Schweiz
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Der SBB fehlen pro Tag rund 30 Lokführer. Deshalb wirbt die Bahn mit einer gross angelegten Kampagne für Quereinsteiger und höherem Ausbildungslohn. (Symbolbild)

Von ihnen fehlen der SBB rund 30 pro Tag: Lokführer. Bild: KEYSTONE

Lokpersonal verzweifelt gesucht – SBB locken mit höherem Ausbildungslohn



Die SBB haben verschiedene Massnahmen ergriffen, um den Personalmangel bei den Lokführerinnen und Lokführern zu reduzieren. Unter anderem wurde der Ausbildungslohn um rund 10'000 Franken angehoben.

Damit beträgt der Ausbildungslohn neu mindestens 52'500 Franken, wie SBB-Mediensprecher Reto Schärli gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen Artikel der NZZ vom Samstag bestätigte. Nach der 14- bis 16-monatigen Ausbildung erhalten Lokführerinnen und Lokführer einen Monatslohn von rund 6000 Franken, inklusive Zulagen und Spesenpauschalen.

Mit dieser Massnahme wollten die SBB es vor allem Quereinsteigern ermöglichen, sich eine Umorientierung leisten zu können, so Schärli. Ansprechen wollen die SBB explizit über 40-Jährige. Dafür hat das Unternehmen kürzlich extra eine Kampagne gestartet.

Deren erste Evaluation fällt positiv aus. «In den ersten drei Wochen nach Start der Kampagne haben sich rund 1600 Interessentinnen und Interessenten für eine Infoveranstaltung angemeldet», sagte Schärli.

30 Lokführer fehlen pro Tag

Der Mangel beim Lokpersonal ist ein schweizweites Phänomen. So fehlen im SBB-Personen- und -Gütervekehr pro Tag rund 30 Lokführer. Die SBB richten eine Sonderzulage von 80 Franken für Lokführer aus, die an ihren freien Tagen einspringen. Die BLS zahlt ihren Lokführern bis April 2020 eine Prämie von 100 Franken, wenn sie eine zusätzliche Schicht übernehmen.

Der Mangel ist teils auf saisonale Fluktuationen wie die Kompensation von im Sommer geleisteten Zusatzdienste und Krankheitsausfälle zurückzuführen. Er beinhaltet aber auch strukturelle Probleme.

Bis 2024 müssen die SBB rund 1000 Lokführer ersetzen. Denn bis dahin gehen zahlreiche Mitarbeiter aus geburtenstarken Jahrgängen in Pension. Ende Oktober räumten die SBB ein, in der Vergangenheit zu wenig Personal ausgebildet zu haben. Zudem sei die Bedarfs-, Einsatz- und Ausbildungsplanung des Lokführerpersonals vernachlässigt worden.

Aktuell gibt es zehn bis zwölf Klassen mit bis zu 18 Lokführeranwärtern, früher waren es drei bis vier Klassen. «Dies zeigt jedoch erst in rund einem Jahr Wirkung, bis genügend neue Leute ausgebildet sind», so Schärli. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Don Garibaldi 17.11.2019 04:10
    Highlight Highlight Es gibt Berufe, notabene Berufe mit EFZ, da verdient man nicht mal 5000.- inkl. Schichtzulagen etc.
    In der CH definiert sich alles nur über den Lohn, daher auch die chronifizierte Rumnörgelei und Unzufriedenheit.
  • Sharkdiver 16.11.2019 21:42
    Highlight Highlight Was ich immer wieder faszinierend finde, ist wie stark bei uns Schweizer eine Diskrepanz in der Wahrnehmung vorliegt. Die Schweiz ist immer viiiiiiiel zu teuer. Ganz besonders die SBB. Besser in D einkaufen da die Schweiz alle abzockt. Waaaas Lokführer verdienen nur 6000.- niiiiimals. Lokführer der Deutsche Bahn verdient monatlich rund 2700 Euro Brutto
    🤔
    • B-Arche 16.11.2019 23:39
      Highlight Highlight Das ist leider die Überheblichkeit und Ignoranz vieler (nicht aller!) Menschen in der Schweiz die meinen dass sie ein Anrecht hätten auf Deutsche Preise und gleichzeitig Schweizer Löhne.
      Man habe eben perfektes Banking und könnte ausserhalb der EU Rosinen picken. "Sollen die anderen es doch genauso machen"... :-(
  • marisol 16.11.2019 20:36
    Highlight Highlight Ich war an so einem Lokführer-Abend, bumsvoll das Auditorium am neuen SBB-Hauptsitz war, am 5. November.
    Die wollen +/-6 Dioptrien, ein tip-top EKG und einem vorher psychologisch testen. Absolut zuverlässig soll man sein. Unregelmässig arbeiten, nachts 02:30 Uhr auf Abstellgleisen Züge suchen, dabei "Komische Kundschaft" (Sprayer) meiden. Von Sandwich soll man sich ernähren. Insgesamt sind's 2050 Stunden pro Jahr, und Ferien wann die SBB sagt.
    Und ja, eben: 52'500 / 13 = 4038.46 Fr.

    Ach... Der SBB-Hauptsitz im Wankdorf ist top chic, LUXUS PUR. Am Geld liegt's also nicht.
    • Astrogator 17.11.2019 09:31
      Highlight Highlight Was mich an diesen News freut, die neu ausgebildeten Lokführer verdienen gleich zu Beginn weg mehr als ich mit mehreren Jahren Erfahrung...

      Und irgendwie denkt unser Management, dass mich das motiviert auch nächstes Jahr wieder drei Wochen zusätzlich zu arbeiten, bei einem 100% Pensum notabene....

    • Luthiena 17.11.2019 10:10
      Highlight Highlight Ja, leider sparen die meisten Unternehmen am falschen Ende: beim Mitarbeiter... wieso den Menschen die einem die Kohle in die Taschen scheffeln, nicht genug geben, damit sie es auch gerne tun? Komplett falscher Ansatz...
    • marisol 18.11.2019 04:45
      Highlight Highlight Wenn ich Astrogator richtig verstehe, dann fährt er selber in einer Lok. Und er macht derart viel Überzeit, dass es ihm verleidet ist.
      "Eine grosse Familie" sei die SBB, hiess es am 5. November. Bei soviel Quatsch wird mir schlecht: Wer nicht spurt der fliegt raus, wie überall. Und: Bei der "Familie" trinken die Oberen Wein, während sie unten Wasser ausschenken.

      Und ich soll da arbeiten gehen?
      Man informiere sich zu den Themen "intrinsische und extrinsische Motivation" sowie "Sklaverei".
  • Best summerhit ever 16.11.2019 20:13
    Highlight Highlight Die SBB sind mit einem solchen Lohn für viele bereits Berufstätige schlicht nicht konkurrenzfähig. Zum '' Ausgleich'' dafür dass man weniger verdient, darf man dann auch noch zu allen möglichen Zeiten Schichtarbeiten. Privatleben ade. Tönt für mich nicht wirklich attraktiv
  • ManInBlack 16.11.2019 19:08
    Highlight Highlight Also das stimmt so ganz einfach nicht mit dem höheren Ausbildungslohn. ich habe die Ausbildung vor mehr als zwei Jahren gemacht, und der Ausbildungslohn war? Genau, 4000 brutto monatlich x13 Übrigens während der ganzen Ausbildungszeit exkl. Zulagen... Aaaaber, man weiss es und willigt entsprechend ein, war hart mit family, aber ich bereue es keine Sekunde. Mich stört mehr, dass jetzt wieder mit Massnahmen geprahlt wird welche so einfach schon länger bestehen, also nix neues, leider
  • Pat the Rat (aka PHI/Capy/Bäruin/Anfix/nude Aare) 16.11.2019 18:54
    Highlight Highlight Wenn ich sehe, dass in der Metallverarbeitenden Industrie ein technischer Zeichner mit 40 Jahren durchschnittlich 7'000 Brutto verdient, frage ich mich ernsthaft wo der Anreiz zum Job eines Lokführers sein soll...
    • ManInBlack 16.11.2019 19:29
      Highlight Highlight Es gibt noch wenige Leute welche nicht jedem Stutz hinterher rennen und andere Prioritäten haben. Ich bin gottenfroh habe ich in den Führerstand gewechselt und gehe all diesem workoverload, nicht abschalten können, Grabenkämpfen welche in fast allen Bereichen der Privatwirtschaft herrschen aus dem Weg. Ich steige ab und hab Feierabend, hab viel Zeit für mich selber etc. Kein Emailterror, kein 24/7 Gedanken verschwenden an den Job. Da verzichte ich lieber auf ein bisschen mehr Kohle, bin dafür ausgeglichener und glücklicher, die family dankt es mir auch...
    • Sharkdiver 16.11.2019 21:38
      Highlight Highlight ManInBlack@ find ich super dass es für Sie passt. Aber nebst den genannten vorteile gibt es für mich gravierende Nachteile wie völlig unregelmässige arbeeitszeiten und das dann noch Tag und Nacht. Für mich ist das Grund genug diese Arbeit nicht zu machen und erst recht nicht für diesen Lohn.
  • Töröö! 16.11.2019 18:47
    Highlight Highlight Respekt, an die Lokführer, die ihren Job jeden Tag mit Herzblut machen. Für Quereinsteiger - so behaupte ich jetzt einmal - sind 5300.- netto zuwenig, bei der Verantwortung und den unregelmässigen Arbeitszeiten. Wer da nicht Bähnler aus Leidenschaft ist, wird zu diesem Preis kaum für diesen Beruf zu begeistern sein.
  • Töröö! 16.11.2019 18:33
    Highlight Highlight Für 5300.- netto so viel Verantwortung haben und unregelmässige Arbeitszeiten, teils inkl. Wochenenden schieben? Öhm, nein danke... 🤣
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.11.2019 19:17
      Highlight Highlight Das ist nur der Lohn während der Ausbildung.
      Nach der Ausbildung sind es 6000.-
    • Töröö! 16.11.2019 21:44
      Highlight Highlight Während der Ausbildung sind es 4000.- und nach der Ausbildung 6000.- BRUTTO. Abzüglich Pensionskasse, ALV/IV/AHV, Unfallversicherung etc. sind es dann noch ca. 5300.-
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 17.11.2019 00:57
      Highlight Highlight Hier noch mal der Beweis.
      Aus diesem Artikel, relativ weit oben.
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • derlange 16.11.2019 18:14
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare so lesen sind hier nur gutverdienende unterwegs. 6‘000 kann sich so mancher Handwerker, Landwirte, Verkaufsangestellte, Bürolisten usw. auch nur wünschen.
    So schlecht ist das Gehalt nicht.
    Geht mal wieder raus aus eurer Blase und sprecht mit den Menschen!



    • Meyer Andrej 16.11.2019 19:40
      Highlight Highlight Ja es ist auch ein Unterschied mit allen Ausbildungen inkl. ETCS etc. sprechen wir von ca. 2000 Seiten Reglementen, Vorschriften, Fahrzeuge etc. dazu alle 5 Jahre Prüfung, Sprachen und so weiter. Ein kleiner Unterschied zu den obgenannten Berufen, dazu unregelmässige Arbeitszeiten. Wenn Du im Maximum bist mit allen Zulagen ergibt Netto rund 8300.-. Ohne Zulagen sprechen wir von 6900.-. Ich kann dir problemlos dutzende Jobs aufzählen mit weniger anforderungen und mehr gehalt. Die SBB soll endlich marktgerechte Löhne bezahlen aber das geld reut die sbb, also weiter wie gehabt!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.11.2019 19:53
      Highlight Highlight @DerLange
      In meiner Spitzenzeit hatte ich als Mechaniker so viel. Es war zwar nur temporär, aber egal.
      Doch diese Zeiten sind vorbei.
      Ohne Weiterbildungen kann man noch froh sein, wenn man noch leben.
    • STERNiiX 16.11.2019 20:05
      Highlight Highlight Da hast du leider recht. Ich verdiene ca. so viel wie in der Lockführerausbildung angepriesen, bin allerdings noch recht jung. Da lockt sowas halt schon.
      Hinter diesen Kommentarschreibern stecken wohl Personen, welche es als Grundrecht für ihre Familie sehen, zwei Autos ab 100k aufwärts zu besitzen und mindestens zweimal im Jahr in den Urlaub zu fahren/fliegen. Das brauch ich nicht. Ich möchte nur einen einigermassen sorglosen Alltag und irgendwann meine Familie ernähren können. Da bin ich mit 6k halt näher dran als mit 4k.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeusli 16.11.2019 17:30
    Highlight Highlight Gemesen an dem was der zum Glück abtretende Maier jahrelang eingesackt hat, sind nicht nur die Löhne der Lockführer ein Hohn...
  • gaba 16.11.2019 17:24
    Highlight Highlight Man bekommt das Gefühl, dass dies die PR-Einleitung ist, um das Thema "selbstfahrende" Züge zu lancieren.
    However, selbstfahrenden Zügen gehört die Zukunft. Warum haben wir das nicht bereits?
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 16.11.2019 17:20
    Highlight Highlight Ähm nöö immer noch nicht, und wenn nur von Wil-SG dan bin ich bestimmt in der nähe von meinem Heim, wenn ich Feierabend habe.

    Denkt keiner an die Kinder mit 6000 CHF muss meine Frau immernoch arbeiten.
    • Meyer Andrej 16.11.2019 18:26
      Highlight Highlight Bei mir genau gleich arbeite als Lokführer mit 2 Kindern Brutto rund 10K, meine Frau arbeitet noch 25% in einem Treuhandbüro, das Leben in der CJ ist halt teuer.
    • Krise 16.11.2019 18:43
      Highlight Highlight Achsooo, das war Sarkasmus ... 😅 gar nicht erkannt! 🙈
    • Leider Geil 16.11.2019 19:54
      Highlight Highlight @Meyer Andrej 10k brutto reichen nicht? Teure hobbies? Hypothek? Andere haben Frau und Kinder und kommen mit deutlich weniger über die Runden. Imo.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cheeky Badger 16.11.2019 17:17
    Highlight Highlight 6000 Franken? 52‘500 / 13 Monatslöhne ergibt nur 4038 Franken.

    Spesen sind eben nich Lohnbestandteil, sondern decken eben Auslagen die der Arbeitnehmer hat.
    • Barracuda 16.11.2019 17:43
      Highlight Highlight Text genau lesen! 😉
    • ScottSterling 16.11.2019 17:59
      Highlight Highlight 52‘500 = Ausbildungslohn
      6'000 = Lohn NACH Ausbildung
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.11.2019 18:06
      Highlight Highlight Falsch gerechnet.
      Der jahreslohn beträgt 78000.- Franken. Der Monatslohn wird klar mit 6000.- angegeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheClouder 16.11.2019 17:09
    Highlight Highlight In Anbetracht dass Züge mal automatisch fahren werden in 10-15 Jahren, müsste die SBB einen Plan anbieten was dann mit diesen Zugfahrten passiert. Wenn man dann gerade 50 Jahre alt ist, dann wird das keine schöne Situation. Das allein ist für mich schon ein Killer Argument für diesen Job.
    • Meyer Andrej 16.11.2019 18:27
      Highlight Highlight Ich freue mich auf selbstfahrende Züge, auch gut wäre eine managementfreie Führung, würde Unmengen an Geld sparen und viele Leute würde deutlich motivierter arbeiten gehen.
    • Re460_044 16.11.2019 22:23
      Highlight Highlight Ahh jaaa das Thema selbstfahrende Züge. Darf ich mal die Quelle haben mit diesen 10-15 Jahren? Wer bezahlt denn das ganze? (Ein paar Miliarden für die ganze Schweiz werden da kaum reichen.)Was passiert bei einer Störung? Und nach einem Software update wird wohl der ganze Schienenverkehr zusammen brechen! Wer übernimmt bei einem Unfall die Verantwortung?
      Auf einem Schienennetz mit Personen, Güter und Bauzügen ist nach Aktuellem Wissensstand ein automatischer Betrieb kaum möglich. Das hat sogar Andreas Mayer langsam Begriffen.
  • Scaros_2 16.11.2019 16:53
    Highlight Highlight Dieser Lohn ist einfach ein hohn für die Verantowrtung die man trägt.
    • miarkei 16.11.2019 18:53
      Highlight Highlight Das gleiche kannst du zu den Pflegern sagen.
    • Franziskanerin 16.11.2019 19:32
      Highlight Highlight Finde es auch einen Hohn gegenüber den Bähnlern, die seit Jahren auf dem Zahnfleisch gehen...
    • Scaros_2 16.11.2019 20:26
      Highlight Highlight Da hast du recht
  • bokl 16.11.2019 16:49
    Highlight Highlight 1000 Franken Zulage für Lokführer mit Sonderschicht. Betriebsinterne, kostenneutrale Kompensation bei der Vergütung der GL...
  • Jay888 16.11.2019 16:41
    Highlight Highlight Immer Jammern. Mein Freund hat sich aber in Biel beworben und man wollte ihn nach Genf in die Ausbildung schicken. Selber schuld, wenn sie zu wenig Personal haben.
    • Meyer Andrej 16.11.2019 18:36
      Highlight Highlight Siehst Du das ist eben das Hauptproblem, Leute wie Du die Ansprüche stellen sind bei uns am falschen Ort. Aber eigentlich passt Deine Denkweise perfekt in unseren Betrieb, Flexibilität ist ein Fremdwort und überfordert viele Stellen intern. Du wärst eigentlich der perfekte Kandidat gewesen, unflexibel und träge.
    • Sharkdiver 16.11.2019 22:05
      Highlight Highlight 😱 Für Ausbildung von Biel nach Bern? 😱 😂😂😂😂 Mann mann Mann, das tut weh
  • Biotop 16.11.2019 16:10
    Highlight Highlight Die Berufsbezeichnung heisst daher neu: *Lockführer*
    • Krise 16.11.2019 18:40
      Highlight Highlight Verstehe ich nicht. 🤔
    • #bringhansiback 17.11.2019 01:07
      Highlight Highlight Weils ein Lockvogelangebot für zukünftige Lokomotivführer*innen ist
    • Krise 17.11.2019 05:44
      Highlight Highlight Achso. Danke.
  • Krise 16.11.2019 16:10
    Highlight Highlight Ein Paar Kritikpunkte am Artikel; erstens ist es kein schweizweites Phänomen, die Deutschen und Österreicher haben es laut einigen Aussagen ebenso. Zweitens ist die Überzeitkompensation ebenfalls ein strukturelles Problem. Drittens eine Frage: wenn ich an meinem freien Tag einspringe, überschreite ich dann nicht meine gesetzlich erlaubte Fahrzeit? Die 80.- sind ja relativ unnütz wenn ich zwar einspringen kann, dann aber Ende Woche (bzw Turnus) wieder frei nehmen muss (wobei die gesetzliche Fahrzeit so ja nicht funktioniert.)
    • Aglaya 16.11.2019 16:33
      Highlight Highlight Schweizweit bedeutet nicht "nur in der Schweiz" sondern "in der gesamten Schweiz". Dass dieses Problem auch in anderen Ländern auftritt, ändert nichts daran, dass es (auch) schweizweit auftritt (und nicht nur in gewissen Regionen).
    • Krise 16.11.2019 17:15
      Highlight Highlight Da steht aber "schweizweites Phänomen", nicht "Problem", andernfalls würde ich dir zustimmen. Es ist aber eben kein schweizerische Phänomen, höchstens ein meyer'sches. 😉
    • Felix Meyer 16.11.2019 17:20
      Highlight Highlight Das Arbeitszeitgesetz erlaubt bis zu 13 Tage am Stück zu arbeiten. Wenn du also von zwei Tagen Wochenende einen arbeiten gehst, hast du mit dem Gesetz noch keine Probleme.
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  • TheClouder 16.11.2019 16:06
    Highlight Highlight 6000 Franken? Wow, damit bringt man eine Familie gerade knapp durch.
    • Ribosom 16.11.2019 17:15
      Highlight Highlight Eltern gibt es normalerweise zwei und beide können in der Regel arbeiten.
    • Barracuda 16.11.2019 17:46
      Highlight Highlight Bei welchem Beruf bekommst du nach nur 12-monatiger Ausbildung Fr. 6'000 (Anfangslohn!) plus 13. und Zulagen? Und wer sagt, dass ein Lohn für eine 4 köpfige Familie reichen muss?
    • Streuner 16.11.2019 17:55
      Highlight Highlight ehhhh, Ihnen ist schon bewusst wieviele Menschen in der Schweiz nicht 6k verdienen?
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  • Krise 16.11.2019 16:05
    Highlight Highlight "Monatslohn von rund 6000 Franken, inklusive Zulagen und Spesenpauschalen" - da gehört das GA dazu, wenn ich richtig liege?
    • bokl 16.11.2019 16:47
      Highlight Highlight @Krise
      Ein Lokführer braucht kein GA. Der kann den Zug selber fahren 😂
    • Meyer Andrej 16.11.2019 16:53
      Highlight Highlight Im Maximum mit 2 Kids kommst Du brutto auf 10K.
    • Meyer Andrej 16.11.2019 18:47
      Highlight Highlight @bokl Ja da hast du Recht, habe schon ein paar Mal spontan eine Leistung gefahren, kein Lokführer oder spontan ausgefallen, aber es gab auch schon Situationen, da hatte ich einfach keinen Bock, dann wartet man hakt auf den nächsten Zug und genehmigt sich noch ein Bierchen. Aber gemäss Genosse Schärli haben wir alles im Griff, nur marginale Unterbestände.

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