nartey: Gratis Tests seien wichtig für Personen mit Symptomen. Es wäre aber vorzuziehen, wenn alle Tests immer gratis bleiben könnten.

Ganz wichtig seien die regelmässigen Test in Schulen und Firmen. Und dort blieben sie gratis.
14:22
Fokus der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte
Linda Nartey spricht: Die Kantone seien beschäftig mit
- Testungen an Schulen, um die Bildung zu gewährleisten
- Management der Ausbrüche
- Ausstellen der Covid-Zertifikate
- Befindlichkeit der Bevölkerung (psychisches Wohlbefinden und Akzeptanz von Massnahmen – eine Mehrheit der Bevölkerung unterstütz die Massnahmen und darauf sei die Bevölkerung angewiesen)

Es brauche Antworten auf die Ängste und Bedenken von Noch-nicht-Geimpften.
J&J könne eine solche Antwort sein. Denn das oberste Ziel ist, alle zu impfen, die sich heute oder auch später für eine Impfung entscheiden.
Wenn wir das Gesundheitssystem verfügbar halten wollten, müssten sich möglichst viele impfen lassen.

Die Fragerunde beginnt
14:16
Auffrischimpfung
Für eine Auffrischimpfung brauche es eine Zulassung von Swiss Medic und eine gute Datenlage. Erst dann könne bestimmt werden, wer, wann eine zweite Impfung bekommen solle.
14:14
Wem wird J&J NICHT empfohlen
Personen mit Immuninsuffizienz und Schwangeren wird J&J NICHT empfohlen!
14:12
Wem wird J&J empfohlen
Christoph Berger spricht: Mit J&J sollen weitere schwere Verläufe verhindert werden. Aber J&J schütze nicht so gut vor Hospitalisierungen wie mRNA.

Das BAG empfiehlt J&J folgenden Personen:
- Personen ab 18 Jahren, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen können
- Personen ab 18 Jahren, die mRNA-Impfstoffe ablehnen

Aus medizinischer Sicht gebe es nur ganz wenige Gründe, dass mRNA nicht verabreicht werden könne (in der CH weniger als 100 Personen):
- Personen mit schweren allergischen Reaktionen auf Inhaltsstoffe des Impfstoffes
- Personen mit schweren allergischen Reaktionen nach der ersten Dosis des Impfstoffes
14:08
Johnson & Johnson
150'000 Dosen des vektorbasierten Impfstoffes von Johnson & Johnson wurden bestellt. J&J ist seit März zugelassen für über 18-Jährige.

Noch diese Woche sollten die Impfdosen in der Schweiz eintreffen.

Es werde aber weiterhin mRNA-Impfstoffe empfohlen. J&J werde nur für Personen empfohlen, die keinen mRNA-Impfstoff vertragen.
14:06
Die Epidemie-Indikatoren zeigten alle nach unten
Virginie Masserey spricht: Die Epidemie-Indikatoren zeigten alle nach unten. In der Zentralschweiz seien die Zahlen am höchsten.
Auf den IPS sind zur Zeit 189 Personen, das entspricht einer Auslastung von 77%.
Für die nächsten Tage sei es wichtig, viel zu impfen, um die Pandemie weiter zu verlangsamen.
Die Anzahl der geimpften Personen nimmt zu: 140'000 lassen sich jede Woche impfen.
90% der ü70-Personen haben mindestens eine Impfdosis.
3 von 4 Erwachsenen sind geimpft.

Aber: «Die Impfquote muss gesteigert werden!»
14:00
Die Pressekonferenz beginnt
13:46
BAG meldet: 1451 neue Corona-Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 1451 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 7 neue Todesfälle und 39 Spitaleinweisungen. Der Anteil der vollständig Geimpften liegt bei 58,1 Prozent.

Gemeldet wurden 36'878 Tests. Deren Positivitätsrate lag bei 3,9 Prozent.
13:40
Um 14 Uhr findet ein Point de Presse auf Fachebene statt
Folgende Fachleute nehmen teil:

- Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle, Bundesamt für Gesundheit BAG
- Christoph Berger, Präsident, Eidgenössische Kommission für Impffragen EKIF
- Linda Nartey, Kantonsärztin Bern, Vizepräsidentin der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte VKS
13:09
Grösster Jahrmarkt der Schweiz in Basel trotzt der Corona-Krise
Besucher auf dem "Snow Dream" wirbeln herum an der 549. Herbstmesse in Basel.
Bild: KEYSTONE
Anders als viele andere Orte in der Schweiz und im Ausland hält Basel nach einem Jahr Pause an der traditionellen Herbstmesse im Oktober und November fest. Für die meisten Austragungsplätze des grössten Jahrmarkts der Schweiz gilt die Zertifikatspflicht.

Die Messerverantwortlichen des Kantons Basel-Stadt haben ein hohes Mass an Durchsetzungswillen und Flexibilität an den Tag legen müssen: «Nicht weniger als achtmal wurde die Covid-19-Verordnung des Bundes während unserer Vorbereitungszeit revidiert», sagte die Leiterin des Basler Stadtmarketings am Mittwoch an einer Medienkonferenz. Man habe sich dadurch und auch durch die Absagen anderer Grossveranstaltungen aber nicht vom Weg abbringen lassen.

Die Basler Herbstmesse wird also vom 23. Oktober bis 7. November (respektive bis 9. November auf dem Petersplatz) stattfinden und mit rund 400 Ständen und Fahrgeschäften gegen eine Million Besucherinnen und Besucher anlocken. Das bedinge besondere Schutzkonzepte, hiess es.

Für die Standorte mit Vergnügungsgeschäften, namentlich den Münster-, Barfüsser- und Messeplatz sowie das Kasernenareal, wird die Zertifikatspflicht gelten. (sda)
13:05
Studie: Impfstoff von Johnson & Johnson wirksamer mit Zweitimpfung
Betreuerinnen des Covid-19-Impfbusses bereiten eine Spritze mit dem Moderna-Impfstoff fuer die Schuelerinnen und Schueler des Gymnasiums Wiedikon vor, am Dienstag, 7. September 2021, in Zuerich. Seit August ist der Impfstoff Spikevax von Moderna fuer Jugendliche ab 12 Jahren durch Swissmedic zugelassen. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Bild: keystone
Der Einmal-Impfstoff von Johnson & Johnson ist neuen Untersuchungen zufolge wirksamer gegen eine Corona-Infektion, wenn er zweimal verabreicht wird. Eine zweite Impfung, die rund zwei Monate nach der ersten verabreicht wurde, bot in einer weltweiten klinischen Studie einen 75-prozentigen Schutz, wie das Unternehmen letzte Woche erklärte. Der Antikörperwert stieg demnach auf das Vier- bis Sechsfache der nach der Einzeldosis beobachteten Werte.

In den USA habe die Schutzwirkung nach der zweiten Dosis sogar bei 94 Prozent gelegen. Der Grund ging aus der Pressemitteilung des Unternehmens allerdings nicht hervor. Er könnte aber mit einer geringeren Anzahl von Varianten zum Zeitpunkt der Datenerhebung in den USA zusammenhängen.

Eine weltweite Studie mit dem Johnson & Johnson-Vakzin auf Grundlage einer Einmal-Impfung hatte Anfang des Jahres eine Wirksamkeit von 85,4 Prozent gegen schwere Verläufe von Covid-19 gezeigt. Die Wirksamkeit bei moderaten Verläufen lag bei gut 66 Prozent. Der Impfstoff muss im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten nicht so stark gekühlt werden, was Transport und Verteilung erleichtert. (sda/afp)
13:00
Reihentests und Masken an Luzerner Schulen auch nach Herbstferien
Auch nach den Herbstferien hält der Kanton Luzern an den Reihentests ab der Sekundarstufe I und der Maskenpflicht ab der 5. Primarklasse fest. Denn durch die Massnahmen hätten weniger Quarantänen und Isolationen angeordnet werden müssen.
Mit den repetitiven Tests könnten allfällige positive Reiserückkehrende schnell erfasst und die Übertragungsketten unterbrochen werden, teilte die Staatskanzlei Luzern am Mittwoch mit. Dies ermögliche es, den Präsenzunterricht so weit wie möglich aufrecht zu erhalten.
Auf Reihentests auf Primarstufe will der Kanton verzichten. Das BKD empfiehlt aber Schülerinnen und Schülern auch ohne Symptome, vor dem Schulstart zu Hause einen Selbsttest zu machen. Schülerinnen und Schüler mit Symptomen dürfen die Schule nicht besuchen und sollten einen offiziellen PCR-Test machen lassen. (sda)
12:59
Erneut weniger Corona-Patienten im Spital
In den Berner Spitälern ist die Zahl der Covid-19-Patientinnen und -Patienten weiter rückläufig. Am Mittwoch befanden sich noch 50 Personen in Spitalpflege. Vor einer Woche waren es noch 89.
15 Erkrankte liegen auf Intensivstationen, alle benötigen künstliche Beatmung, wie aus den jüngsten Zahlen des Kantons Bern vom Mittwoch hervorgeht.
Innerhalb von 24 Stunden wurden im Kanton Bern 161 neue Corona-Fälle von Labors bestätigt. Eine Person starb an den Folgen von Covid-19. In Isolation befinden sich aktuell 1504 Personen, in Quarantäne sind 854. (sda)
12:58
Basel-Stadt hält an bestehenden Corona-Massnahmen an Schulen fest
A pupil takes a Corona antigen rapid test before the start of lessons at the Katharina Henoth Comprehensive School in Cologne, Germany, Monday, April 19, 2021. After a week of lessons at home, many children and adolescents in North Rhine-Westphalia have been able to return to their schools for face-to-face lessons since Monday. (Marius Becker/dpa via AP)
Bild: keystone
Auch nach den Herbstferien müssen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen in Basel-Stadt im Unterricht keine Maske tragen. Der Kanton will an den bestehenden Corona-Massnahmen an den Schulen festhalten. Für die Teilnahme an Klassenlagern gilt neu aber eine Testpflicht.
Dies gab der Basler Erziehungsdirektor, Conradin Cramer (LDP), am Mittwoch vor den Medien bekannt. «Wir haben positive Erfahrungen damit gemacht in den vergangenen sechseinhalb Wochen. Es war der richtige Entscheid, Normalität in die Schule zurückzubringen», sagte Cramer.

Der LDP-Regierungsrat zeigte sich zufrieden über die Corona-Situation an den Basler Schulen. Von den gesamthaft rund 25‘000 Schülerinnen und Schülern befanden sich letzte Woche 160 in Isolation oder Quarantäne – dies entspricht nicht mal einem Prozent aller Schülerinnen und Schüler.

Cramer nannte das repetitive Testen an den Schulen als wirksame Massnahme, um Corona-Ausbrüche zu verhindern und die Werte weiterhin tief zu halten. Es würden wöchentlich an den Volksschulen rund 15‘000 Schülerinnen und Schüler getestet. Bei den weiterführenden Schulen sind es rund 4000 Schülerinnen und Schüler. «Das repetitive Testen hilft, dass Schulen nicht zu Corona-Hotspots werden.» (sda)
11:50
Bund kauft 150'000 Dosen von drittem Corona-Impfstoff
Die Schweiz kauft 150'000 Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson gegen das Coronavirus. Das Vakzin soll diese Woche geliefert und nächste Woche an die Kantone verteilt werden, wie Gesundheitsminister Alain Berset am Mittwoch auf Twitter mitteilte.

Der Bund habe mit der Firma Janssen des US-Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen, teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit. Der vektorbasierte Impfstoff ist in der Schweiz primär für Personen gedacht, die aus medizinischen Gründen nicht mit einem mRNA-Impfstoff geimpft werden können oder wollen. Er stehe aber auch anderen Impfwilligen zur Verfügung.

Der Abschluss eines solchen Vertrags für einen dritten Impfstoff in der Schweiz war zuvor von den Experten des Bundes angekündigt worden. Mit diesem sollen unter anderem jene Leute zu einer Impfung bewogen werden, die skeptisch sind gegenüber der neuen mRNA-Wirkstofftechnologie von Pfizer/Biontech und Moderna.

Der Impfstoff von Janssen wird nur einmal verabreicht. Er bietet laut dem Bund einen «sehr guten Schutz vor Hospitalisationen und schweren Verläufen».

Das Vakzin Ad26.COV2.S basiert auf einem menschlichen Schnupfenvirus, das zusätzlich den Bauplan der Spike-Proteine des Coronavirus enthält. Auf der Grundlage dieser Proteine wird in den menschlichen Immunzellen die gewünschte Immunantwort gegen das Coronavirus ausgelöst.

Studiendaten zeigten in den untersuchten Altersgruppen eine Wirksamkeit von durchschnittlich 66,9 Prozent. Schwere und kritische Verläufe der Erkrankung könnten zu fast 85 Prozent verhindert werden.

Die Eidgenössische Kommission für Impffragen (Ekif) und das BAG empfehlen den Impfstoff von Janssen allen Personen ab 18 Jahren, die sich aus medizinischen Gründen nicht mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen können oder die mRNA-Impfstoffe ablehnen.

Ausgenommen von der Empfehlung sind Schwangere und Personen mit Immundefiziten. Diesen empfehlen die Behörden weiterhin einer der beiden mRNA-Impfstoffe von Pfizer oder Moderna.

Menschen ab 12 Jahren wird generell weiterhin empfohlen, sich primär mit einem mRNA-Impfstoff impfen zu lassen. Dieser bietet den Behörden zufolge einen sehr hohen Schutz und ist sicher.
11:17
Meiste Corona-Beschränkungen in Schweden aufgehoben
Menschenmenge, Crowd
Bild: Unsplash
Nach anderthalb Jahren mit ohnehin vergleichsweise lockeren Massnahmen sind in Schweden die allermeisten Corona-Beschränkungen aufgehoben worden.
Seit Mittwoch gelten in dem skandinavischen EU-Land keine Teilnehmerobergrenzen mehr für allgemeine Zusammenkünfte und Veranstaltungen wie Fussballspiele und Konzerte.
Auch grössere private Feiern wie Hochzeiten und Geburtstage sind damit wieder ohne Beschränkung der Gästezahl möglich.
Die Empfehlung zum Arbeiten aus dem Homeoffice fällt ebenfalls weg.
Wer Krankheitssymptome zeigt, sollte aber weiterhin zu Hause bleiben und sich auf das Coronavirus testen lassen.

Begründet hatten die schwedische Regierung und die Gesundheitsbehörde die Lockerungen mit der erfolgreich verlaufenden Impfkampagne. Bislang haben in Schweden mehr als 83 Prozent der Menschen im Alter von über 16 Jahren mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten.
Zuvor haben auch schon Dänemark und Norwegen die allermeisten Beschränkungen innerhalb ihrer Länder beendet.(sda/dpa)
10:53
Kein Umzug mit dem Heiligen Nikolaus dieses Jahr in Freiburg
St. Nikolaus reitet auf dem Esel durch die Strassen am Samstag, den 2. Dezember 2017 in Freiburg. Alljaehrlich am 1. Dezemberwochenende versammeln sich tausende Leute, wenn der St. Nikolaus auf dem Ruecken eines Esels durch die Strassen reitet und Lebkuchen an die Kinder verteilt. (KEYSTONE/Christian Merz)
Bild: KEYSTONE
Das Fest zu Ehren des Freiburger Stadtheiligen Nikolaus findet in diesem Jahr wegen Corona nur in kleinerem Rahmen statt. Der grosse Umzug in der Stadt mit Nikolaus und Esel ist abgesagt, ebenso der Markt in der Altstadt.
Grund für die Absage ist die Pandemie. Die meisten anderen Aktivitäten, die jeweils am ersten Dezemberwochenende in Freiburg über die Bühne gehen, werden stattfinden.
So kann die Bevölkerung der Rede des Nikolaus lauschen, in der er Rückblick hält auf das vergangene Jahr. In welcher Form dies stattfinden soll, ist noch offen, wie die Stadtbehörden am Mittwoch mitteilten.
Das Nikolausfest ist in der Freiburger Tradition tief verankert. Der heilige Nikolaus von Myra ist Stadtpatron und Schutzheiliger des Kantons Freiburg. (sda)
10:51
St. Gallen will Gratistests für Einmalgeimpfte nur bis Ende Oktober
Wer einmal gegen Corona geimpft ist, soll sich nur bis Ende Oktober gratis testen lassen können, um ein Covid-Zertifikat zu erhalten. Die St. Galler Regierung möchte die Frist gegenüber dem bundesrätlichen Vorschlag – Ende November – um einen Monat verkürzen.
Grundsätzlich sei «die weitere Übernahme der Testkosten durch den Bund für die Regierung nicht angezeigt», heisst es in einer Mitteilung der St. Galler Staatskanzlei vom Mittwoch. Denn mit der Kostenübernahme werde der Impfanreiz geschmälert.
Trotzdem befürwortet die Regierung eine Fristerstreckung für die Kostenübernahme, bis alle impfwilligen Personen die Möglichkeit hatten, sich impfen zu lassen. Anders als der Bundesrat möchte die St. Galler Regierung die Frist aber nur bis Ende Oktober verlängern, statt bis Ende November.

Kantone uneinig:
Die Ostschweizer Kantone sind sich in dieser Frage nicht einig. Die Appenzell Innerrhoder Standeskommission (Regierung) fordert, dass Covid-Tests für alle bis Ende Jahr gratis angeboten werden. Eine denkbare Alternative wären monatlich vier Gratis-Tests pro Person, heisst es in der Stellungnahme aus Innerrhoden vom Mittwoch.
Die Thurgauer Regierung unterstützt die Vorschläge des Bundesrats grundsätzlich, wie sie mitteilte. Es sei allerdings zu prüfen, ob Selbsttests weiterhin für geimpfte und ungeimpfte Personen kostenlos zur Verfügung stehen sollten. Ausserdem solle die aktuell geltende Zertifikatspflicht an verbindliche Grenzwerte geknüpft werden.
Auch Appenzell Ausserrhoden stimmt den vom Bundesrat vorgeschlagenen Änderungen grundsätzlich zu. Die Ausserrhoder Regierung möchte aber Gratis-Tests für alle nicht nur bis zum 10. Oktober anbieten, sondern bis mindestens Ende Oktober. (sda)
10:46
Nidwalden hat bisher 36,6 Mio. Franken Härtefallgelder ausbezahlt
Kantone und Wirtschaftsverbände können derzeit zum Vorschlag Stellung nehmen, ob die Härtefallgelder auf 10 Milliarden Franken verdoppelt werden sollen. Der Bundesrat entscheidet voraussichtlich in einer Woche darüber. (Themenbild)
Bild: sda
Im Kanton Nidwalden sind bisher rund 36,6 Millionen Franken an Härtefall-Entschädigungen ausbezahlt worden. Rund die Hälfte der Gelder floss an Unternehmen in der Gastro- und Hotelleriebranche. Der Kanton beteiligte sich mit 5,1 Millionen Franken.
Bis Mitte September seien 239 Gesuche eingegangen, teilte die Staatskanzlei Nidwalden am Mittwoch mit. 185 Unternehmen hätten eine Entschädigung erhalten.
Das Härtefallprogramm laufe noch bis Ende Jahr. Der Kanton setze auch die vom Bund beschlossenen Anpassungen um, wonach Unternehmen mit einen Umsatzeinbruch von über 70 Prozent mit 30 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019 unterstützt werden. (sda)
10:43
Abwasser-Monitoring: Virenkonzentration im Kanton Zürich sinkt
ZUR KLAERANLAGE WERDHOELZLI STELLEN WIR IHNEN HEUTE, DONNERSTAG, 20. SEPTEMBER 2017, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Biological treatment at the wastewater treatment plant Werdhoelzli in Zurich, Switzerland, on July 5, 2017, where ERZ Disposal and Recycling Zurich purifies the wastewater of the city of Zurich and the six adjoining communities Adliswil, Kilchberg, Opfikon, Ruemlang, Wallisellen and Zollikon in four stages: mechanically, biologically, chemically and through filtration. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Die biologische Reinigung, aufgenommen am 5. Juli 2017 im Klaerwerk Werdhoelzli in Zuerich, wo ERZ Entsorgung und Recycling Zuerich das Abwasser aus der Stadt Zuerich und den sechs Anschlussgemeinden Adliswil, Kilchberg, Opfikon, Ruemlang, Wallisellen und Zollikon vierfach reinigt: mechanisch, biologisch, chemisch und durch Filtration. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Bild: KEYSTONE
Gute Nachricht zur Pandemie: Die Coronavirus-Konzentration im Abwasser des Kantons Zürich ist im Vergleich zu den Sommerferien zurückgegangen. In den letzten Tagen sank sie gar stärker als die gemeldeten Fallzahlen, was auf eine fallende Dunkelziffer hindeutet.

Die Entwicklung zeigt sich in allen zwölf Abwasserreinigungsanlagen (Ara) im Kanton, in denen dreimal wöchentlich Proben entnommen werden. Auf das Ende der Sommerferien sei noch ein starker Anstieg der Coronavirus-Konzentration im Abwasser gemessen worden, teilte die Gesundheitsdirektion am Mittwoch mit.

Diese sei damals wesentlich stärker angestiegen als die gemeldeten Fallzahlen. Das habe auf eine hohe Dunkelziffer bei den Corona-Infektionen hingedeutet.

Der Kanton Zürich hatte das Abwasser-Monitoring im Mai eingeführt. Damit lässt sich die Pandemiesituation unabhängig vom Testverhalten der Bevölkerung beurteilen. Auch Virusmutationen lassen sich so nachweisen. Zurzeit dominiert im Kanton Zürich die Delta-Variante. (sda)
9:43
Corona-Kosten treiben deutsche Staatsschulden auf Rekordhöhe
Die Corona-Massnahmen haben die Verschuldung des deutschen Staates im ersten Halbjahr auf Rekordhöhe getrieben. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung einschliesslich aller Extrahaushalte standen Ende Juni zusammen mit 2251,8 Milliarden Euro in der Kreide. Das sind 78,9 Milliarden Euro oder 3,6 Prozent mehr als Ende 2020. «Insbesondere beim Bund ist dies weiterhin auf Massnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie zurückzuführen», hiess es zur Begründung. (awp/sda/reu)
7:57
Zürcher Regierungsrat will gratis Corona-Test für alle bis 30. November
A man takes a corona test from a woman in a bar in Berlin, Germany, Friday, April 16, 2021. The owner of a bar in the Friedrichshain district has made his establishment, which was closed due to the corona pandemic, available to set up a corona test center there in the middle of the neighborhood. (Wolfgang Kumm/dpa via AP)
Bild: keystone
Der Zürcher Regierungsrat plädiert für eine Verlängerung der Frist für gratis Corona-Tests für alle Personen. Geht es nach der Zürcher Regierung, sollen die Kosten für die Tests bis zum 30. November weiterhin vom Bund übernommen werden. Eine solche Handhabung sei im Sinne einer Gleichbehandlung aller.

Der Bundesrat gab letzte Woche folgende Vorschläge bei den Kantonen in die Konsultation: Wer keine Symptome hat, soll die Tests ab dem 11. Oktober selbst bezahlen. Bei Personen, die noch auf die zweite Impfung warten, soll der Bund die Kosten während einer Übergangsfrist bis Ende November übernehmen. Der Bundesrat begründete die Vorschläge vor allem mit den hohen Kosten, welche die Tests verursachen.

Auch die Regierungsräte der Kantone Luzern, Schwyz und Nidwalden fordern, dass die Test in einem gewissen Umfang für alle gratis bleiben.
7:26
United Airlines kündigt fast 600 Impf-Verweigerern
Die US-Fluggesellschaft United Airlines entlässt fast 600 Mitarbeiter, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen wollen und keine gesundheitliche oder religiöse Ausnahmegenehmigung haben.

«Dies war eine unglaublich schwierige Entscheidung, aber die Sicherheit unseres Teams hatte für uns immer oberste Priorität», teilen Unternehmenschef Scott Kirby und Präsident Brett Hart den Mitarbeitern zu der Entscheidung mit.

Die betroffenen Beschäftigten könnten ihren Arbeitsplatz noch retten, wenn sie sich vor dem offiziellen Kündigungsgespräch impfen lassen. Gemäss früheren Berichten sind fast 90 Prozent der United-Mitarbeitenden in den USA gegen das Coronavirus geimpft.

Am Montag war bekannt geworden, dass auch die Fluggesellschaft Swiss ab Ende Januar 2022 Angestellte entlassen will, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen wollen. (sda/reu)
FILE - In this July 2, 2021 file photo, a United Airlines jetliner taxis down a runway for take off from Denver International Airport in Denver.  United Airlines has been fined, Friday, Sept. 24, 2021, $1.9 million over 25 delayed flights in which passengers were stuck on the ground for at least three hours. It's the largest fine ever imposed by the U.S. Transportation Department for such long delays.(AP Photo/David Zalubowski, file)
r m
Bild: keystone
03:50
Australien: Victoria meldet Rekord an Corona-Neuinfektionen
Trotz eines seit fast zwei Monaten geltenden Lockdowns steigen die Corona-Zahlen im australischen Bundesstaat Victoria weiter. Die Behörden in der Region mit der Millionenmetropole Melbourne meldeten am Mittwoch 950 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Gleichzeitig wurden die Anfang August verhängten Massnahmen leicht gelockert.

Die Menschen dürfen sich jetzt wieder in einem Radius von 15 statt wie bisher 10 Kilometern von ihren Wohnsitzen bewegen. Zudem sind kontaktfreie Sportarten im Freien, wie etwa Golf, wieder erlaubt.

Der Bundesstaat im Osten Australiens befindet sich bereits zum sechsten Mal im Lockdown. Schlimmer als Victoria war bisher nur der benachbarte Bundesstaat New South Wales mit der Stadt Sydney betroffen. Hier wurden zeitweise weit mehr als 1000 Neuinfektionen pro Tag verzeichnet. Jedoch sinken die Zahlen dort leicht: Die Regionalregierung meldete am Mittwoch 863 neue Fälle.

Die Impfkampagne, die zunächst schleppend angelaufen war, schreitet derweil voran: Mittlerweile ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung vollständig geimpft.

Australien mit seinen rund 25 Millionen Einwohnern hatte lange eine Null-Covid-Strategie verfolgt und lebt seit Beginn der Krise abgeschottet von der Aussenwelt. Mit der Ausbreitung der Delta-Variante mussten mehrere Regionalregierungen aber bereits einräumen, dass die Strategie nicht mehr aufgeht. (sda/dpa)
epa09486831 Victorian police officers patrol during a rally against mandatory COVID-19 vaccinations in St Kilda, Melbourne, Victoria, Australia, 25 September 2021.  EPA/JAMES ROSS AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT
Bild: keystone
21:05
Viele Leute haben sechs Monate nach Corona-Infektion noch Symptome
Long Covid trifft mehr Leute als angenommen. Eine Studie der Uni Oxford mit 270'000 Teilnehmenden zeigt, dass sechs Monate nach einer Corona-Infektion 37 Prozent noch an Symptomen leiden. Die meisten litten noch unter Atemproblemen, Müdigkeit oder Depressionen. Dies berichtet der Guardian.
18:13
Bonus für Restaurants, die nur geimpfte bedienen
In Malta werden Gastronomen dazu ermutigt, nur noch geimpfte Gäste zu bedienen. Restaurants und Bars dürfen von 9. Oktober an Leuten, die keine Impfbescheinigung haben, den Zutritt verweigern - und werden dafür sogar belohnt: Gesundheitsminister Chris Fearne kündigte am Dienstag an, dass diese Gaststätten länger als andere geöffnet haben dürfen. Zudem dürfen dort die Tische näher zusammengerückt und die Gäste auch an der Bar bedient werden. Für alle anderen gastronomischen Betrieben bleiben die aktuellen Massnahmen bestehen.

Malta ist das Land mit einer der höchsten Impfraten gegen Corona: Mehr als 90 Prozent der zur Impfung zugelassenen Menschen sind vollständig immunisiert. Aktuell bekommen alte Menschen und jene mit einem schwachen Immunsystem Auffrischungsdosen gegen Corona verabreicht.
17:27
Berner Kantonspolizei rechnet wieder mit Grosseinsatz an Kundgebung
Die Berner Kantonspolizei rechnet für Donnerstagabend erneut mit einem Grosseinsatz. Corona-Massnahmengegner haben wieder zu einer unbewilligten Kundgebung in der Bundesstadt aufgerufen.

Um gewappnet zu sein, schliesst die Berner Kantonspolizei am Donnerstag und Freitag die meisten Wachen und verhängt eine Freisperre für die Einsatzkräfte, wie sie am Dienstag mitteilte.

In jüngster Zeit versammeln sich in Bern immer wieder Corona-Massnahmengegner zu unbewilligten Kundgebungen. Der Stadtberner Polizeidirektor Reto Nause machte klar, dass er solches Treiben nicht mehr dulden will.

Am vergangenen Donnerstag musste die Polizei Wasserwerfer und Tränengas gegen Randalierer einsetzen. Danach kursierte in den Sozialen Medien ein Aufruf, sich jeden Donnerstag in Bern zur Kundgebung zu versammeln. (sda)
Die Polizei sichert die Bundesgasse ab, am Mittwoch, 23. September 2021, in Bern. Die Kantonspolizei Bern wappnet sich gegen eine unbewilligte Kundgebung von Coronamassnahmen Gegner und will diese unterbinden. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Bild: keystone
16:18
Beizen-Heizstrahler bleiben im Kanton Baselland
Die Baselbieter Regierung hat die Lockerung zur Nutzung von elektrisch betriebenen Heizstrahlern für Gastrobetriebe bis Ende Juni 2022 verlängert. Ursprünglich war sie bis Juni 2021 befristet.

Die Regierung kommt damit den Gastrobetrieben entgegen, die gemäss Bundesratsbeschluss vom 8. September für die Nutzung ihrer Innenräume unter die Zertifikatspflicht fallen. In den Aussenbereichen bleibt die Konsumation ohne Zertifikat erlaubt. (sda)
15:46
Zentralschweiz macht sich für Gratistests stark Covid-19-Tests sollen für Personen ohne Symptome gratis oder zumin
Covid-19-Tests sollen für Personen ohne Symptome gratis oder zumindest in einem gewissen Umfang gratis bleiben. Dies fordern die Regierungsräte von Luzern, Schwyz und Nidwalden am Dienstag. Ungeimpfte dürften nicht vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden.
Pro Person und Monat solle ein bestimmtes Kontingent an Antigen-Schnelltests gratis bleiben, teilte der Nidwaldner Regierungsrat mit, und zwar bis zum Ende der Zertifikatspflicht.
Mit der gleichen, wenn auch etwas präziser formulierten Forderung gelangt der Schwyzer Regierungsrat an den Bundesrat. Ungeimpfte und symptomlose Personen, die älter als 25 Jahre alt sind, sollen sich vier Mal pro Monat gratis testen lassen können. Für Personen unter 25 Jahre sollen die Tests grundsätzlich kostenlos sein, findet der Schwyzer Regierungsrat. Dies sei für einen ungehinderten Zugang zu den Bildungsinstitutionen nötig. (sda)
14:26
Steigende Corona-Zahlen in Vietnam beeinträchtigen die Produktion des Sportartikelherstellers Adidas
Adidas trotz verhaltenen Jahresstarts mit Gewinnsprung. (Archiv)
Bild: AP
Das Unternehmen Adidas versuche derzeit die Auswirkungen des aktuellen Lockdowns zu begrenzen, hiess es von einem Sprecher am Dienstag.
Dabei werde etwa erwogen, die Produktion vorübergehend in andere Länder zu verlagern. Inwiefern davon Konsumenten hierzulande betroffen sind, liess Adidas auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur offen.

Konkurrent Nike leidet eigenen Angaben zufolge ebenfalls unter den Corona-Massnahmen in vietnamesischen Fabriken. Die bisherigen Erfahrungen zeigten, dass es mehrere Monate dauern werde, bis die Produktion das übliche Niveau erreiche, sagte Finanzchef Matt Friend bei der Vorlage aktueller Quartalszahlen vergangene Woche. 2020 galt Vietnam noch als Vorzeigestaat im Kampf gegen die Pandemie. Seit Mai kämpft das Land am Mekong aber gegen seine bisher schwerste Welle.

Nach Einschätzung eines Sprechers von Puma ist mittlerweile die gesamte Branche vom Corona-Infektionsgeschehen in Vietnam betroffen. (awp/sda/dpa)
13:33
Zwei Millionen mehr für Unterstützung der Solothurner Kultur
Im Kanton Solothurn sollen zwei Millionen Franken mehr für die Unterstützung der Kultur im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zur Verfügung stehen. Der Regierungsrat hat dem Parlament einen Nachtragskredit von einer Million Franken gestellt. Die gleiche Summe will der Bund beisteuern.

Die weiterhin geltenden Einschränkungen bedingten mehr Geld, teilte die Staatskanzlei Solothurn am Dienstag mit. Unter dem Strich sollen im Kanton Solothurn 6,4 Millionen Franken für die Unterstützung zur Verfügung stehen.

Der Bund und der Kanton teilen sich die Kosten je hälftig. Die Kulturunternehmen müssen beim kantonalen Amt für Kultur und Sport ein Gesuch einreichen, wenn sie Geld wollen. (sda)
13:31
BAG meldet: 1284 neue Corona-Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 1284 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 11 neue Todesfälle und 122 Spitaleinweisungen. Der Anteil der vollständig Geimpften liegt bei 57,9 Prozent.

Gemeldet wurden 32'357 Tests. Deren Positivitätsrate lag bei 4 Prozent.

Information: Per 28.09.21 ordnet das BAG einmal geimpfte Personen mit einer durchgemachten SARS-⁠CoV2 Infektion den «vollständig geimpften Personen» zu. Bisher wurden sie unter «teilweise geimpfte Personen» aufgeführt. Dadurch erhöht sich die Zahl der vollständig geimpften Personen, während die Zahl der teilweise geimpften Personen sinkt.
11:56
J&J-Impfstoff ab 5. Oktober verfügbar
Eine junge Frau erhaelt im Impfzentrum von Giubiasco am Dienstag, 29. Juni 2021, ihre Corona-Impfung. Im Tessin werden zurzeit junge Leute in zwei Gruppen fuer unter 16-Jaehrige und ueber 16-Jaehrige geimpft. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)
Bild: keystone
Der Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson gegen das Coronavirus soll offenbar bald in der Schweiz zum Zug kommen. Der Bund hat den Kantonen in einem vertraulichen Dokument Informationen zukommen lassen.

Die Impfkampagne mit dem Produkt von Johnson & Johnson soll am 5. Oktober beginnen, schrieb blick.ch am Dienstag. Bei der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und - direktoren (GDK) hiess es dazu auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, der Bund habe den Kantonen Ende letzter Woche ein Dokument mit vertraulichen Informationen zukommen lassen. Zum Inhalt des Dokumentes würden zu diesem Zeitpunkt noch keinen Angaben gemacht, sagte der GDK-Sprecher.

Der Vektorimpfstoff soll bei Personen eingesetzt werden, die aus medizinischen Gründen nicht mit den bisher verabreichten mRNA-Impfstoffen geimpft werden können. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hatte vergangene Woche Verhandlungen über den möglichen Bezug einer kleinen Menge des Impfstoffs bestätigt.

Der Wirkstoff des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson ist seit Ende März für den Gebrauch in der Schweiz befristet zugelassen. Er wurde in der Schweiz jedoch noch nicht verabreicht, weil der Bund bisher mit dem Hersteller keinen Vertrag abgeschlossen hatte. Es handelt sich um eine Einmalimpfung für Personen ab 18 Jahren.

Janssen Schweiz hatte Anfang Dezember 2020 als viertes Unternehmen bei Swissmedic ein Zulassungsgesuch für einen Impfstoff eingereicht. Janssen Schweiz gehört zum US-Gesundheitskonzern Johnson& Johnson.

Der Janssen-Covid-19-Impfstoff Ad26.COV2.S ist laut Swissmedic ein rekombinanter Vektorimpfstoff, der auf einem humanen Adenovirus basiert. Studiendaten zeigten in den untersuchten Altersgruppen eine Wirksamkeit von durchschnittlich 66,9 Prozent, schrieb Swissmedic im März. Schwere und kritische Verläufe der Erkrankung könnten mit dieser Impfung zu fast 85 Prozent verhindert werden.

Bisher wurden in der Schweiz die mRNA-Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna gegen Covid-19 verimpft. (sda)
11:48
Für Zutritt zum Bundeshaus braucht es künftig ein Covid-Zertifikat
Staenderaetin Elisabeth Baume-Schneider, SP-JU, rechts, diskutiert mit ihrem Ratskollegen Beat Rieder, Mitte-VS, an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 14. September 2021 im Gang zwischen den Raeten im Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)
Bild: keystone
Die Covid-Zertifikatspflicht gilt künftig auch im Parlamentsgebäude. Nach dem Ständerat hat am Dienstag auch der Nationalrat einer entsprechenden Vorlage zugestimmt.

Der Ständerat hatte der Zertifikatspflicht im Bundeshaus bereits am Montag zugestimmt. Dabei hatte er eine Ausnahme beschlossen: So soll jemand, der kein Covid-Zertifikat vorweisen kann - sprich, sich weder impfen noch testen lässt und auch nicht genesen ist -, das Parlamentsgebäude mit einer Maske betreten dürfen.

Eine Minderheit im Nationalrat forderte erfolglos, dies zu streichen. Die Beschaffung eines Zertifikats stelle keine grosse Hürde dar, sagte Marianne Streiff-Feller (EVP/BE). Wer sich nicht impfen lasse, könne einen Test machen. Die Bevölkerung würde diese Ausnahme nicht verstehen.
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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
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Was junge TikTok-Stars zur Pandemie zu sagen haben

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