Schweiz
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ARCHIV - ZUM JAHRESRUECKBLICK 2019 - NATIONAL STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Andreas Meyer, CEO SBB verlaesst das Podium am Ende einer Medienkonferenz, am Mittwoch, 4. September 2019 in Bern. Andreas Meyer kuendigte seinen Ruecktritt an. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

SBB-Chef Andreas Meyer kehrt den SBB den Rücken zu. Noch immer ist aber unklar, wer wann seine Nachfolge antritt. Bild: KEYSTONE

Interview

SBB-Personal demonstriert gegen Meyer: «Chefs sind meilenweit von Realität entfernt»

Verschmutzte und verspätete Züge machen nicht nur die Passagiere, sondern auch das Personal sauer. Am Montag gehen darum SBB-Angestellte auf die Strasse. Barbara Spalinger, Vizepräsidentin der Eisenbahner-Gewerkschaft SEV, sagt, was sich jetzt bei den Bahnen ändern muss.



Frau Spalinger, SBB-Angestellte demonstrieren am Montag vor dem Hauptsitz in Bern gegen «schädliche Reorganisationen» und gegen die SBB-Führung. Woher kommt diese Wut?
Barbara Spalinger: Im August wurde ein Zugbegleiter in Baden von einer defekten Zugtüre eingeklemmt und tödlich verletzt. Der Unfall hat viele Mängel bei den SBB aufgedeckt und hallt beim Personal immer noch nach. Bei den Lokführern, im Unterhalt oder bei den Zugbegleitern: Es fehlt laut unserer Analyse im SBB-Betrieb an allen Ecken und Enden an Personal. Schuld daran sind offensichtlich grobe Fehlplanungen und die unzähligen Reorganisationen, die sofort gestoppt werden müssen. Zudem gehen in den nächsten Jahren 10'000 SBB-Mitarbeiter in Pension.

«Die SBB sind da, um Züge zu fahren, und nicht um fliegende Autos zu produzieren.»

Barbara Spalinger

Ihre Kritik zielt auf die SBB-Konzernleitung um Andreas Meyer. Wie stark ist der oberste Boss an der Bahn-Misere schuld?
Als CEO trägt Meyer die Verantwortung. Er hat in seiner Amtszeit einen Kulturwandel zu Gunsten der Digitalisierung vorangetrieben. Das ist teilweise durchaus sinnvoll. Aber die SBB haben in den letzten Jahren den Bahnbetrieb vernachlässigt. Die SBB sind da, um Züge zu fahren, und nicht um fliegende Autos zu produzieren. Ein Problem ist auch, dass die Konzernleitung meilenweit von der Realität respektive dem Bahnbetrieb entfernt ist.

Barbara Spalinger, Vizepraesidentin SEV, spricht waehrend einer Medienkonferenz, am Montag 20. Mai 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Barbara Spalinger, Vizepräsidentin der Bähnler-Gewerkschaft SEV. Bild: KEYSTONE

Wie meinen Sie das?
Die SBB sind ein riesiger, extrem komplexer Konzern. Wichtige Informationen und Einsichten gelangen nicht immer an den richtigen Ort. Auch darum traut das Personal den Chefs nicht mehr. Der Laden läuft im Moment alles andere als gut.

«Der Schwebezustand wegen der Meyer-Nachfolge lähmt die SBB zusätzlich.»

Noch immer ist nicht klar, wann eine neue Chefin oder ein neuer Chef auf Meyer folgt. Was sind die Folgen dieses «Führungsvakuums»?
Dieser Schwebezustand lähmt das Unternehmen zusätzlich. Die SBB sind aber nicht führungslos. Denn neben Meyer ist die gesamte Konzernleitung in der Pflicht, die SBB aus dieser schwierigen Lage herauszuführen.

Die SBB-Konzernspitze schlug zuletzt neue Töne an und gab sich zuletzt betont selbstkritisch. Findet tatsächlich ein Umdenken statt?
Der Verwaltungsrat hat begriffen, dass es so nicht weitergehen kann. Es darf keine weiteren Sparprogramme auf Kosten des Bahnbetriebes geben.

Sie pendeln von Basel nach Bern. Wie erleben Sie selbst den Zustand der SBB?
Gerade heute war mein Zug wieder um 15 Minuten verspätet. Das ist leider keine Ausnahme mehr. Oft verschmutzte Wagen, abgeschlossene Türen, versprayte Scheiben: Die SBB sind meines Wissens noch nie in einem so schlechten Zustand gewesen wie heute.

Was sind die Folgen für die Angestellten?
Wenn in einem Zug fünf WCs nicht benutzbar sind, dann werden die Passagiere hässig. Das SBB-Personal wird so zusehends zum Blitzableiter für frustrierte Bahnkunden. Ich habe den Eindruck, dass das SBB-Personal trotz all der digitalen Hilfsmittel im Zugsbetrieb massiv gestresst ist. Es ist wie ein Hamsterrad, das nicht mehr aufhört zu drehen. Am schlimmsten ist der Personalmangel. Es gab Tage, da fehlten alleine im Depot Zürich 30 Lokführer. Stellen Sie sich das mal vor.

Das Vertrauen in die Chefs sinkt. Kommt es wegen der angespannten Situation vermehrt zu Kündigungen beim SBB-Personal?
Die Fluktuation bei den SBB ist nach wie vor tief. Ich weiss aber von einer Abteilung im Bereich Steuerung und Verkehr, bei der im Zuge einer Reorganisation ein Drittel der Leute gekündigt oder die Abteilung gewechselt hat. Da geht viel Knowhow verloren.

«Das SBB-Personal ist im Zugsbetrieb massiv gestresst.»

Blicken wir in die Zukunft: Welche Anforderungen muss der neue SBB-Chef oder die neue SBB-Chefin aus Sicht des SEV unbedingt erfüllen?
Es darf kein x-beliebiger Manager das Steuer übernehmen. Die neue Führungsperson muss den Service public hochhalten und spüren, dass die SBB einen Teil der Schweizer Identität ausmachen.

So sieht der neue Gotthardzug Giruno der SBB aus

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124Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Didabelju68 04.12.2019 03:58
    Highlight Highlight Die SBB ist ein herrliches Beispiel dafür, wie an Orten gespart wird, welche sich erheblich auf die Qualität des Produktes auswirken. Ich weiß aber auch, dass die SBB sich in einem globalisierten Markt behaupten muss. Materielle Resourcen brechen weg. Immer mehr Passagiere. Schneller, Höher. Konkurrenz. Preis- und Margendruck. All das nagt am Glanz der SBB. Was wäre ein Leitbild, das helfen würde? Sich auf das wesentliche Kerngeschäft konzentrieren: den Transport per Eisenbahn. Alles Andere weglassen, outsourcen.
  • Wunderwuzzi 03.12.2019 12:36
    Highlight Highlight Ich bin dafür dass die SBB wieder verstaatlicht werden.
  • ...naja... 03.12.2019 11:57
    Highlight Highlight Es ist nicht alleine die SBB. Das Angebot, das gefahren wird, wird schlussendlich durch Bund und Kantone bestellt. Wenn der Kanton sparen will, dann gibts halt weniger Sitzplätze ...
    • Hillibillyjoe 04.12.2019 12:04
      Highlight Highlight Es darf jo den kunden nichts kosten... lieber das neuste i phone und airpods aber keine 5chf für ein billet...
  • Quacksalber 03.12.2019 09:52
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare verfolge scheints in den mittleren Führungsebenen so richtig zu harzen.
  • Makatitom 03.12.2019 09:37
    Highlight Highlight dazu ist anzumerken dass Angola-Connection Ribar auch eine grosse Mitschuld am schlechten Zustand der SBB trägt.
  • Nik G. 03.12.2019 08:09
    Highlight Highlight Zuviele Manager die das Gefühl haben sie wissen was richtig ist. An der HSG studiert und nie wirklich an der Front gewesen um zu wissen was die wirklichen Probleme sind. Permanent irgendwelche umstrukturierungen und sein eigenes Ego durchsetzen statt eine Gemeinschaft. Dazu kommt dass Meier schon in Deutschland versagt hat. Wieso stellt man jemand ein der schon in einem anderen Land merklich versagt hat?
  • Sosolala 03.12.2019 06:46
    Highlight Highlight Herr Meyer ist ein selbstverliebter, geldgieriger Manager, der vom komplexen Eisenbahnverkehr keine Ahnung hat. Bevor er zu den Bundesbahnen geholt hat, hat er bereits die Deutsche Bundesbahn mit dem gleichen Vorgehen an den Rand des Abgrundes gebracht. Davon hat sich die Deutsche Bahn bis heute nicht erholt. Es ist an der Zeit, dass die ganze SBB Führung ausgewechselt wird, damit die Eisenbahn wieder aufblühen und zum vorzeige Unternehmen werden kann.
    • Psychonaut1934 04.12.2019 02:34
      Highlight Highlight Falsch. Am Schlamassel der DB war der frühere Manager Mehdorn schuld, Meyer war bloss sein Laufbursche und musste selbst huschen.
  • max_bruppbacher 03.12.2019 06:45
    Highlight Highlight Erinnert dasnur mich an die Swissair?
    ein gut laufendes Unternehmen dass zum Rückgrat der Schweiz gehört, läuft plötzlich nicht mehr und die Geschäftsleitung bekommt dennoch Löhne wie nie zuvor?!
  • ravendark 03.12.2019 05:50
    Highlight Highlight Die Frage bleibt leer im Raum stehen ... alle atmen schwer ... es ist das entscheidende Puzzleteil ... Herzklopfen, dass sich die Füsse im Rythmus bewegen ... ist Meyer jemals Zug gefahren?!
    Niemand weiss es, niemand kann es wirklich bestätigen.
    Es ist verrückt. Kann es wirklich wahr sein?
    • Astrogator 03.12.2019 06:55
      Highlight Highlight Bekannt ist nur, dass er regelmässig mit dem Taxi zur Arbeit und wieder nach Hause fährt.
    • Hirngespinst 03.12.2019 14:39
      Highlight Highlight Die Züge haben halt oft Verspätung.
      Das möchten man dem unverzichtbarsten Mitarbeiter der SBB dann schon nicht zumuten. ;)
  • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 03.12.2019 05:46
    Highlight Highlight Wie in jedem grossen Betrieb, wird beim Fussvolk gespart, dafür wird in Manager investiert. Die selbsternannte Elite hat das Gefühl, dass es die kleinen Arbeiter nicht braucht. Die Wahrheit ist, dass es die Manager nicht braucht. Ging früher auch ohne diese überschätzen Nichtsnutze!
  • beaudulac 02.12.2019 23:20
    Highlight Highlight mal vom ganzen ‚mythos‘ SBB abgesehen; unterm strich kann die mobilität hierzulande überhaupt nicht mehr ohne die bahn bewältigt werden. so schnell werden keine doppelstöckigen autobahnen realisiert. und an den nahverkehr wurde noch nicht einmal ein gedanke verschwendet...
  • Röbi Roux 02.12.2019 23:05
    Highlight Highlight Verwöhnte Schnösel, Mitarbeiter wie auch Fahrgäste. Ihr jammert auf hohem Niveau und wisst gar nicht was euch die SBB bietet.
    • WID 03.12.2019 05:44
      Highlight Highlight @Röbi Roux: wer sich nicht auf hohem Niveau kritische Fragen stellt und ein wenig jammert landet ganz schnell ganz unten.
    • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 03.12.2019 05:48
      Highlight Highlight Tägliche Pannen, weil zuviele Manager und zuwenig Leute im Übersack.
    • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 03.12.2019 08:09
      Highlight Highlight Röbi Roux... Bist du einer von den überflüssigen Anzugträger?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meyer Andrej 02.12.2019 22:57
    Highlight Highlight Es ist beschämend! Man interessiert sich nicht für die Menschen, welche die Leistung und den Erfolg bringen, wir werden behandelt wie das Letzte. Meyer sitzt nich seine Kündigungsfrist ab, damit er sein Gesicht wahren kann, Meyer hat gar nichts mehr zu melden. Wir Mitarbeiter snd froh, dass er geht, er soll Jordi und alle durch ihn installierten neuen Fachleute mitnehmen, der Bahnbetrieb wurde durch seinen Sebstdarstellungsdrang Vollgas an die Wand gefahren.
    • Peter R. 03.12.2019 09:35
      Highlight Highlight Warum hat es so lange gedauert, bis man eingesehen hat, dass CEO Meyer nicht zu gebrauchen ist?
    • Hirngespinst 03.12.2019 14:46
      Highlight Highlight Weil man so lange wie möglich ein 'Talent' wie ihn halten wollte.
  • wolge 02.12.2019 21:57
    Highlight Highlight Einf Story wie ich die in einigen Unternehmen erlebt habe und derzeit auch gerade wieder erlebe...

    Nach wie vor ist das Führungs- und Organisations-Verständnis vieler Unternehmen geprägt von Taylorismus, Hierarchie, Macht, Gier und Egoismus. Entsprechende Charaktere bekleiden die oberen Führungspositionen...

    Es braucht eine grundlegende Umdenke. Hin zu mehr Menschlichkeit, Nutzen für die Gesellschaft und Abbau von Macht und Hierarchie
    • Hirngespinst 03.12.2019 14:47
      Highlight Highlight Mich dünkt manchmal, dass diese Top-Manager eine erschreckend verkümmerte Sozialkompetenz in ihrem CV mitführen.
  • Majoras Maske 02.12.2019 21:42
    Highlight Highlight Auch Meyer hat schlussendlich nur umgesetzt was ihm aufgegeben wurde und dies nach weiter oben rapportiert. Dem Parlament müsste man auf die Finger klopfen.
    • Astrogator 03.12.2019 04:01
      Highlight Highlight Das ist die billigste aller Ausreden.

      Niemand hat ihm vorgegeben den Laden an die Wand zu fahren.
      Wahr hingegen ist, dass er ein absoluter Opportunist ist. In seinem ersten Jahr wollte er das Werk in Bellinzona schliessen worauf es zum ersten Streik seit 1903 kam. In einem Interview dazu meinte er, er wollte das Problem schnell lösen weil er gedacht habe sonst im Jahr 1 gefeuert zu werden.
      Meyer ist nicht der Typ der Probleme ansprechen kann, ihm fehlt schlicht der Charakter um dem Eigner die Wahrheit zu sagen. Oder er will sie selbst schon gar nicht wissen.
  • Don Alejandro 02.12.2019 21:40
    Highlight Highlight Als jahrelanger Pendler merkt man schon Unterschiede. Sitzplatz in der Rushhour? Fehlanzeige! Pünktliche Zugverbindungen? Immer seltener und ja, 5 Minuten machen etwas aus, wenn man umsteigen muss. Aber auch die Passagiere nerven. Platz machen beim Ausstieg, Vorrang für ältere Personen oder Kinderwagen ist im Zeitalter der Handy-Genickstarre scheinbar unmöglich. Aber uns geht es immer noch besser, vergleicht man die meisten Länder. Es scheint einfach so, dass die SBB überfordert ist.
  • mukeleven 02.12.2019 21:36
    Highlight Highlight ich war einmal stolz auf unsere eisenbahn und hochzufrieden - aufgrund meiner bescheidenen erfahrungen die letzten 3-5 jahre darf ich freundlich sagen:
    ein sauladen diese SBB!
    nicht wegen dem einfachen personal, welches taeglich unterdotiert schuftet, es liegt klar am management und noch klarer am notorisch optimismus-verspruehendem chef, herr meyer!
  • Sharkdiver 02.12.2019 21:21
    Highlight Highlight Jeden Tag Ausfälle, Verspätungen, Störungen, WC defekt, oder schmutzig wie ein Saustall, Türe defekt und dafür Preise die unglaublich hoch sind. Die SBB war mal bekannt für Zuverlässigkeit, Sauberkeit und Pünktlichkeit. Dass waren noch Zeiten
    • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 03.12.2019 05:52
      Highlight Highlight Das war die Zeit, in der man wusste, dass die wichtigsten Arbeiter ein Übersack tragen und nicht einen Anzug.
  • Sonnenbankflavor 02.12.2019 21:11
    Highlight Highlight Finde ich super! 👍🏻
  • poltergeist 02.12.2019 20:59
    Highlight Highlight Die SBB spiegelt zum Teil auch nur den Abstieg der Gesellschaft wider. Vermüllte Züge, ver**** WCs und Sprayereien sind wohl ein allgemeines Problem.
  • Abu Nid As Saasi 02.12.2019 20:39
    Highlight Highlight Reaganomics, McKinsey, HSG und Harvard Kurzabsolventen
  • Ganesh LXIX 02.12.2019 20:06
    Highlight Highlight Liebe SBB Mitarbeiter sammelt Geld und spendet dem voll tollen Zampano Meyer eine Occasion Lima Modelleisenbahn und lasst ihn irgendwo im Keller eines Rangierbahnhofes seine wahnwitzigen Träume ausleben.
    • Me:ish 03.12.2019 10:14
      Highlight Highlight Schade um den Keller.
    • HabbyHab 03.12.2019 10:53
      Highlight Highlight Da würde die Modelleisenbahn aber von ihm weggespart werden.
  • BlickvonAussen 02.12.2019 19:59
    Highlight Highlight Das Problem der Eidgenossen: Sie sind verantwortungsvoll, zuverlässig und verrichten ihre Arbeit mit Hingabe. Nur wird ihre Loyalität durch ihre Führungseliten ganz einfach nicht angemessen respektiert. Da sind sie aber selber schuld, weil sie sich diese Art Behandlung gefallen lassen.
    Keine fremden Vögte schreien seit Jahrhunderte in die Welt, wie wäre es, wenn sie einmal ihre Aufgmerksamkeit auf die hausgemachten Vögte lenken würden.
    Das SBB Basis-Pesonal beschimpfen bedeutet nur die Seele der SBB feige angreifen. Der Gestank kommt von oben. Oben sind sie froh für nützliche Idioten.
  • L.G. 02.12.2019 19:53
    Highlight Highlight Wetten das der Herr Meyer trotzdem alle Boni kassiert, obwohl seine Leistungen eher dürftig war.
    • Astrogator 03.12.2019 09:44
      Highlight Highlight Dieses Jahr sind die Bonusrelevanten Ziele Pünktlichkeit, Image und Sicherheit.
      Keines dieser Ziele dürfte erreicht werden.

      Bei der Pünktlichkeit (Vorgabe 91.5%) liegen wir gesamt bei 89%, Tendenz sinkend. Teilweise erreichen wir noch 70%.
  • häxxebäse 02.12.2019 19:47
    Highlight Highlight Holt leute ans ruder die lange dabei sind und erstellt gremien: aus jedem bereich ein fürsprecher. Ein chef soll gewählt werden. Wir müssen weg von der US managerkultur. Alles zu aufgebläht und nicht konzrollierbar. die einen arbeiten sich krank, die anderen schlagen die zeit tot.
    In jeder grossen firma dasselbe trauerspiel.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 02.12.2019 19:42
    Highlight Highlight An dieser Stelle ganz liebe Grüße an das Team der Drehgestell- und Traversenaufarbeitung in Olten.
    Ich war manchmal nicht der einfachste, aber ihr wart großartig und hattet mich gut aufgenommen.
    Ich wünsche euch allen nur das beste für die Zukunft. Haltet bitte auch in Zukunft gut zusammen und lasst euch nicht zu sehr drein reden.
    Und an "König Leonidas": mein lieber Freund, wir hatten eine gute Zeit und ich danke dir für alles was, was du mir beigebracht hast. Schau bitte ganz gut zu dir, und genieße die Fahrten mit deiner BMW.
    Gute Leute in einem absoluten Irrenhaus.
  • THEOne 02.12.2019 19:38
    Highlight Highlight irgendwie hat herr hochmut meyer das prinzip noch nicht so ganz verstanden wie man ne firma führt. hatte der nicht schpn die berliner bahn an die wand gefahren? mir ist ohnehin schleierhaft, wie so einer an die spitze der sbb kommt.
    ausbaden dürfens wiedermal die angestellten.
    • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 03.12.2019 05:55
      Highlight Highlight Heute braucht man keinen Leistungsausweis. Eine braune Zunge und ein bisschen schleimen reichen.
  • Ass 02.12.2019 19:21
    Highlight Highlight "Wenn in einem Zug fünf WCs nicht benutzbar sind,....."
    Da ist man aber in einem Luxuszug wen man 5 WCs hat!!!!!
    • Astrogator 02.12.2019 19:34
      Highlight Highlight Im Fernverkehr, Lok und Wagen hast du pro Wagen eins 😉
    • Maon 02.12.2019 20:28
      Highlight Highlight Blödsinn. In jedem normalen Fernverkehrszug hats pro Wagen 1 WC und solche Züge haben normalerweise 5-14 Wagen.
    • Marc< 02.12.2019 21:01
      Highlight Highlight Worauf Ass hinweisen wollte, ist wohl, dass mittlerweile Züge oft nur noch eine Toilette haben oder gar keine. Wenn dann diese ausfällt, kann eine halbe Stunde Zugfahrt zur Tortour werden.

      oder kurz und heftig: WIR WOLLEN IM MINIMUM ZWEI TOILETTEN FÜRS WÖRKPLEIS-ENWÄIRENMENT, LIEBES SBB-MÄNÄTSCHMÄNT! Passt auf, dass sich Maurice Thiriet des Problems nicht annimmt, sonst: HUIUIUIUIUI!
    Weitere Antworten anzeigen
  • alessandro 02.12.2019 19:14
    Highlight Highlight Meiers Führungsstil hat auch grosse Kündigungswellen verursacht. Arroganter Typ, Direkteinstieg in die Teppichetage. Die SBB war so stark, weil sie Karrieren von zuunterst bis zuoberst gefördert hatten. Das hat sie damals verloren. Immerhin konnte die Uni von Weibels Wissen profitieren.
  • dabaier 02.12.2019 19:11
    Highlight Highlight Hallo liebe Nachbarn, seid ihr sicher, dass ihr die SBB und nicht die DB beschreibt? Bin zwar ewig nicht mehr in der Schweiz Bahn gefahren, aber ihr habt es gerade geschafft, mein Bahn-Weltbild ins Wanken zu bringen.
    • michirueegger 02.12.2019 19:35
      Highlight Highlight Nun ja die sbb funktioniert schon besser als die DB. Und trotzdem haben auch wir das Problem mit sogenannten gut ausgebildeten managern die ihr doch von der Basis keine Ahnung mehr haben. Da die SBB sehr stark subventioniert wird ist das Schweizer Volk sehr empfindlich wenn sie nicht reibungslos funktioniert und es wird schneller ungemütlich für die oberen als es bei der deutschen Bahn ist.
    • Astrogator 02.12.2019 19:36
      Highlight Highlight Unser CEO hat sein Handwerk bei der DB, genauer bei der Berliner S-Bahn gelernt 😉
    • michirueegger 02.12.2019 19:38
      Highlight Highlight Sagen wir es mal etwas krass wenn studierte nicht mehr sehen wann wie viele Leute Pensioniert werden. Wofür man nur seine internen Excel oder personalsoftware und benutzen muss frage ich mich schon für was die ihren Lohn bekommen oder was die gelernt haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • redneon 02.12.2019 19:11
    Highlight Highlight Die SBB ist nicht Apple Microsoft Amazone Google oder Uber.. Die Konzernleitung mit der FDP Bundesrätin...wie war der Name nochmal ? im Rücken. Sind dem Digitalen Glauben verfallen. Mit Excel und "coolen Büros" alla oben genanten Firmen. Ist die SBB einfach nicht zu Führen! Der Personalaufwand ist so enorm.. Der Abbau war einfach nur Dämlich. Sparen Sparen bis die Lock Brennt. Nein die Apps der Swisspass Namenänderungen.... und und und. Mit dem Fährt kein Zug. Die Schienen werden nicht gewartet. Die Bahnhöfe nicht gereinigt. und und und. Die Führung muss schleunigst ausgewechselt werden!
    • Ueli_DeSchwert 03.12.2019 00:12
      Highlight Highlight Ich bezweifle, dass die "Apps", der Swisspass o.Ä. Grund für die aktuelle Misere tragen... 🙄🤔
    • Makatitom 03.12.2019 09:46
      Highlight Highlight @redneon Leuthardt, ich nennen sie Lüghardt, und sie war keine Fuck da Planet, sie war eine Scheinheilige mit Religionsbezug im Parteinamen. Wegen dieser "Dame" ist auch Schwafler noch VR-Präsi der Post statt wegen Betrugs im Knast zu sitzen
    • redneon 03.12.2019 14:55
      Highlight Highlight @Makatitom: Ui ja danke! Natürlich CVP und nicht FDP! Soooooory
  • dracului 02.12.2019 19:00
    Highlight Highlight Kündigungen in der SBB? Ein Erklärungsversuch: Für viele Mitarbeitende ist die SBB ihr (lebenslanger) Stolz und sie möchten nicht woanders arbeiten. Viele waren früher dafür sogar bereit, Extrameilen zu gehen. Der anspruchsvolle SBB Service public lebt primär durch diese bahnbegeisterte Belegschaft. Die meisten Mitarbeiter können genau sagen, was ihnen zum Erfolg im Berufsalltag fehlt. Einfach mal mit, anstatt gegen, die Mitarbeiter arbeiten, wäre eine gute Eigenschaft für den neuen CEO.
    • Astrogator 02.12.2019 19:15
      Highlight Highlight Die Extrameile zusätzlich gehen wir auch heute noch.
      Gerade heute Frühdienst und weil ich wieder mal gratis früher beim Zug war konnte der noch pünktlich fahren. Mit der geplanten Inbetriebnahmezeiten ist eine Störungsbehebung gar nicht mehr möglich.
      Jeder Arveitsschritt wird gemessen bis ins irrsinnige, z. B. die Zeit die der Lokführer braucht um die Jacke auszuziehen und an den Haken zu hängen. Bloss nicht 1 Sekunde zuviel bezahlen.
    • Schildlaus 02.12.2019 19:39
      Highlight Highlight Viele Menschen die heute noch bei der SBB arbeiten haben damals auch eine SBB Lehre gemacht. Erst 2001/2 sind die letzten Lehrlinge aus den damaligen Monopol Lehren rausgekommen. Die welche solch eine Lehre machten wechseln eher nie mehr den Arbeitgeber. Heute mit den nachfolgenden Lehren hat sich das geändert. Ein Logistiker oder Gebäudereiniger kann auch ausserhalb der SBB einen Job finden.
    • Hirngespinst 02.12.2019 20:44
      Highlight Highlight Ich bin eine davon. Habe meine Lehre damals noch bei den SBB begonnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • karl_e 02.12.2019 18:46
    Highlight Highlight Bei der vorbildlichen Deutschen Bahn AG findet man gewiss noch einen weiteren fähigen Menätscher, der die SBB noch etwas tiefer in die Sch.... reiten kann.
  • Bruno S.1988 02.12.2019 18:40
    Highlight Highlight Nach diesem Interview wirkt der "Stop bashing SBB" Song noch lächerlicher!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 02.12.2019 19:49
      Highlight Highlight Geh mal dort in der Werkstatt arbeiten.
      Dann kommt dir der Song noch um Längen lächerlicher vor.
      Die Arbeiter auf unterster Stufe sind zum größten Teil alles absolut tolle Menschen. Die meisten Führungskräfte kann man aber getrost entsorgen.
      Und noch ein großes sorry für den Blitz. Zum Ausgleich schenke ich dir ein Herzchen. 💝
  • G. 02.12.2019 18:39
    Highlight Highlight Es sind nicht nur SBB-Chefs, die meilenweit von der Realität entfernt sind.

    Just sayin‘
  • Raphael Stein 02.12.2019 18:21
    Highlight Highlight Hab mich vor Jahren schon gefragt ob vor lauter Reorganisationen das Ziel der SBB noch im Fokus stand.

    Als Externer Berater waren die SBB die obermühsamen Kunden, es sei denn man habe die Honorare einfach eingesteckt und auf die nächste Reorg. gewartet.

    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 02.12.2019 19:53
      Highlight Highlight Die reorganisieren permanent, damit nicht auffällt dass eigentlich 90% der Führungskräfte vollkommen inkompetente Menschen ohne soziale Kompetenzen sind.
      Alles was zählt, beschäftigt aussehen und so tun, als hätte man neben der normalen Arbeit noch tonnenweise anderes zu tun.
      So gerne ich auch zynisch und sarkastisch bin, das meine ich zu 100% ernst.
  • Mügäli 02.12.2019 18:15
    Highlight Highlight Ich mag mich noch gut erinnern als wir Stolz waren auf unsere SBB. Jahrelang bin ich Biel- Bern gependelt und war immer zufrieden. Doch seit einiger Zeit bröckelt nicht nur das Ansehen sondern auch die Leistung. Es ist ein ‚Vorzeigebeispiel‘ wie Führungskräfte fernab der Realität Entscheidungen treffen, x- mal Umstrukturieren, Personalabbau zu Gunsten von Kostenoptimierungen forcieren ohne sich mit den Folgen an der Basis auseinander zusetzen. Geht‘s dann schief, so wie hier, nimmt man seinen Hut und hinterlässt ein Chaos.

    Hoffen wir der nächste Chef wird aus diesen Fehlern lernen ...
    • Manuel Schild 02.12.2019 19:27
      Highlight Highlight Biel-Bern fährt doch BLS und gar nicht die SBB. Hauptsache motzen auf hohem Niveau.
    • Aithria 02.12.2019 19:38
      Highlight Highlight ... nimmt man seinen Hut mit einem goldenen Hasen drin...
    • Mügäli 02.12.2019 19:52
      Highlight Highlight @Manuel Schild - also ich Pendelte immer mit dem IC (Schnellzug), dieser wurde durch die SBB betrieben. Der Regio durch die BLS - habe aber aufgrund ihres netten Hinweises dies schnell gegooglet, hier das Resultat:

      ‚Die Linie Bern-Biel wird die BLS ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 betreiben.‘



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  • Sherlock_Holmes 02.12.2019 18:13
    Highlight Highlight «Ein Problem ist auch, dass die Konzernleitung meilenweit von der Realität respektive dem Bahnbetrieb entfernt ist.»

    Das ist nebst den falschen Zielsetzungen das Hauptproblem!

    Wie kann ein Konzern erfolgreich sein, wenn das Management nicht merkt oder nicht zur Kenntnis nehmen will, dass es in der Produktion lichterloh brennt?

    Nach dem Motto: «...Es gibt da ein paar Probleme, aber die haben wir im Griff.»

    Es braucht nun wie erwähnt, eine Führung, die sofort und entschieden die notwendigen Korrekturen vornimmt – sprich das Feuer löscht sowie die Schäden behebt – und Schwerpunkte setzt.
    • Astrogator 02.12.2019 19:19
      Highlight Highlight Das Problem ist, die SBB sind ein grosser Tanker, es hat 13 Jahre benötigt den Kurs in Richtung Chaos zu lenken und es wird genau soviel Zeit benötigen wieder auf Kurs zu kommen.

      Das traurige am Ganzen, unser CEO hat das schon mal erlebt und legte eine unglaubliche Lernresistenz an den Tag.
      https://tagesspiegel.de/berlin/s-bahnkrise-vor-zehn-jahren-als-die-berliner-s-bahn-aus-dem-gleis-geriet/24680762.html
    • ponebone 02.12.2019 21:46
      Highlight Highlight @ Astrogator,
      Eindrücklicher Artikel, so schlimm ists zum Glück noch nicht, aber es zeigt definitiv auf, was passieren kann, wenn das Management die Bodenhaftung verliert. Was aus dem Artikel nicht klar wird, war Meyer Teil der verantwortlichen Geschäftsleitung?
    • Meyer Andrej 02.12.2019 23:01
      Highlight Highlight @ponebone. Du hast keine Ahnung was bei uns Lokführern abgeht, keine Ahnung!
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  • LocoLucas 02.12.2019 18:09
    Highlight Highlight Tja, alleine mit Digitalisierung und moderner Technologie ist es halt eben nicht gemacht, da gibts noch eine altmodische Sache die nicht ändert: Der Bahnbetrieb. Bin ja mal gespannt was der Nachfolger aus dem Laden machen wird.
  • Trollgeflüster 02.12.2019 18:04
    Highlight Highlight Hab neulich ein Onlineinserat gesehen von der SBB...
    Name, Vorname, Email und dann gleich "Link zu einem Social-Media-Profil"...
    Ist zwar freiwillig, aber wenn man nichts angibts, landet das Dossier sowiso gleich auf einem anderen Stapel...
    Was geht es die SBB an, wo und wie ich im Internet unterwegs bin? Gegooglet wird eh, aber auch das ist schon grenzwärtig... Kein Wunder, finden die kaum Personal... Für mich war diese Frage schon der Killer.
  • Alteresel 02.12.2019 17:59
    Highlight Highlight Die SBB-Leitung ist nicht die einzige Führungscrew eines Staatsbetriebes, die meilenweit von der Realität entfernt ist. Die Post z.B. liefert neu in einigen Regionen am Morgen auf Bestellung frisches Brot. Dafür bringen die verschiedensten Firmen Päckli, Briefe, Werbung, Zeitungen ... Sinnvoll ist das nicht, aber von der Politik so gewollt. Das ist bei der Bahn genauso, die Politik will es so. Also sollten wir unseren Unmut an jene richten, die heute mit grossem Tamtam eine neue Session im Bundeshaus eingeläutet haben, in der nun alles besser wird. Amen.
    • Maedhros Niemer 02.12.2019 18:41
      Highlight Highlight Gewollt im Sinne von:
      Service Public soll möglichst verschwinden, damit Private Geld verdienen können. Was rentiert wird ausgebaut, der Rest erst verkleinert und dann abgeschafft.
      Von Solidarität zu Randregionen und dem Wunsch die Schweiz von Genf bis StGallen zu vernetzen, wenig bis keine Spur mehr.
      Meiner Meinung nach wäre es für die SBB am Besten, wenn sich einige echte Bähnler die interne Hierarchie hocharbeiten würden - also Leute, die mal Gleise verlegt oder geplant habe, Loks gefahren, Stellwerke bedient haben.
    • Vecchia 02.12.2019 18:52
      Highlight Highlight Seh ich auch so. SBB, Post, Swisscom, überall ist Gewinnmaximierung für die Teppichetage der Hype. Dafür spart man an Personal und nötigen Investitionen für gute Arbeitsbedingungen.

      Das Personal hat nur die Arschkarte. Entweder wird ihr Job "ge-outsourcet" oder Arbeitsbedingungen und Löhne sind nahe der Sklaverei. Dafür dürfen sie dann noch als Prellbock für die Wut der Kunden über das Versagen der Obrigkeit herhalten.
      Einer Schweiz total unwürdig, was sich diese Herren CEOs und VR leisten.
    • bebby 02.12.2019 20:44
      Highlight Highlight Liegt aber letztlich auch an den Anreizen. Wenn der Bundesrat dem Management kurzfristige Performanceziele gibt und dabei die Qualität nicht genügend hoch gewichtet, dann ist das Resultat absehbar.
      Guter OeV kostet halt.
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  • Heini Hemmi 02.12.2019 17:58
    Highlight Highlight Das tönt ja schon fast wie bei den Lehrern: Jammern bis zum Abwinken.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 02.12.2019 19:54
      Highlight Highlight Geh dort mal arbeiten.
      Landungen in der Realität können schmerzhafte sein.
    • Hirngespinst 02.12.2019 20:49
      Highlight Highlight Toller Kommentar.
    • Saraina 02.12.2019 22:20
      Highlight Highlight Die Lehrer haben dasselbe Problem: Umstrukturieren bis zum Abwinken.
  • Hauswurz 02.12.2019 17:55
    Highlight Highlight Trotz Stress, Marketing-Geschwurbel, Managementfehlern und Reorganisation fährt Ihr mich jeden Tag sicher, sauber und mehr oder weniger pünktlich und bequem zur Arbeit. Ihr kämpft für eine gute und solide Infrastruktur. Danke, liebe Bähnlerinnen und Bähnler!
  • Todesstern 02.12.2019 17:49
    Highlight Highlight Es gibt viele Firmen und viele Chefs die nicht die Arbeit erledigen wofür sie eigentlich da sind.
    • meiersepp 02.12.2019 19:31
      Highlight Highlight ja das ist so aber diese konzernleitung ist meilenweit weg vom personal.vorallem auch der immer kumpelhaft auftretende personalchef jordi der sich immer im hintergrund hält aber knallhart die fäden zieht
    • Henzo 03.12.2019 03:37
      Highlight Highlight Aber hier dann noch X Millionen jährlich an Gehalt einstreichen ...schon pervers.
  • DerUnsichtbare 02.12.2019 17:47
    Highlight Highlight Jaja ich weiss noch aus meiner Zeit bei Infrastruktur vor zwei Jahren wie sehr wir alle gestresst waren..Alle knapp am Bore-out vorbeigeschlittert, hauptsache alles läuft digital und für alle Aufgaben viel zu viel Zeit. Aber die SBB ist halt ein Immobilienkonzern geworden..
    • Saraina 02.12.2019 18:17
      Highlight Highlight Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Personal an der Front viel zu viel Zeit für alle Aufgaben hat, wenn 30 Lokführer an einem einzigen Tag fehlen. Auch sehe ich die Zugführer selten beim Nasenbohren und Daumendrehen.
    • one0one 02.12.2019 18:18
      Highlight Highlight Bore out... Bildlich wahrlich lustig 😂
    • Knut Knallmann 02.12.2019 18:44
      Highlight Highlight In Punkto Immobilien sehe ich die Schuld weniger bei der Konzernleitung als bei der Politik. Wenn die Politik will dass der Laden kostendeckend arbeitet dann wird halt aus den ungenutzten Abstellgleisen das Maximum an Profit herausgeholt. Jede finanziell erfolgreiche Bahn (Paradebeispiel MTR in Hong Kong) verbindet ihren Betrieb mit dem Bau von Immobilien. Dies aus dem einfachen Grund weil man auch da gemerkt hat, dass mit Bahn alleine nicht genug Geld erwirtschaftet wird. Will man hier etwas verändern geht das über die Politik und eine umfassende Bahnreform...
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