DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Dschihad-Rückkehrer wehrt sich gegen diverse Auflagen – vergebens



Ein am 9. August 2016 festgenommener mutmasslicher Dschihad-Rückkehrer aus der Romandie muss sich weiterhin an gewisse Auflagen halten. Das Bundesstrafgericht hat eine Beschwerde des 31-Jährigen abgewiesen, weil nach wie vor Verdunkelungsgefahr besteht.

Der tunesisch-schweizerische Doppelbürger befand sich nach seiner Verhaftung am Flughafen Zürich bis am 8. Mai 2017 in Untersuchungshaft. Dies geht aus einem Anfang August gefällten, aber erst am Montag publizierten Beschluss der Beschwerdekammer des Bundesstrafgericht hervor.

Die Bundesanwaltschaft (BA) beantragte vor Ablauf der Untersuchungshaft Ersatzmassnahmen beim Zwangsmassnahmengericht, die bewilligt wurden. So muss der junge Mann bei seiner Mutter wohnen und hat ein Ausgangsverbot zwischen 21 Uhr und 5.30 Uhr. Zudem darf er gewisse Orte nicht frequentieren und hat ein Kontaktverbot für bestimmte Personen.

Gegen die letzte Verlängerung dieser Ersatzmassnahmen legte der Betroffene Ende Mai Beschwerde beim Bundesstrafgericht ein. Er beantragte die Aufhebung der Massnahmen oder zumindest des nächtlichen Ausgehverbots.

Das Bundesstrafgericht ist jedoch zum Schluss gekommen, dass nach wie vor Verdunkelungsgefahr besteht. Um die Strafuntersuchung nicht zu gefährden, müssten gewisse Kontakte unterbunden werden. (Beschluss BB.2018.92 vom 02.08.2018) (sda)

 Im Namen des Rechts: Diese Justizfälle haben die Schweiz bewegt

«Er ist unschuldig?» – wie Luanas Traum von der Freiheit vor dem Aargauer Obergericht jäh platzte

Link zum Artikel

Kondome, Viagra, Medienstelle: Der «Rollstuhl-Bomber» erzählt vor Gericht krude Romane

Link zum Artikel

«Wir sind durch die Hölle gegangen» – Das sagt der Schlieremer Polizist zum Bundesgerichtsentscheid

Link zum Artikel

«Fall Walker»: Das Obergericht übt sich in Schadensbegrenzung

Link zum Artikel

Eine lesbische Liebe, Kokain-Sucht und Salmiakgeist, 12 Prozent: Der Mordprozess Hochweid

Link zum Artikel

Carlos vor Gericht: Ein schweigender Trötzler

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Genf rüstet auf: So soll der Gipfel zwischen Biden und Putin geschützt werden

Das Treffen von US-Präsident Joe Biden und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Mittwoch (16. Juni) führt in Genf zu einem grossen Sicherheitsdispositiv. 900 Polizeikräfte aus anderen Kantonen helfen den kantonalen Ordnungshütern. Der Polizei schränkte den Luftraum ein. Die Luftwaffe überwacht das.

Eingeschränkt wird der Luftraum über der Place des Nations, wie der Bundesrat am Freitag entschied. Die Massnahme gilt von Dienstag um 8 Uhr bis Donnerstag um 17 Uhr. Die Einschränkungen in …

Artikel lesen
Link zum Artikel