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ARCHIVBILD ZUR VERMISSTENMELDUNG ZU FLORIJANA ISMAILI, AM SONNTAG, 30. JUNI 2019 - Die Fussballspielerin Florijana Ismaili posiert anlaesslich einer Medienkonferenz des Fussball-A-Team Frauen, in Hinblick auf das EM Qualifikationsspiel, am Dienstag, 31. Mai 2016, in Kloten, Zuerich. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Florijana Ismaili wird seit Samstag vermisst. Bild: KEYSTONE

Jetzt sucht ein Tauchroboter nach vermisster Ismaili – aber die Hoffnungen schwinden



Die Schweizer Nati-Fussballerin Florijana Ismaili wird seit Samstag vermisst. Die 24-Jährige hat mit einer Freundin einen Tag am Comersee in Italien verbracht. Sie sprang von einem Boot ins Wasser und wurde seither nicht mehr gesehen.

Wie RSI berichtet, sucht nun auch ein Tauchroboter nach der vermissten Natispielerin. Der See ist an der Stelle, wo Ismaili ins Wasser sprang ungefähr 100 Meter tief.

Trotz intensiver Suche seit Samstag fehlt bis jetzt jede Spur von Ismaili. Die Hoffnung, die Vermisste nach so vielen Stunden noch lebend zu finden, sei mittlerweile aber gering.

Ismaili spielt seit 2011 für die Berner Young Boys. Ihren letzten Länderspiel-Einsatz hatte sie gerade erst vor zwei Wochen. Am 14. Juni in Serbien stand sie bis zur 59. Minute auf dem Platz. Ins Nati-Kader berufen wurde sie zum ersten Mal im Jahr 2014, unter Trainerin Martina Voss-Tecklenburg war sie 30 Mal zum Einsatz gekommen. In ihrer zweiten Heimat Albanien wurde sie als «weiblicher Shaqiri» bezeichnet.

YB und der SFV stehen mit den Angehörigen in engem Kontakt. Sie hoffen, dass sich «alles zum Guten wendet». (viw/pre/sda/jaw)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der müde Joe 01.07.2019 19:24
    Highlight Highlight Ich hoffe dass Florijana bald gefunden wird. Es ist schon schlimm genug, dass die Angehörigen ihren Tod betrauern müssen, noch schlimmer ist es, wenn man sich nie „persönlich“ verabschieden konnte.

    Ich wünsche allen Angehörigen viel Kraft.
  • Glenn Quagmire 01.07.2019 12:04
    Highlight Highlight Ich hoffe zwar auf das Unmögliche, aber die Chancen auf eine Rettung war wohl schon beim Notruf sehr klein :-(
  • hansdampfinallengassen 01.07.2019 11:23
    Highlight Highlight Es muss schrecklich sein. Aber von Hoffnung zu sprechen ist nur noch zynisch.
  • Th. Dörnbach 01.07.2019 11:20
    Highlight Highlight Wer schreibt den bitte in einen Titel über so ein Unglück "Die Hoffnungen schwinden". Welche Hoffnungen?
    • Anded 01.07.2019 11:44
      Highlight Highlight Die Taucher suchen keine Lebende, die ohne Sauerstoff Tagelang überlebt. Aber solange keine Leiche gefunden wird, ist ihr Tod "nur" höchstwahrscheinlich, aber nicht 100% sicher. Theoretisch kann sie aufgetaucht und Land geschwommen sein ohne dass sie jemand gesehen hat. Äusserst unwahrscheinlich aber genau dies ist sehr schwierig für die Angehörigen. Da macht man sich emotional immer noch Hoffnungen, auch wenn es rational nicht mehr Sinn macht. Somit ist korrekt, dass bei Angehörigen die ohnehin minimal kleinen Hoffnungen weiter schwinden. Ganz weg sind sie erst, wenn der Körper gefunden wurde
  • Name_nicht_relevant 01.07.2019 10:36
    Highlight Highlight ich glaube leider nicht das Sie noch lebt, hoffe aber sehr für alle Nahestehenden dass Sie gefunden wird. Es ist schrecklich so etwas.

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