Schweiz
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Abschied aus der «Arena»: Jonas Projer in der SRF-Kantine am Leutschenbach.

Interview

Vor seiner letzten «Arena» verrät Jonas Projer, warum er auch mal auf watson kommentiert

Der scheidende «Arena»-Moderator Jonas Projer spricht mit watson über schief gelaufene Sendungen, Druckversuche von Parteien und den Preis, den er für seinen anspruchsvollen Beruf zahlt. Und sagt, wann er sich über die watson-Rezensionen geärgert hat.



Herr Projer, ist in Ihren fünf Jahren bei der «Arena» mal eine Sendung dermassen in die Hose, dass Sie wünschten, sie hätte nicht stattgefunden?
Jonas Projer:
Nein, ich wünsche bei keiner «Arena», sie wäre nie passiert. Aber in die Hose gingen einige Sendungen. Beispielsweise, als wir im Wahlkampf 2015 ein neues Sendungskonzept ausprobierten. Oder ganz kürzlich erst eine Sendung über Managerlöhne, die war ein richtiges «Chrüsimüsi» und nicht mal besonders spannend. Da waren die Gäste und ich uns nachher einig: Nein, heute hat’s also nicht funktioniert.

Gibt es eine Sendung, auf die Sie besonders stolz sind?
Bei der «Arena» gibt es meiner Meinung nach vor allem zwei Herausforderungen: Die Sendung darf nicht unverständlich sein, denn die Zuschauer sollen sich ja eine Meinung über das Thema bilden können. Und sie darf nicht langweilig sein, denn dann schalten die Leute aus. Ich denke, es ist uns immer wieder gelungen, spannende und inhaltlich verständliche Diskussionen zu haben. Aber eine Sendung, die mich besonders stolz macht, könnte ich nicht nennen.

Warum nicht?
Ich muss mich jeweils innerhalb kürzester Zeit auf eine Sendung vorbereiten und innerhalb einer halben Sekunde unzählige Zahlen und Fakten abrufen können. Danach kommt die nächste Sendung und die Erinnerung an die letzte verblasst schnell. Manchmal konnte ich zwei Wochen später nicht mehr sagen, was das Thema war.

Jonas Projer über seinen Abschied und die watson-Kommentare

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Video: watson/Christoph Bernet, Emily Engkent

Welche Sendung hat am meisten Reaktionen ausgelöst?
Das war ohne Zweifel die Sendung zum Thema «Trumps Krieg gegen die Medien» mit Daniele Ganser. Wobei man die Anzahl der Beschwerden, die beim SRG-Ombudsmann eingegangen sind, etwas relativieren muss. Im Internet wurde aktiv zu diesem Schritt aufgerufen. Das war also teilweise orchestriert. Aber wir haben mit jeder anderen Sendung auch viele Reaktionen ausgelöst – worauf ich sehr stolz bin. Wissen Sie, was ich für den grössten Erfolg der letzten Jahre halte?

Nein, verraten Sie es mir.
Dass watson jede Woche eine Rezension veröffentlicht hat.

Das ist jetzt reine Schmeichelei.
Nein. Ich finde es grossartig. Ich sehe, dass die Rezensionen viel gelesen werden und die Leute in den Kommentaren inhaltlich über das Thema diskutieren. Dann kann ich zufrieden sagen: Die «Arena» hat ihren Service-public-Auftrag erfüllt, sie hat einen kleinen Beitrag geleistet zur politischen Debatte.

«Es zählt nicht, was sich die Redaktion vorgestellt hat, sondern was auf dem Sender rüber kam.»

Hand aufs Herz: Fragen Sie sich am Samstagmorgen manchmal, ob die watson-Redaktoren eine andere Sendung gesehen haben als die, die Sie am Vorabend geleitet haben?
Ja klar. Ständig! (lacht) Aber am Samstagmorgen habe ich immer als erstes die Rezensionen gelesen. Manchmal habe ich mich dabei geärgert, aber immer habe mich dabei auch gefreut. Nebst den Rezensionen habe ich immer auch die Kommentare der User gelesen. Meist alle, das war direkt nützliches Feedback zur Sendung. Und bei Gelegenheit habe ich sogar auch mal selber einen Kommentar geschrieben.

Moderator Jonas Projer spricht waehrend der Aufzeichnung der Sendung

Der Dompteur geht: Jonas Projer begrüsst seine Gäste und das Studiopublikum (November 2017). Bild: KEYSTONE

Wo lagen wir mit unseren Rezensionen in Ihren Augen komplett daneben?
Ich finde grundsätzlich, ihr konntet gar nicht daneben liegen. Ihr seht die «Arena» als Zuschauer – und der Zuschauer hat immer Recht. Es zählt nicht, was sich die Redaktion vorgestellt hat, sondern was auf dem Sender rüber kam.

Haben wir in Ihren Augen oft die falsche Person zum Sieger gekürt?
Spielt überhaupt keine Rolle. Cool ist, dass ihr jeweils einen Sieger gekürt habt. Das kann, soll, darf die «Arena» nicht! Aber ihr könnt das tun. Und wie ihr das jeweils inszeniert – «X schlägt Y, aber Z hat das letzte Wort» –, seid ihr sehr nahe am Kern der «Arena». Jene, die finden, es bräuchte in dieser Sendung nur die sachliche Eben, ohne eine emotionale Komponente, die erinnere ich gerne an den Titel der Sendung: Er lautet «Arena», nicht «Sternstunde Politik».

Stichwort Emotionen: Ihnen wurde unter anderem wegen Sendungstiteln wie «Blocher – auf zum letzten Gefecht!» oder «Burka – das sehen wir schwarz!» vorgeworfen, eine zu boulevardeske «Arena» zu machen. Zu Recht?
Mir war immer klar: Bei der «Arena» steht die Information im Zentrum. Die Zuschauer sollen sich eine Meinung bilden können. Aber: Jeder Journalist weiss, dass ein Titel Lust auf die Lektüre machen muss. Das ist bei unseren Sendungstiteln nicht anders. Vielleicht haben wir dabei ab und zu übertrieben, aber ich finde, die «Arena» muss an der ganzen Sendung gemessen werden. Und wir haben aus einem scharfen Titel, aus ein paar zugespitzten Fragen meiner Meinung nach oft viel Differenzierung entwickelt.

«Die Parteien haben das Gefühl, wir seien ihnen zur Rechenschaft verpflichtet.»

Die Linke warf der «Arena» vor, SVP-Themen zu bewirtschaften, der SVP war sie zu links und für die No-Billag-Initianten waren Sie ein Doris Leuthard verpflichteter Angestellter des Staatsfernsehens. Wer hatte Recht?
Sie sagen es ja gerade: Die Vorwürfe kamen aus allen Richtungen, immer, und oft pauschal. Das habe ich in diesem Job gelernt: Die pauschale Kritik nicht zu beachten, sich die konkrete, begründete aber sehr zu Herzen zu nehmen. Und wo ich politisch privat stehe, spielte in der Sendung eh keine Rolle.

Immer wieder versuchen Parteien, Druck auf die «Arena» auszuüben, etwa bei der Themen- oder Gästeauswahl. Knickt man da irgendwann ein?
Niemals. Es gab keinen einzigen heimlichen Deal mit den Parteien. Wenn wir aus nachvollziehbaren Gründen eine Abmachung eingegangen sind, haben wir die öffentlich gemacht. Etwa, als in der Managerlöhne-«Arena» nicht über die STAF diskutiert werden durfte, weil dafür die Gästeauswahl nicht ausgewogen gewesen wäre. Der grosse Vorteil der «Arena» ist, dass Sie ihren Zuschauern gehört, nicht den Parteien. Den Zuschauerinnen und Zuschauern ist die Sendung verpflichtet.

Und der Nachteil?
Die Parteien haben das Gefühl, wir seien ihnen zur Rechenschaft verpflichtet. Wir achten auf gleich lange Redezeit und darauf, dass die Parteien entsprechend ihrer Wählerstärke bei uns auftreten können. Aber unsere Regeln lassen wir uns nicht diktieren.

Ist Ihnen nach fünf Jahren «Arena» langweilig geworden, oder warum wechseln Sie zu Ringier, wo Sie Blick TV aufbauen sollen?
Keinesfalls, die Arbeit bei der «Arena» war nie monoton. Christian Dorer und Marc Walder fragten mich, ob ich mit ihnen Blick TV aufbauen möchte. Was für eine Chance! Ich bin SRF sehr dankbar für die grossartige Zeit. Das hat mir die Möglichkeit gegeben, mir einen Rucksack von Erfahrungen zuzulegen, die ich im neuen Job hoffentlich einsetzen kann.

«Mehr Freundschaften, als einem lieb ist, reduzieren sich auf einen gelegentlichen Whatsapp-Kontakt und das Versprechen, sich bald wieder mal zu treffen.»

Sie sind im Herbst zum fünften Mal Vater geworden und wechseln jetzt von einem belastenden und zeitintensiven Job in den nächsten. Wie vereinbaren Sie Beruf und Familie?
Zuerst einmal: Ich habe das Glück, eine wunderbare Frau zu haben, so peinlich romantisch das auch tönt. Meine Partnerin ist ebenfalls berufstätig, wir haben ein sehr volles Leben, das fordernd zu organisieren ist. Wenn du fünf Kinder hast, wird die Erziehung nicht schwieriger, sondern einfacher. Aber die Stabilität des Systems nimmt ab.

Wie meinen Sie das?
Wir stehen immer kurz vor dem Betreuungskollaps. Das ist die grösste Herausforderung: Wenn nur eines der Kinder ein bisschen Temperatur hat, kann es nicht in die Krippe oder die Schule. Und dann wird’s am Morgen mal kurz ein bisschen hektisch, bis wir eine Lösung haben. Aber wir kommen dank viel grosszügiger Hilfe immer irgendwie über die Runden. Aber klar, wenn man Familie und Beruf vereinbaren will, macht man Kompromisse. Zum Beispiel ganz besonders auch bei Freundschaften! Da reduzieren sich mehr Freundschaften, als einem lieb ist, auf einen gelegentlichen Whatsapp-Kontakt und das Versprechen, sich bald wieder mal zu treffen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Herren 28.04.2019 10:28
    Highlight Highlight Ich werde Projer als Arenamoderator vermissen. Sprachlich klar, gescheit, mit spitzbübischem Charme - ich kann mir keinen besseren Moderator für dieses Format vorstellen.
    Beim Stichwort Blick-TV hingegen könnte ich mir punkto Leistungsausweis erheblich passendere Leute vorstellen. Projer zu Blick ist ja wie die sprichwörtlichen Perlen vor die Säue geworfen und könnte für beide Marken (Projer und Blick) schädigend sein. Allerdings verstehe ich ihn gut; etwas Neues aufzubauen ist immer spannend. Time will tell.
  • violetta la douce 27.04.2019 13:48
    Highlight Highlight Ich vergesse die Arena nicht, wo er der Frau von der Operation Libero fast die Füsse geküsst hat.
  • beaetel 27.04.2019 12:50
    Highlight Highlight Ich mag die Arena nicht. Wieso? Weil ein verantwortungsloser Styl gepflegt wird. Wer am lautesten spricht, lässt man gewähren. Die Teilnehmer werden ständig unterbrochen. Die Moderatoren sind mir zu sehr darauf bedacht, die Hauptrolle zu spielen. Frau Badran beispielsweise wurde in der letzten Sendung nonstop schon im Ansatz unterbrochen, daher am Ausreden gehindert, also zensiert! Dazu noch das hämisch sadistische Grinsen von Projer. Für mich ein pseudo demokratischer Entscheidungsfindungsprozess. Eine verkommene Show auf Kosten der Schwachen und der Information. Gerechte Redefreiheit? Niet!
  • Schneider Alex 27.04.2019 06:21
    Highlight Highlight Schade, dass Projer geht. Er war wohl der beste Arena-Moderator seit jeh.
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 26.04.2019 22:07
    Highlight Highlight Projer als Moderator war wirklich gut. Aber was ich mir von der neuen Arena wünsche, ist, dass das Publikum wieder ab und zu das Mikrophon bekommt. Sicherlich waren da oft eigentümliche Meinungen dabei, von allen politischen Lagern (Aus meiner Sicht eher vom rechten Rand). Aber es gab auch gute, den Nerv treffende. Es war näher beim Bürger und man hatte mehr das Gefühl, dabei zu sein.
  • anadevka 26.04.2019 19:46
    Highlight Highlight Ich finde an der Arenasendung primär gut, wie ein Thema, über das wir abstimmen, erklärt und verständlich gemacht wird. Komplexe Themen werden nachvollziehbar. Für diesen Teil der Arena bin ich dankbar. Ich könnte auf die Diskussionen verzichten, die Anwesenden lassen sich gegenseitig kaum zu Wort kommen - wer am lautesten poltert, hat das Wort. Das hätte Herr Projer besser steuern können .
  • pionier7 26.04.2019 19:26
    Highlight Highlight Projer ist ein guter, schlagfertiger, über den Tellerrand-denkender-Debatten-Dirigent. Strahlt Kompetenz und Loyalität aus. Lässt Emotionen und Konftrontationen im
    "Ring der kontroversen Meinungen" zu... und hat stets im unsichtbaren Bereich das Zepter in der Hand. Arena ohne Projer ist fast schon wie die Bundesliga ohne Bayern München.
  • daioo 26.04.2019 18:10
    Highlight Highlight wow, das geht auch mir nahe, dass dieser durch das band grossartige dompteur (wenn auch die schweizer politik noch ein eher nobler zirkus ist) abtritt.
    grosses kino warst du jonas projer!

    ich hoffe deine wortgewandtheit nicht das letzte mal genossen haben dürfen!
  • Muselbert Qrate 26.04.2019 16:52
    Highlight Highlight Beim richtigen Angebot wird jeder Linke schwach und wirft seine Prinzipien über Board...
    • mukeleven 26.04.2019 19:11
      Highlight Highlight jonas ist nicht links!
    • lilas 26.04.2019 19:57
      Highlight Highlight Ach Musi...
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 26.04.2019 20:18
      Highlight Highlight Der Blick ist längst nicht mehr rechts. Er ist Boulevard und bedient sich in allen Spektren. Herr projer ist Journalist und nutzt eine journalistische chance, ein neues gefäss aufzubauen und zu gestalten. Diese Möglichkeit hat man als Journalist nicht jeden tag.
  • Sir Konterbier 26.04.2019 15:59
    Highlight Highlight Projer war ein guter Moderator, doch für mich bleibt er der beste Brüssel-Korrespondent aller Zeiten😊
  • Don Sinner 26.04.2019 15:54
    Highlight Highlight Was Jonas Projer intellektuell leistete, ist schon allerhöchstes Niveau. Sich Woche für Woche in eine neue Thematik einarbeiten, dabei die zentralen Punkte, die Argumente und Gegenargumente von Akteuren, die sich teils jahrzehnte mit einer Thematik beschäftigen, präsent haben; die zu diskutierenden Aspekte im Auge behalten, ebenso den grossen Bogen, dazu die - mMn unsägliche, offenbar aus Hyperempfindlichkeiten entstandene - Redezeit beachten; auf der menschlich-emotionalen Ebene mit pädagogischem Geschick die Heissgelaufenen runterkühlen (etc.). Ich ziehe alle meine Hüte!
    • Spirulina 26.04.2019 18:45
      Highlight Highlight war das nun so ein Kommentar, den Projer selber schrieb?🧐

      ok ohne Seich - ich fand, er hat seine Arbeit wirklich ziemlich gut gemacht.
    • Don Sinner 26.04.2019 20:55
      Highlight Highlight No worries, Spirulina. Ich bin ein altes Schlachtross hier auf diesem Kanal ;-)
  • COLD AS ICE 26.04.2019 14:48
    Highlight Highlight projer war ein guter arena moderator....der beste bis jetzt. was mich störte was das gezielte reinreden bei rechten politikern und sogenannten verschwörungstheoretikern.
    • karl_e 26.04.2019 16:34
      Highlight Highlight Nein, Kalter, das geschah vor allem bei Linken und Grünen.
    • COLD AS ICE 26.04.2019 18:00
      Highlight Highlight @karl_e: ernsthaft? das grenzt schon fast an realitätsverlust......
    • karl_e 26.04.2019 21:40
      Highlight Highlight @cold etc.: Eventuell ist das eine Frage des Standpunkts. Unsere Standpunkte unterscheiden sich offensichtlich diametral.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vesparianer 26.04.2019 13:34
    Highlight Highlight Man sagen was man will, aber Projer hat Arena auf ein neues, sehr respektables Niveau hochgehievt.
  • Jagr 26.04.2019 12:57
    Highlight Highlight Mit der Ganserarena hat sich Projer komplett diskreditiert. Hätten wir eine halbwegs neutraler und dem Gebührenzahler gewidmeter Staatssender,
    so hätte dies Projer (beruflich) nicht überlebt.
    & nein, ich bin kein Ganserfan.
    • Hierundjetzt 26.04.2019 14:54
      Highlight Highlight Er hat Ganser komplett demaskiert.

      Logisch bist Du Ganserfän kein Mensch kommt nach sooo laaaangeer Zeit immer noch damit. Einschliesslich dem Standartwort eines jeden VT: „Staatssender“

      - Die SRG ist ein Privater Verein
      - Der Bund vergibt die Konzession
      - Jeder kann sich für die Konzession bewerben (auch Du)
    • Pafeld 26.04.2019 15:15
      Highlight Highlight Natürlich nicht...
      Ganser hat in der Arena gemerkt, dass seine Suggestivfragentechnik nicht funktioniert, wenn er nicht selber moderiert, sprich zuverlässig das letzte Wort hat und ist als genau der Verschwörungstheoretiker aufgeflogen, der er schon immer war. Das er anschliesend eine Ombudsklage orchestriert hat, hat ihn noch weiter entlarvt. Wenn einer in dieser Arena oberflach rausgekommen ist, dann war es Ganser. Weil man ihn mehrfach beim Lügen erwischt hat. Von daher war die Sendung wichtig. Und natürlich sind die Fans nicht auf den Illusionisten böse, sondern auf den Entlarver.
    • bullygoal45 26.04.2019 16:44
      Highlight Highlight Ich habe unter anderem auch schon Ganser Videos gesehen. Was ich mich frage, was ist denn genau Verschwörungstheorie, von dem was er sagt?

      Das meiste was er erzählt kann man im Wikipedia 1:1 nachlesen.. 🤷🏻‍♂️ Von dem her finde ich es auch nicht sehr aufwühlend oder schockierend.

      Oder was meint ihr?
    Weitere Antworten anzeigen
  • uku 26.04.2019 12:43
    Highlight Highlight "Ich muss mich jeweils innerhalb kürzester Zeit auf eine Sendung vorbereiten und innerhalb einer halben Sekunde unzählige Zahlen und Fakten abrufen können. Danach kommt die nächste Sendung und die Erinnerung an die letzte verblasst schnell. Manchmal konnte ich zwei Wochen später nicht mehr sagen, was das Thema war."

    Kommt mir irgendwie bekannt vor bezüglich jeder Prüfung an der Schule/Uni... :-D
  • Hierundjetzt 26.04.2019 12:14
    Highlight Highlight Lieber Herr Projer, wie war Ihr Nickname schon wieder? Ist mir vorhin grad entfallen.
    • banda69 26.04.2019 12:37
      Highlight Highlight Das würde ich Ihnen nie verraten. 😉
    • Mizzi 26.04.2019 13:18
      Highlight Highlight also banda69 würde ja von der Gesinnung her passen
    • Roterriese #DefendEurope 26.04.2019 14:27
      Highlight Highlight @banda69 ich glaube nicht, dass Projer linksextrem ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 26.04.2019 11:35
    Highlight Highlight Habe die Sendung immer wieder gerne gesehen, auch dank Ihnen, Herr Projer. Manchmal hätte ich mir aber etwas mehr Expertise und Diskussionen auf höherem Niveau gewünscht. Mal schauen wie das der Nachfolger macht.
    • Läggerli 26.04.2019 11:54
      Highlight Highlight Das Niveau kommt immer auch auf die Gäste drauf an - wenn diese tief schiessen wird durchaus auch auf diesem Niveau zurückgeschossen.
  • Statler 26.04.2019 11:32
    Highlight Highlight Zu den Anfangszeiten der Arena, fand ich das Format spannend. Leider ist es zu einem unerträglichen Zirkus verkommen, wo alle immer nur ihr Parteiprogramm runterleiern, ohne wirklich etwas substantielles zu sagen.

    Ich wünschte mir, man würde die Protagonisten mal auf's Glatteis führen und die Gegner fragen, was für etwas spricht und die Befürworter, was dagegen (denn nichts ist nur gut oder schlecht, jede Vorlage hat ihre Schwächen, etc.). Dann müssten die Talking Heads mal von ihren vorgefertigten Parolen, die ihnen von den Mediencoaches eingebläut wurden, abweichen.
    • The Count 26.04.2019 12:19
      Highlight Highlight Das wünsche ich mir auch, die Gäste sollten dafür jedoch vermehrt ihre Komfortzone verlassen können.
    • Uranos 26.04.2019 20:12
      Highlight Highlight Wie wäre es wenn man mal nur die Pro- und danach die Kontra-Vertreter miteinander diskutieren lässt und dabei nach vernünftigen Lösungen suchen würde statt dass sich beide Seiten bekämpfen? Ach ja, langweilig. :|
  • Bruno Wüthrich 26.04.2019 11:20
    Highlight Highlight Mein Beruf liess es oft nicht zu, die Arena bei ihrer Erstausstrahlung zu sehen. Oft entschied ich dann erst nach der Rezension von Watson, ob ich mir die Sendung noch reinziehe oder nicht.
    Jonas Projer hat seine Sache sehr gut gemacht. Mir passt seine Art der Moderation. Trotzdem glaube ich, dass die Sendung kaum je eine Meinung gebildet, sondern höchstens Meinungen zementiert hat. Kaum vorstellbar, dass es oft vorgekommen ist, dass jemand nach dem Genuss der Sendung eine andere Meinung zum Thema hatte als zuvor.
    • D(r)ummer 26.04.2019 12:17
      Highlight Highlight Aber immernoch besser als keine Arena ;)
      Wo werden Politiker in der Schweiz sonst noch gegrillt, in Anwesenheit von Bürgern, die auch etwas (leider ein bisschen wenig) sagen konnten...

  • rudolf_k 26.04.2019 11:09
    Highlight Highlight Als Teenager fand ich die Arena spannend, mittlerweile könnte man auch einfach Roboter hinstellen welche vorgefasste Parolen abspielen, jeder der auch nur halbwegs informiert ist lernt dabei nichts neues.
  • Dino W. 26.04.2019 11:09
    Highlight Highlight In der Hoffnung, dass Herr Projer diese Kommentarspalte auch liest: Sie waren ein grossartiger Moderator für eine oft schwierige Sendung! Die Arena erfüllt für mich einen grossen Wert, denn sie ist eines der wenigen Schweizer Formate, wo sich Politiker offen und ohne Rücksicht auf Kompromisse duellieren konnten. Das Arena-Format hat einen grossen Beitrag zu meiner politischen Bildung und Positionierung geleistet, und dafür bin ich dem SRF und dem Arena-Team dankbar.
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 26.04.2019 11:07
    Highlight Highlight Danke Herr Projer, ich habe die Arena immer gern geschaut und manchmal um Mitternacht noch auf den Kommentar auf Watson gewartet und gleich kommentiert.
    Ich liebe diesen Kommentar.
    Eins würde mich aber noch interessieren, Herr Projer. Diskutieren sie auf Watson nur im Arena-Kommentar, oder auch in anderen Artikeln?
    Alles Gute bei Blick TV.
  • Pablo Escobar 26.04.2019 11:07
    Highlight Highlight Ein weiterer Grund kein Blick zu "lesen"
  • HugiHans 26.04.2019 11:06
    Highlight Highlight Bei der Arena habe ich immer sofort weggezappt. Aber das Interview zu Jonas Projer als Person ist sehr spannend!
  • Posersalami 26.04.2019 11:05
    Highlight Highlight „Blick TV“

    omg, warum nur..
    • Karl Marx 26.04.2019 11:26
      Highlight Highlight Geld.
    • D(r)ummer 26.04.2019 12:14
      Highlight Highlight Egal, Hauptsache was aufbauen und Erfahrung sammeln.

      Wenn es nicht gut kommt kann man sich ja fragen, obs an J. Projer lag oder weil der Blick eben der Blick ist (ich schätze letzeres, wenn dann).
    • sowhat 26.04.2019 12:38
      Highlight Highlight Nein, weil er was Neues aufbauen will. Ich kann vertehen, dass das spannend ist. Auch wenn "Blick" drauf steht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Bukowski 26.04.2019 10:58
    Highlight Highlight er war ein ausserordentlich guter Dompteur
    • Hoodie Allen 26.04.2019 11:05
      Highlight Highlight Nicht
    • cada momento 26.04.2019 11:22
      Highlight Highlight Der Neue geht? Nach fünf Jahren.
      Pfetelli lauft die Ziit.

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