Schweiz
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Zivilcourage: Die 5 wichtigsten Punkte, um nicht selbst zum Opfer zu werden

Eine Frau beweist Zivilcourage und will eine Gruppe Jugendliche stoppen, die gerade einen «Selecta»-Automaten beschädigen. Dafür wird sie krankenhausreif geprügelt. Doch wie verhält man sich in so einer Situation richtig? Ein Experte klärt auf



Herr Geu, hat die Frau in Embrach richtig reagiert?
Andi Geu: In diesem Fall sind bisher keine Einzelheiten bekannt, deshalb ist es schwierig, hier bereits ein Urteil zu fällen. Ausserdem ist es immer zu begrüssen, wenn Personen bereit sind, bei Fehlverhalten einzuschreiten. Es ist aber sicher immer wichtig, die Risiken gut abzuwägen - insbesondere, wenn es um Sachbeschädigung geht und keine Menschen verletzt werden.

Andi Geu

Bild: NCBI

Zur Person:

Andi Geu ist Co-Leiter des National Coalition Building Institute (NCBI). Das NCBI setzt sich gegen Rassismus, Diskriminierung und für Gewaltprävention und konstruktive Konfliktlösung ein. Dafür bietet das Institut verschiedene Workshops und Seminare an. Unter anderem auch ein Stadtrundgang mit gestellten Szenen, in denen man ein richtiges Eingreifen trainieren kann.

Kann man überhaupt auf falsche Weise Zivilcourage zeigen?
Die Leute denken immer, es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder geht man dazwischen oder man kann nichts tun, das ist aber nicht so. Manchmal braucht es bloss eine sprachliche Intervention aus sicherer Distanz oder einen Anruf bei der Polizei. So kann eine gefährliche Situation potentiell auch entschärft werden. Es gibt aber einige Dinge zu beachten, damit man sich nicht unnötig der Gefahr aussetzt, selber Ziel von Aggression zu werden.

An welche Punkte denken Sie konkret?
Es ist wichtig, dass man neutral in eine solche Situation geht. Auch wenn man mit der Absicht handelt, einer Ungerechtigkeit zu begegnen, muss man seine Emotionen kontrollieren. Versuche ich aggressiv zu intervenieren, könnte die Situation gefährlich für mich werden.

Ein konkretes Beispiel: Vor meinen Augen wird eine Person angegriffen, wie reagiere ich richtig?
Zuerst sollte man immer die Situation genau abklären. Was ist passiert? Wie verhalten sich die Täter, lachen sie oder sind sie nur aggressiv? Ausserdem sollte man auch darauf achten, wie es einem selber geht. Ist man bereit, eine Konfrontation zu riskieren? Je mehr Informationen ich vor meinem Eingreifen sammeln kann, desto eher reagiere ich richtig.

Die wichtigsten Punkte:

  1. Ruhig reagieren, neutral bleiben
  2. Situation genau abklären
  3. Hilfe holen, Personen direkt ansprechen
  4. Fragen stellen, keine Forderungen
  5. Nicht filmen

Und danach?
Dann ist es wichtig, Hilfe zu suchen. Hat es andere Personen vor Ort? Wenn ja, sollte man diese direkt ansprechen. «Sie mit der Lederjacke, können Sie mir helfen», oder so ähnlich. Es ist immer einfacher, wenn mehrere Personen intervenieren.

Was ist mit der Polizei?
Wenn ich eine Straftat beobachte, sollte natürlich auch die Polizei verständigt werden. Es kann aber eine Weile dauern, bis diese eintrifft. Bis dahin stehe ich vor der Frage, was tue ich bis dann? Deshalb ist es wichtig, dass man sich gleich vor Ort Hilfe sucht.

Ich habe die Situation also eingeschätzt und die Polizei ist auf dem Weg, wie gehe ich weiter vor?
Nun geht es um die eigentliche Konfrontation. Es ist wichtig, dass ich hier richtig auftrete. Die Schwierigkeit liegt hier darin, dass ich neutral bleibe, mich selbst aber nicht gleichzeitig zum potentiellen Opfer mache. Hier den Ausgleich zu finden, ist sehr anspruchsvoll.

Was gilt es konkret zu beachten?
Man sollte immer die Distanz wahren. Wenn ich aus zehn Metern Entfernung die Täter anspreche, reicht das oft aus. Ausserdem sollte man immer Fragen und keine Forderungen stellen. So fühlen sich die Aggressoren nicht direkt angegriffen. Weiter sollte man vermeiden, Unsicherheit zu zeigen.

Gibt es auch Situationen, in denen es sich nicht lohnt, zu intervenieren?
Wenn ich sehe, dass die Täter stark aggressiv, betrunken oder bewaffnet sind, gilt es Abstand zu wahren. Eine solche Situation sollte möglichst nur durch die Polizei oder andere Sicherheitskräfte gehandhabt werden. Hier gilt die Faustregel: Je weiter die Eskalation fortgeschritten ist, desto gefährlicher wird ein Eingreifen meinerseits. Eine physische Auseinandersetzung ist immer unberechenbar und sollte daher stets vermieden werden.

Warum unberechenbar?
Auch wenn ich zu zweit eine Person anhalte, kann es sein, dass diese ein Messer zieht oder physisch überlegen ist. Man weiss also nie genau, an was für eine Person man hier gerät. Darum sollte man auch im Falle einer Überlegenheit den Abstand wahren. Es bleibt hier immer ein Risiko!

Was ist bei einer Konfrontation das Wichtigste?
Man sollte stets darauf bedacht sein die Täter daran zu erinnern, dass sie beobachtet werden und ihr Verhalten nicht toleriert wird. Was man jedoch nicht tun sollte, ist mit dem Smartphone zu filmen.

Warum nicht?
Einerseits macht man sich damit sehr schnell zum Ziel weiterer Aggression, andererseits kann das Videomaterial kaum verwendet werden. In den meisten Kantonen werden Handy-Videos kaum vor Gericht als Beweismittel bestehen. Deshalb holt man das Handy am besten nur für einen Notruf aus der Tasche.

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Video: srf

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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hä?Nö! 02.04.2019 18:20
    Highlight Highlight Passen "toleranz" und "zivilcourage" überhaupt zusammen?

    Es heisst doch immer: Mind your own business.
    Oder nicht?
  • Kant 02.04.2019 08:11
    Highlight Highlight Kann man auch eine SMS oder so schicken, damit man lautlos alarm schlagen kann?
    • mrmouse 02.04.2019 19:47
      Highlight Highlight Nein, Notfälle müssen via 117 Telefonisch gemeldet werden. Es gibt ne Whatsapp Nummer für Anfragen (079 82 21 117, KaPo ZH) aber die ist nicht ständig besetzt.
      Zumal werden bei einem Anruf die Standort-Daten via Anbieter an die Blaulicht-Organisation weitergeleitet.
    • Ralph Schwegler 02.04.2019 21:48
      Highlight Highlight Auf dem iPhone 5x die Sperrtaste Drücken löst einen lauten Alarm aus und ruft die Polizei an...
  • Late Night Remix 02.04.2019 07:48
    Highlight Highlight Wie sich das wohl für die Frau anfühlt, diesen Artikel zu lesen? Ist sie etwa selbst schuld?
    • Ich_bin_ich 02.04.2019 10:02
      Highlight Highlight Nein ist sie natürlich nicht. Schuld haben die Täter und da gibt es wohl auch nichts zu diskutieren.

      Gleichwohl ist es sinnvoll, die Menschen aufzuklären, dass die eigene Gesundheit in der Regel höher gewichtet werden sollte als ein Selectaautomat.
    • Darkside 02.04.2019 12:27
      Highlight Highlight Natürlich ist es nicht Ihre Schuld. Aber allein reinzugehen wenn fünf aggressive Jugendliche einen simplen (und zudem wohl versicherten) Selecta Automaten malträtieren ist halt auch nicht empfehlenswert.
  • Genesis23 02.04.2019 06:47
    Highlight Highlight heute muss man enorm aufpassen, wo und bei wem man sich einmischt. früher wurden wenigstens nur fäuste ausgetauscht, heute kann jeder auf seiten wie wish.com so ziemlich alle illegalen schlagwaffen bestellen. macht intervenieren viel gefährlicher, wenn plötzlich schlagstöcke und -ringe im spiel sind.
    • Alnothur 02.04.2019 12:01
      Highlight Highlight Ist ja nicht so, als ob es schwierig gewesen wäre, vor 20 Jahren an Schlagringe zu kommen.
  • Genesis23 02.04.2019 06:43
    Highlight Highlight das Schlimmste an der Sache ist, das eine unschuldige Person schwer verletzt wurde - und die Täter haben sich gerade den Rest ihres Lebens versaut, wegen ein paar Snacks: kriegt man mit so ner Vorstrafe wegen Körperverletzung überhaubt noch ne Wohnung oder Job?
  • Nfnn Fnff 02.04.2019 04:12
    Highlight Highlight Zivilcurage für einen SelectaAutomaten zu zeigen wie Edel. Ich hab mal ganz kurz Temporär bei Selecta gearbeitet. Die kaufen diese Automaten in Italien wo täglich mehrere tausend davon vom Fliessban laufen.und wenn bei so einem die Scheibe nur einen Sprung hat oder dieser eine Delle hat werfen die den ganzen Automaten komplett in den Müll uns stellen einen neuen auf. Was meint diese Automaten sind ein einweg Wegwerfartikel wie ein Papiertaschentuch.
    • Steckenpferd 03.04.2019 07:47
      Highlight Highlight Ich glaube hier geht es weniger um den Selecta Automaten als um die ganze Situation: Man bschädigt kein fremdes Eigentum.
  • Mutbürgerin 01.04.2019 23:41
    Highlight Highlight Wäre sie bewaffnet gewesen, ginge es ihr heute besser.
    • Obey 02.04.2019 07:30
      Highlight Highlight Bullshit! Waffen gehören nicht auf die Strasse und sind kein Interventionsmittel für solche Angelegenheiten, erst recht nicht in den Händen der Zivilbevölkerung. Und ihr Kommentar zeigt deutlich auf, dass für eine Waffenbewilligung eigentlich noch ein psychologisches Gutachten nötig wäre. Mit freundlichen Grüßen, ein Waffenbesitzer.
    • äti 02.04.2019 08:21
      Highlight Highlight ... du meinst, sie hätte jemanden schnell erschiessen können? Gute Idee, ja, da ginge es ihr in jeder Hinsicht besser.
    • Alnothur 02.04.2019 12:02
      Highlight Highlight Klar, gibt ja nichts zwischen sich verprügeln lassen und jemanden erschiessen, äti...
  • Max Cherry 01.04.2019 21:34
    Highlight Highlight Top Tip:
    Sich um seinen eigenen Kram kümmern und nicht überall einmischen.
  • Ente1 01.04.2019 21:32
    Highlight Highlight Es fängt bei der Erziehung an. Wenn Jugendliche denken sie müssen Gewalt an wehrlose erwachsene Frauen ausüben, dann gebe ich den Eltern die volle Schuld. Ich 24 jährig mit Migrationshintergrund wurde so erzogen dass ich mit Respekt älteren Personen begegne. Man(n) hätte sich diese Jugendliche direkt vorknüpfen sollen und denen eine richtige Lektion erteilen sollen. Ich rufe hier nicht zur gewalt auf jedoch kann und will ich nicht zuschauen wie eine wehrlose Frau die sich für recht und Ordnung einsetzt, spitalreif verprügelt wird. Was wurde aus "Auge um Auge Zahn um Zahn" ?
    • Fly Baby 02.04.2019 09:50
      Highlight Highlight Man sieht ja gut genug was aus "Auge um Auge Zahn um Zahn" geworden ist.
      Was für eine Lektion wäre denn angemessen?
    • Ente1 03.04.2019 08:49
      Highlight Highlight Wer nicht lernen will muss spühren. Wie soll ein Kleinkind sont lernen das eine Herdplatte heiss ist?
      Ich persönlich hätte bei einem Kieferbruch genug Zeit um darüber nachzudenken was ich getan habe. Ich würde die Tat die ich verübt habe bereuen während ich über 2 Monate meine Nahrung nur mithilfe eines Strohhalms zu mir zunehmen könnte. Ich hätte und müsste daraus lernen können. Und würde zudem am eigenen Leib erleben was ich meinem Mitmenschen angetan habe.
    • Fly Baby 03.04.2019 10:44
      Highlight Highlight Also ich habe als Kind gelernt, dass eine Herdplatte heiss ist wenn sie in Betrieb ist, sonst ist sie kalt. Ohne mich zu verbrennen.
  • Frank_Zapper 01.04.2019 20:48
    Highlight Highlight Leider wurde hier vergessen zu erwähnen, dass man das ganze Geschehniss mit dem Handy aufnehmen könnte. So kann man das Video auf Instagram teilen und viele Followers erhalten.
    • rescue me 02.04.2019 07:30
      Highlight Highlight they had us in the first half, not gonna lie
  • Butschina 01.04.2019 20:16
    Highlight Highlight Hatte kürzlich auch einen unbefriedigten 117 Telefonkontakt. Im Nachhinein ist mir klar, dass man wohl darauf bestehen muss, dass sie kommen. Das gab mir echt zu denken.
    • Magenta 01.04.2019 20:26
      Highlight Highlight Man kann auch befriedigt sein, ohne zu kommen. 😉
    • ReziprokparasitischerSymbiont 01.04.2019 21:53
      Highlight Highlight Ich kenne einen Fall, bei dem ein beobachteter Einbruch gemeldet wurde. Die Polizei war gemäss ihrer eigenen Auskunft "nicht in der Nähe" und würde dann in 20 Minuten mal vorbei schauen. Als der Anrufer daraufhin mitteilte, dass er in diesem Fall, die Sache mithilfe seiner Flinte selbst in die Hand nehmen würde, war die Polizei in 2 Minuten vor Ort...
    • P. Silie 02.04.2019 09:59
      Highlight Highlight @ Rezipr.... Ja was glauben Sie wie lange es dauert bis man so ein mobiles Radargerät wieder abgebaut hat um schnellstmöglich an den Tatort eilen zu können?! Dat jet nich so schnell!
  • Thomas_54 01.04.2019 20:09
    Highlight Highlight Was sind denn gute Fragen, um Täter anzusprechen?
    • Magenta 01.04.2019 20:25
      Highlight Highlight Was tun Sie da?
      Kann ich Ihnen helfen?
      Würden Sie den Mann bitte in Ruhe lassen?
    • Padi Engel #Kanngarnix 01.04.2019 20:48
      Highlight Highlight "Kann ich Ihnen helfen"!!! x'D
    • Ueli der Knecht 01.04.2019 21:00
      Highlight Highlight Offene Fragen sind besser. Darunter fällt nicht "Kann ich Ihnen helfen?" (oder "hast du ein Problem?"), und auch nicht "würden Sie den Mann bitte in Ruhe lassen?" - Diese Fragen lassen sich nur mit Ja oder Nein beantworten, und sind daher nicht geeignet, um zu deeskalieren.

      Gut hingegen ist die Frage: "was tun Sie da?" - und noch besser: "warum tun sie das?"

      Bei diesen Jugendlichen hätte es vermutlich einiges bewirkt, hätte die gute Frau nur nach den Beweggründen gefragt (warum tut ihr das?), um dann gemeinsam vernünftigere Lösungsalternativen zu suchen. Kinder brauchen manchmal Hilfe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gigi,Gigi 01.04.2019 19:56
    Highlight Highlight Wenn denn die Polizei überhaupt Lust hat zu kommen. Konkret, letztes wurden zwei Jugendliche am Letten zusammengschlagen. Anruf bei der Polizei, Rückfrage bei welcher Hausnummer - hier gebe es keine Häuser, am Letten halt. Antwort der Freunde und Helfer, dann können sie leider nicht kommen.
    • tolgito 01.04.2019 20:10
      Highlight Highlight 🤔 sicher, dass Sie nicht 7x7 gewählt hatten
    • Albert J. Katzenellenbogen 01.04.2019 20:12
      Highlight Highlight Das hat Ihnen sicher der Cousin vom Schwager Ihres Grossonkels erzählt und der hat in seinem Leben noch nie geflunkert.
      Bullshit.
      Grade in Zürich eher sehr unwahrscheinlich. Zudem wäre es ein (auf Band aufgezeichnetes) Dienstvergehen.
      Aber eben man behauptet einfach mal drauflos.
    • derEchteElch 01.04.2019 20:14
      Highlight Highlight Sorry aber deine Ortsbeschreibung ist auch die dämlichste, die es gibt. Kein wunder, weiss die Stapo nicht, wo ihr seid..

      Meinst du den Schindlergutpark? Beim Flussbat Oberer Letten? Oder doch beim Unteren Letten? Meinst du den ehemaligen Bahnhof Lettten?

      Wie wärs, wenn du den Fehler bei dir suchen würdest? Also, wo genau (!!) ist "beim Letten"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flasche der Woche 01.04.2019 19:44
    Highlight Highlight Zivilcourage richtig praktiziert.


    Gefahrlos handeln – ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen.

    Mithilfe fordern – ich fordere andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf.

    Genau hinsehen – ich beobachte genau und präge mir Tätermerkmale ein.

    Hilfe holen – Notruf 117.

    Opfer versorgen – ich kümmere mich um Opfer.

    Als Zeuge mithelfen – ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung.
    • Albert J. Katzenellenbogen 02.04.2019 16:20
      Highlight Highlight Sache der Selbsteinschätzung und Zumutbarkeit.
      Sollte ich entsprechende Fähigkeiten besitzen, würde ich es vorziehen einzugreifen, bevor das Opfer zum Krüppel geschlagen wurde.
      Das muss jeder selbst wissen.

      Alleine auf eine Gruppe Jugendlicher zu zugehen, welche bereits Gewaltbereitschaft zeigen, ist sicher nicht wohl überlegt.
    • Flasche der Woche 03.04.2019 12:01
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Armend Shala 01.04.2019 19:35
    Highlight Highlight Unabhängig von diesem Vorfall sollte das StGB bzgl. Notstand und Notwehr angepasst werden. Oft ist am Schluss der eigentliche Täter und Agressor, derjenige der sich mit einem Anwalt vor Gericht zu seinen Gunsten umdrehen kann und allenfalls Schmerzensgeld verlangen kann.
    • Mantrax 02.04.2019 19:14
      Highlight Highlight Deckt sich absolut mit meiner Erfahrung. In klarer Minderzahl in einen Konflikt einschreiten und (von Zeugen Dokumentiert) erst nach mehrmaligem Abwehren zum Gegen-Angriff übergehen schützt nicht. „unangemessene Gewaltanwendung“ und Zweifel an der Verhältnismässigkeit. Als liesse sich die Situation an dem Punkt noch mit Worten oder einem ermahnendem Schubser klären.
      Sollte dem Kumpel des Freundes nochmal so was passieren, er würde die Sache gleich angehen, evtl einmal Nachtreten (als Lektion) und dann möglichst gehen um nicht als Opfer zum Täter zu werden.
  • Nurmalso 01.04.2019 19:34
    Highlight Highlight Für einen Selectaautomaten zieh ich nicht in den Kampf die sind eh zu teuer ;)

    Aber für die Frau oder auch für einen Mann oder Hund wär ich bis zum Ende gegangen.
    Egal ob ich verloren hätte oder nicht.
    Wär nicht das erste mal.
    • chirschi 01.04.2019 22:41
      Highlight Highlight Was heisst denn bis zum Ende gehen für dich? Was heisst verlieren? Möchte deinen Kommentar nicht falsch interpretieren, danke.
    • Nurmalso 02.04.2019 05:40
      Highlight Highlight Naja an kann halt nicht immer gewinnen manch andrer ist stärker. Aber ich könnte nicht damit leben nichts gemacht zu haben.
  • DemonCore 01.04.2019 19:23
    Highlight Highlight Nicht filmen? Falscher Ratschlag. Wenn es dumm geht und man am Schluss selbst noch verdächtigt wird / beschuldigt wird, dann ist man auf Beweismaterial angewiesen.
    • Vergugt 02.04.2019 19:42
      Highlight Highlight "In den meisten Kantonen werden Handy-Videos kaum vor Gericht als Beweismittel bestehen."

      Damit kannst du dich also auch nicht entlasten, wenn du filmst, weil es schlicht nicht als Beweismittel zugelassen wird.

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