Schweiz
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Waadtländer wird von falscher Geliebter abgezockt – und zwar so richtig



Zwei mutmassliche Betrüger haben einem Waadtländer mit einem Liebestrick auf Facebook mehr als 265'000 Franken abgezockt. Die Tatverdächtigen sitzen in Untersuchungshaft.

Der Geschädigte wurde Opfer einer falschen Online-Romanze, wie die Kantonspolizei Waadt am Mittwoch mitteilte. Eine Frau kontaktierte den Mann über die Messenger-App von Facebook. Die vermeintliche Geliebte konnte ihn mit ihren vorgetäuschten Gefühlen offensichtlich manipulieren.

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Fiese Masche: Love-Scamming per Facebook-Messanger. (Symbolbild).

Nach einigen Gesprächen bat die Frau unter verschiedenen Vorwänden um finanzielle Hilfe. Im Liebestaumel schickte der Geschädigte den Betrügern wiederholt Geld – mit internationalen Banküberweisungen und PCS-Coupons – insgesamt 250'000 Euro.

Erst als seine Verwandten intervenierten, schöpfte der Mann Verdacht und reichte Strafanzeige ein. In der Folge konnte die Cyber-Abteilung der Kantonspolizei Waadt zwei mutmassliche Täter identifizieren.

Diese wurden am 21. Januar in Lausanne festgenommen und sitzen in Untersuchungshaft. Es handelt sich um einen 20-jährigen Guineer und einen 50-jährigen Beniner, die beide in Frankreich leben. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wurstbrot 21.02.2020 04:31
    Highlight Highlight Wie dämlich muss man sein? Unglaublich.
  • Hoci 20.02.2020 10:31
    Highlight Highlight Ja im Internet trifft man männliche Kommentaroren, die sich sexistischüber betroffene Frauen lustig machen. Aber so ergeht es eben auch Männern.
    Und für die, die hier rumspotten und denken sowas kann ihnen nicht passieren: Die wissen genau was sie tun, wie sie an die schwachen Punkte kommen und dich austricksen. Niemand ist davor gefeit, da jeder seine schwachen Minuten hat und wir in einer Umgebung leben, wo man normalerweise mit Vertrauen und Ehrlichkeit sehr gut fährt.
    Aber diese Warnungen hier helfen Red Flags zu erstellen. Kennen wir jemand nicht persönlich und real, gibts kein Geld.
  • Dr no 19.02.2020 15:15
    Highlight Highlight Er wäre gescheiter ins puff gegangen, für diese summe hätte er wochenlang die puppen tanzen lassen können
  • dustin' brothman 19.02.2020 14:14
    Highlight Highlight "Im Liebestaumel schickte der Geschädigte den Betrügern ... insgesamt 250'000 Euro.
    Erst als seine Verwandten intervenierten, schöpfte der Mann Verdacht und reichte Strafanzeige ein."

    Ääääähm okey...?
    • Bravo 20.02.2020 08:15
      Highlight Highlight KESB? Aber es gibt schon reiche Leute. Einfach mal so eine Viertel Million ins Blaue überwiesen...
  • chandler 19.02.2020 14:14
    Highlight Highlight Also sorry, CHF 265'000... eine viertel Million Schweizer Franken... haha (sorry...)
  • MarGo 19.02.2020 14:00
    Highlight Highlight Sorry Dude, aber du bisch en Tubel :DD
    • pali2 19.02.2020 15:59
      Highlight Highlight Hab ich zuerst auch gedacht. Dann finde ich es jedoch trotzdem wieder schockierend, wie ungeliebt man sich im echten Leben fühlen muss, dass man auf so etwas reinfällt - das ist dann wieder traurig und da kriege ich fast ein bisschen Mitleid.
    • Hoci 20.02.2020 10:36
      Highlight Highlight Es nervt das spötteln darüber. Jeder möchte geliebt werden und mit einem attraktiven Partner sein. Und die meisten waren nach oder in einer Beziehung schon monatelang von der Rolle und pot. Leichtes Opfer.
      Wir leben in einer Welt des Vertrauens, Überflusses und Ehrlichkeit und fahren sehr gut und paradisisch damit.
      Sind damit aber auch völlig ungewapnet für geübte Betrüger und scammer aus dem Ausland. Fast jede und jeder Schweizer. Auch heder Kommentarschreiber hier.
    • MarGo 20.02.2020 11:19
      Highlight Highlight @Hoci
      Ich versteh deinen Standpunkt, aber einer wildfremden, die dir online schöne Augen macht und dir Honig um den Mund schmiert eine Viertelmillion! zukommen zu lassen, ohne sie auch nur einmal gesehen zu haben... ne sorry, da hab ich ausser Spott nichts mehr zu bieten...

      Deine Aussage bzgl "Welt des Vertrauens, Überfluss und Ehrlichkeit" würde ich wehement dementieren. Vertrauen und Ehrlichkeit sind längst tot und der Überfluss höchstens regional und auch nicht flächendeckend - stets aber auf Kosten von anderen.
      Auch dieser Herr wird seine Einstellung bzgl Vertrauen sicherlich überdenken.

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